Weihnachtsgeschenk für Gerhard

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Wild
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Beitrag von Wild »

Zakath hat geschrieben:*auch mal Senf dazugeb*

Zugegeben: Momentan siehts so aus als würden Gerhard und seine Leute die Sache nicht in den Griff bekommen.

Aber was soll es uns nützen wenn wir Ihn jetzt auch noch unsere Hemden schicken? Als Symbol?
Ich glaube er weiß genau wie es dem deutschen Bundesbürger bei der ganzen Sache geht. Er wär ja dumm das absichtlich zu prvozieren.
Er könnte natürlich anders handeln (vor allem schneller) als er es jetzt zur zeit tut.

Schickt ihm lieber einen Brief, wie ihr meint das er Deutschland aus dem Dreck holen kann. Gebt ihm Tips - helft ihm oder muntert ihn auf. Das ist viel konstruktiver als ihn zu verarschen.

Übrigens: ich habe aus Überzeugung CDU gewählt, aber bin trotzdem der Meinung das solche Verarschaktionen nicht bringen

Nein!!! Ich glaube, die Politiker und da meine ich fast alle, wissen nicht, aber auch gar nicht, was los ist. Die sind ja so realitätsfremd, das sie nur ihre eigene Brieftasche sehen. Wenn alle Politiker, die sich nachweislich etwas zu Schulden kommen lassen haben, ihren Hut nehmen müßten, hätten wir endlich Ruhe!! ;(
MfG Wild :drink: :drink: :drink:
Sir Marc von Göskon

Beitrag von Sir Marc von Göskon »

So jetzt will ich von euch wissen was ihr machen würden immer nur Fordern und nemen get nicht.
Staats Schulden verkleinern Arbeitslosen zahl sehr verkleinern.

Jeder nimmt gerne den Staats Beitrag beim Hauskauf aber niemand will was einzahlen.
Firmen die jede Steuer Lücke ausnützen(solte man verbieten) verlangen immer noch nach steursenkungen.

Mein Vorschlag:

Wegen Arbeitslosen
Den Firmen verbieten wenn das geschäft gut leuft leute zu entlassen.
Unnötige Fusionen in dem es Generell get Arbeits Plätze zu Sparen(die meisten) zu verbieten.

Börse Besteuern und damit Arbeitslose zu helfen wider eine Stelle zu finden
Den müssen die Kleinen und Mittleren Einkommen schon mal 30% weniger Steuern bezahlen.

Das alle Steuern bezahlen und nicht wie in der Schweiz 44% der Reichen gar nichts.
Steuerbetrug sehr fest Bestraffen Belohnung für Leute die Steuerbetrug anzeigen.

Das man ab einem bestimmten Einkommen kein Geld mehr bekommt(Rente, KInder Geld und so würde Miliarden einsparen)
Keine Angst die Mittelschicht ist nicht davon betroffen.

Aber das Wollen die Bürgerlichen gar nicht die wollen lieber den Steuerfuss senken(oder wie in der Schweiz die ganze Schweiz einen Steuerfuss(naja NIX Denken ist die devise von den Bürgerlichen)
Ich will mal sehen wie Olten aussiet wenn sie den gleiche SteuerFuss zahlen wie zürich Olten währe Bankrott.

So mal fürs erste.
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Ming_Liao
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Beitrag von Ming_Liao »

Ich finde die Idee zwar lustig, aber dämlich.

Die Vortellung, Gerhard Schröder wolle uns aus purem Spaß an der Freude das Geld aus der Tasche ziehen entspricht nicht einmal dem Denkvermögen eines Sechsjährigen. Darum wäre es mir mehr als peinlich, mich an einer solchen Aktion zu beteiligen.

Ich habe grün gewählt, obwohl mir klar war dass Schröder nichts taugt und -wie üblich- urplötzlich nach der Wahl "Haushaltslöcher" einfach so aus dem Nichts erscheinen.
Warum? Weil ich glaube dass CDU und FDP noch schlechter für unser Land gewesen wären.

Aber @Thies: Das ist keineswegs ein SPD-typisches Phänomen. Für mich gibt es keine größere Wahllüge als "Es wird wegen der Wiedervereinigung keine Steuererhöhungen geben". Auch das war kein Einzelfall, aber dafür umso grotesker.

Ebenso unsinnig ist die Behauptung, die Deutschen seien ein Volk von "Sozialneidern" und würden reicheren Mitbürgern ihren Erfolg nicht gönnen. Sicher gibt es dieses Denken, aber das ist nicht der Grund weshalb Du nun mehr Steuern zahlen sollst.

