Krieg auf der Straße

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Andi
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Beitrag von Andi »

Ich fahr zwar nicht auf der AB, aber auf der Landstraße (eine Spur in jeder Fahrtrichtung) hatte ich auch schon einige Erlebnisse, z.B.:

- Langgezogene Linkskurve, LKW kommt entgegen, und wird von einem PKW überholt. (Wie kann man so blöd sein, und bei null Sicht überholen??). Zum Glück hatte ich nur 70 km/h drauf (die Kurve verträgt 120), sonst wär sich das nimmer ausgegangen...

- Drängler, die gerade mal 10 cm Abstand halten, gibt's leider auch auf der Landstraße

- Kolonnenverkehr bei Tempo 90, entgegenkommender Minivan 250 Meter voraus, und ich werd trotzdem noch überholt :shock1:

- Entgegenkommender LKW schneidet die Kurve und zwingt meinen Bruder fast in den Straßengraben

- Ortsgebiet, entgegenkommender Lieferwagen biegt keine 20 Meter vor mir plötzlich ohne Vorwarnung und ohne Schauen links ab :shock1: *brems* *hup* *uff, gerade noch ausgegangen*

etc.... :bad:

Gruß Andi
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Cornflake01
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Beitrag von Cornflake01 »

und dann wollen die auch noch Führerschein ab 16
durchsetzen... :bad:
Bis dann... Mathias

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gelbe Wiesenameise
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Beitrag von gelbe Wiesenameise »

Führerschein ab 16?

Es gab doch vor einiger Zeit einmal die Diskussion um einen Führerschein ab 17 Jahren - vorausgesetzt es ist ein volljähriger Beifahrer dabei, der im Besitz der Fahrerlaubnis der Klasse 3 (oder B) ist.

Die Überlegung ist vielleicht gar nicht mal so schlecht.

Ich habe zumindest schon davon profitiert, dass am Anfang mein grosser Bruder mitgefahren ist (auch wenn ich bereits alleine hätte fahren dürfen). Ein älterer erfahrener Fahrzeugführer kann einem Fahranfänger doch viele gute Ratschläge geben (e.g. beim Überholen, etc.), die sich der Fahranfänger ansonsten erst durch eigene Erfahrungen sammeln müsste.

:)

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hafensaenger
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Beitrag von hafensaenger »

gelbe Wiesenameise hat geschrieben:Führerschein ab 16?
Die Überlegung ist vielleicht gar nicht mal so schlecht.
Das ist Ansichtssache. Ich halte das für bedenklich
gelbe Wiesenameise hat geschrieben: Ein älterer erfahrener Fahrzeugführer kann einem Fahranfänger doch viele gute Ratschläge geben (e.g. beim Überholen, etc.), die sich der Fahranfänger ansonsten erst durch eigene Erfahrungen sammeln müsste.
Er kann auch nachteilige Wirkung haben, einen mit seiner Art während der Fahrt auf den Keks gehen etc..
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Nightraven
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Beitrag von Nightraven »

...Wenn ich daran denke, ich hätte 2 Jahre lang mit meinem Vater als Wachhund fahren sollen, ich hätte glatt drauf verzichtet. :))

Mal im Ernst - als absoluten Fahranfänger hätten mich dessen Ratschläge mehr verunsichert, als sie genutzt hätten.

Noch etwas zum Führerschein ab 16: Wenn man sieht, dass die meisten Verursacher von schweren Unfällen männlich und 18-22 Jahre alt sind, kann man es eigentlich nicht verantworten, den Führerschein ab 16 einzuführen. Bestenfalls in Verbindung mit absolutem Alkohol- und evtl. Nachtfahrverbot könnte ich mir es vorstellen. ;)
Gruß Nightraven
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Beitrag von gelbe Wiesenameise »

Zum einen war der Vorschlag mit dem volljährigen Beifahrer für Fahranfänger ab 17 Jahren geplant (und nicht mit 16 Jahren) - zum anderen wäre ja kein Fahranfänger mit 17 Jahren dazu gezwungen, seine "nervigen" Familienmitgliedern als volljährige Beifahrer auszusuchen.

