Ein böses Märchen
Moderatoren: Thies, mara, Gandalf, Tantalusss, Mighty, Thies, mara, Gandalf, Tantalusss, Mighty
Mal wieder ein Übertrag fällig, ziemlich viel seit der letzten Zusammenfassung.
Als er bis auf etwa 15 Meter an die Eiche heran gekommen war, sah er eine Menge ihm unbekannter Früchte auf der Erde liegen. Er bückte sich, um eine aufzuheben, und sah aus dem Augenwinkel, wie sich etwas im Teich unter den Blättern der Seerose bewegte; sofort sprang er auf, machte einige Schritte zurück und ließ dabei den Teich nicht aus den Augen. `Was ist das nun wieder? Aber wenn es mit dem Aufheben getan gewesen wäre, wäre es ja auch zu einfach gewesen`, dachte Sebastian.
Leise schlich plötzlich Nadine hinter der Eiche vor und wollte sich einen Spaß mit Sebastian erlauben. Laut schrie sie "buh" und sprang vor Sebastian. "Aaaaahh, man du dumme Trine", schrie er laut auf. "Das ist überhaupt nicht komisch." Betroffen schaute sie ihn an: "Es sollte nur ein Scherz sein." "Du wirst noch mal schlimmen Ärger anrichten mit deinen Scherzen. Und überhaupt, wo kommst du auf einmal her?", schimpfte er ungehalten mit ihr, ohne die Augen von dem Teich abzuwenden.
35. Gefahr aus dem Teich
Das was sich dort im Teich bewegte, wirkte viel zu groß für das Gewässer, doch schoss ein Kopf, so groß wie der Durchmesser des Teiches, aus ihm heraus; der Kopf, der wohl zu einem wurmartigen Lebewesen gehörte, schnappte nach Nadine, die Sebastian gerade noch so beiseite ziehen konnte.
Hysterisch kreischend wollte sie davon laufen, aber Sebastian hielt die Schreiende fest bei sich. Er rollte mit ihr hinter den Baum, um in Deckung zu kommen. "So ein Mist, wir müssen die anderen warnen und hier weg, bevor das Vieh uns frisst", sagte Sebastian völlig außer Atem.
"Hast du eigentlich schon die Aufgabe gelöst?", wollte sie wissen.
"Nein, aber gleich", sagte Sebastian, gab ihr einen dicken Kuss, sprang auf und griff sich ein paar von den auf dem Boden liegenden Früchten und rannte Richtung südlichem Rand der Lichtung. "Lauf in die andere Richtung, ich lenke das Vieh ab."
Völlig überrumpelt konnte sie sich zunächst nicht bewegen, aber als sie wieder an das riesige Monster aus dem Teich dachte, machte sie sich auf den Weg.
Sebastian schlug Haken wie ein Hase und sprang, als er den Waldrand erreichte, mit einem Hechtsprung ins Unterholz; hinter sich hörte er wie etwas krachend in den Boden einschlug und er sah, als er sich umdrehte, wie der Kopf des Wurms kurz vor dem Waldrand in den Boden gebissen hatte. Und nicht nur das - die Bestie konnte ihren Kopf nicht mehr zurückziehen, denn die Wurzeln des Riesenbaumes, die sich unter der gesamten Lichtung erstrecken mussten, hielten ihn umschlungen, als ob der sonderbare Strauch-Baum dem Jungen zu Hilfe kommen wollte. `Wo ist Nadine, ist sie in Sicherheit?´, dachte Sebastian und schaute an dem Wurm vorbei über die Lichtung, ob er sie sehen könne. Doch konnte er nichts erkennen.
Als Konrad und Johann endlich an der Lichtung ankamen, sahen sie den großen im Erdreich verbissenen Wurm und Sebastian, wie er auf der anderen Seite wohl etwas suchte, doch auch sie konnten Nadine nicht sehen, welche hinter einem Busch von jemandem festgehalten wurde, der sie gefesselt und geknebelt hatte. Verzweifelt versuchte sie sich zu befreien, aber sie schaffte es nicht.
Der Angreifer stand mit dem Rücken zu ihr und beobachtete die Lichtung, aus der sicheren Deckung des Busches heraus. ´Wer ist das? Und was will er und wie passt er in das Ganze?´, dachte Nadine, die sich mit der Situation abgefunden hatte, da ihre Fesseln zu fest waren, um sich zu befreien.
Durch die behaarten Beine des unbekannten Feindes blickend, sah sie plötzlich die beiden jüngeren Freunde aus dem Gebüsch hinter dem Teich die Lichtung betreten, doch sie konnte nicht schreien, um sie zu warnen.
