Ein böses Märchen

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jdoge
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Beitrag von jdoge »

Völlig überrascht von der Stimme griff sich Johann eine Fackel und schaute sich nach dem Sprecher um, "Wer ist da?".
Keep cool, ich bleib es ja auch!
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Heromark
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Beitrag von Heromark »

Niemand war zu sehen, aber ein lautes, schauriges Lachen zu hören.
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jdoge
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Beitrag von jdoge »

Johann faßte die Fackel fester und ging in den Raum mit den Särgen, um dann den ersten vorsichtig zu öffnen.
Keep cool, ich bleib es ja auch!
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Koni
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Beitrag von Koni »

War mal wieder eine Zusammenfassung fällig. So langsam müssen wir das ganze mal in Unterkapitel einteilen. :)

Ein böses Märchen

[Bisherige Autoren: Der nette Mann, Saeru, jdoge, Dragorad, Nadine26, Heromark, Dignon, Koni, Yog, Gandalf,...]

Es war einmal vor langer Zeit, in der Nähe eines dunklen Schlosses. Von den Wiesen des angrenzendes Moores stieg an stetiger, dichter Nebel herüber, welcher selbst die dunkelsten Wände des Schlosses für den Betrachter fast vollständig verhüllte. Gespenstisch, so sah man nur eine Silhouette des Schlosses gegen den vom Mondlicht erhellten Nachthimmel.

Ein stumpfes Heulen ertönt aus dem Schloss, welches einem das Blut in den Adern einfrieren ließ.
Die Menschen in den umliegenden Dörfern wussten nur zu gut, dass dies die Klageschreie all jener waren, die aus törichter Neugier dem verfluchten Schloss zu nahe gekommen waren, und daraufhin spurlos verschwanden. Und wie in jeder Nacht, in der Luna auf Schloss und Umgebung hinabschien, kamen die dunklen Gestalten und suchten nach neuen Opfern. Halbverweste Leichen krochen aus ihren muffigen Erdlöchern und Werwölfe huschten im schwarzen Dickicht des angrenzenden Waldes umher. Welch unheiliges Land doch dieses Karpatien war, besetzt vom wahren Bösen und seinen auf Erden wandelnden Schergen. Die Menschen in den umliegenden Dörfern fürchteten sich sehr, da sie schon viele tapfere Männer in das Schloss ziehen haben sehen und sie nie wieder lebendig wiedersahen. Was passierte mit ihnen nur dort?

Es gehen die Gerüchte herum, dass der Teufel selbst in diesem dunklen Schloss hausen würde und dass seine Untertanen die Seelen junger Menschen stehlen, die es wagen, das Schloss zu betreten. In alten Überlieferungen der Menschen aus der Umgebung wurde auch immer wieder von grellen Leuchterscheinungen berichtet, die rund alle 3 Monate einmal in bestimmten Nächten über dem Schloss auftauchen würden. Diese Erscheinungen sind kilometerweit zu sehen, es lässt sich nicht abstreiten, dass sie existieren, aber sie bleiben nur genau 11 Minuten und 6 Sekunden, bevor sie wieder im Nichts verschwinden.

Eines Tages fanden sich 3 Jugendliche, ja man könnte sie sogar noch als Kinder bezeichnen, zusammen, zu ihnen gesellte sich ein vierter. "Sagt mal", ging er mutig auf die drei zu, die ihre Köpfe zusammen gesteckt hatten und tuschelten, "seid ihr nicht auch der Meinung, dass man diesem seltsamen Leuchten endlich mal auf den Grund gehen sollte?" Obwohl auch die drei alle Geschichten über das finstere Schloss und seinen Besitzer, den blutsaugenden Grafen Seiht, kannten, war doch die Neugier in ihnen stärker als die Furcht.

Sie versuchten, ins Schloss zu kommen, scheiterten aber zunächst an dem magischen Siegel an dem riesigen Eingangstor. Sie suchten die Umgebung des Schlosses genauer ab, um eine andere Möglichkeit zu finden, in das Schloss hineinzugelangen. An der Westseite des Schlosses gab es noch einige alte, schon halb verfallene Gebäude, in denen früher die Bediensteten des Schlosses gewohnt hatten. Direkt dahinter lagen die Stallungen, diese schienen aber noch bewohnt zu sein, den Geräuschen nach nur nicht von Pferden, Schweinen oder Kühen. Wenn man ein wenig weiter rumging, sah man den kläglichen Rest eines damals angelegten Gartens, von dem nur noch das wilde Dornengebüsch übrig war. Aus finsteren Hecken blickten einem rot glühende Augenpaare an.
Kam man ihnen näher, flatterten plötzlich und mit lautem Geschrei riesige schwarze Raben aus diesen Gebüschen hervor, deren Rufe noch schauriger waren als der ohnehin schon furchterregende Anblick ihrer roten Augen, mit denen sie zuvor zwischen den Blättern und Dornen hervorschauten.

Welch unwirkliche Gegend und Kreaturen - die Vier fragten sich, ob es wirklich so klug war, das zu untersuchen. "Ich denke wir sollten umdrehen und das Ganze vergessen", sagte der Jüngste, drehte sich in dem Moment um und blickte plötzlich in ein paar giftgrün blinkende Augen. "Na, Kleiner, so schnell die Hosen voll?", zischelte es ihm spöttisch aus dem Dunkel entgegen. Vor ihm stand plötzlich ein kleiner Gnom mit stark schrumpeliger Haut, der scheinbar aus dem Nichts aufgetaucht sein musste. Die Drei (?) suchten nach einem Ausweg, als plötzlich der älteste in eine Falltür fiel, die auch vorher noch nicht da war. "Wenn ihr einen Weg ins Schloss sucht, dann solltet ihr drei eurem Gefährten durch das Loch folgen", wisperte der Gnom und zwinkerte ihnen verschmitzt zu. "Wir sollen dir vertrauen?", sagte Johann, der beim Anblick des Gnoms am schnellsten von den Dreien, seine Fassung wiedererlangte. "Das müsst ihr einfach!"

Gemeinsam standen sie vor dem Loch, aus dem scheinbar aus sehr weiter Entfernung die schwachen Hilferufe ihres Freundes zu hören waren. Es wurde Zeit, dass sie eine Entscheidung treffen mussten. Sie entschlossen sich hineinzuspringen, da sie ja ihren Freund nicht im Stich lassen konnten. Johann spähte zuerst in das schwarze Loch, aus dem ein kalter Lufthauch wehte. "Das hätte so ein schöner Tag werden können", dachte er bei sich und hopste ins Loch hinein. Wie von unsichtbarer Hand gehalten, schwebte er mehr, als dass er fiel, kam aber doch etwas unsanft auf.

Nach der Landung stand er auf und schaute sich um. Durch die Dunkelheit leicht blind, rempelte Johann gegen Sebastian und beide fielen noch unsanfter hin. Kaum hatten sie sich wieder aufgerappelt, purzelte mehr oder weniger freiwillig der kleine Konrad von oben auf sie nieder.

Plötzlich zerriss ein Schrei die Stille. Er kam aus einem Nachbarraum, aber der Eingang zu diesem lag gut drei Meter Höher als der Fußboden. Der Schrei klang etwas dumpf, und kam gewiss nicht von einem Menschen.