Darüberhinaus wurde der Vorschlag ja gerade deswegen gemacht, weil es soviele Verkehrsunfälle mit Fahranfängern gibt und nicht deswegen, um die Zahl dieser Verkehrsunfälle noch zu erhöhen.

Offensichtlich ist doch die jetzige Regelung verbesserungswürdig.

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Joabary
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Beitrag von Joabary »

Ich hab so meine Zweifel mit dem Begleiter für nen 17jährigen. Klar hat der viel Erfahrung mit dem Fahren, nur glaub ich nicht dass er das richtig vermitteln kann. Der Erwachsene müsste seeehr geduldig und sehr fit im Straßenverkehr sein - und das sind denk ich viele nicht ausreichend (was nicht heissen soll dass die selbst schlecht fahren). ;)
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naria
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Beitrag von naria »

ähem, dazu möchte ich auch gern was beitragen ... die unfallraten sind nciht deshalb bei den 18-22jährigen so hoch, weil sie jung sind, sondern weil sie anfänger sind!
setzt man das alter runter, werden die meisten unfälle von den 17-21jährigen verursacht, setzt man es auf 30, dann sind es die 30-34jährigen. irgendwann fängt man halt unerfahren an und erlangt größere geschicklichkeit und besseres einschätzungsvermögen durch praxis.


abgesehen davon denke ich, dass das gefährlichste im straßenverkehr immer noch unaufmerksamkeit ist. letzten wäre ich gleich 4 mal an einem tag fast von autos erwischt worden, die aus irgendwelchen einfahrten rausgekommen sind, und deren fahrer einfach nicht gesehen haben, dass sie dabei über einen fahrradweg, der, durch schilder und markierungen deutlich gekennzeichnet, vorfahrt hat. auch erst vor ein paar tagen hatte ich einen beinahe-unfall mit einem fahrer, der rechts in eine hauptstraße einbiegen wollte ... er schaute also, ob von links was kam, und als frei war fuhr er los ohne noch mal nach rechts zu schauen ... blöderweise kam ich genau in diesem moment von rechts auf dem (vorfahrts-)fahrradweg, konnte aber noch ausweichen, indem ich auf die gegenfahrbahn fuhr. am selben tag passierte übrigens fast zur selben zeit ein identischer unfall mit einem kleintransporte, bei dem der betroffene fahrradfahrer allerdings getötet wurde.
Ein weiteres typisches beispiel für solche unaufmerksamkeit von autofahrern ist der sturz eines radfahrers, verursacht durch eine plötzliche notbremsung und herumreißen des lenkers, weil einen meter vor dem radler plötzlich die tür eines parkenden autos aufgeht. hab ich auch schon mehrere male erlebt, mit mehr oder minder glimpflichem ausgang.
und da ich jetzt eh schon bei autofahrer vs. radfahrer bin: ich weiß es natürlich nicht, aber ich denke, dass jeder, der häufig mit dem rad fährt die folgende situation kennt: man fährt mit dem rad am rechten fahrbahnrand, von hinten drängelt sich ein auto ran, überholt, und fährt dann 3 sekunden später DIREKT VOR EINEM in eine einfahrt oder parklücke. der radler hinter ihnen hat dann die wahl eintweder auf das auto aufzufahren, nach rechts auszuweichen und in ein geparktes auto oder eine mülltonne zu krachen, oder nach links auszuweichen und dabei vom nächsten überholenden auto erfasst zu werden. manche autofahrer schienen überhaupt nicht mitzubekommen, dass sie gerade zum überholen angesetzt haben (das geht bei radfahrern anscheinend ganz automatisch), und lenken rechts ein wenn man sich gerade direkt neben ihnen befindet.
aber egal, im auto passiert einem ja nichts.
Bleifrei
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Beitrag von Bleifrei »

