Benzinpreise

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SATANatWEB
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Beitrag von SATANatWEB »

also horch mal du willst mir doch nicht erzählen das das geld vom sprit fürn straßenbau in diesem maße notwendig ist wenn wir die lkw maut hätten wären es wohl ein paar milliarden euros die wir dafür nutzen könnten oder der staat verschwendet eben mal nicht 2milliarden euro für nichts, und wenn ich sehe das für weiß nicht wie viele millionen euro ne brücke in sachsen gebaut wird die über eine bahnschiene geht aber die straße nach vertigstellung nicht mehr genutzt wird weil eine bundesstr. 2km weiter als umleitung gebaut wurde frag ich mich echt wie blöd sind unser politiker (und das sind nur einzelbeispiele).
Achso und das die Tanken pünktlich zu jedem ferien beginn und feiertag die preise kurzzeitig erhöhen ist natürlich auch notwendig. alles klar dann muß das wohl so sein damit unsere straßen nicht auseinander fallen und wir unser sozialsystem erhalten können und damit unser gesundheitswesen weiter existieren kann und damit unsere arbeitsplätze erhalten bleiben und damit unsere wirtschaft wächst und.........
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gelbe Wiesenameise
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Beitrag von gelbe Wiesenameise »

isakara hat geschrieben: und weil man da nicht hinziehen möchte weil die freunde in der gleichen stadt wohnen und man hofft, dort irgendwann arbeit zu finden und einem die andere stadt nicht gefällt?
Man kann halt nicht alles haben - ich musste schon dreimal umziehen wegen meines Berufes. Natürlich haben sich dadurch die meisten sozialen Kontakte erübrigt - aber deswegen kann ich auch nicht darauf pochen.

Natürlich ist dies bedauerlich und ich verstehe Deine Position - aber die Zeiten, in denen man in einem Dorf geboren wurde, in dem gleichen Dorf aufgewachsen ist und gearbeitet hat und schliesslich in dem gleichen Dorf gestorben ist, sind wohl (leider) vorbei. Heutzutage kann man froh sein, wenn man im gleichen Bundesland oder im gleichen Staat bleiben kann.

Die Tage des Kilometer-Geldes sind langfristig gesehen - bei den leeren Kassen - ohnehin gezählt. Man wird dem Bürger zunächst eine gewisse Strecke zumuten (müssen).

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Rezeguet
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Re: .

Beitrag von Rezeguet »

SATANatWEB hat geschrieben:also horch mal du willst mir doch nicht erzählen das das geld vom sprit fürn straßenbau in diesem maße notwendig ist wenn wir die lkw maut hätten wären es wohl ein paar milliarden euros die wir dafür nutzen könnten oder der staat verschwendet eben mal nicht 2milliarden euro für nichts, und wenn ich sehe das für weiß nicht wie viele millionen euro ne brücke in sachsen gebaut wird die über eine bahnschiene geht aber die straße nach vertigstellung nicht mehr genutzt wird weil eine bundesstr. 2km weiter als umleitung gebaut wurde frag ich mich echt wie blöd sind unser politiker (und das sind nur einzelbeispiele).
Achso und das die Tanken pünktlich zu jedem ferien beginn und feiertag die preise kurzzeitig erhöhen ist natürlich auch notwendig. alles klar dann muß das wohl so sein damit unsere straßen nicht auseinander fallen und wir unser sozialsystem erhalten können und damit unser gesundheitswesen weiter existieren kann und damit unsere arbeitsplätze erhalten bleiben und damit unsere wirtschaft wächst und.........

duuu willst mir doch nich erzählen dass du für den liter benzin nur noch 70 cent bezahlen willst dafür aber dein auto jedes jahr für 5000€ zum richten bringen willst.

Und ich will dir noch was sagen das problem wäre mit der maut besser aber nicht gelöst UND

DU fährst die Strassen kaputt also musst auch DU mehr benzingeld zahlen damit die Strassen ausgebessert werden und nicht firmen dafür zahlen lassen.

Die Maut ist sicherlich hilfreich aber andere dafür aufkommen zulassen für den schaden denn man selbst anrichtet find ich absolut nicht gut und würde ich niemals wollen (persönliche meinung).


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Sandalin
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Beitrag von Sandalin »

Also, wir brauchen unser Auto, sind jeden Tag 45km einfach zur Arbeit. Haben hier keine Bahnverbindung und der Bus fährt nur dreimal am Tag zu den unmöglichsten Zeiten.
Bus braucht auch, in der günstigsten Verbindung einfach fast drei Stunden.
Ansonsten fahr ich net wegen Kiga, Bäcker, usw. mit dem Auto, weils im Ort liegt.
Aber Auto fahr ich gerne. ;)
Achja und mein Bezin, daß hat mir bis jetzt noch niemals ein anderer bezahlt. :D
gelbe Wiesenameise hat geschrieben:Wieso wird die "Landbevölkerung" begünstigt, bloss weil der Weg zur Arbeit länger ist? Dafür sind ja die Mieten und die Grundstücke billiger.
Wo werden wird die denn begünstigt?
Dafür das sie nen weiteren Weg zur Arbeit haben, weil sich hier außen nichts finden läßt?
Bei uns wird nix vom Arbeitsgeber bezahlt.
Mein Kilometergeld hol ich mir a bisserl was von der Steuer wieder, welche aber jetzt drastisch reduziert wurde.