"He, Nadine, wo bleibst du? Spring doch endlich ins Loch" rief Sebastian, der sich als einziger vor dem unheimlichen Geräusch nicht gefürchtet hatte. Nach kurzem Zögern nahm Nadine ihren ganzen Mut zusammen, und sprang ihren Freunden hinterher in das tiefe Loch. Kaum war sie unten, vernahm auch sie das Geräusch, welches inzwischen zu einem kläglichen Wimmern herabgesunken war. "Hey, wartet auf mich, lasst mich doch nicht alleine!", rief sie leise ihren Freunden hinterher.

Die hatten sich inzwischen aufgerappelt und starrten vor einer Wand nach oben, wo ein schwacher Lichtschein aus einer Maueröffnung leuchtete - und genau daraus drang auch das Wimmern zu ihnen hinunter. Dieser kleine Lichtschein schien der einzige Weg in die Freiheit zu sein. "Na dann lasst uns ma nachschauen, was da oben ist", sagte Nadine. Durch eine Räuberleiter erreichte Sebastian auch die Maueröffnung. "Wartet mal!", rief er nach unten, "ich seh mal nach!" Sofort schaute er hindurch, und erschrak bei dem Anblick, der sich ihm bot.

Da lag der kleine Gnom mit angstverzerrtem Gesicht und krümmte sich vor Schmerzen. Hinter ihm fragten Sebastian die anderen, was er denn sehe, und warum er nicht antwortete. Er war wie starr vor Schreck. "Hier liegt der Gnom, sich krümmend vor Schmerz", zischte Sebastian den anderen zu. "Das muss ich auch sehen", rief Johann hinterher und versuchte auch mit nach oben zu klettern.

"Vorsicht, kommt nicht näher!", zischte der Gnom, dessen Leinenhemd sich am rechten Oberarm blutrot gefärbt hatte. "Wir lassen dich doch nicht verbluten!", rief Johann und zurrte oben seine Drachenleine fest, die er am Morgen in seine Tasche gesteckt hatte, sodass alle hinaufklettern konnten. Flugs kletterten alle hinauf und sprangen auf der anderen Seite zu dem wild um sich kratzenden Gnom hinunter. Johann riss den Ärmel des Gnoms ab, um die Wunde besser begutachten zu können, "Wie ist das passiert?" "Ich weiß es nicht so genau", sagte er wild um sich blickend. Nachdem ihr in der Falltür verschwunden wart, sah ich das Licht schon wieder, und wieder genau 666 Sekunden. Und dann verspürte ich einen Stich und landete hier", sagte der Gnom, immer noch wild um sich blickend. "Und dabei wollte ich euch doch nur den alten, längst vergessenen Stollen zeigen, der unter der Schlossmauer durch in die Kapelle führt, und daran will mich wohl jemand hindern."

"Wer könnte das denn verhindern wollen?", fragte Johann und verband die Wunde des Gnoms. "Der Schlossherr und sein Gefolge", flüsterte der Gnom auf einmal ganz leise und blickte verängstigt um sich. ''Keine Ahnung warum, wahrscheinlich weil er verhindern will, dass das Geheimnis des Schlosses entdeckt wird'', antwortete der Gnom.
"Und? Weißt du, was das für ein Geheimnis sein könnte?", flüsterte Nadine ebenso leise und hielt ihr rechtes Ohr ganz nah an den Mund des zitternden Wichts. "Nein, zumindest nicht so genau, hat wohl was mit dem Laboratorium im Keller zu tun", wisperte der Gnom völlig verängstigt. "Laboratorium.. aha.. das sollten wir uns mal genauer ansehen", meinte Sebastian. "Ich wäre eher dafür, dass wir schnellst möglich sehen, dass wir hier weg kommen", quiekte Konrad. "Sei doch nicht so'ne Bangebüchse, dann hättest du ja gleich bei Mami zu Hause bleiben können!", fuhr ihn Johann an.

Also gingen sie den Gang weiter, bis sie an eine schwere, aber leider verschlossene Eichentür gelangten. "Hey, da ist sowas wie eine Hundeklappe in der Tür, ich bin zu groß, reicht mir doch mal den kleinen Konrad als lebenden Dietrich", sagte Sebastian, nachdem er die Tür untersucht hatte. "ICH GEH DA AUF KEINEN FALL DURCH!!" kreischte Konrad hysterisch. "Ich bin viel zu dick! Die Nadine kann das viel besser, die ist so schön schlank!!", lenkte er von sich ab und beruhigte sich langsam, als das Mädchen ihn zur Seite schob. "Na du bist mir ja vielleicht einer", lachte sie und versuchte, durch die Klappe durchzuklettern. "Hey, das müsst ihr euch unbedingt anschauen. Das is ja der Wahnsinn."

Nadine sah in den hinter der Tür liegenden Raum, eine riesige Halle, von deren Decke kokonartige Gebilde hingen, die bläulich schimmerten, sie quetschte sich vollends durch die Klappe und öffnete den anderen die Tür von innen. Beim Öffnen der sehr schweren Tür entstand ein lautes Knarren, als ob es schon ewig her gewesen wäre, dass jemand diese Tür benutzt hätte. Konrad kroch durch die Klappe, um die Tür zu öffnen, doch es herrschte nur minutenlang Stille. Doch dann konnten sich die anderen nicht mehr halten vor Lachen: "Mensch, Konrad, du Dummerchen, jetzt brauchst du doch nicht mehr durch die Klappe kriechen, Nadine hat die Tür doch schon aufgemacht."

Das Lachen erstarb aber schnell, als sie sich der Größe der Halle bewusst wurden und die Kokons an der Decke wahrnahmen. "Was ist das?", fragte Johann mit weit aufgerissenen Augen. Irgendetwas in den einzelnen Kokons schien recht lebendig zu sein, und war offenbar durch die verursachten Geräusche beim Öffnen der schweren Tür jetzt aufgewacht. Das bläuliche Leuchten in einigen der Kokons wurde intensiver und man konnte erkennen, dass sie untereinander wie mit Leitungen verbunden waren. Der Gnom hüpfte ganz aufgeregt auf der Stelle: „Sie versuchen, miteinander Kontakt aufzunehmen. Los, verstecken wir uns, bevor sie uns bemerken!“ "Wer sind ´Sie´?", fragte Sebastian, während er die anderen hinter eine der Säulen schob, welche die Decke der Halle trugen. "Es sind die Geschöpfe des Grafen Seiht", antwortete der Gnom. "Und die werden in den Kokons ausgebrütet?", fragte Sebastian leise. "Das sind nur die Larven, in den Kokons verwandeln sie sich zu Riesenmotten! ... und die Brutzeit beträgt genau 3 Monate, die Leuchterscheinungen müssen damit zusammenhängen, so viel habe ich schon herausgefunden.“ "Und was ist an den Riesenmotten so schrecklich?", fragte Johann recht nachdenklich. "Ihr böser Herr schickt sie auf die Jagd nach Leuten wie uns." "Aha, und der böse Herr ist die Obermotte?!", sagte Sebastian selbstsicher und despektierlich, sich still denkend: "Motten, bah, die erschlägt man mit dem Hausschuh." „Dann war es bestimmt auch eines dieser Viecher, das sich auf unseren Gnom gestürzt und in den Arm gebissen hat“, steuerte Konrad naseweis bei, um so wieder aus seiner Schmollecke rauszukommen. ''Möglich'', meinte der Gnom, ''aber ich glaube da steckt mehr dahinter.''