Erstaunlich ist auch, wie sich die Mär vom Caipi-schlürfenden Sozialhileempfänger in der Hängematte hält. 290 EUR sind nicht sehr viel Geld, wenn man davon einen Monat leben soll.

Jobsharing kann sich natürlich in den meisten Fällen nur lohnen, wenn der Staat neu geschaffene Teilzeit-Stellen mit dem gesparten Arbeitslosengeld/Sozialhilfe subventioniert. Ob sowas praktikabel ist weiß ich nicht, aber wäre zumindest eine Idee.

Zur Diskussion, ob man seine Meinung äußern darf ohne Gegenvorschläge zu präsentieren: JA, es sei erlaubt. Es ist nicht unser Job, Gesetze zu entwerfen und die Volkswirtschaft zu meistern. Allerdings finde ich es einfach abstoßend, wenn jemand kritisiert und verurteilt ohne sich überhaupt Gedanken zum Thema zu machen.

Dass wir nun plötzlich in allen Bereichen sparen müssten ist auch nicht richtig. Was wir brauchen ist eine grundlegende Reform unseres ganzen Steuer-, Wirtschafts-, Gesundheits und Sozialwesens. Nein, eigentlich müsste alles reformiert werden. Ich halte es für falsch, einfach mal in Sachen Kultur, Bildung und Soziales die Ausgaben zu kürzen.
Das führt auf Dauer zu einer Verarmung, wie wir sie uns kaum vorstellen können. Viel schlimmer, als wenn der Kanzler unser letztes Hemd will.
Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft. (Ludwig Anzengruber)
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Ludwig
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Beitrag von Ludwig »

Da sollte man doch anderst vorgehen
Jede Firma und jeder Haushalt muss mit dem Geld arbeiten, das reinkommt und muss damit haushalten. Der Staat passt einfach die Einnahmen den Ausgaben an und macht weiter wie bisher. Dort sollte mal ein Ansatz gefunden werden in Sachen Steuerverschwendung und unnötigen Ausgaben

@sirmarc
Die Schweiz mit Deutschland zu vergleichen hinkt. Schweiz ist viel kleiner, besitzt viele Banken, hatte keinen Krieg (solange wurde dort viel deponiert), musste nicht 1/3 seiner Fläche komplett sanieren und Infrastruktur ausbauen, hatte keine ehemaligen Aussiedler (Russlanddeutsche), usw...
Das kann man nicht miteinander vergleichen, die Sachverhalte sind grundverschieden.

@Frank
Es gibt einen schönen Spruch, den mein Vater (Handwerker, eigenes kleines Geschäft) an der Wand hängen hat:

Viele sehen den Unternehmer als Raubtier, den man zähmen und abrichten muss,
andere sehen den Unternehmer als Kuh, die man melken muss,
nur wenige sehen in ihm ein Pferd, das den Karren zieht.
ich hoffe, das ich das aus dem Gedächnis richtig zitiert habe

Gruss Ludwig
Dr Wunderfitz macht Jungfern rar.
(Schwäbisches Sprichwort)
(=Neugierde)
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faxerobert
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Beitrag von faxerobert »

Hallo zusammen,

muss auch mal meinen Senf dazu geben.

Sicher ist es nicht alleine die Schuld der jetzigen Regierung.

Aber die Politik könnte mit einen Guten Beispiel vorangehen.

Aber wenn man die Presse so verfolgt kommen immer wieder Dinge zum Vorschein, die wenn Sie normale Bürger machen würden, Gerichtlich Verfolgt und hart Bestraft werden.

War der Umzug nach Berlin nötig? Wir können auch nicht Umziehen wenn kein Geld in der Kasse ist.

Oder wieso wollen die Politiker jetzt in dieser Zeit Ihre Diäten erhöhen? Wo jeder sparen soll? Und das gekasper Regierung Opposition ist sowieso Sinnlos, was wurde uns in den 16Jahren zuvor alles Abgeknöpft? Alles nur leeres gerede.

Die Politiker sollten endlich aufhören dummfug zureden, sonder sich ernsthaft Gedanken zumachen über die Lage in Deutschland.
Aber ein vergleich zur Weimarer Rebuplik ist angebracht. Wir sind fast wieder in der selben Situation wie damals.

Sie sollten mal in Europa schauen dort gibts genügend Beispiele für Reformen die ziehen, es muss halt jeder seinen Beitrag leisten. Aber hier happerts bei den vielen Deutschen.

