Kommunismus
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Kommunismus
Würde Kommunismus in Deutschland funktionieren?
Euer Quroq.
P.S. Diesesmal aber bitte nur ja oder nein antworten, denn ich habe keine Lust, ständig mit irgendeinem diskutieren zu müssen, und schon gar nicht übers Internet.
Euer Quroq.
P.S. Diesesmal aber bitte nur ja oder nein antworten, denn ich habe keine Lust, ständig mit irgendeinem diskutieren zu müssen, und schon gar nicht übers Internet.
"Nicht aufs Wort glauben, aufs strengste prüfen - das ist die Losung der marxistischen Arbeiter." - Lenin
- Arthur Dent
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Ohne eine Begründung dazu isses doch langweilig, wenn du nur Ja / Nein Antworten willst und der Rest dich nicht interessiert, dann hättest ne Umfrage machen sollen und kein Diskussionsthema.
Zuletzt geändert von Therak am Fr 02.10.2009 - 13:47, insgesamt 1-mal geändert.
- hafensaenger
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Das funktioniert allein schon deshalb nicht, weil ein großer Teil der Bevölkerung an bewiesenermassen sinnvollen Strukturen festhalten wird. Z.B. hat Katharina in Rußland schnell eingesehen, daß sie dort keine direkte Reform in Richtung modernen Europäischen Staat durchführen konnte und es weitgehend auf die Einrichtung der Schule und eines besseren Beamtenaparates belassen.
Der Komunismus selbst ist zu seiner Einführung in einen Staat nicht ausgereift genug gewesen. Die Einführung in einem modernen Europäischen Staat hätte eine Chance gehabt wie die Demokratie auch ohne zu schaden angenommen zu werden. Die Nummer in Rußland und später in China war jedoch äusserst Schädlich für die Idee, weil die Kleingeister die neue Staatsform mit Gewalt durchgedrückt haben. Es ist nichts Neues, daß sowas spätestens beim Nachfolger in eine extreme Diktatur ohne Bezug zur gewollten Staatsform mündet.
Im Endeffekt ist das die 1001ste Art des christlichen Abendlandes im Namen der Christlichkeit einen anderen Kulturkreis zu zerstören um seine persönliche Anarchie auszutoben.
Im Vergleich dazu sind die Ideen der Demokratie schon einige Jahrhunderte in Westeuropa verbreitet gewesen. wen wundert es, weil meiner Meinung nach Karl der Große das Prinzip der Demokratie in Form Herrscher für den Staat und das Volk ausgeführt hat. Es wurde im Beispiel der Städtehanse deutlich sichtbar weiter geführt. Wenn es schon 900 Jahre gedauert hat, bis es auch in den Verwaltungen ankam, kann sich jeder denken wie lange es mit dem Kommunismus oder jeder anderen neuen Staatsform dauert, bis sie dort ankommt. Wir haben jetzt auch immer noch keine Demokratie, weil die gleiche kulturzerstörende Handlungsweise sich hartnäckig hält. Man beachtte, daß z.B. die verschiedenen Kulturen der Inka und Aztheken sich immer innerhalb von nur 1-2 Generationen mit der neuen herrschenden vermischt hat, weil es üblich war die unterlegenen konstruktiv zu integrieren; bzw. sie waren da und wurden so genommen wie sie waren solange sie sich an bestimmte Regeln hielten. Und man kann es drehen und wenden wie man will: trotz der Berichte wie grausam die Barbaren gegen denen die christlichen Armeen gegangen sind, diese Armeen überboten die Grausamkeit der Barbaren stehts. Vor allem aber haben sie sich um Integration einen Teufel gescheert und die Neuen als unterste Klasse unter Hund und Katze behandelt.
Der Komunismus selbst ist zu seiner Einführung in einen Staat nicht ausgereift genug gewesen. Die Einführung in einem modernen Europäischen Staat hätte eine Chance gehabt wie die Demokratie auch ohne zu schaden angenommen zu werden. Die Nummer in Rußland und später in China war jedoch äusserst Schädlich für die Idee, weil die Kleingeister die neue Staatsform mit Gewalt durchgedrückt haben. Es ist nichts Neues, daß sowas spätestens beim Nachfolger in eine extreme Diktatur ohne Bezug zur gewollten Staatsform mündet.
Im Endeffekt ist das die 1001ste Art des christlichen Abendlandes im Namen der Christlichkeit einen anderen Kulturkreis zu zerstören um seine persönliche Anarchie auszutoben.