"Seht ihr die Fußabdrücke dort im Staub? Von 'ner Motte sind die nicht!" Obwohl auf dem Boden eine recht hohe Staubschicht lag, sah man darauf deutliche Fußabdrücke, die ein sehr menschliches Aussehen hatten, und alle dachten beim Anblick dieser Spuren plötzlich an einen Hilfsarbeiter des Grafen, vielleicht so aussehend wie das Monster aus Frankensteins Laboratorium, der sich im Auftrag des Schlossherrn hier unten regelmäßig um die Motten zu kümmern schien. "Wie kommen wir denn hier aus dieser Brutkammer heraus?", fragte Sebastian, mit Blick zum Gnom. "Das habe ich auch noch nicht herausgefunden. Aber es gibt hier viele versteckte Türen und Wände, die sich verschieben", meinte der Gnom sich vorsichtig umschauend. Es blieb ihnen also nichts anderes übrig, als sich, die Säulen als Deckung benutzend, langsam durch die Halle zu tasten.

Plötzlich erblasste Sebastian und rief: ''Wo ist KONRAD?!?'' Alle schauten sich um, und konnten ihn aber nirgendwo entdecken. ''Wahrscheinlich hat er schon eine dieser Geheimgänge gefunden'', meinte der Gnom. „Seht mal, dahinten liegt etwas an der Wand, in der Richtung, wo auch die Fußabdrücke hinführen. Konrad wird doch nicht...“, Nadine wollte den Gedanken nicht zuende denken. Sebastian deutete den anderen zu warten und schlich zu der Stelle, um sie genauer in Augenschein zu nehmen, "hier liegt er, er ist bewusstlos." Auf einmal sah Sebastian, dass an dieser Stelle des Raumes der Kokon an der Decke sich geöffnet hatte, und nun vollkommen leer war. Nachdem er den anderen von seiner Entdeckung berichtet hatte, sagte er zu sich selbst: "Hoffentlich hat das Viech keinen Hunger, sonst wird's hier ungemütlich", und zu den anderen gewendet: "Konrad scheint wohl vor Schreck ohnmächtig geworden zu sein, er kommt schon wieder zu sich", und um die besorgten Mienen der anderen ein wenig aufzuheitern, fügte er hinzu: "Das kleine Pummelchen sah ihm wohl nicht schmackhaft genug aus!" Doch eigentlich beunruhigten Sebastian viel mehr die Fußspuren, die von Konrad wegführten, darüber sagte er den anderen aber nichts.

Nachdem sie nun wieder vollzählig waren, mussten sie aber trotzdem noch einen Ausgang finden, und dabei möglichst nicht dem offenbar eben geschlüpften Geschöpf begegnen. Sebastian griff sich ein Stück Holz von einer zerbrochenen Bank und umwickelte es mit seinem Schnupftuch, dieses steckte er mit einem Streichholz an und steckte es in eine an der Wand befindliche Fackelhalterung, "Weiter, wir müssen hier weg." Der durch die Fackel erhellte Gang führte in eine Halle, in der es von Kokons nur so wimmelte. Es war der Gang, den Konrad ungewollt "entdeckt" hatte, denn wie er erzählte, sei er den Spuren gefolgt und auf einmal hätte sich die Wand bewegt und er sei wohl von einer Steinplatte KO gehauen worden. "Eine Steinplatte?!", murmelte Sebastian ungläubig und hielt nach Besagtem Ausschau.

Er kam aber mit seinen Überlegungen nicht weiter, denn in der neuen Halle stand inmitten weiterer Kokons ein sehr großer Mann, von dem offenbar die vorher gefundenen Fußspuren stammten, und welcher der Gruppe glücklicherweise vorerst noch den Rücken zudrehte, die Eindringlinge also noch nicht bemerkt zu haben schien. "Ja, wir werden vorerst auf dieselbe Weise fortfahren und Stufe 2 zunächst noch nicht ausführen", meinte der Hüne, welcher sich offenbar in einer Konversation befand - nur, mit wem? Sebastian hielt sich den Zeigefinger vor die Lippen, um den anderen zu zeigen, dass sie ruhig sein sollten, dem Gnom hielt er mit der anderen Hand den Mund zu, da dieser, als er die Stimme hörte, ganz unruhig wurde. "Jawohl Herr Graf, das nächste Kontingent wird wie geplant bereit stehen." Wo war dieser Graf, mit dem der Hüne sprach, aus dem Gang war nur der Hüne zu sehen, deshalb robbte sich Johann etwas näher an die Halle heran. Es schien als unterhielt sich der Hüne mit einem Geist. Der Graf war nicht zu sehen. Man konnte nur leichte Umrisse und Schatten erkennen, doch keine Person. Da er sich ganz auf die riesige Gestalt in der Mitte der Halle konzentrierte, stieß Johann unbeabsichtigt mit seinem linken Arm gegen einen eisernen Kerzenleuchter, welcher daraufhin mit einem lauten Geräusch umfiel, worauf sich der Hüne abrupt umdrehte, - und die Eindringlinge sah. "Lauft!", rief Sebastian, griff sich den Kerzenleuchter und warf ihn dem Hünen zwischen die Beine, so dass dieser ins Straucheln geriet und der Länge nach hinfiel. "Meister, Eindringlinge, schnappt sie euch." Und schon schwirrten die Riesenmotten auf den noch brennenden Kerzenleuchter zu. Der Gnom rief : ''Schnell, hierher, da ist noch so ein Stollen!'' Aus einer Ecke im anderen Ende der Halle rief eine düstere Stimme: "HALTET SIE AUF!"

Als Sebastian über die Schulter schaute, während er und die anderen in den Stollen liefen, sah er, wie der Gnom hinter dem letzten einen Hebel zog und sich wie von unsichtbarer Hand der Stolleneingang schloss. Kurz darauf zeigte ein Poltern und Krachen an, dass der hünenhafte Mottenwärter mit den Fäusten gegen die Wand trommelte. "Dieser Weg scheint nach oben in die grosse Empfangshalle des Schlosses zu führen", sagte der Gnom. Als sie dem Gang entlanggingen, fragte Johann den Gnom: ''Sag mal, war das da eben etwa der Schlossherr, von dem du erzählt hattest? "Zumindestens war es seine Stimme, gesehen hab ich ihn noch nie." "Aha, du kennst also die Stimme, nicht aber das Aussehen und auch von diesem Weg zur Eingangshalle scheinst du zu wissen, obwohl die Türen und Wände sich doch angeblich verschieben", raunte Nadine den Gnom an, baute sich, obwohl sie in Anbetracht der gegenwärtigen Lage selbst die Vernünftigkeit einer solchen Aktion bezweifelte, im Gang der Breite nach vor ihm auf und sagte mit überraschend selbstsicherer und durchdringender Stimme:
"Es wird wohl Zeit, dass du uns endlich ALLES erzählst, was du weißt und nicht nur vage Andeutungen von dir gibst!" Ein knarrendes Geräusch hinter ihnen, verbunden mit einem Lichtstrahl, machte ihnen aber deutlich, dass der riesige Mottenpfleger im Begriff war, den Stollen zu öffnen, und es im Augenblick keine Zeit für Unterhaltungen gab.