Aber ein Sprichwort sagts ganz genau.

Geld stink nicht egal wo es herkommt und Geld regiert die Welt.

So genügend gelässert.

Gruss Faxerobert
Es stirb sich schwer und bevor du guckst kommt ein Lich daher.
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Re: Weihnachtsgeschenk für Gerhard

Beitrag von Cr@sh »

Macht alle mit !!!
Jeder wird doch ein altes Hemd haben, welches er nicht mehr braucht.

Portokosten : bis 500 g 1,53 EUR, bis 1000 g 2,25 EUR - das sollte uns der Spaß doch wert sein !!!
OK, ich mache mit. Das alte Hemd kommt in die Altkleidersammlung und das Porto spende ich für einen guten Zweck.
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Thies
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Beitrag von Thies »

SirMarc hat geschrieben:irmen die jede Steuer Lücke ausnützen(solte man verbieten) verlangen immer noch nach steursenkungen.
Nur mal zur Info: die meisten meiner Kunden sind klassische Mitelständler und die haben andere Sorgen als Steuerlöcher zu finden, die versuchen Geld zu verdienen und Ihre Mitarbeiter zu bezahlen.

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Cassie
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Beitrag von Cassie »

In Deutschland gibt und gab es schon immer zu viele Jammerer und zu wenig Zupacker.

Und viel zu viele Leute, die was dran ändern könnten (hier insbesondere die Politiker gemeint) wollen sich nur ein schönes Leben machen und maximal vielleicht ein bisschen an den Symptomen herumdoktern.

Wenn man sich das mal so ansieht: wir haben einfach viel zu viele und vor allem auch viel zu komplizierte Gesetze, aber keiner will was an dem Status Quo ändern, weil man sich ja so schön kuschlig in einer Nische eingerichtet hat und die müsste dann ja weg.

Bei der Gesetzesvereinfachung sollte auch die EU mal mit gutem Beispiel vorangehen, was die verzapfen geht ja auf keine Kuhhaut.

Eine aus leidvoller Erfahrung sprechende Cassie, die jetzt leider auch zu den Jammerern gehört :(
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Wolferl
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Beitrag von Wolferl »

Wild hat geschrieben: Nein!!! Ich glaube, die Politiker und da meine ich fast alle, wissen nicht, aber auch gar nicht, was los ist. Die sind ja so realitätsfremd, das sie nur ihre eigene Brieftasche sehen. Wenn alle Politiker, die sich nachweislich etwas zu Schulden kommen lassen haben, ihren Hut nehmen müßten, hätten wir endlich Ruhe!! ;(
Sorry Wild.
Die Politiker wissen sehr wohl was los ist. Es gibt nur Zeiten da muß man halt sparen. ob sie an der richtigen Ecke sparen sei dahingestellt.
Und politiker haben auch niecht mehr Dreck am Stecken wie jeder ander Bürger der es igendwie schaffen kann Geld für sich auf die Seite zu schaffen (Vorstände usw)
Ich sach nur Herr Sommer von Telekom. Der hat auch für seine Scheißarbeit eine Mordskohle bekommen
Ich würde auch erst mal geld beiseiteschaffen wenn ich könnte
Time to play the game!
It's all about the game, and how u play it
It's all about control, and if u can take it
It's all about your debt, and if u can pay it
It's all about pain, and who's gonna make it

Viele Grüße
W :motzen: lferl
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Tess
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Beitrag von Tess »

Cassie hat geschrieben:In Deutschland gibt und gab es schon immer zu viele Jammerer und zu wenig Zupacker.
Da muss ich widersprechen, nach dem Krieg wurde wenig gejammert und viel zugepackt. Je besser es uns ging, desto mehr wurde gejammert. Wer heute noch zupackt, wird von der viel groesseren Gruppe der doch so bitterarmen Sozialschmarotzer ausgelacht. Noch nie boomte die Schwarzarbeit so, wie heute. Wer arbeitet denn schwarz ? Die ganztags Beschaeftigten in den wenigsten Faellen.