Im Vergleich dazu sind die Ideen der Demokratie schon einige Jahrhunderte in Westeuropa verbreitet gewesen. wen wundert es, weil meiner Meinung nach Karl der Große das Prinzip der Demokratie in Form Herrscher für den Staat und das Volk ausgeführt hat. Es wurde im Beispiel der Städtehanse deutlich sichtbar weiter geführt. Wenn es schon 900 Jahre gedauert hat, bis es auch in den Verwaltungen ankam, kann sich jeder denken wie lange es mit dem Kommunismus oder jeder anderen neuen Staatsform dauert, bis sie dort ankommt. Wir haben jetzt auch immer noch keine Demokratie, weil die gleiche kulturzerstörende Handlungsweise sich hartnäckig hält. Man beachtte, daß z.B. die verschiedenen Kulturen der Inka und Aztheken sich immer innerhalb von nur 1-2 Generationen mit der neuen herrschenden vermischt hat, weil es üblich war die unterlegenen konstruktiv zu integrieren; bzw. sie waren da und wurden so genommen wie sie waren solange sie sich an bestimmte Regeln hielten. Und man kann es drehen und wenden wie man will: trotz der Berichte wie grausam die Barbaren gegen denen die christlichen Armeen gegangen sind, diese Armeen überboten die Grausamkeit der Barbaren stehts. Vor allem aber haben sie sich um Integration einen Teufel gescheert und die Neuen als unterste Klasse unter Hund und Katze behandelt.
Und Tschüs !
Glaubt ja nicht, daß ich in dem Jahr ohne Internet weniger am Computer war.
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bieeeeeeeeeeeeeeeeeeeepArthur Dent hat geschrieben:Würde Kommunismus irgendwo auf der Welt funktionieren? NEIN.
Also auch nicht in Deutschland.
eine immer wieder gerngebrauchte aber leider völlig
falsche information!
Kommunismus funktioniert sehr wohl auf dieser Welt.
zum beispiel in manchenn israelischen Kibbuzen seit 100 Jahren.
Als Einschränkung muss ich allerdings sagen, dass es dort (vermutlich) nur funktioniert weil die Bevölkerungszahl geringer als 1000 Einwohnern ist....
Und wenn sich jeder kennt dann macht man nun mal auch Dinge die man für eine unbekannte Allgemeinheit nicht machen würde
Daily Telegraph hat geschrieben:"Ein englischer Klub schlägt einen deutschen im Elfmeterschießen - notiert diesen Tag in euren Geschichtsbüchern."

ja, aber ob diese Ordnung jetzt wirklich reine Ordnung ist
einer muss doch immer Vorspielen
bzw. schlägt in diesen irgendwelchen israelischen Kibbuzen (sind das Mönchsgemeinschaften vielleicht?) kein Entwicklungsstrang aus, weil sie dort sehr eingeschränkt leben...oder sich eine Tradition aus dem Glauben an eine bessere Welt gebildet hat
afrikanische Stämme oder Inuits leben ja auch oft in Verbänden und organisieren sich so, aber trotzdem leben sie nicht in einem ganzheitlich kommunistisch geregelten System
Also ich bin der Meinung, es gibt keinen echten, wahren Kommunismus auf dieser Welt
nur ein Konzept Sozialismus, es ist etwas Illusorisches... sozusagen
(Mir fällt grad auf, dass ich dieses Anfangszitat aus "American Psycho" begriffen habe)
und gerade Deutschland, das ein unglaublich technisiertes Land ist und inmitten von Europa sitzt und schwelgt auch sehr selten und kurz manchmal,,,,ist einfach total ungeeignet für den Kommunismus hier
und für Nazikram genauso, was ja klar sein dürfte
das heißt nicht also, dass uneingeschränkte Freiheit das nicht wäre!
Aber ehrlich gesagt, verstehe ich auch nicht so ganz was der Thread eigentlich will
einer muss doch immer Vorspielen
bzw. schlägt in diesen irgendwelchen israelischen Kibbuzen (sind das Mönchsgemeinschaften vielleicht?) kein Entwicklungsstrang aus, weil sie dort sehr eingeschränkt leben...oder sich eine Tradition aus dem Glauben an eine bessere Welt gebildet hat
afrikanische Stämme oder Inuits leben ja auch oft in Verbänden und organisieren sich so, aber trotzdem leben sie nicht in einem ganzheitlich kommunistisch geregelten System
Also ich bin der Meinung, es gibt keinen echten, wahren Kommunismus auf dieser Welt
nur ein Konzept Sozialismus, es ist etwas Illusorisches... sozusagen
(Mir fällt grad auf, dass ich dieses Anfangszitat aus "American Psycho" begriffen habe)
und gerade Deutschland, das ein unglaublich technisiertes Land ist und inmitten von Europa sitzt und schwelgt auch sehr selten und kurz manchmal,,,,ist einfach total ungeeignet für den Kommunismus hier
und für Nazikram genauso, was ja klar sein dürfte
das heißt nicht also, dass uneingeschränkte Freiheit das nicht wäre!