"Schnell hierein", flüsterte der Gnom und zog die 4 hinter eine Wand, die er aus heiterem Himmel verschob. Misstrauisch beobachtete Nadine den Gnom und wurde langsam wütend. "Sag mal, irgendwas stimmt doch mit dir nicht", meinte sie zwar flüsternd aber wütend. Alle 4 schauten ihn nun fragend an. "Später, jetzt ist keine Zeit dazu. Folgt mir oder lasst euch von dem Riesen einstampfen, wenn ihr mir nicht mehr vertrauen wollt!" ''Gut, dann vertrauen wir dir eben weiter'', meinte Sebastian, und der Gnom ging voraus. Nadine knuffte Sebastian unsanft in die Seite und schüttelte nur mit dem Kopf. Konrad überlegte die ganze Zeit laut vor sich hin, wie man denn die Riesenmotten schnell und einfach erledigen könnte und dachte sich die kuriosesten Einfälle aus.

Gemeinsam gingen sie den halbdunklen Gang weiter, ohne genau zu wissen, was nun vor ihnen lag. Bis sie wieder zu einer schweren Eichentür kamen, doch diesmal ohne Hundeklappe. "Und wie geht es hier weiter?", fragte Sebastian mit Blick auf den Gnom. "Kein Problem!", schien ihm auch diese Tür bekannt zu sein, er drückte leicht auf einen etwas hervorstehenden Stein in der Wand und die Tür öffnete sich wie von Geisterhand. Hinter der Tür liegt ein Gewölbe, in dem es auch wieder unnatürlich blau schimmert, nur Motten-Kokons sind nicht zu sehen, "Wo sind wir denn jetzt?", fragte Konrad ganz aufgeregt. ''In der Eingangsha...'', hörte man noch vom Gnom, dann war von ihm plötzlich weder was zu hören noch zu sehen. "Was ist denn jetzt...", wollte Sebastian gerade sagen, als er die dunklen Schatten sah, die auf die Tür zuliefen, sie saßen in der Falle! "Klar, Sebastian, der Gnom wird uns retten, der Gnom kennt sich aus, lasst uns ihm vertrauen!", spottete Nadine, sich nach einem Ausweg umschauend. Hinter ihnen hörten sie ein Geräusch, welches ihnen klar machte, dass der riesige Mottenwächter inzwischen auch in den Stollen eingedrungen sein musste. So langsam wurde es brenzlig, genau in dem Moment rief der kleine Konrad: "Hier ist eine Falltür, lasst uns verduften." "Verduften ist das richtige Wort", feixte Johann noch, "ich glaube hier hat einer die Hosen voll, hahaha! Aber recht so, und diesmal ohne den Gnom!! Los, spring schon!"

Bevor er springen konnte, stürzte sich ein riesiges Wesen aus einer dunklen Ecke des Raumes auf ihn zu. Schwarz wie die Nacht und mit riesigen Fangzähnen und blitzschnell warf es sich auf Konrad, Sebastian schnappte sich eine Fackel aus einer der Wandhalterungen und zog sie dem Wesen über. Ein markerschütternder Schrei füllte den Raum aus und zum ersten Mal sah die Gruppe eine der Riesenmotten aus der Nähe. Beim Schlag mit der Fackel wurden offenbar Teile der Flügel kräftig angebrannt, denn ein sehr unangenehmer Gestank zog augenblicklich durch die Luft.
Das brachte Konrad, der ja schon lange darüber nachgrübelte, wie man die Motten erledigen könnte, auf DIE Idee: "Los, zünden wir noch mehr Fackeln an, Motten wollen ja zum Licht, und dann werden wir sie eine nach der anderen 'abfackeln'!!"

Gesagt, getan, und nachdem es einige Motten erwischt hatte, flohen die anderen alle durch einen weiteren Gang. Es folgte ein Moment der Stille. Doch dann schoss es ihnen durch den Kopf, der Wächter und sein Herr, die sind ja auch noch da und wo zum Teufel ist der Gnom. "Wir müssen weiter, bevor der Lange oder gar sein Herr hier auftauchen!", sagte Sebastian. "Warum folgen wir nicht einfach den Motten, die geflohen sind!?", schlug Johann vor, "die haben doch mehr Angst vor uns als umgekehrt." "Genau das könnte das Problem sein, vielleicht suchen sie den Schutz ihrer Herrschaft", sagte Sebastian mit einem recht nachdenklichen Gesichtsausdruck. ''Und was zum Teufel suchen wir hier noch? Ich wäre dafür, wir verduften auf dem gleichen Weg, wie wir gekommen sind!'', meinte Nadine. "Und wenn wir sie jetzt erst richtig wild gemacht haben, müssen wir das dann nicht wieder in Ordnung bringen?", fragte der kleine Konrad. "Dann hätten wir uns ja gar nicht erst ins Schloss trauen brauchen, wenn wir jetzt unverrichteter Dinge wieder verschwinden", pflichtete ihm Johann bei. "Und außerdem müssen wir noch den Gnom suchen. Wegen ihm sitzen wir doch hier fest!"

''He, mal langsam, hier reinzugehen habt ihr selbst entschieden!'', mit diesen Worten trat der Gnom plötzlich wieder ins Sichtfeld des Quartetts. "Während ihr den Schmetterlingsfänger gespielt habt, konnte ich was über den Mottenmeister herausfinden." ''Und warum bist du auf einmal verschwunden, hast nicht mal den Satz zu Ende gesprochen?'', fragte Nadine misstrauisch. "Tja, äh ... ich hab' schreckliche Angst vor den Viechern." "Na gut, dann erzähl mal, was du herausgefunden hast!", sagte Sebastian, während er die Kordel aus dem Bund seiner Jacke zog und sie dem Gnom und sich um den Arm band. „Nur damit wir uns nicht wieder verlieren! Also los, raus mit der Sprache!“ "Die benutzen die Motten als Nahrung für ihre Brut, ich meine den Grafen und seine Frauen, der Wächter ist, na ich weiß nicht so recht.....", sagte der Gnom, während er an der Kordel herumzupfte. Sebastian zog die Kordel straffer um den Arm des Kobolds und fragte: "Was für eine Brut?" „Die Kreaturen, die der Graf mit seinen Frauen gezeugt hat. Die Eier werden in die Motten gelegt, was dann daraus wird, weiß ich nicht, ich hörte nur, dass die ersten heute Nacht schlüpfen sollen", sagte der Gnom und man merkte ihm sichtlich an, dass ihm das Angst machte. Konrad sackte kreidebleich in sich zusammen.