Ich hatte schon mal die Frage gestellt: Was ist soziale Gerechtigkeit ?
Ist es sozial gerecht, dass eine gelernt Baeckereifachverkaeuferin, die jeden Morgen in aller Herrgottsfruehe hinter der Theke steht, nach Abzug aller "Sozial"-Abgaben, Steuern usw. dasselbe hat, wie eine Sozialhilfeempfaengerin, die zuhause bleibt und ab und zu, wenn sie Lust dazu hat, ein bischen schwarz arbeitet ? Man sollte all die Vergeunstigungen mit einrechnen, die der bloede arbeitende und steuerzahlende Mensch nicht hat, wie z.B. Befreiung von der Rundfunkgebuehr, Halbierung der Grundgebuehr fuers Telefon, verbilligte Fahrten mit oeffentlichen Verkehrsmitteln, Zuschuesse zur Kinderkommunion/zur Klassenfahrt, regelmaessiges Kleidergeld, etc. Am meisten aergert mich, dass diejenigen, fuer die diese "Hilfe in Notlagen" eigentlich gedacht ist, sie aus Scham nicht fuer sich in Anspruch nehmen, die anderen aber sie als selbstverstaendliche Lohnersatzleistung verlangen. Was ist daran schlimm, wenn diese "Hilfe in Notlagen" wie in den USA zeitlich begrenzt wird ? Was ist daran schlimm, wenn gesunde, junge Sozialhilfeempfaenger gemeinnuetzige Arbeiten verrichten ? Diese "sozialen" Wohltaten geschehen doch auf dem Ruecken der Malocher.
Und viel zu viele Leute, die was dran ändern könnten (hier insbesondere die Politiker gemeint) wollen sich nur ein schönes Leben machen und maximal vielleicht ein bisschen an den Symptomen herumdoktern.
Wir sind von den Verhaeltnissen der Ex-DDR nicht mehr weit entfernt. Mit Blick auf die naechste Wahl traut sich sowieso keiner, Klartext zu reden und langfristig unangenehmes aufzuarbeiten. Das ist die Krankheit der Demokratie.
Wenn man sich das mal so ansieht: wir haben einfach viel zu viele und vor allem auch viel zu komplizierte Gesetze, aber keiner will was an dem Status Quo ändern, weil man sich ja so schön kuschlig in einer Nische eingerichtet hat und die müsste dann ja weg.
Bei den Steuergesetzen sind wir jedenfalls Weltmeister. Es gab doch schon gute Ansaetze, die unselige, unsoziale Progression abzumildern. Wird natuerlich nicht gemacht, waere ja auch zu einfach.

Auch wenn es kaum jemand interessiert:
Ich habe meine woechentliche Stundenzahl reduziert, jetzt habe ich mir mal ausgerechnet, fuer wieviel EUR/h ich die reduzierte Stundenzahl gearbeitet habe: 3,70 EUR netto, schoen, nicht ?
Da sind die indirekten Steuern ja noch nicht dabei, das ist doch lachhaft.
Jetzt total verrückt, aber das fällt nicht auf. ----- Gruß Tess
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stone
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Beitrag von stone »

Viele Firmen würden ja sogar och den einen oder anderen Mitarbeiter einstellen, wenn sie nicht zusätzlich zu dem Lohn/Gehalt das dieser bekommt das gleiche nochmal an Lohnnebenkosten hätten (es gibt erwiesenermassen Branchen, wo die Nebenkosten die eigentlichen Lohnkosten übersteigen). Bei einer deutlichen Senkung dieser Nebenkosten (Steuern, Sozialabgaben ...) kämen also mehr jetzt Arbeitslose in eine Erwerbstätigkeit und würden dann da sie auf der einen Seite selbst Steuern zahlen und auf der anderen Seite nicht mehr aus den Sozialkassen unterstützt werden müssen den Staatshaushalt entlasten. Gleichzeitig würde die allgemeine Kaufkraft gestärkt, was wieder zu vermehrtem Konsum führen würde.

M.E. ist das der Weg aus dieser Misere. Mit noch mehr und noch höheren Steuern animiert kein Politiker einen Arbeitgeber zur Schafung neuer Arbeitsplätze. Jobsharing rechnet sich dann auch nicht so einfach, wie viele es gern hätten, denn es muß ja nicht nur der Lohn des Teilzeitbescäftigten bezahlt werden sondern wieder auch Nebenkosten - also das doppelte. Und das wird nicht durch geringfügige Einsparungen durch Verkürzung der Arbeitszeit eines anderen aufgebracht. Diese ganze Zusatzbelastung ist auch noch eine Konjunkturbremse. Eigentlich sollten unsere Politiker darauf ja auch mal kommen, ist ja schon anderswo umgesetzt worden. Aber wir werden wohl noch lange zusehen müssen, wie weitergewurstelt wird wie bisher ....
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Delta
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Beitrag von Delta »

asi hat geschrieben:
Delta hat geschrieben:Ich finde die Idee, 'tschuldigung, peinlich.