Cornflake01 hat geschrieben:und dann wollen die auch noch Führerschein ab 16
durchsetzen... :bad:
lol
Da kennt Jemand wohl nur die halbe Wahrheit.
Diese dürfen mit dem 'Auto-Führerschein' nur 40 fahren. Da gibt es dann so spezielle Autos dafür.
Das Problem dürfte dann weniger mehr Unfälle sein, als viele mehr verstärktes Einschlafen auf den Straßen.
Als wenn es so schlim wäre, aus den 40 zumindest 55 zu machen. I)
Erinnert mich an den Autoführerschein meines Opas. Der war Rollerfahrer und bekam eine Erlaubnis ein Auto mit 25 !! Km/H zu fahren. Da kam für die anderen Verkehrsteilnehmer richtig Freude auf.
Und dann hat er sich auch noch darüber aufgeregt, das man bei einer Abbiegenden Vorfahtsstraße nicht blinken muß. Und dies zu einer Zeit, wo es schon seit 10 Jahren die Regelung galt, das man auch bei einer Abbiegenden Vorfahrtsstraße blinken muß. Egal wohin man fährt, egal ob man der Vorfahrtsstraße folgt oder nicht. I)

Was die vielen Unfälle von den Jungen Autofahren betrifft:
Da scheint wohl unterschiedliche Meinungen zu geben.
Ich habe den Eindruck das viele deshalb Unfälle bauen, weil die Jungen in erster Linie Übermütig sind, sich einbilden, sie können alles oder/und müßten den anderen zeigen, wie toll sie sind bzw. rassen können ect..
Erst wenn die dann mehre Unfälle bauen, begreiffen die dann, daß die auch nicht zu mehr Fähig sind als all die anderen Autofahrer/Verkehrsteilnehmer.
Also ich bin mal mit 2 Raser gefahren. Und beide haben halt groß damit angegeben, wie toll sie sind, und das nicht viele gibt die mit 150 !! Km/H auf der Kurvenreichen Landstraße fahren können.
Mit jedem nur 1 mal und nie wieder. Die sind (oder inzwischen waren?) total unvernünftig. Vom einen weis ich, das Er sein Auto mal total zu Schrott gefahren hat. Da konnte man nichts mehr gebrauchen.
Gruß
Bleifrei
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Nightraven
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Beitrag von Nightraven »

ähem, dazu möchte ich auch gern was beitragen ... die unfallraten sind nciht deshalb bei den 18-22jährigen so hoch, weil sie jung sind, sondern weil sie anfänger sind!
setzt man das alter runter, werden die meisten unfälle von den 17-21jährigen verursacht, setzt man es auf 30, dann sind es die 30-34jährigen. irgendwann fängt man halt unerfahren an und erlangt größere geschicklichkeit und besseres einschätzungsvermögen durch praxis.
Natürlich passiert einem unerfahrenen Autofahrer ehr ein Unfall, als jemand der jahrelang gefahren ist. ;)

Leider erwischt es aber an Wochenenden zu oft junge Leute, die alkolisiert, und/ oder unter Drogeneinfluss, und/ oder übermüdet nach Hause fahren, und/ oder ihre Fähigkeiten überschätzen. Da bietet der Lokalteil der Zeitung montags oft leider keinen erfreulichen Anblick. ;(

Nicht umsonst bieten Versicherungen saftige Rabatte Fahranfängern, die schon 21 sind, und Haltern die unter 25-jährige Fahrer ausschließen. Die Versicherungen sehen eben in solchen Fällen das Risiko niedriger an. ;)
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Beitrag von naria »

