Gott und die Welt

Hier könnt Ihr über Gott, die Welt und alles andere diskutieren.

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mara
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Beitrag von mara »

Original von polar-wolf:
Hallo Leute!
Nachdem es als Anmerkung zu diesem Forum heisst: "Hier könnt ihr über Gott und die Welt diskutieren...", würde es mich interessieren, welche Einstellung ihr zum Glauben allgemein habt.
Ok, dann werde ich mich mal an die Beantwortung wagen...

* Gibt es überhaupt einen Gott?

Keine Ahnung. Mir ist noch keiner begegnet.

* Gibt es ein Leben nach dem Tod?

Ich glaube es nicht, aber wie sagte meine Oma immer: "Ist noch keiner zurückgekehrt und konnte erzählen". ;)

* Gibt es den Gott der Bibel?

Nein, das halte ich für ausgeschlossen. Wenn es wirklich ein überirdisches, alles umfassendes, alles wissendes, unsterbliches Wesen geben sollte, das den Lauf der Welten bestimmt, wird sich das sicher nicht von uns kleinen Menschlein in irgendeine religiöse Vorstellung zwängen lassen, sondern der "Gott" aller Religionen und auch der "Ungläubigen" sein.

* Was haltet Ihr einerseits von Ahteisten oder andererseits von Menschen, deren Handeln sehr stark von ihrem Glauben (Christentum, Judentum, Islam, etc.) geprägt ist (z.B.: Nonnen, etc.)?

"Jeder sollte nach seiner Facon selig werden" FII <
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Wolfi
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Beitrag von Wolfi »

Original von Xajorkith:
@Wolfi
Auch ich stand dem Tode schon sehr Nahe. Zwar nicht in deiner Form doch in Form von Ertrinken.
Desweiteren habe ich mir die Worte von Cürd Jürgens zu eigen gemacht.
(von dem ich sonst absolut nichts halte)
Diese Worte hat Manni schon beschrieben. Das muß man klar auseinander halten. Trifft mich ein Blitz, dürfte es das gewesen sein und ohne viel tamtam. Hatte ich ein erfülltes Leben ...
... von vielen älteren Menschen hört man das sie des Lebens müde sind. Da mache ich mir ebenfalls keine Gedanken. Das einzige was bleibt sind solche Sachen was du in einem Beispiel aufgeführt hast.

Hab dank für deine Worte Delta. Selbst wenn ich mich dem jügsten Gericht stellen muß/sollte/wie auch immer so brauche ich das Urteil nicht fürchten. (Meine Überzeugung).
Wer Interesse hat mal mit mehreren ein Spiel zu spielen sollte hier mal schauen:ASGARD Bild


[ Dieser Beitrag wurde von Xajorkith am 11.05.2002 editiert. ]
[/quote]

ja, danke, ich verstehe jetzt besser, was du meinst, Xajorkith.

Wolfi
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Sildariel
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Beitrag von Sildariel »

Danke Delta, dass du mir deine Position so anschaulich darlegst.
Ich bin auf keine Fälle ein "verstockter Christ". Ich glaube nicht an das jüngste Gericht, das ist mir irgendwie total schleierhaft. Dass ich mich trotzdem Christ nenne, ist, dass ich mit dem Christentum als "richtige" Religion aufgezogen wurde. Ich wechselte also nicht meine Religion, sondern veränderte die Religion, dass sie wieder passte.:D

Delta, du hast gesagt, dass du früher an Gott geglaubt hast und jetzt nicht mehr. Man könnte sagen, du hast eine höhere Stufe der "Erleuchtung" als ich erklommen. Doch kann es nicht sein, dass es eine weitere Stufe der "Erleuchtung" gibt, die sich wieder von deiner Stufe unterscheidet, vielleicht sogar meiner niederern Stufe ähnelt?
Hmm, wer sagt dann, dass ich nicht bereits auf dieser Stufe über dir stehe und deine Entwicklung bereits durchgemacht habe? Natürlich alles rein hypothetisch und du könntest widerum bereits eine Stufe höher sein. Ich glaube, dass du in dieser Treppe über mir stehst, das glaube ich zumindest.
Aber hört diese Treppe irgendwann auf und es gibt die "endgültige Wahrheit" dann und wie könnte man sie erkennen??(

PS: @Wolfi: Wenn du quotest, bitte die Signatur des Gequoteten rausstreichen, um die Übersichtlichkeit zu bewahren.
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Wolfi
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Beitrag von Wolfi »

@Sildariel, danke für den Tipp :D - ist aber ab jetzt nicht mehr nötig, das ja neue Sig-Begrenzer gibt :D
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Tara
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Beitrag von Tara »

@ Sildariell
Ich bin zwar nicht angesprochen gewesen, habe aber Dein letztes Post an Delta gelesen und mich gewundert. Du unterteilst die verschiedenen Stadien einer Glaubensauffassung oder Anschauung in Stufen und das verwirrt mich.