Wer sonst keine Vorschläge zur Lösung unserer Finanzprobleme hat, sollte sich ein wenig mit politischen Notwendigkeiten auseinandersetzen. Finde ich

Das ist mal wieder dieses typische "Machs-erstmal-besser Argument,welches ich persönlich schwachsinnig finde.Wieso soll ichs besser machen können?Ich kann doch wohl jeden kritiesieren,fair oder unfair sei mal hingestellt,ohne es selber zu können.Als buchkritiker muss ich doch auch keine guten bücher schreiben können,oder?Solange ich einen eigenen geschmack,ein wenig ahnung und selbstvertrauen hab,bin ich IMO berechtigt,alles und jeden zu kritisieren-es muss natürlich keiner seine meinung mit der meinen teilen.
Das kommt drauf an.... Finde ich.
Klar muss ein Buchkritiker nicht selbst Bücher schreiben können, aber er muss viele Bücher kennen und Vergleichen können. Er darf auch nicht einfach sagen "Scheiße" sondern muss sagen "dieses und jenes gefällt mir nicht" sonst ist die Kritik unproduktiv. Und von unproduktiver Kritik haben wir schon genug, das bringt niemanden weiter.

Meiner Meinung nach brauchen wir mittlerweile eine umfassende Reform:
- Rente auf private Vorsorge umstellen.
- Arbeitslosenhilfe zeitlich absteigend staffeln
- Steuergesetze vereinfachen und Steuerlöcher schließen
- Bildungsapparat sanieren und verbessern. Inhalte schaffen.
- Weniger und bessere Studienplätze. Universitäten sollen ihre Studenten selbst aussuchen
- Schärfere Kontrolle von Sozialleistungen (z.B. Sozialwohnungszuteilungen)
- Wehrdienst abschaffen
- Zivildienst ersetzen durch ca. 4 Stunden gemeinnützige Arbeit von Arbeitslosen am Tag
- Härteres Bestrafen von schwarzarbeit
- Gesundheitswesen reformieren und Leistungskataloge anpassen.

So, das war das, was mir jetzt gerade einfällt. Vielleicht noch Diäten kürzen... aber das hören die Herrn Politiker ja nicht gern. Und ihnen Pensionen erst ab 65 zahlen und nicht ab dem Ausscheiden.

Das Problem ist nur, dass alle diese Reformen finanziert werden müssten und das heißt für uns alle tiefer in die Tasche greifen. Damit macht man sich als Politiker unbeliebt, weil das Volk nicht mal 10 oder nur 5 Jahre in die Zukunft schaut sondern nur am nächsten ersten in das Portmonnaie. Und wenn da weniger drin ist, dann ist die Politik schlecht.
Das ist doch kein Zustand. Der Staat ist wie ein Unternehmen, wo alle am Gewinn beteiligt sind. Wenn das Unternehmen keinen Gewinn macht, dann bekommen wir auch nichts davon. Das will nur keiner sehen. Wir betrachten die Politik doch immer als jemanden, der für alles sorgen soll (schließlich wollen wir uns in unserer Freizeit nicht um sowas kümmern) und dann soll er uns auch noch Geld schenken.
Das funktioniert irgendwie nicht. Das es heute bei vielen, gerade den jungen Familien eng ist, weiß ich auch. Ich könnte von meinem Gehalt allein auch keine Familie ernähern. Das ist einfach so, da brauchen wir nicht dran zu deuteln.
Trotzdem bin ich nicht neidisch auf Leute die mehr haben, als ich. Ich kann davon gut leben und damit bin ich zufrieden. Nur viele scheinen zu glauben, dass der Staat für ihren Wohlstand zuständig ist und das ist einfach Quatsch.

Anni
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Baerbel
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Beitrag von Baerbel »