das stimmt, da ist natürlich was dran, und ich will es auch ganz bestimmt nicht abstreiten.
aber ich verstehe nicht, warum ein runtersetzen des alters für die fahrerlaubnis in dieser hinsicht ein unterschied wäre ... die altersgruppe der diskogänger und partypeople geht ja ungefähr von 14 bis 25 und älter. ein 17-jähriger fahrer hätte somit kein anderes unfallrisiko durch alkohol etc. als ein 21jähriger, dafür hätten vielleicht die etwas älteren in dieseraltersgruppe schon mehr fahrpraxis.
da ein hochsetzen des alters ja nicht wirklich sinnvoll ist, wäre es vielleicht das beste, man setzt das alter auf 12 runter ... da saufen die meisten noch nicht, und wenn sie dann in das alter kommen wo sie damit anfangen, können sie wenigstens schon fahren. :D (ich weiß, das ist eigentlich kein thema zum scherze machen, aber diese ganze diskussion um die fahrerlaubnis ab 17 und deren mittlerweile angenommene ausmaße kann man eigentlich nur noch humorvoll betrachten, andernfalls wird man wohl zwangsläufig zum politiker.)

ganz unabhängig davon wüsste ich nicht, wozu es diese fahrerlaubnis ab 17 überhaupt braucht.
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Gobo
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Beitrag von Gobo »

gelbe Wiesenameise hat geschrieben:Zum einen war der Vorschlag mit dem volljährigen Beifahrer für Fahranfänger ab 17 Jahren geplant (und nicht mit 16 Jahren) - zum anderen wäre ja kein Fahranfänger mit 17 Jahren dazu gezwungen, seine "nervigen" Familienmitgliedern als volljährige Beifahrer auszusuchen.
In der Praxis würde das dann so laufen: Die ein Hälfte der Fahranfänger hat keine andere Möglichkeit und muß mit entweder nervigem Papa fahrn oder bekommt den Autoschlüssel erst gar nicht. Irgendwie scheinen Väter ja immer zu meinen, die Fahrschule und der Prüfer hätte total versagt :D
Diejenigen, die ältere, unvernünftige Kumpels haben, werden sich oder andere halt ein Jahr früher totfahrn.
Nur ein verschwindend geringer Teil wird jemanden kennen, der ihn nicht nervt und ihn auch nicht zu einer riskanteren Fahrweise drängt.
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Beitrag von gelbe Wiesenameise »

Gobo hat geschrieben: In der Praxis würde das dann so laufen: Die ein Hälfte der Fahranfänger hat keine andere Möglichkeit und muß mit entweder nervigem Papa fahrn oder bekommt den Autoschlüssel erst gar nicht. Irgendwie scheinen Väter ja immer zu meinen, die Fahrschule und der Prüfer hätte total versagt :D
Diejenigen, die ältere, unvernünftige Kumpels haben, werden sich oder andere halt ein Jahr früher totfahrn.
Nur ein verschwindend geringer Teil wird jemanden kennen, der ihn nicht nervt und ihn auch nicht zu einer riskanteren Fahrweise drängt.
Hm - ich weiß es ja auch nicht!

In meinem Fall war es nur so, dass ich sehr dankbar dafür war, dass mein grosser Bruder am Anfang mit mir mitgefahren ist (sonst hätte ich schon beim ersten Ausparken meinen ersten Verkehrsunfall gebaut :)) ).

Von daher dachte ich eben, dass es vielleicht insgesamt eine Verbesserung der Sicherheit im Strassenverkehr darstellen würde, wenn am Anfang ein entsprechender Beifahrer mitfahren würde.

Vermutlich ist der Gedankengang auch falsch - schliesslich hat ja nicht jeder einen vernünftigen grossen Bruder. :(

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Gobo
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Beitrag von Gobo »

gelbe Wiesenameise hat geschrieben:
Gobo hat geschrieben: In der Praxis würde das dann so laufen: Die ein Hälfte der Fahranfänger hat keine andere Möglichkeit und muß mit entweder nervigem Papa fahrn oder bekommt den Autoschlüssel erst gar nicht. Irgendwie scheinen Väter ja immer zu meinen, die Fahrschule und der Prüfer hätte total versagt :D
Diejenigen, die ältere, unvernünftige Kumpels haben, werden sich oder andere halt ein Jahr früher totfahrn.
Nur ein verschwindend geringer Teil wird jemanden kennen, der ihn nicht nervt und ihn auch nicht zu einer riskanteren Fahrweise drängt.
Hm - ich weiß es ja auch nicht!