Wie kann ein Mensch über oder unter einem anderen stehen, weil er an etwas Anderes glaubt oder seine Auffassung von seinem/ihrem Glauben den modernen Zeiten (aus subjektiver Sicht besser oder schlechter) angepasst hat. Ich denke, daß es viel von unseren Familien und unserem Freundeskreis abhängt, an was wir zuerst glauben (möchten?). Ob wir uns mit diesem Glauben oder dieser Anschauung dann unser Leben lang näher auseinander setzten, ihn/sie hinterfragen oder für uns neu definieren bzw. vielleicht auch einen anderen Glauben wählen, hängt sicher davon ab, wie stark wir an die Möglichkeit glauben, daß er/sie in diesem "Stadium" der Wirklichkeit entspricht oder entsprechen kann.

Ob dies jedoch ein Kriterium ist, zu sagen, daß die einen Menschen darin vielleicht weiter als andere sind, möchte ich aber bezweifeln. Wahrscheinlich gibt es diese große Vielfalt an Glaubens- und Weltanschauugsrichtungen und dazu noch deren einzelne Auslegungen, weil wir Menschen so wunderbar und fantastisch unterschiedlich sind.

Es bereichert uns alle und ich denke, daß nie jemand von sich sagen kann, die "wahre Lösung" gefunden zu haben, weil es von diesen "wahren Lösungen" für jeden einzelnen Menschen eine eigene Version geben könnte...:rolleyes:
liebe Grüße

Tara

Willst Du eine Stunde glücklich sein, geh schlafen. Willst Du einen Tag glücklich sein, geh spielen. Willst Du jedoch Dein Leben lang glücklich sein, liebe Deine Arbeit. ;)
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Delta
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Beitrag von Delta »

@ Siladriel:
Ich wollte mich nicht über dich stellen, ich denke nicht, daß es eine "Leiter der Erleuchtungen" gibt, aber so wie es verschiedene Menschen gibt, so muß es sicherlich auch verschiedene Ansichten über die Religion und den Glauben geben. Du sagst selbst, daß du das Christentum für dich modifiziert hast. Das unterscheidet dich von anderen Christen, aber es macht dich nicht mehr oder weniger erleuchtet.

Ich glaube, jeder muß für sich selbst, seine Erleuchtung finden. Ob das die gleiche ist, wie meine, oder eine völlig andere, ist mir egal, solange er mich in Frieden leben läßt. Ich meine, jeder sollte glücklich und zufrieden werden. Wer unglücklich ist oder unzufrieden oder permanent ein schlechtes Gewissen hat, wenn er irgendetwas tut, der hat meiner Meinung nach noch nicht die richtige Religion für sich gefunden.

Und Leute, die mir sagen, sie wären erleuchtet und alle anderen nicht kann ich auf den Tod nicht ab. Das hat sowas missionarisch / sektenhaftes. Und jetzt reißt mir ruhig den Kopf ab, daß ich Mission und Sekte in einen Topf werfe. Aber ich finde, daß die (vor allem katholische) Kirche, nicht die christliche Religion (bitte differenzieren), bei ihren Missionarsaktivitäten nicht gerade mit Samthandschuhe zu Werke geht. Und auch gegen Abtrünnige ist sie früher nicht gerade sanft vorgegangen. Und selbst heute heißt es ja noch, daß andersgläubige in die Hölle kommen... Naja, soviel zur Toleranz (der Kirche, nicht der Religion).

Ich bin mit meinem Neo-Paganismus (sehr schönes Wort finde ich, versteht keiner :)) ) sehr glücklich, und werde auch gern darüber Auskunft geben, wenn mich einer fragt. Doch werde ich ihn sicherlich nicht zwingen oder belabern überzutreten, denn eine halbherzig angenommene und ausgeführte Religion macht sicherlich alles, nur nicht glücklich.