Ich hatte schon mal die Frage gestellt: Was ist soziale Gerechtigkeit ?
Ist es sozial gerecht, dass eine gelernt Baeckereifachverkaeuferin, die jeden Morgen in aller Herrgottsfruehe hinter der Theke steht, nach Abzug aller "Sozial"-Abgaben, Steuern usw. dasselbe hat, wie eine Sozialhilfeempfaengerin, die zuhause bleibt und ab und zu, wenn sie Lust dazu hat, ein bischen schwarz arbeitet ? Man sollte all die Vergeunstigungen mit einrechnen, die der bloede arbeitende und steuerzahlende Mensch nicht hat, wie z.B. Befreiung von der Rundfunkgebuehr, Halbierung der Grundgebuehr fuers Telefon, verbilligte Fahrten mit oeffentlichen Verkehrsmitteln, Zuschuesse zur Kinderkommunion/zur Klassenfahrt, regelmaessiges Kleidergeld, etc. Am meisten aergert mich, dass diejenigen, fuer die diese "Hilfe in Notlagen" eigentlich gedacht ist, sie aus Scham nicht fuer sich in Anspruch nehmen, die anderen aber sie als selbstverstaendliche Lohnersatzleistung verlangen. Was ist daran schlimm, wenn diese "Hilfe in Notlagen" wie in den USA zeitlich begrenzt wird ? Was ist daran schlimm, wenn gesunde, junge Sozialhilfeempfaenger gemeinnuetzige Arbeiten verrichten ? Diese "sozialen" Wohltaten geschehen doch auf dem Ruecken der Malocher.


Also so langsam frage ich mich wirklich, wie ihr euch das Leben von Arbeitslosen/Sozi-Empfängern vorstellt. :motzen:
Klar gibt es hier Abzocker, die gibts überall. Aber deswegen ALLE Bedürftigen als Abzocker hinzustellen finde ich wirklich (sorry) bescheuert. Über Sozi weiss ich nicht viel, die krieg ich glücklicherweise noch nicht. Ich weiss nur, dass z.b. das Kindergeld voll auf die Sozialhilfe angerechnet wird, was bedeutet, dass Kindergelderhöhungen einem Sozi-Empfänger überhaupt nix nützen, weil exakt um diesen Betrag die Sozi gekürzt wird.

Aber ich kann was zu den Arbeitslosen sagen, da ich selber Langzeitarbeitslose bin. In einem anderen Thread habe ich das auch schon mal getan, trotzdem wiederhole ich das gern nochmal.

Ich habe nicht drum gebettelt, meinen Job zu verlieren.
Ich habe eine Umschulung gemacht um wieder Arbeit zu finden - hat nicht geklappt.
Ich habe jahrelang einen sog. 630-Mark-Job gehabt/gemacht um überhaupt halbwegs normal über die Runden zu kommen - übrigens für 3 Mark bzw. 1,50 € pro Stunde! Die 630 Mark kann man nämlich NICHT komplett behalten!
Ich bekomme monatlich ca. 450 € und davon muss ich 170 € Miete zahlen, sowie die komplette Rundfunkgebühr und die kompletten Telefongebühren. Auch die notwendigen - und wirklich nur die absolut notwendigen - Versicherungen gehen davon noch weg, genauso wie Stromkosten.
Was dann am Ende für mich übrigbleibt kann sich jeder selbst ausrechnen.
Ich bekomme weder Kleidergeld, noch Weihnachtsgeld, noch Zuschüsse zu irgendwelchen Anschaffungen. Den Nebenjob bin ich inzwischen übrigens auch wieder los, einige von euch wissen ja, wie das damals lief.

Soviel zu den abzockenden faulen Arbeitslosen. Wer mit mir tauschen möchte kann sich gern bei mir melden.

P.S.: Als Arbeitsloser bzw. Sozi-Empfänger ist man in dieser Gesellschaft ein Mensch zweiter Klasse. Gewöhnlich wird nämlich vergessen, dass die meisten unverschuldet in diese Lage gekommen sind.
Und nochwas...das man von diesem "Einkommen" nicht viel ansparen kann dürfte jedem klar sein. Wenn nun wirklich mal ein Notfall eintritt, der meistens auch noch ordentlich kostet, ist es total vorbei. Als Stütze-Empfänger ist man nämlich nicht liquide, das bedeutet, man kann weder Dispo noch sonst irgendwelche Kredite in Anspruch nehmen...man kriegt sie einfach nicht. Im Normalfall finde ich das auch richtig so, wenn man eh nix hat muss man sich nicht auch noch verschulden. Aber es gibt halt auch Ausnahmesituationen und in denen wird man dann völlig alleingelassen.
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Beitrag von BIG-BARON »

@anni, ich bin da ganz deiner meinung delta. meist meckern die, die selbst keine bessern vorschläge haben! also das scheint mir mit der politik so zu sein wie mit dem fussball. wir haben in deutschland vor dem fernseher mehrere millionen rudis, die alles besser machen würden! das ist genau das selbe wie mit der politik...machts besser leude
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Xajorkith
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Beitrag von Xajorkith »