In meinem Fall war es nur so, dass ich sehr dankbar dafür war, dass mein grosser Bruder am Anfang mit mir mitgefahren ist (sonst hätte ich schon beim ersten Ausparken meinen ersten Verkehrsunfall gebaut :)) ).

Von daher dachte ich eben, dass es vielleicht insgesamt eine Verbesserung der Sicherheit im Strassenverkehr darstellen würde, wenn am Anfang ein entsprechender Beifahrer mitfahren würde.

Vermutlich ist der Gedankengang auch falsch - schliesslich hat ja nicht jeder einen vernünftigen grossen Bruder. :(

gelbe Wiesenameise
Ich hab ja auch nen großen Bruder... der is aber weder vernünftig, noch hat er mir irgendwie genutzt beim Fahren. Ergebnis seiner Tips beim Parken an der Berufschule war, dass ich 2x mein Auto wieder auslösen durfte :))
Und sein Führerschein war des öfteren schonmal wegen verschiedener Vergehen.. äh... weg :D
Von meinen damaligen Kumpels hätte ich mir besser auch nix abgeguckt- einer hat mir regelmäßig gesagt, dass ich das, was er gerade gemacht hab besser nicht tun sollte... wenigstens so ehrlich war er ;) Waren natürlich keine gefährlichen Aktionen, sondern nur kleinere Verstöße gegen die STVO, trotzdem, unter Vorbild stell ich mir was anderes vor.
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Beitrag von Cornflake01 »

ok, da hab ich beim Alter was durcheinander gebracht...

Aber ich denke daß allein das Alter sehr wohl einen Unterschied macht.
Man wird ja mit der Zeit auch vernünftiger und lernt im Allgemeinen
was dazu (won einigenAußnahmen mal abgesehen ;) ).

Die Sache mit dem volljährigen Beifahrer halte ich auch für Schwachsinn.

1. wer will das nachprüfen?
2. da setzen sich dann irgendwelche Raserkumpels neben dran
und machen's vielleicht nur noch schlimmer...
3. es gibt Leute, die einen dann nur noch mehr verunsichern mit
ihren "guten Ratschlägen" ;)
4. wenn die Kids noch früher mit dem Autofahren anfangen wird die
Blechlawine nur noch größer...
Bis dann... Mathias

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Beitrag von Gobo »

Nightraven hat geschrieben:
ähem, dazu möchte ich auch gern was beitragen ... die unfallraten sind nciht deshalb bei den 18-22jährigen so hoch, weil sie jung sind, sondern weil sie anfänger sind!
setzt man das alter runter, werden die meisten unfälle von den 17-21jährigen verursacht, setzt man es auf 30, dann sind es die 30-34jährigen. irgendwann fängt man halt unerfahren an und erlangt größere geschicklichkeit und besseres einschätzungsvermögen durch praxis.
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Wobei da dann auch wieder eher die männlichen Autofahrer betroffen sind. Imponiergehabe und damit verbundene erhöhte Risikobereitschaft, was in dem Alter übrigens ganz natürlich ist, führt allzu oft leider dazu, dass solche Unfälle in so erschreckend hohen Zahlen passieren.
Bei älteren Fahranfängern ist die relative Quote erheblich niedriger. Ich hab vor ein paar Wochen ne Statistik dazu gesehn, wenn ich die nochmal finde werd ich sie mal posten ;)
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Beitrag von Ephirnion »

