
Perdondaris und Bruenor zeigten sich nicht geneigt, ein Gespräch zu beginnen, als die drei sich mit dem aufsässigen Halbling in einem der besseren Wirtshäuser der Stadt trafen. Daher fand sich der schweigsame Meuchelmörder in der für ihn ungewohnten Situation wieder, Konversation zu betreiben, wo er doch normalerweise einen Stich mit einer scharfen Klinge einer ausgewachsenen Unterhaltung vorzog.
"Ich habe ein paar Straßen weiter einen Pferdehändler gefunden, der uns einen anständigen Preis für seine Tiere machen wird." Und mit einem Grinsen und einem Blick auf Bruenor und Rondo fügte er hinzu: "Er hat auch Ponies." Die Miene des Zwerges konnte man nur als hölzern bezeichnen. Kuryn seufzte. "Also gut, vergesst es. Ich habe mich ein wenig umgehört. Scheint so, als gäbe es in letzter Zeit Schwierigkeiten mit den Minotauren. Die Getreidelieferungen geraten in letzter Zeit ins Stocken, Händler auf den Weg nach Talimos verschwinden, und so weiter und so fort."
Auf den attraktiven Gesichtszügen des selbst ernannten Todesboten erschien ein nachdenklicher Ausdruck, den man fast schon besorgt nennen konnte. "Wir sollten uns auf jeden Fall an der Küste halten, wenn wir in den Sumpf reisen. Allerdings wird es dort auch nicht viel besser werden, wie ich gehört habe. Es gibt Gerüchte, dass im Kult noch seltsamere Dinge als im ganzen Land geschehen: Lebende Tote, spukende Geister, ihr wisst schon." Er winkte ab; die drei Gefährten kannten solche magischen Zwischenfälle ja schon zu Genüge.