36. Wer ist hier der Feind?
Plötzlich rankte sich eine Wurzel der Rieseneiche um Konrads Knöchel und zog ihn hinunter in die Erde. Johann wollte noch seine Hände greifen, doch es war zu spät, das Erdreich hatte sich schon wieder hinter Konrad geschlossen." Helft mir, kommt schnell und helft mir!", schrie er laut auf.
Niemand hätte ihm wohl helfen können, wenn der Wurm nicht mit verzweifelten Kräften in ein Wurzelstück gebissen und dabei mit seinem Schwanzende wie wild auf den Boden geschlagen hätte, genau an der Stelle, wo der Junge ins Erdreich gezogen worden war.
Doch leider bedeutete das Loch, das der Wurm geschlagen hatte, nur für Konrad etwas Gutes, er konnte über Wurzeln aus dem Loch steigen, nur die anderen hatten jetzt wieder mit dem Wurm zu tun, der sich mit verzweifelter Kraft befreit hatte.
Doch Konrad und Johann, der sofort zu Hilfe geeilt war, hatten Glück: der Wurm sah den Unbekannten, der sich vor Nadine breitbeinig aufgepflanzt hatte, als seinen neuen Feind an und schlängelte sich in seine Richtung.
"Nicht doch", dachte Nadine still bei sich. Doch plötzlich wurde sie aber von hinten weggezogen und in Sicherheit gebracht. Ängstlich drehte sie sich um und sah erleichtert in ein vertrautes Gesicht. "Ich hab euch die ganze Zeit beobachtet, konnte aber nichts tun", flüsterte der Gnom leise. "Man weiß nie, wo der Graf und meine Frau ihre Augen haben. Aber jetzt konnte ich einfach nicht mehr still zuschauen. Ich musste was unternehmen."
"Schnell", flüsterte Nadine hastig. "Wir müssen die 3 Jungs da irgendwie rausholen, bevor ihnen was zustößt."
"Keine Angst", beruhigte sie der Gnom. "Mein Kumpel wird schon alleine mit diesem Viech fertig."
"Wer oder was ist dein Kumpel und warum hilft er uns?", fragte Nadine, immer noch nicht von der Sicherheit der Jungen überzeugt und seit dem Kuss mit einer ganz besonderen Sorge für Sebastian im Bauch.
"Na ja, das ist so eine Geschichte. Eigentlich ist er genauso ein Gnom wie ich, aber er kann sich in einen bärenstarken Troll verwandeln, wenn es um die Liebe geht. Vor langer Zeit hat er mir geholfen, Lysinda vor so einem Wurm zu retten - an eben dieser Stelle, seitdem sind wir Freunde. Er hat sicher den Kuss der beiden Menschenkinder beobachtet und die Gefahr rechtzeitig erkannt; er spürt das Herannahen eines Wurms bereits, wenn er noch gar nicht an der Oberfläche zu sehen ist. Es ist halt seine Art, jemand durch Fesseln und Knebeln ruhig zu stellen."
Im selben Moment hörte sie ein lautes Aufheulen, das aus Richtung der alten Eiche kam. Der Troll hatte den Wurm nieder gerungen und im eins auf die Nasenspitze gegeben, so dass dieser aufheulte und sich danach schnellstens von dannen machte.
"Kommt alle her, die Gefahr ist gebannt", rief er darauf. So liefen alle zum Troll, Richtung großer Eiche, bis auf den Gnom, der machte Nadine von ihren Fesseln los und schickte sie zu den Anderen, bevor er wieder im Wald verschwand. Die Jungs sahen das gewaltige Wesen nur verwundert an, doch Nadine erklärte ihnen rasch, was es mit dem Freund vom Gnom auf sich hat, verschwieg ihnen aber die Sache mit dem Kuss - 'immerhin müssen sie ja nicht immer alles wissen', dachte sie sich.
Wobei sie Sebastian süffisant anschaute und dieser ihr freundlich zunickte. "Wir sollten hier runter von der Lichtung, die Beeren habt ihr doch, oder?", fragte der Troll. "Es wird Zeit, die Eltern des kleinen Wurms werden sicher bald hier sein."
37. Zurück zum Schloss
So schnell es ging, machten sie sich auf den Weg zurück zum Schloss. Mit Hilfe des Trolls fanden sie den Weg auch diesmal recht schnell, doch nun standen sie wieder vor dem selben Problem wie ganz am Anfang ihrer Exkursion. "Wie kommen wir nun hinein?", fragte Nadine.