Mmmhh
Ich hab auch mal Sozialhilfe erhalten. Und wer mir dabei sagt, du kriegst nen festen Betrag und die Miete wird dir gezahlt dann ist das so nicht richtig.
Es gibt da irgendwelche Ortslisten wo drauf steht wie hoch die Miete im Durchschnitt ist. Nur das die Liste aus den 70'er Jahren ist wird dabei nicht berücksichtigt. Zu dieser Zeit hatte ich dann nach Abzug aller kosten etwa 200 DM (DM wohlgemerkt) zum leben pro Monat.
Dieses ist nun etwa 5 Jahre her.
Familien geht es da wesentlich besser, da sie die Mietkosten wesentlich besser ausgleichen können.
Wer jetzt kommt, such dir eine andere Wohnung:
Das ist nicht so einfach gewesen. Die gab es nicht oder waren teuer als die welche man hatte. Als Alleinlebender steht man dann auch nicht auf irgendeiner Liste die einem bevorzugen würde.
Aber es gibt die großen Abzocker beim Sozialamt; und das sind auch nicht wenige. Ich habe auch öfters deren Sprüche hören dürfen.
Anni`s Idee, die Wehrpflicht und den Zivildienst zu streichen und dafür Sozialhilfeempfänger einzusetzen finde ich hervoragend. Es ist aber nicht jedermans Sache im Krankenhaus zu arbeiten. Doch ich wäre mir nicht schade drum gewesen den Bürgerpark zu säubern. Es gibt viele Einsatzorte.
Diese sollten dann dabei allerdings mehr als jene haben die nicht vom Sofa hochgekommen sind.
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Beitrag von Cr@sh »

@Xajor

Ich habe mich nochmal informiert. Unter diesem Link findet man Informationen über den Sozialhilfesatz. Von daher habe ich auch die Zahl 290 Euro als Existensminnimum.
http://www.tacheles.wtal.de/info/sozial ... chnung.asp


@alle

Ich frage mich warum die Schwarzarbeit nur den Empfängern von Sozialleistungen angekreidet werden. Schließlich wird der Schwarzarbeiter von einem Unternehmer bezahlt und ausgenutzt, der sich dadurch einen wettbewerbsverzerrenden Vorteil erwirkt und so das Sozialgefüge untergräbt. Damit werden wiederum 'ehrliche' Arbeitsplätze gefährdet.
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Beitrag von Baerbel »

Xajorkith hat geschrieben:Anni`s Idee, die Wehrpflicht und den Zivildienst zu streichen und dafür Sozialhilfeempfänger einzusetzen finde ich hervoragend. Es ist aber nicht jedermans Sache im Krankenhaus zu arbeiten. Doch ich wäre mir nicht schade drum gewesen den Bürgerpark zu säubern. Es gibt viele Einsatzorte.
Diese sollten dann dabei allerdings mehr als jene haben die nicht vom Sofa hochgekommen sind.
Sowas gibt es schon, das nennt sich ABM (Arbeitsbeschaffungsmassnahme). Hatte ich auch mal für ein Jahr, war vom Verdienst her wirklich nicht zu verachten und deswegen würd ichs immer wieder machen. Nur habe ich momentan keinen Anspruch drauf.
ABER: Auch hier gilt, das Geld muss vernünftig eingesetzt werden!
Bei mir sah das folgendermassen aus: Ich war Angestellte beim Arbeitslosenverband und sollte dort Arbeitslose beraten. Wie gesagt, der Verdienst war wirklich nicht übel aber meiner Ansicht nach rausgeschmissenes Geld.
1. Ich hatte keinerlei rechtliche Ausbildung und sollte Rat in rechtlichen Dingen geben. Offenbar war man dort der Meinung, eine Umschulung zur Rechtsanwaltsgehilfin reicht aus um einen Justitiar zu ersetzen.
2. Wir waren in diesem Büro zu zweit...also wurde der Verdienst doppelt gezahlt...logisch, oder? *g* In diesem ganzen Jahr haben wir schätzungsweise 80 bis 100 Stunden wirklich gearbeitet ...der Rest der Zeit war der blanke Horror, weil wir vor Langeweile fast durchgedreht sind.
Dafür hat das AA monatlich ca. 5000 DM (brutto für beide zusammen) rausgeschmissen...als Arbeitslose wären wir wesentlich billiger gewesen, so zynisch das auch klingt.

Versteht mich bitte nicht falsch, ich wäre dankbar für einen sinnvollen Job, aber sowas wie meine ABM-Stelle finde ich absolut idiotisch! Glücklicherweise sind nicht alle ABM-Stellen so, aber doch sehr viele, leider.