"Ich sah einen Ritualstein, auf dem eine Inschrift stand, die ich leider nicht verstehe:
In nova vert animus dicere formas
corpora die coeptis nam vos mutastis et illas.
Aurea prima satas etas que vindici nullo.....
Weiter konnte ich leider nicht lesen, weil der Wächter kam", sagte der Gnom und seine Nervosität stieg. Darauf erwiderte Nadine: "Mal sehen, wie weit ich mit meinen Kenntnissen in Mystischen Sprachen komme: es müsste ungefähr: in neuer grüne Tiere ... Formen, irgendwas mit mutieren und das letzte müsste irgendwas mit Teufel zu tun haben."

Plötzlich sprach der kleine Konrad mit tiefer sehr männlicher Stimme: "In neuen Formen werden die mutierten Kreaturen auferstehen und ein neues, das vierte Zeitalter einleiten...", danach fiel er wieder in seine alte Stimme zurück und sagte völlig irritiert: "Was hab ich da gerade gesagt?" Sebastian staunte nicht schlecht. "Du hattest gerade die Inschrift komplett übersetzt und dabei irgendwas von einem Vierten Zeitalter geredet ..." "Das macht mir Angst, was soll das nur bedeuten und überhaupt, woher wusste ich das?", fragte der kleine Konrad ganz verstörrt. Es schien, als hätte der Junge ein magisches Auge, mit dem er diese Buchstaben übersetzen konnte. Doch woher...??? Darauf mischte sich der Gnom ein. "Ist ja jetzt auch egal; wir müssen dieses "Vierte Zeitalter" verhindern, das hört sich ganz schön übel an."

"Also ich bin dafür, dass wir uns jetzt jeder mit einer Fackel bewaffnen und alle Mottenviecher beseitigen, die uns in den Weg kommen. Wenn keine Motten mehr zum Ernähren da sind, kann die Brut auch nicht lang überleben. Und dann bin ich dafür, dass wir den Mottenherrn beseitigen, denn nur er scheint zu wissen, wie man die Viecher am Leben erhält oder sie züchtet, oder was auch immer er mit den Dingern anstellt. Und dann sollten wir uns mal um den Herrn Grafen, seine Frau und deren Nachwuchs kümmern", meinte Sebastian. "Und wie sollen wir das alles bewältigen?", mischte sich Konrad ein. "Gibt es denn hier keine Waffenkammer?", fragte Sebastian an den Gnom gewandt. "Ja, das ist ja das Problem, ich konnte noch aufschnappen, wie der Riese von Wächter über die Schulter nach hinten rief: ‚Avanti, Lakaien, zu den Waffen...’, und dann huschten vierbeinige Monster an mir vorbei. " "Na klasse", sagte Johann etwas resigniert", und was haben wir? Fackeln?" "Nein, nur kaputte Celine Dion CDs", sagte eine körperlose Stimme. "Ich glaub, ich bin schon ganz irre, oder habt ihr diese Stimme auch gehört, klang so wie aus einem Irrenhaus!?", brummte Konrad vor sich hin. "Hier haben anscheinend die Wände Stimmen und Ohren", sagte Sebastian und griff seine Fackel fester, "wo geht es denn nun lang?" "Leute, verdammt noch mal, von mir aus können wir eine Münze werfen; es kommt sowieso alles auf dasselbe heraus, wenn der Herr Gnom nicht endlich etwas redseliger wird!", grollte Nadine, die zwar bisher ihren Zorn unterdrückt, nun aber wirklich genug von der ganzen Situation hatte.

"Das Vierte Zeitalter verhindern, heißt doch wohl, die Brut am Schlüpfen zu hindern - und das noch vor heute Nacht!", mahnte der Gnom. ''Dann rede! Wo schlüpft denn diese Brut? Oder hast du das etwa noch nicht herausgefunden? Und was sind das für Monster, die Waffen tragen? Was weißt du, außer dass sie vier Beine haben?'', grollte Nadine, die immer wütender auf den Gnom wurde. "Die Brut schlüpft in der obersten Kammer im Burgfried, die vierbeinigen sehen aus wie mannsgroße Echsen mit vier Beinen, vielleicht können wir ja zur zweiten Waffenkammer im Keller des Burgfrieds gelangen, der liegt genau neben der Folterkammer, ich führe euch hin", sagte der Gnom ärgerlich über den Ton, in dem man mit ihm sprach. "Okay", warf Konrad ein, "jetzt lasst uns erst mal wieder runterkommen; klar müssen wir was unternehmen, auch wenn das alles total abgedreht ist, die Frage ist nur: Wie sollen ausgerechnet WIR diese Mistviecher... Kerle... Zeugs, was auch immer... aufhalten, und können wir nicht irgendwie Hilfe holen?", fuhr er mit bemüht vernünftigem Ton fort. "Ich befürchte, der Gnom ist unsere einzige Hilfe", meinte Sebastian nicht gerade aufbauend. "Also dann lasst uns zur Waffenkammer gehen und alles, was uns in den Weg kommt und nicht gerade friedlich ausschaut vernichten."

„Also gut, was haltet ihr davon, wenn wir uns trennen: Du gehst mit dem Gnom, dem du ja so sehr vertraust, Waffen holen“, schlug Johann vor, „und wir legen Feuer an die Mottenkokons, um den Nachschub an Nahrung zu stoppen.“ "Das halte ich für eine gute Idee", meinte der Gnom etwas schnippisch. "Wir kommen dann wieder mit den Waffen in die Halle dort drüben", und öffnete mit einer Handbewegung eine Geheimtür in eine Halle mit lauter Kokons. Johanns Augen wurde immer größer. Also langsam wird mir der Gnom auch unheimlich, dachte er leise vor sich hin. "Waren wir hier nicht schon einmal?", fragte Nadine vorsichtig während die 3 den Raum betraten. ''Doch doch'', meinte Konrad, ''das ist doch schon wieder die Eingangshalle!'' "Wir laufen doch hier nur im Kreis. Also dann lasst uns mal anfangen, denn hinter der riesigen Tür am Ende der Halle befindet sich noch eine Halle mit solchen Viechzeugs da", meinte Johann und fing an, einige Motten abzufackeln. Soweit klappte alles ganz gut, der Wächter mit seinen Wachechsen war wohl hinter den anderen her oder sie hatten nicht mit der Dreistigkeit gerechnet, dass die kleinen ‚Rotznasen’ sich noch mal hierher wagen würden. "Hoffentlich haben wir genug Fackeln!", war im Augenblick Konrads einzige Sorge.