"Wo war noch mal dieses Loch, durch das wir am Anfang gefallen sind", fragte Johann. "Das ist eine gute Frage, aber ich kann mich auch nicht mehr so recht erinnern, da müsste uns der Gnom helfen", sagte Sebastian, während er vor sich hin grübelte, "wo ist der eigentlich geblieben?“
"Warum gehen wir nicht einfach zur Schlosstür und verlangen Einlass?", fragte Konrad ganz erstaunt. "Sebastian hat doch den Beweis und damit die Aufgabe des Gnoms erfüllt. Er wird schon da sein oder sonst jemand wird uns öffnen."
Gesagt, getan, dachten sich wohl die anderen und zogen Richtung Schlosstür via Zugbrücke los, doch als sie gerade bis zur Hälfte die Brücke beschritten hatten, teilte sich diese und ließ alle in den Schlossgraben stürzen.
"So ein Mist", schrie Sebastian wütend. Schleppend schwammen sie zurück ans Ufer.
"Hoffentlich ist mit den Früchten nichts passiert. Du hast sie doch noch in der Hosentasche?", fragte Nadine besorgt.
Als er bis auf etwa 15 Meter an die Eiche heran gekommen war, sah er eine Menge ihm unbekannter Früchte auf der Erde liegen. Er bückte sich, um eine aufzuheben, und sah aus dem Augenwinkel, wie sich etwas im Teich unter den Blättern der Seerose bewegte; sofort sprang er auf, machte einige Schritte zurück und ließ dabei den Teich nicht aus den Augen. `Was ist das nun wieder? Aber wenn es mit dem Aufheben getan gewesen wäre, wäre es ja auch zu einfach gewesen`, dachte Sebastian.
Leise schlich plötzlich Nadine hinter der Eiche vor und wollte sich einen Spaß mit Sebastian erlauben. Laut schrie sie "buh" und sprang vor Sebastian. "Aaaaahh, man du dumme Trine", schrie er laut auf. "Das ist überhaupt nicht komisch." Betroffen schaute sie ihn an: "Es sollte nur ein Scherz sein." "Du wirst noch mal schlimmen Ärger anrichten mit deinen Scherzen. Und überhaupt, wo kommst du auf einmal her?", schimpfte er ungehalten mit ihr, ohne die Augen von dem Teich abzuwenden.
35. Gefahr aus dem Teich
Das was sich dort im Teich bewegte, wirkte viel zu groß für das Gewässer, doch schoss ein Kopf, so groß wie der Durchmesser des Teiches, aus ihm heraus; der Kopf, der wohl zu einem wurmartigen Lebewesen gehörte, schnappte nach Nadine, die Sebastian gerade noch so beiseite ziehen konnte.
Hysterisch kreischend wollte sie davon laufen, aber Sebastian hielt die Schreiende fest bei sich. Er rollte mit ihr hinter den Baum, um in Deckung zu kommen. "So ein Mist, wir müssen die anderen warnen und hier weg, bevor das Vieh uns frisst", sagte Sebastian völlig außer Atem.
"Hast du eigentlich schon die Aufgabe gelöst?", wollte sie wissen.
"Nein, aber gleich", sagte Sebastian, gab ihr einen dicken Kuss, sprang auf und griff sich ein paar von den auf dem Boden liegenden Früchten und rannte Richtung südlichem Rand der Lichtung. "Lauf in die andere Richtung, ich lenke das Vieh ab."
Völlig überrumpelt konnte sie sich zunächst nicht bewegen, aber als sie wieder an das riesige Monster aus dem Teich dachte, machte sie sich auf den Weg.
Sebastian schlug Haken wie ein Hase und sprang, als er den Waldrand erreichte, mit einem Hechtsprung ins Unterholz; hinter sich hörte er wie etwas krachend in den Boden einschlug und er sah, als er sich umdrehte, wie der Kopf des Wurms kurz vor dem Waldrand in den Boden gebissen hatte. Und nicht nur das - die Bestie konnte ihren Kopf nicht mehr zurückziehen, denn die Wurzeln des Riesenbaumes, die sich unter der gesamten Lichtung erstrecken mussten, hielten ihn umschlungen, als ob der sonderbare Strauch-Baum dem Jungen zu Hilfe kommen wollte. `Wo ist Nadine, ist sie in Sicherheit?´, dachte Sebastian und schaute an dem Wurm vorbei über die Lichtung, ob er sie sehen könne. Doch konnte er nichts erkennen.