Anni
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Berserki
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Beitrag von Berserki »

Hi,
also da wir mit unseren Mittlen nicht beweisen können, ob es Gott gibt oder nicht gibt, muß man es immer nur als Glauben (was es schließkich ist) auslegen.
Ich persönlich glaube an Gott und hoffe auch sehr, daß es wirklich einen gibt, weil ohne ein Leben nach dem Tod oder einer ähnlichen fortwährenden Existenz das Leben als solches keinen Sinn hätte. Alle unsere Taten, Leistungen, Errungenschaften, Fortschritte würden mit uns sterben und spätestens 2-3 Generationen nach uns vergessen sein.
Dabei glaube ich nicht, daß es den Gott genau so wie in der christlichen Vorstellung, noch der einer anderen Religion gibt.
Vieles in der Bibel ist einfach nur widersprüchlich und manche angeblcihen Ratschläge und Lebenshilfen in Form von überlieferten Geschichten sind reine Auslegungssache...
Die Kirche hat in ihrer Geschichte zu viele schlimme Sachen zu verantworten und hat sich bis in dei jüngtse Vergangenheit mehr mit Macht, Politik und Reichtum ihrer selbst beschäftigt als mit guten Taten oder religiösem Handeln.
Bei anderen Religionen sieht der geschlichte Hintergrund z.t. auch nicht besser aus und jede Religion wird letzten Endes wieder von Menschen geprägt, die in ihrer Existenz unvollkommen sind und selbst nach dem göttlichen streben, um ein bißchen dieser möglicherweise pantheistischen Vollkommenheit und Harmonie näher zu kommen.
Hierbei kommt es nicht selten vor, daß Leute in einem blinden Wahn sich selbst vorhalten im Sinne Gottes zu agieren und dabei übersehen, daß sie nur Marionetten anderer sind oder andere in ihrer Freiheit so einschränken, daß das gewiß nicht von Gott gewollt sein kann.
Mein Lieblingssmilie.... :)
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Manni_B
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Beitrag von Manni_B »

... und dann schreitet er nicht zur Tat? 8o Sicherlich würde ein existierender Gott das tun!
Der Mensch macht's...
Gruß Manni :)
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Sildariel
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Beitrag von Sildariel »

Hi Berserki,
du solltest aber nicht von einzelnen Fehltritten der Kirche(auch wenn sie sich ziemlich häuften) auf die Kirche im Gesamten schließen. Sicherlich hast du es nicht als Hauptargument gegen den Katholismus gedacht, denn so ein Argument wäre als einzige Begründung vom niedrigsten Niveau.!:)

Hi Manni,
meinst du, ein existierender Gott würde wie Athene in den Kampf um Troja eingreifen und alles zum Guten wenden? Oder sollte er Frieden stiftend alle Menschenherzen öffentlich reinigen?
Was genau würdest du erwarten, damit du einem Gott glauben würdest?
Wäre es das erste, wärest du in der Antike sicher aufgrund der Berichte von den Göttern ein Glaubender gewesen.
Hättest du hingegen um das Jahr 0 gelebt, hättest du Jesus als auf Erden wandelnden Gott erfahren und das hätte dem zweiten Bild entsprochen.:D :D :D :D

Gut, das ist vielleicht etwas falsch und unüberlegt geschrieben, aber was müsste ein Gott sonst machen, damit du auf ihn aufmerksam wirst??

[EDIT]: @Delta: Könntest du für mich und alle anderen Interessierten deine Panagana-Theorie erklären?
Faszination über Glück.
Berserki
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Beitrag von Berserki »

Hi,
@ Sildariel: Natürlich war das nicht nur gegen den katholismus an such gemeint. Dsa sollte nur aufzeigen, das die Behaubtung in Gottes Sinne zu handeln nicht unbedingt ein Freifahrtsschein ist.... und genug Leute Dreck am Stecken haben, obwohl ise in einer Kirche oder sonst was organisiert sind.

Und @ dem davor :) : Wenn unsere jetztige Existenz nicht von entscheidender Bedeuteung ist wieso sollte gott dann eingreifen?
Zumal das auch kein argument ist, daß es ihn nicht gibt...
und man auch genauso wenig sagen kann, daß es ihn gibt... wie ich auch geschrieben habe.... deswegen heißt das ja "glauben".... :smile:
Mein Lieblingssmilie.... :)
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Ming_Liao
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Beitrag von Ming_Liao »

:dudu: "Der davor" heißt Manni! 8o Merk Dir das, dürfte hilfreich sein. :P
Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft. (Ludwig Anzengruber)
Berserki
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Beitrag von Berserki »

Hi,
das war ja auch nicht böse gemeint :) ... ich werde nur langsam älter und bin etwas schusselig... da hatte ich den namen, den ich mir auch gar nicht angeguckt ahtte schon wieder vergessen, wenn das mal nicht am :drink: :drink: :drink: liegt ;)
Mein Lieblingssmilie.... :)
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Delta
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Beitrag von Delta »