Aber ehrlich gesagt, verstehe ich auch nicht so ganz was der Thread eigentlich will
- hafensaenger
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Weiß nicht, ob man das als "Kommunismus bezeichnen kann" - vor allem, wenn man sich die Kibbuzim heute anschaut und nicht vor ein paar Jahrzehnten.Rezeguet hat geschrieben:bieeeeeeeeeeeeeeeeeeeepArthur Dent hat geschrieben:Würde Kommunismus irgendwo auf der Welt funktionieren? NEIN.
Also auch nicht in Deutschland.
eine immer wieder gerngebrauchte aber leider völlig
falsche information!
Kommunismus funktioniert sehr wohl auf dieser Welt.
zum beispiel in manchenn israelischen Kibbuzen seit 100 Jahren.
Als Einschränkung muss ich allerdings sagen, dass es dort (vermutlich) nur funktioniert weil die Bevölkerungszahl geringer als 1000 Einwohnern ist....
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"Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
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Nun wir sehen es ja auf der Welt dass er ab einer gewissen Größe nicht mehr funktioniert und in die Diktatur mit Mehrheit unterdrücken und kontrollieren mündet obwohl man es noch Kommunismus nennt. Ich meine weder Kommunismus noch Sozialismus ist auf lange Sicht praktikabel weil beide Systeme zu komplex sind. Und wenn es halt nicht mehr funktioniert weicht man auf etwas aus was schnell und unkompliziert geht und setzt das mit Militärs und Unterdrückung durch.
"We choose our joys and sorrows
long before we experience them."
- Kahlil Gibran-
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- Arthur Dent
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Der unregulierte Markt "funktioniert" nicht, wenn man mit Funktionieren meint, dass ein gesamtgesellschaftlich optimales Ergebnis herauskommt. Die "Unsichtbare Hand" von Adam Smith kann nur unter bestimmten Voraussetzungen zum Nutzen aller funktionieren - die aber in der Wirklichkeit oft nicht erfüllt sind. Stichwort Umweltverschmutzung und Ausbeutung von öffentlichen Ressourcen wie Wasser oder Fischbestände. Oder wo wir bei "Unterdrückung" sind - freier Markt bedeutet eigentlich, dass jeder mit jedem Verträge abschließen darf. Hier nutzen die Mächtigeren (sei es finanziell oder militärisch) aber oft ihren Einfluss, um Konkurrenten zu behindern oder die Bedingungen anderweitig in ihrem Sinne zu verändern.jdoge hat geschrieben:Hallo zusammen,
die für mich viel interesantere Frage ist funktioniert Kapitalismus oder tut er das nur für ein paar wenige solange sie die Mehrheit unterdrücken und kontrolieren.
Viele Grüße
JD
"Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."
Wenn ich das Zitat mal rausreißen darf: vor allem wird die Vertragsfreiheit dazu genutzt, die, die in der schwächeren Position ist, also meistens die Kundin, zu übervorteilen. Als Gegengewichte zählen da zwei Dinge:Arthur Dent hat geschrieben: freier Markt bedeutet eigentlich, dass jeder mit jedem Verträge abschließen darf. Hier nutzen die Mächtigeren (sei es finanziell oder militärisch) aber oft ihren Einfluss, um Konkurrenten zu behindern oder die Bedingungen anderweitig in ihrem Sinne zu verändern.
- der Stolz der Unternehmerin auf ihre Produkte
- das Zusammenrotten der Kundinnen in einen "Staat", der Gesetze macht, die die Einzelne schützen.
Männer sind übrigens mitgemeint!
Breuna-Counter

"Niemand hat die Absicht, Weltmeister zu werden."

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- Arthur Dent
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Zu den theoretischen Voraussetzungen, unter denen die "Unsichtbare Hand" funktioniert, gehört auch perfekte Information - je weniger die Vertragsparteien wissen (und je asymmetrischer die Information verteilt ist), umso mehr wird das Marktergebnis vom sozialen Optimum abweichen.
"Stolz" ist da letztlich sogar ein harter ökonimischer Faktor, denn Vertrauen ist auch in der Wirtschaft sehr viel mehr wert, als man normalerweise meint.
"Stolz" ist da letztlich sogar ein harter ökonimischer Faktor, denn Vertrauen ist auch in der Wirtschaft sehr viel mehr wert, als man normalerweise meint.
"Am Anfang wurde das Universum erschaffen. Das machte viele Leute sehr wütend und wurde allenthalben als Schritt in die falsche Richtung angesehen."