Als Konrad und Johann endlich an der Lichtung ankamen, sahen sie den großen im Erdreich verbissenen Wurm und Sebastian, wie er auf der anderen Seite wohl etwas suchte, doch auch sie konnten Nadine nicht sehen, welche hinter einem Busch von jemandem festgehalten wurde, der sie gefesselt und geknebelt hatte. Verzweifelt versuchte sie sich zu befreien, aber sie schaffte es nicht.
Der Angreifer stand mit dem Rücken zu ihr und beobachtete die Lichtung, aus der sicheren Deckung des Busches heraus. ´Wer ist das? Und was will er und wie passt er in das Ganze?´, dachte Nadine, die sich mit der Situation abgefunden hatte, da ihre Fesseln zu fest waren, um sich zu befreien.
Durch die behaarten Beine des unbekannten Feindes blickend, sah sie plötzlich die beiden jüngeren Freunde aus dem Gebüsch hinter dem Teich die Lichtung betreten, doch sie konnte nicht schreien, um sie zu warnen.
36. Wer ist hier der Feind?
Plötzlich rankte sich eine Wurzel der Rieseneiche um Konrads Knöchel und zog ihn hinunter in die Erde. Johann wollte noch seine Hände greifen, doch es war zu spät, das Erdreich hatte sich schon wieder hinter Konrad geschlossen." Helft mir, kommt schnell und helft mir!", schrie er laut auf.
Niemand hätte ihm wohl helfen können, wenn der Wurm nicht mit verzweifelten Kräften in ein Wurzelstück gebissen und dabei mit seinem Schwanzende wie wild auf den Boden geschlagen hätte, genau an der Stelle, wo der Junge ins Erdreich gezogen worden war.
Doch leider bedeutete das Loch, das der Wurm geschlagen hatte, nur für Konrad etwas Gutes, er konnte über Wurzeln aus dem Loch steigen, nur die anderen hatten jetzt wieder mit dem Wurm zu tun, der sich mit verzweifelter Kraft befreit hatte.
Doch Konrad und Johann, der sofort zu Hilfe geeilt war, hatten Glück: der Wurm sah den Unbekannten, der sich vor Nadine breitbeinig aufgepflanzt hatte, als seinen neuen Feind an und schlängelte sich in seine Richtung.
"Nicht doch", dachte Nadine still bei sich. Doch plötzlich wurde sie aber von hinten weggezogen und in Sicherheit gebracht. Ängstlich drehte sie sich um und sah erleichtert in ein vertrautes Gesicht. "Ich hab euch die ganze Zeit beobachtet, konnte aber nichts tun", flüsterte der Gnom leise. "Man weiß nie, wo der Graf und meine Frau ihre Augen haben. Aber jetzt konnte ich einfach nicht mehr still zuschauen. Ich musste was unternehmen."
"Schnell", flüsterte Nadine hastig. "Wir müssen die 3 Jungs da irgendwie rausholen, bevor ihnen was zustößt."
"Keine Angst", beruhigte sie der Gnom. "Mein Kumpel wird schon alleine mit diesem Viech fertig."
"Wer oder was ist dein Kumpel und warum hilft er uns?", fragte Nadine, immer noch nicht von der Sicherheit der Jungen überzeugt und seit dem Kuss mit einer ganz besonderen Sorge für Sebastian im Bauch.
"Na ja, das ist so eine Geschichte. Eigentlich ist er genauso ein Gnom wie ich, aber er kann sich in einen bärenstarken Troll verwandeln, wenn es um die Liebe geht. Vor langer Zeit hat er mir geholfen, Lysinda vor so einem Wurm zu retten - an eben dieser Stelle, seitdem sind wir Freunde. Er hat sicher den Kuss der beiden Menschenkinder beobachtet und die Gefahr rechtzeitig erkannt; er spürt das Herannahen eines Wurms bereits, wenn er noch gar nicht an der Oberfläche zu sehen ist. Es ist halt seine Art, jemand durch Fesseln und Knebeln ruhig zu stellen."
Im selben Moment hörte sie ein lautes Aufheulen, das aus Richtung der alten Eiche kam. Der Troll hatte den Wurm nieder gerungen und im eins auf die Nasenspitze gegeben, so dass dieser aufheulte und sich danach schnellstens von dannen machte.
"Kommt alle her, die Gefahr ist gebannt", rief er darauf. So liefen alle zum Troll, Richtung großer Eiche, bis auf den Gnom, der machte Nadine von ihren Fesseln los und schickte sie zu den Anderen, bevor er wieder im Wald verschwand. Die Jungs sahen das gewaltige Wesen nur verwundert an, doch Nadine erklärte ihnen rasch, was es mit dem Freund vom Gnom auf sich hat, verschwieg ihnen aber die Sache mit dem Kuss - 'immerhin müssen sie ja nicht immer alles wissen', dachte sie sich.