@ Berserki: Dafür gibts die "edit" Funktion unten rechts an deinem Post, da kannst du ihn nachträglich verändern und den Namen einfügen ;)

@ Siladriel: :D Das liebe ich so an dem Wort "Paganismus" keine kann was damit anfangen.... *g* Paganismus bedeutet einfach Heidentum. Neo-Paganismus ist dementsprechend ein Sammelbegriff für die verschiedenen Poly- und Monotheistischen Naturreligionen die in letzter Zeit wieder modern werden. Nachdem ich es ja nun auch schon anderen Leuten versprochen habe, werde ich wohl mal ne kurze Abhandlung verfassen und so ein bißchen was erklären. Vielleicht können sich dem ja andere anschließen? Ich weiß ja, das es noch mehr Anhänger von Naturreligionen hier gibt *jetzt keinen Anschau, oder doch?*

Aber dafür brauch ich Zeit, die ich im Moment wegen des Fantreffens am Wochenende nicht habe, also bitte etwas Geduld, den Text werde ich nicht in Hetze schreiben.

Anni
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Brân
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Beitrag von Brân »

Original von Delta:
Aber dafür brauch ich Zeit, die ich im Moment wegen des Fantreffens am Wochenende nicht habe, also bitte etwas Geduld, den Text werde ich nicht in Hetze schreiben.

Da bin ich mal gespannt 8o ... :D :D :D

Ich grüße alle Heiden !:)
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Manni_B
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Beitrag von Manni_B »

Hi Sildariel!
snipp
Was genau würdest du erwarten, damit du einem Gott glauben würdest?
snipp
Wenn er sich so verhalten würde wie Väter, die sich um ihre Kinder und Familie kümmern. (Kind=Gläubiger, Familie=Gemeinde).
Der Mensch macht's...
Gruß Manni :)
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Delta
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Beitrag von Delta »

[quote]
Original von Manni_B:
Hi Sildariel!
snipp
Was genau würdest du erwarten, damit du einem Gott glauben würdest?
snipp
Wenn er sich so verhalten würde wie Väter, die sich um ihre Kinder und Familie kümmern. (Kind=Gläubiger, Familie=Gemeinde).
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Tess
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Beitrag von Tess »

So wie ich das sehe, wird hier ein "Tabu gebrochen", wir unterhalten uns über den Tod. Ich habe es schon immer seltsam empfunden, daß ein neuer Erdenbürger schon Monate, bevor er das Licht der Welt erblickt, freudig wahrgenommen wird, er befindet sich in einem Zwischenstadium zwischen Leben und Tod, genauso, wie sich ein Sterbender in einem solchen befindet. Darüber wird aber nicht geredet. Die Medizin hat hier (ziemlich willkürlich) den Hirntod als solchen festgelegt, obwohl es Beispiele dafür gibt, daß auch vermeintlich Hirntote zurückgekehrt sind.

Es ist hier gesagt worden, daß es "modern" ist, eine Energie (Universum vor der Verwandlung in Materie) als "Gott" anzusehen. Diese Theorie habe ich bereits als 17-jährige einem katholischen Pfarrer erläutert, der damit leben konnte. Natürlich wissen wir es nicht, wie auch, wir sind nicht fähig, mehr als 3 (mit der Zeit 4) Dimensionen wahrzunehmen. Was weiß die Amöbe schon vom Ozean.

Es ist jedenfalls für mich eine Bereicherung, daß solche "Tabus" gebrochen werden und es ist sehr interessant, die Theorien zu lesen. Diese sind sehr individuell und haben sicherlich mit der bisherigen Lebenserfahrung zu tun.
Jetzt total verrückt, aber das fällt nicht auf. ----- Gruß Tess
polar-wolf

Beitrag von polar-wolf »

Original von Delta:
Neo-Paganismus ist dementsprechend ein Sammelbegriff für die verschiedenen Poly- und Monotheistischen Naturreligionen die in letzter Zeit wieder modern werden.
hallo allerseits!

zumindest ich glaube nicht an einen gott, weil es in letzter zeit wieder modern wird;

einen tag ist der sonnentanz der sioux modern und morgen die heidengötter der kelten; übermorgen ist es dann modern, blut zu trinken, wie die buschmänner; die asien-welle ist ohnehin schon verbraucht und nicht mehr aussergewöhnlich genug, um sich für besonders erleuchtet halten zu können;

"es sind menschen mit zerrütteten sinnen, untüchtig zum glauben, aber sie werden damit nicht weit kommen, denn ihre torheit wird jedermann offenbar werden"

viele grüsse

:)
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Brân
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Beitrag von Brân »