Oh, damit wäre ich vorsichtig. Es stimmt zwar, dass Männer eher bei Autofahren ein Imporniergehabe an den Tag legen, aber wenn Frauen defensiv fahren hat das noch lange nicht zu heißen, dass es ungefährlicher wäre :) Da fallen mir die allgemein bekannten T.ittenhuper ein: Also, ich hab ja Verständnis, wenn man es als Fahranfänger langsamer angeht, aber man sollte es doch schaffen links abzubiegen, man sollte es doch schaffen in der Ortschaft 50 zu fahren (und wenn es weder regnet, noch schneit, noch voll ist oder sonst irgendwie gefährlich, dann hat man dort auch verdammt noch mal 50 zu fahren X( ). Ich selber bin auch kein guter Autofahrer, aber solcherlei Verhalten macht einfach aggressiv und gefährdet dadurch andere; eine weitere Personengruppe die so handelt sind alte Menschen (mit Hut) :D Völlig überfordert würde es meiner Meinung nach am besten treffen - wobei ich gobo allerdings auch Recht geben muss.... aggressives Fahrverhalten ist immer noch mindestens doppelt so gefährlich wie defensives. 8)
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Beitrag von Gobo »

Ephirnion hat geschrieben:Ich selber bin auch kein guter Autofahrer, aber solcherlei Verhalten macht einfach aggressiv und gefährdet dadurch andere; eine weitere Personengruppe die so handelt sind alte Menschen (mit Hut) :D Völlig überfordert würde es meiner Meinung nach am besten treffen - wobei ich gobo allerdings auch Recht geben muss.... aggressives Fahrverhalten ist immer noch mindestens doppelt so gefährlich wie defensives. 8)
Mich regt es kein bißchen auf wenn andere "zu langsam" fahrnDie überhol ich einfach wenn möglich, und fertig. Wenn nich möglich, hab ich halt Pech gehabt.
Anders 90% aller männlichen Fahrer mit denen ich bis jetzt unterwegs war- die kriegen nämlich nen cholerischen Anfall.
Jungs, regt euch doch einfach nich über so ne Lapalie auf- is total ungesund ;)
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Beitrag von gelbe Wiesenameise »

Manche Autofahrer fahren absichtlich zu langsam, um einen Verkehrsunfall (z.B. einen Auffahrunfall) zu provozieren.

Wenn man innerorts "grüne Welle" hat (sämtliche Ampeln bis zum Horizont "grün" sind), dann ist jeder normal-veranlagte Fahrzeugführer darauf bedacht sozusagen "durchzukommen".

Ist dies nicht der Fall - also trödelt der Fahrzeugführer im Fahrzeug davor nur rum - , sodass man jederzeit damit rechnen muss, dass die "grüne Welle" unterbrochen wird, so muss es sich nicht zwangsläufig um eine Frau am Steuer handeln.

Es kann sich auch um einen Autobumbser handeln, der das "logische" Auffahren des nachfolgenden Fahrzeuges ausnützt und beim "Hauch von Gelblicht" eine Vollbremsung einleitet. Der Fahrzeugführer des nachfolgenden Fahrzeuges hat keine Chance und fährt auf - und ist bei der Verkehrsunfallaufnahme der Polizei der Unfallverursacher.

Abgerechnet wird dann über Gutachter. Der "geschädigte Fahrzeugführer" lässt seinen Schaden von einem Gutachter schätzen. Dieser Betrag wird dann von der Versicherung beglichen. Gleichzeitig wird das Fahrzeug aber nur notdürftig repariert und der "geschädigte Fahrzeugführer" streicht den grössten Batzen als reinen Gewinn ein.

Es gibt noch mehrere solche Verkehrssituationen, die für Autobumbser geeignet sind.

:(

Vorsicht ist also auch in dieser Beziehung geboten.

gelbe Wiesenameise
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Wolferl
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Beitrag von Wolferl »

Ja stimmt,

so einen Spezialisten hatte ich mal vor mir. Es wurde grün, wir fuhren los. Auf einmal bremste er und hing hinten drauf.
Er wollte die Sache ohne Versicherung regeln und bot mir an bei einer Zahlung von 1.000 Euro die Sache zu vergessen.
Ich griff zum Handy und holte die Polizei (die kam damals noch bei solchen Sachen). Am Schluß musste ich 400.- Euro zahlen (er hatte nen Panda) lt. Gutachten. Leider fand sich niemand der sein unnötiges Vollbremsmanöver bestätigen konnte
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Viele Grüße
W :motzen: lferl
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