Währenddessen kamen Sebastian und der Gnom am Burgfried an. "Erstaunlich still hier, ich dachte, es würde schwieriger", sagte Sebastian sichtlich überrascht. Sie öffneten die Waffenkammer und Sebastian versuchte zu tragen, was er konnte. Da schob ihn der Gnom beiseite, blickte konzentriert auf die Waffen und plötzlich schwebten sie von allein in der Luft. "Also ich weiß ja nicht, was du hier für ein Spiel spielst, aber langsam wird’s mir auch unheimlich mit dir... und wenn du schon dabei bist, dann nimm auch noch den Stapel Fackeln hier mit", schimpfte Sebastian auf den Gnom. Doch dieser fummelte an der Wand gegenüber der Tür in die Waffenkammer herum, bis plötzlich eine Geheimtür in der Wand aufsprang und den Blick auf eine Art Laboratorium freigab. ''DAS hab ich schon die ganze Zeit gesucht!'', rief der Gnom und sprang jubelnd in die Luft. Er marschierte geradewegs auf einen großen funkelnden Stein zu, der auf dem Labortisch lag und steckte ihn sich ohne viel Aufhebens in den Mund, um ihn runter zu schlucken, noch bevor der völlig verblüffte Sebastian etwas tun konnte. Also war es weniger das Labor als vielmehr der Stein, was der Gnom schon die ganze Zeit gesucht hatte, dachte Sebastian. Was machte den Stein für den Berggeist nur so erstrebenswert, dass er sich sogar nicht scheute, ihn zu verschlucken? Bevor er ihn fragen konnte, begann der Gnom am ganzen Körper unheimlich blau zu strahlen. Er wuchs, ´was passiert denn jetzt´, dachte Sebastian, "Hey du, was passiert hier?", fragte er etwas zögerlich und griff nach einem der Schwerter aus der Waffenkammer, mit dem er die Kordel zertrennte, um weiter vom Gnom....´obwohl sah das nicht schon eher wie ein Troll aus?´, weg zu kommen. "Warte bitte", rief ihm der Gnom, oder besser gesagt der Troll, hinterher.

"Es tut mir leid, dass ich euch nicht immer alles gesagt hab, aber ich dachte, es wäre besser so. Ich will euch wirklich nichts Böses, sondern euch nur helfen. Oder besser gesagt, ihr mir. Naja wie auch immer. Ich bin hier schon sehr lange und versuche, das Böse hier im Schloss zu vernichten, aber allein hab ich es einfach nie geschafft und war wirklich dankbar, dass ihr aufgetaucht seid. Ich wurde schon einmal gefangen genommen und wurde sehr geschwächt. Ich konnte aber entkommen und den blauen Stein brauchte ich, um meine Kräfte wieder zu erlangen. Ich hab nur gehört, wie jemand zu einem anderen von einem Labor und meinem Stein sprach. Seitdem suchte ich den Stein. Jetzt lass uns hier schnell verschwinden und deinen Freunden helfen." Sebastian staunte nicht schlecht. Seine Augen wurden immer größer, als er sah, wie der Gnom sich aufrichtete und zu einem Riesentroll anwuchs, der mit Leichtigkeit Waffen und Fackeln unter den Arm packte und ihm zurief: "Los, spring auf meinen Rücken, dann sind wir schneller bei ihnen!" Sebastian sprang voll Vertrauen auf den Rücken des Trolls und ließ sich zurück zu den Anderen tragen.

Die anderen Drei waren damit beschäftigt, die Motten abzufackeln und bemerkten Sebastian mit dem Troll überhaupt nicht. "Hey, wir haben Waffen mitgebracht", sagte Sebastian und sprang vom Rücken des Trolls, genau in diesem Moment kam eine der vierbeinigen Wesen aus einem Seitengang, der sich gerade erst geöffnet hatte. Voller Panik hielten die Drei dem Troll – sie hatten ihn noch gar nicht als ihren "Freund" Gnom erkannt - ihre Fackeln ins Gesicht, doch dieser warf ihnen die Waffen vor die Füße, sprang mit einem Riesensatz dem Echsentier entgegen und packte es an der Gurgel. "Ist die Brut schon geschlüpft, sprich!", donnerte die Stimme des Trolls dem Echsentier entgegen, doch außer einem Zischeln kam kein Laut von dem Vieh. Anstatt die Zeit weiter mit sinnloser Konversation zu vergeuden, brach er ihm einfach das Genick. "Dann müssen wir uns beeilen, sie dürfen nicht schlüpfen", sagte der Gnom und schnappte sich ein großes, für Menschen zweihändiges Schwert. "Gut, dann geht ihr schon mal vor! Wir werden uns mit den neuen Fackeln jetzt erst noch die andere Halle mit den Kokons vornehmen", schlug Nadine mit einem Seitenblick auf den mutierten Gnom vor und war froh, sich nicht in der Nähe des unheimlichen Troll-Gnoms aufhalten zu müssen.

Auch Sebastian griff sich ein Schwert und so stapften er und der Troll durch die Halle zum Treppenaufgang Richtung Burgfried. "Kommt nach, wenn ihr sie abgefackelt habt", sagte Sebastian. Der Burgfried stand groß und dunkel, aber leider nur scheinbar verlassen da... Ohne zu zögern trat der Troll die Tür zum Erdgeschoss des Burgfrieds ein: "Hallo, da bin ich wieder!", und noch bevor die vierbeinigen Echsenwesen reagieren konnten, hatte er schon zwei geköpft. ´Na ob das gut geht´, dachte Sebastian und versuchte seinem Freund zu helfen. Aber leider wollte das Schwert nicht so wie er, und so kämpfte er mehr mit dem Schwert und sich selbst als gegen die Echsenviecher. Doch als der Troll ihm zurief: "Pass auf, hinter dir!", da drehte er sich samt weit von sich gestrecktem Schwert um die eigene Achse und hieb mit der Schneide einer anstürmenden Echse beide Vorderbeine ab. ''Nicht schlecht'', grinste der Troll, und diese Echse und zwei weitere mussten das Schicksal der anderen teilen. So säuberten sie das Erdgeschoss des Burgfrieds von Echsenwesen, doch gab es keine Spur vom Mottenwächter oder dem Schlossherren, "Wir müssen weiter hinauf und hoffen, das ses noch nicht zu spät ist", sagte Sebastian, sichtlich angespannt.
"Ich kenne wieder mal 'ne Abkürzung, so kommen wir ungesehen in den Großen Speisesaal im fünften Stock", grinste der Trollgnom. "Hoffentlich stehen wir nicht heute auf dem Speiseplan", meinte Sebastian und fügte hinzu, um sich selbst wieder etwas Mut zu machen: "Wir werden ihnen da oben schon zeigen, dass wir ungenießbar sind." Der Troll warf einen alten Gobelin zur Seite, worauf ein kleiner Raum hinter der Wand erschien.

Als die anderen mit dem Abfackeln fertig waren und den Burgfried betraten, sahen sie gerade noch, wie Sebastian und der Troll in dem kleinen Raum verschwanden. "Wartet auf uns!", rief Nadine. Doch leider waren sie schon wie von Zauberhand verschwunden. "Verdammt, wo sind sie hin?" Konrad war ganz außer sich. "Sieht aus, als wäre der kleine Raum ein Teleporter, doch nur wohin?", sagte Johann, ob der Echsenkadaver ein wenig angewidert schauend. "Um das herauszufinden, müssen wir's wohl ausprobieren", meinte Nadine. "Na dann nichts wie los", rief Konrad begeistert, froh, endlich von hier weg zu kommen. "Ich bin eher für die Treppe da drüben, da sieht man wenigstens, wo man hinkommt", sagte Johann. "Da sehen uns die Echsen und Motten und wasweißichnichtwas, und wir sind auf der Treppe zu beengt zum Kämpfen; da haben wir's treppauf schwer", erwiderte Konrad. Und da er's endlich mal den andern beweisen wollte, dass er nicht der "kleine Schisser" war, sprang er ohne weiteres Federlesens mit angezogenen Knien in den Teleporter hinein.