Original von polar-wolf:
einen tag ist der sonnentanz der sioux modern und morgen die heidengötter der kelten; übermorgen ist es dann modern, blut zu trinken, wie die buschmänner; die asien-welle ist ohnehin schon verbraucht und nicht mehr aussergewöhnlich genug, um sich für besonders erleuchtet halten zu können;

"es sind menschen mit zerrütteten sinnen, untüchtig zum glauben, aber sie werden damit nicht weit kommen, denn ihre torheit wird jedermann offenbar werden"

viele grüsse

:)
Hi P-Wolf :)

Jetzt bin Ich es, der da etwas nicht verstanden hat ?(

Denkst Du wirklich, dass im Glauben sowas wie Mode steckt, den man dann nach Belieben wie sein Outfit wechseln kann?

...

- Wer das tut, der kratzt noch nicht mal an der Oberfläche dessen was wir als Gott bezeichnen!
- Wer das von anderen denkt hat sich vielleicht noch nie mit verschiedenen Glaubensrichtungen und deren Essenz auseinandergesetzt.
- Wer diese Verschiedenheit nicht Respektiert versteckt sich hinter seiner Ignoranz um Berührungen mit anderen und auch mit "Gott" zu vermeiden.

Die Sioux tanzen sicher nicht weil es Modern ist und wer sich dort hingezogen fühlt, wird genauso den Sinn des Sonnentanzes erfahren. Wer sich mit den Kelten beschäftigt wird vielleicht zu alten Wurzeln seiner Vorzeit (und seinen Ahnen) finden. Die von Dir bezeichnete Asien-Welle kann vielen eine Bereicherung sein überhaupt deshalb, da hier in Europa vieles durch den Einfluss der Kirche zerstört wurde.

Ich denke unsere "fortschrittliche" westliche Kultur hat nun einen Punkt erreicht, wo die Entfremdung unserer wahren Lebensgrundlagen nicht nur erkennbar, sonder auch spürbar geworden ist. Viele beginnen zu suchen und werden sich an jeden noch so kleinen Ast klammern. Wir sind, was unsere Wurzeln angeht alle sowas wie vertriebene und das ist einer der Punkte, die ich der Kirche vorwerfe. Sie hat uns unserer Glaubensgrundlage beraubt, die Essenz "christianisiert", entfremdet oder sogar entfernt.

Ich bewundere die noch bestehenden Naturvölker, die mit so wenigem aushalten und trotzdem glücklich sind. Sie sind eins mit allem. Ich bewundere alle Menschen die diese Einheit wieder herzustellen versuchen.

Ich verurteile jedoch, und das ist vielleicht der Inhalt Deiner oben zitierte Aussage...?.....

.... dass da welche glauben daraus wieder nach alten Schema Kapital zu schlagen, was dem Ganzen leider seine Lächerlichkeit zugesteht.

Ich möcht gerne jeden dazu Einladen mit mir mal in den Wald zu gehen, den Vögeln lauschen, dem Wind zusehen, wie er mit den Blättern spielt, einen Baum umarmen und eins sein mit ihm, auf einem Felsen sitzen und die Zeit anhalten, in einem Bach die Füße waschen und die Energie spüren, die langsam wieder mitschwingt im Kreislauf der Erde, eine Höhle erkunden und der Stille lauschen bis nur noch eine Melodie bleibt....

Das, was Delta anspricht und das, was Du P-Wolf noch dazuzitierst ist keine Strömung und auch nichts kurzweiliges, schon gar nicht Modern. Jeder Baum hat viele Wurzeln und wächst trotzdem in den Himmel...


!:) !:) !:)
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Krool
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Beitrag von Krool »

Steckt vieleicht vom thema weck...
aber ich habe keine glaubensgemeinschaft denn es gibt so viele da kann ja welche falsch sein und gibt es beweise und das ist mir zuviel und habe kein bock jeden sonntag zur kirche zu gehen und getauft wurde ich auch nicht.

Das ist alles schwachsinn die glaubensdingsda, aber jeder seiner meinung.

Der sinn des lebens ist. hmmm... fröhlich zu sein um gefühle zu haben.
Wie liebe... oder so sonst gibt es kein sinn.
Aber eine frage stell ich mir immer wenn ich pc spiele was habe ich davon wenn ich mm7 oder 9 spiele... Zeitverschwendet, ja aber dann denke ich mir immer es hat spass gemacht und sonst nichts.

@ polar wolf hast du eine glaubensgemeinschaft?
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