Wobei sie Sebastian süffisant anschaute und dieser ihr freundlich zunickte. "Wir sollten hier runter von der Lichtung, die Beeren habt ihr doch, oder?", fragte der Troll. "Es wird Zeit, die Eltern des kleinen Wurms werden sicher bald hier sein."
37. Zurück zum Schloss
So schnell es ging, machten sie sich auf den Weg zurück zum Schloss. Mit Hilfe des Trolls fanden sie den Weg auch diesmal recht schnell, doch nun standen sie wieder vor dem selben Problem wie ganz am Anfang ihrer Exkursion. "Wie kommen wir nun hinein?", fragte Nadine.
"Wo war noch mal dieses Loch, durch das wir am Anfang gefallen sind", fragte Johann. "Das ist eine gute Frage, aber ich kann mich auch nicht mehr so recht erinnern, da müsste uns der Gnom helfen", sagte Sebastian, während er vor sich hin grübelte, "wo ist der eigentlich geblieben?“
"Warum gehen wir nicht einfach zur Schlosstür und verlangen Einlass?", fragte Konrad ganz erstaunt. "Sebastian hat doch den Beweis und damit die Aufgabe des Gnoms erfüllt. Er wird schon da sein oder sonst jemand wird uns öffnen."
Gesagt, getan, dachten sich wohl die anderen und zogen Richtung Schlosstür via Zugbrücke los, doch als sie gerade bis zur Hälfte die Brücke beschritten hatten, teilte sich diese und ließ alle in den Schlossgraben stürzen.
"So ein Mist", schrie Sebastian wütend. Schleppend schwammen sie zurück ans Ufer.
"Hoffentlich ist mit den Früchten nichts passiert. Du hast sie doch noch in der Hosentasche?", fragte Nadine besorgt.
Koni
... und weiter geht's.... auf die 80 zu, oje

Plötzlich sprang ein Eichhörnchen aus dem Dickicht - und was hatte es in der Hand? Eine 'Eichelbeere', und dicht dahinter stürmte Johann hervor. "He, Sebastian, ist das nicht dein Taschentuch? Ich konnte diesen Räuber gerade noch verjagen, als er sich über die Früchte hermachen wollte."
Koni
... und weiter geht's.... auf die 80 zu, oje

"Das ist gut , Danke! Hast du vielleicht den Gnom gesehen, damit er uns sagen kann, wie wir ins Schloß gelangen?", fragte Sebastian, doch Johann konnte das nur mit einem Kopfschütteln verneinen, so daß sie wieder vor dem gleichen Problem standen, wie sollten sie ins Schloß kommen.
Zuletzt geändert von jdoge am Sa 24.02.2007 - 22:14, insgesamt 1-mal geändert.
"Selbst wenn ihr das verdammte Loch findet, ihr wollt doch wohl nicht den ganzen gruseligen Wg noch einmal gehen!?", schaltete sich Nadine energisch ein, "ich denke, du willst hier Schlossherr werden, Seb. Wir gehen jetzt noch mal zur Schlossbrücke und schwimmen hinüber zum Haupteingang. Nass sind wir ja sowieso schon!", und schon packte sie Sebastian bei der Hand und zog ihn mit sich fort.
Koni
... und weiter geht's.... auf die 80 zu, oje

Scheint ja ganz so, als ob unsere Helden abenteuermüde sind (und die Autoren auch?) Dann sollten wir lieber bald zu einem märchenhaften Ende kommen.
"Na", wendete der Graf sich derweil vom Fenster ab, durch das er gemeinsam mit Lysinda die vergeblichen Versuche der Freunde beobachtet hatte, den Weg zurück ins Schloss zu finden, und seinem Diener zu, "dann wollen wir sie mal nicht länger zappeln lassen. Der Scherz mit der Zugbrücke reicht. Geh bitte zum Tor und öffne, die nassen Abenteurer erkälten sich sonst noch!"
"Na", wendete der Graf sich derweil vom Fenster ab, durch das er gemeinsam mit Lysinda die vergeblichen Versuche der Freunde beobachtet hatte, den Weg zurück ins Schloss zu finden, und seinem Diener zu, "dann wollen wir sie mal nicht länger zappeln lassen. Der Scherz mit der Zugbrücke reicht. Geh bitte zum Tor und öffne, die nassen Abenteurer erkälten sich sonst noch!"
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