Doch nichts passierte, er war völlig verwundert: "Was ist denn jetzt, warum geht das nicht?" "Typisch Jungs ... keine Ahnung von Magie haben. Man muss nur diesen Knopf drücken", erwiderte Nadine und drückte daraufhin auf einen unscheinbaren Ziegel in der Wand. ''Verdammt, woher hat sie denn das gewusst?'', stotterte Konrad, als Nadine verschwand. "Das ist jetzt egal", kommentierte Johann. "Nichts wie hinterher!" Und schon standen die drei im Speisesaal, wo der Troll und Sebastian bewusstlos am Boden lagen. "Psst!", machte Nadine und hielt sich den Zeigefinger vor die Lippen. Ein leises Surren war zu hören. "Da ist eine unsichtbare elektrische Sicherheitssperre, gegen die unsere Draufgänger gerannt sind. "Los, lasst sie uns da wegziehen. Aber Vorsicht, der Draht ist bestimmt mit einem Alarm gekoppelt." "Und du hast bestimmt 'ne Zange mit, mit der wir den Draht knacken können", nörgelte Konrad, dem diese Besserwisserei langsam auf die Nerven ging. "Notfalls hauen wir ihn einfach mit dem Schwert durch", meinte Johann, aber er sah nicht sonderlich überzeugt von seiner eigenen Idee aus. "Zum Glück hab' ich 'ne Zange im Rucksack", sagte Nadine und wollte danach greifen, als sie merkte, dass er weg war. "So ein Mist!", doch noch bevor sie einen alternativen Plan entwickeln konnte, hatte Johann schon das Schwert in der Hand und schlug den Draht durch.

Plötzlich legte sich eine bedrückende Stille über die Gruppe. Konrad wollte etwas sagen, aber es kam kein Laut über seine Lippen. Der Troll und Sebastian erwachten langsam wieder aus ihrer Bewusstlosigkeit, als plötzlich eine Tür in der Wand hinter dem Draht geöffnet wurde. Der Mottenherr erschien und vollführte eine Handbewegung, um den Stillezauber aufzuheben. ´Na klasse Magie, da sind wir mit unseren Schwertern ja gut gerüstet´, dachte Johann und griff seines trotzdem fester.

"Ach wie schön, da haben wir ja alle beisammen!", klang es höhnisch aus seinem schmallippigen Mund. "Hat also meine Falle zugeschnappt!" Kaum hatte er das gesagt, tauchten hinter ihm der Mottenwächter und drei wunderschöne Frauen auf, die bei näherer Betrachtung düster und keineswegs menschlich wirkten. Der Troll-Gnom schob die 4 Kids sanft hinter sich in eine Ecke, murmelte was Unverständliches und ging langsam auf den Herren mit seinem weiblichen Gefolge zu. Sebastian wollte ihm folgen, aber irgendwas hinderte ihn daran. Mit einen gezielten Zweihandschlag. mit dem Schwert, besiegelte der Troll das Ende des sich schützend vor seinen Meister werfenden Mottenwächters und wollte weiter vorangehen, als der Graf eine Handbewegung machte und rief: "Transversalis Maximus", worauf sich der Troll krümmte und anfing zu würgen, als wenn er denn verschluckten Stein wieder loswerden wolle. Sebastian wollte ihm auf den Rücken klopfen, wie um ihm Luft zu verschaffen, war aber immer noch nicht zu einer Bewegung fähig, während Nadine sich schützend wie eine Glucke vor die anderen in der Ecke kauerte.

Der Troll würgte den Stein heraus und verwandelte sich zurück in einen Gnom. "Tut was, nur die Kleinen stehen nicht unter seinem Bann", presste er hervor. ''Aufgeweckte Kinderchen'', meinte der Schlossherr, ''werden bestimmt gute Motten abgeben.'' "Nein!!!", schrie Konrad und sammelte alle seine Reserven, die er noch hatte, um dem Angriff des Schlossherren etwas entgegenwirken zu können. Er warf sein Kurzschwert wie einen Dolch, doch auch diesmal kam dem Graf jemand zur Hilfe, eine seiner Bräute, die sich die Waffe ohne zusammen zu brechen aus dem Bauch zog, worauf sich die Wunde ebenso schnell wieder schloss, wie sie entstanden war.

"Jetzt brauchen wir einen guten Plan", wisperte Johann den anderen beiden zu, "einen sehr guten." ''Nadine, du kennst dich doch anscheinend so gut mit Magie aus! Was sollen wir tun?'', fügte er noch hinzu. "Na gut, aber behaltet’s für euch!", schärfte sie den Jungs ein. Daraufhin erhob sie sich und schleuderte unvermittelt einen Feuerball gegen die Brust des Schlossherren. Das irritierte ihn ein wenig, doch leider traf sie damit auch den Gnom, um die drei Bräute, die auch etwas abbekamen, war es ja nicht schade, "Oh, wir haben hier eine kleine Hexe", sagte er und verschwand mit einem Fingerschnippen, seine Bräute alleine mit dem Problem zurücklassend. Da hallte es plötzlich von der Turmuhr 12mal - es war Mitternacht - und die weiblichen Gestalten standen auf einmal ganz erstarrt und bewegungslos da, wie zu Stein geworden.

"Hey Gnom, hilf uns hier aus der Ecke wieder raus. Wir müssen hier fort", rief sie dem Gnom zu, nachdem sie verstanden hatte, was der Troll-Gnom mit ihnen gemacht hatte. "Deine Schutzmauer war zwar hilfreich, aber im Moment brauchen wir sie nicht mehr." Kurz darauf gab es einen Knall und sie konnten sich wieder bewegen, doch leider tat sich bei den erstarrten Bräuten auch etwas, ihre menschlichen Hüllen platzten auf und es kamen langsam wolfsähnliche Wesen zum Vorschein.
Sie entpuppten sich aber als Halbmenschen und sahen aus wie ein ägyptischer Totengott mit Menschengestalt, aber einem Wolfskopf. Unvorbereitet griffen sie auch gleich an. Währenddessen schnippste sich der Schlossherr wieder herbei und begann, einen Fluch vorzubereiten. Der Gnom ahnte, was auf sie zukommen würde und umgab blitzschnell die ganze Freundesgruppe mit einer magischen Schutzhülle. Aber diesmal konnten sich die 4 bewegen. "Na das nenn ich doch mal ’n guten Zauber", meinte Nadine anerkennend. Schnell versuchten sie sich gegen die Wolfsmenschen zu wehren.

So langsam wurde das alles Johann zu seltsam, er stürmte an allen Beteiligten vorbei Richtung Treppe und rannte diese hinunter ins Erdgeschoss des Burgfrieds. Keuchend wollte er Luft holen, doch beim Anblick dessen, was ihn hier erwartete, verschlug es ihm den Atem. Auf dem Boden der Halle wimmelte es nur so von - Würmern, die aus dem Keller hochgekrochen kamen. Schnell nahm er eine brennende Fackel, die in einer Halterung direkt neben ihm in der Wand steckte, und warf sie mitten in die Masse hinein, und siehe da - sämtliche Würmer gingen sofort in Flammen auf.
''Die brennen ja wie Zunder!'', wunderte sich Johann, als plötzlich die Flammen auf ein Nebengebäude überschlugen. "Oh, oh.. jetzt aber nix wie schnell weg hier", dachte sich Johann und rannte so schnell er konnte wieder zurück.