Nachtrag: Dazu fällt mir übrigens noch was ein. Wenn sich mal wieder jemand über die ABM-Kräfte aufregt die am Strassenrand rumstehen und quatschen/rauchen etc. dann denkt bitte daran, dass die in schätzungsweise 80 % der Fälle das tun weil sie schlicht und ergreifend nichts zu tun haben. Wir konnten uns damals in unserem Büro "verstecken"....die "Rasenmäher" haben diese Möglichkeit nicht und sind daher für jedermann sichtbar.
Wer schon mal gezwungen war, seine Zeit an einem bestimmten Ort ohne jedwede Beschäftigung zu verbringen wird verstehen was ich meine. Es ist furchtbar, wenn man zum absoluten Nichtstun verurteilt ist und dann auch noch als asozial und faul hingestellt wird.
Zuletzt geändert von Baerbel am Fr 29.11.2002 - 14:18, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von Xajorkith »

fridoxl hat geschrieben:@Xajor

Ich habe mich nochmal informiert. Unter diesem Link findet man Informationen über den Sozialhilfesatz. Von daher habe ich auch die Zahl 290 Euro als Existensminnimum.
http://www.tacheles.wtal.de/info/sozial ... chnung.asp
Mag auch gut sein das dieses so stimmt. Aber:
Nun geht es los; also ne Luxussuite sollte man als Sozi nicht haben. Ist natürlich auch in Ordnung und da kamen die Listen ins Spiel welches den Mietspiegel wiedergaben; aus den 70`er Jahren wohlgemerkt.
Also wird einem was darüber lag angerechnet.
Mit dem Gesetzen ist das sowieso eine Sache. § X sagt, dass du einen Anspruch Y hast. § Z sagt aber nur unter diesen und jenen Voraussetzungen. Oft muß man ein paar Paragraphen weiter lesen als man überhaupt wissen will.
Ich erfahre dieses gerade beim Schwerbehindertengesetz. Blablabla und alles ist ganz einfach. Weit gefehlt.
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Beitrag von Thies »

fridoxl hat geschrieben:Ich frage mich warum die Schwarzarbeit nur den Empfängern von Sozialleistungen angekreidet werden. Schließlich wird der Schwarzarbeiter von einem Unternehmer bezahlt und ausgenutzt, der sich dadurch einen wettbewerbsverzerrenden Vorteil erwirkt und so das Sozialgefüge untergräbt. Damit werden wiederum 'ehrliche' Arbeitsplätze gefährdet.
Nur zur Info:

die meisten Schwarzarbeiten finden nicht im Rahmen von Unternehmen statt, sondern das (natürliche) Personen ihr "Handwerk" persönlich zur Verfügung stellen. Sicherlich fallen die aufgeklärten Fälle von Unternehmen sofort auf, weil dort eine höhere Anzahl von Schwarzarbeitern erkannt werden, aber die verdeckte Tätigkeit von Einzelpersonen läßt sich auch kaum aufklären.

CU

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Beitrag von Delta »

Xajorkith hat geschrieben: Anni`s Idee, die Wehrpflicht und den Zivildienst zu streichen und dafür Sozialhilfeempfänger einzusetzen finde ich hervoragend. Es ist aber nicht jedermans Sache im Krankenhaus zu arbeiten. Doch ich wäre mir nicht schade drum gewesen den Bürgerpark zu säubern. Es gibt viele Einsatzorte.
Diese sollten dann dabei allerdings mehr als jene haben die nicht vom Sofa hochgekommen sind.
Ich dachte nicht daran, dass freiwillig zu machen... sondern als Pflicht. Ich denke, viele die nur faul sind, würden sich dann einen angenehmeren Job suchen.

Außerdem gibts ja nicht nur Stellen im Krankenhaus... Behinderteneinrichtungen, Essen auf Rädern... da gibts vielfältige Möglichkeiten.

Auf die Idee bin ich gekommen, weil ich einen Ort kenne, wo es funktioniert. Der Ort hat (so ca.) 250 Einwohner. Da gibts einen Arbeitslosen (ok, mehr, aber um den einen gehts) der sich um die alten Damen kümmert, fährt für sie einkaufen, geht mal mit dem Hundi Gassi, spielt auch mal Babysitter wenn eine Familie einen sucht.... Macht sich halt nützlich.
Und der wird im Dorf auch respektiert. Zu Recht, wie ich finde.

Gruss
Anni
Carpe diem...
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