Weit kam er aber nicht, da ihn schon eine Gruppe Wolfskopffrauen auf der Treppe erwartete. Johann sprang in den Teleporter: ''Wie geht das Ding noch mal?'' Und schon ging die Tür zu und alles, was von Johann noch zu hören war, war sein Schrei. "Uuaahhh, Mann, warum muss ausgerechnet mir immer so was passieren??", dachte sich er sich ärgerlich. Der Teleporter sauste schlagartig nach oben und Johann purzelte auf den Boden. Diesmal kam er in einem düsteren Korridor an. Ihm schlotterten die Knie, aber er tastete sich mutig den langen Flur entlang. Dabei stieß er auf einen verborgenen Hebel, den er auch sofort bediente. Kaum hatte er den Hebel gezogen, öffnete sich zu seiner Rechten eine Geheimtür, durch die er vorsichtig schaute. "Alles voller Särge!", sagte Johann erstaunt. Konnten darin vielleicht die Leichen der vielen verschwundenen Bewohner der Gegend liegen? Oder die Familie des Schlossherrn? Johann versuchte sich krampfhaft zu erinnern, was hatte er nur über Vampire gelesen oder gehört. 'Wie kann man sie besiegen?! Ach ja, war da nicht etwas mit Pflöcken?!' - 'Ganz genau', ertönte unvermittelt eine fremde Stimme in seinem Kopf. Völlig überrascht von der Stimme griff sich Johann eine Fackel und schaute sich nach dem Sprecher um. "Wer ist da?" Niemand war zu sehen, aber ein lautes, schauriges Lachen zu hören. Johann fasste die Fackel fester und ging in den Raum mit den Särgen, um dann den ersten vorsichtig zu öffnen. Doch vorher schaute er auf seine Uhr: er wusste, dass Vampire nachtaktiv sind und erst beim Morgengrauen in ihren Sarg zurücksteigen... es war 4 Uhr in der Früh, also kurz vor Sonnenaufgang, was er eigentlich schon längst an seiner Müdigkeit hätte merken können.
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Beitrag von jdoge »

`Moment, 4 Uhr, dann kommen die ja gleich um sich schlafen zu legen, nichts wie weg hier`, dachte Johann und machte auf dem Absatz kehrt.
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Lord Ghoul
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Beitrag von Lord Ghoul »

find die Story voll geil....bin im moment ziemlich besoffen und high :unschuldig: - aba so is das leben eines onkelz !!!

schreibt wieter - wird ein HIGHLIGHT !!!! :)
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Koni
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Beitrag von Koni »

Eigentlich wollte er ja nichts wie raus hier und sich endlich zu Hause in seine eigene Kiste legen, so müde war er, dann fiel ihm ein, dass er ja kein Vampir war und musste über sein 'Wortspiel' schmunzeln, obwohl es ihm hier nicht geheuer war.
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Nadine26
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Beitrag von Nadine26 »

Aber irgendwie ließ ihn die Neugier nicht los. Er wollte unbedingt wissen, wer die Bewohner der Särge war. Er versteckte sich hinter einem Mauervorsprung und gab keinen Mucks von sich.



PS. Bei Veröffentlichung bin ich von einer Gewinnbeteiligung nicht abgeneigt *ggg :D
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Dragorad
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Beitrag von Dragorad »

Von seinem Platz aus konnte er erkennen, wie die Sonne langsam hinter der sanften Hügelkette weit im Osten der Ländereien dieses Sclosses hinaufstieg. Der Morgen graute.
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Beitrag von Koni »

Doch dann hörte er sein Herz rasen, als zwei scheinbar körperlose Gestalten aus der Wand gegenüber kamen, die sich laut unterhielten.
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Beitrag von jdoge »

"...schon wieder dieser dusselige Troll, jetzt können wir wieder einen neuen Wächter bauen, wir sollten wirklich seinen Seelenstein zerstören, als Gnom ist er doch wirklich sehr viel leichter zu ertragen.", sagte eine der Gestallten zu der anderen, "Da hast du recht, aber wir sollten uns schlafen legen, die Sonne geht auf, also, ich wünsche dir einen Guten Tag.", sagte es und öffnete einen der Särge.
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Beitrag von Koni »

Was ist das denn, einen ganzen Tag Ruhe an der Erzählfront? ?(

"Na, hoffentlich wird er auch gut. Die kleinen Bälger sind ja ganz schön stressig," meinte der andere und klappte ebenfalls einen Sargdeckel hoch.
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Beitrag von jdoge »

Als Johann gerade aus seinem Versteck in den Raum eintreten wollte sah er wie der Graf und zwei weitere Wesen den raum betraten, ´Puh´,dachte er,`das ist ja gerade nochmal gut gegangen.`.
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Beitrag von Dragorad »

Angestrengt überlegte er, was die beiden Wesen gemeint haben könnten.
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Beitrag von Koni »

Dragorad hat geschrieben:Angestrengt überlegte er, was die beiden Wesen gemeint haben könnten.
Wenn du diese Sätze meinst:"Na, hoffentlich wird er auch gut. Die kleinen Bälger sind ja ganz schön stressig." das erste bezog sich auf den "Guten Tag", das zweite auf die Kinder, die im Schloss für Aufregung sorgen. :)

Dann kam er auf die Idee, mal die Särge genau zu zählen: es waren genau acht. Besser also erst mal noch auf die anderen drei Vampire zu warten und danach weiter zu überlegen, was er tun sollte.....
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Beitrag von Nadine26 »

Er hockte sich wieder in seinen Vorsprung und kauerte dort bestimmt noch weitere 10 Min. "Also langsam dürften die anderen auftauchten", dachte er bei sich. "Und was die anderen wohl grad so machen? Ich müsste bald wieder zu ihnen. Nicht das sie in Schwierigkeiten stecken."
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Beitrag von jdoge »

Ohne sich zu versichern, das die anderen Särge jetzt auch belegt waren, betrat Johann das Schlafgemach und zündete mit der Fackel die Särge an.
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Heromark
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Beitrag von Heromark »

''Und was soll ich tun, wenn die anderen nicht kommen? Wenn ich im falschen Moment aus dem Versteck komme, bin ich geliefert.''
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Beitrag von jdoge »

Genau in diesem Moment öffnete sich unter lauten knarren der heftig brennende Sarg mit dem gräflichen Wappen und eine durch die Flammen verzerrte und vor Schmerzen schreiende Kreatur stampfte in den Raum.
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Beitrag von Dragorad »

Johann bemerkte sie in seinem Tatendrang einen winzigen Moment zu spät.

@Koni: ich meinte eher die hier:
"...schon wieder dieser dusselige Troll, jetzt können wir wieder einen neuen Wächter bauen, wir sollten wirklich seinen Seelenstein zerstören, als Gnom ist er doch wirklich sehr viel leichter zu ertragen."


Kann es sein, dass die letzten beiden Posts etwas durcheinander sind?
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