Mieten und Grundstücke billiger... hmm, dazu kann ich nur sagen, daß meine monatliche Ausgaben, damals in meiner Stadtwohnung weniger waren, als jetzt ein Haus abzuzahlen.
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SATANatWEB
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Beitrag von SATANatWEB »

hey atz bleib mal locker ich habe nicht gesagt das ich 70 cent fürn lieter zahlen will aber wie zur zeit 1,23 fürn lieter und über die feiertage u ferien mal locker 5cent mehr pro lieter is abzocke und ja ich und alle anderen autofahrer und vor allem alle lkw fahrer fahren die straßen kaputt und müssen dafür aufkommen doch nicht so mal anders gesehen warum gibt es noch keine anderen alternativen energiequellen für antriebssysteme auf dem markt, du mir feindseelig gesonnener mensch X( , weil dann die ölmulties nicht mehr so hohe gewinne einfahren ( techn. ist es möglich ) aber nein der unsättige macht und geldbedarf der Ölmulties u. das kapitalistische system verhinder dies denn was sollen sie machen wenn die alternat. energiequelle z.b. Solarzellen, Brennstoffzellen usw. natürliche unbegrenzte resourcen benötigen.
Also rein theoretisch müßten wir uns zum star trek zeitalter weiterentwickeln wo wir alle nur noch die weiterentwicklung der menschheit anstreben.

MfG Basti
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Beitrag von gelbe Wiesenameise »

Sandalin hat geschrieben: Mieten und Grundstücke billiger... hmm, dazu kann ich nur sagen, daß meine monatliche Ausgaben, damals in meiner Stadtwohnung weniger waren, als jetzt ein Haus abzuzahlen.
Deine Sorgen möchte ich haben!

Weder für die Abbezahlung einer Stadtwohnung noch für die Abbezahlung eines Landhauses, habe ich die entsprechenden finanziellen Möglichkeiten. Hier sieht man auch schon wieder den Unterschied: Wer sich in der Stadt eine Wohnung leisten kann, mutiert auf dem Land schon zum Hausbesitzer.

:))

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isakara
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Beitrag von isakara »

also bitte, gelbe wiesenameise.. überlege doch mal, dann ziehe ich um nach dort wo ich arbeite, finde ich nach 1 jahr endlich arbeit in der nähe dort wo ich gewohnt habe und auch wohnen möchte und ziehe dann erneut um, weil das ja sonst wieder ein weiter arbeitsweg ist? umzüge kosten auch sehr viel, vor allem in andere städte oder bundesländer..

es gibt nun mal situationen wo man weit fahren muss

und du pochst so auf dorf, wenn ich zb in hamburg wohne und in lübeck arbeite hätte ich einen arbeitsweg von ca 60 km.. und beide städte würde ich nicht als dorf bezeichnen..
wo man wohnt richtet sich ja nicht nur nach freunden, sondern auch nach der gegend.. was habe ich davon wenn ich zur arbeit mit dem rad fahren kann, dafür fühle ich mich dort wo ich wohne einfach nicht wohl wenn ich feierabend habe..

ich arbeite wegen dem geld und geniesse dann meine freie zeit, so wie du es schreibst, klingt es so, als solle ich mein leben, meinen wohnort.. gänzlich nach der arbeit ausrichten
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Sandalin
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Beitrag von Sandalin »

gelbe Wiesenameise hat geschrieben:
Sandalin hat geschrieben: Mieten und Grundstücke billiger... hmm, dazu kann ich nur sagen, daß meine monatliche Ausgaben, damals in meiner Stadtwohnung weniger waren, als jetzt ein Haus abzuzahlen.
Deine Sorgen möchte ich haben!

Weder für die Abbezahlung einer Stadtwohnung noch für die Abbezahlung eines Landhauses, habe ich die entsprechenden finanziellen Möglichkeiten. Hier sieht man auch schon wieder den Unterschied: Wer sich in der Stadt eine Wohnung leisten kann, mutiert auf dem Land schon zum Hausbesitzer.

:))

gelbe Wiesenameise
Landhaus, das hört sich nach Villa an. *g*
Du kannst deine Miete net zahlen? :( Och du armer Kerl. *sammln geh* ;)

Ne, mal im Ernst, meine Sorgen möchtest du net haben. :D

Ein Haus, mein Haus zahl ich noch locker 25 Jahre ab. Kann net einfach zum Vermieter rennen, wenn was ist, sondern muss das selber regeln.
Große Familie, mit jede Menge Arbeiter, also schaffe, schaffe Häusle baue, mit der Familie. Alles in Eigenregie. Jeden Stein, jedes Rohr, jeden Anschluss selber verlegt. Natürlich kost es auf dem Land weniger das Grundstück. Da will ja keiner hin, wegen Arbeitsplatz, usw. ;)
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vyper
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Beitrag von vyper »

Sandalin hat geschrieben: Mieten und Grundstücke billiger... hmm, dazu kann ich nur sagen, daß meine monatliche Ausgaben, damals in meiner Stadtwohnung weniger waren, als jetzt ein Haus abzuzahlen.
Hi Sandalin,

eine Frage, warum hast Du Dir dann kein Haus in der Stadt gekauft? Vielleicht weil es fast das doppelte kostet??
So sieht es nämlich bei uns leider aus.
Insofern sehe ich das mit der Kilometerpauschale ähnlich.

@isakara

letzlich sollte man sich fragen, ob der Mittelpunkt des Lebens (rein örtlich gesehen) nicht wirklich in der Nähe der Arbeitsstätte liegen sollte (sieht der Gesetzgeber übrigens mit seinen Regeln zur doppelten Haushaltsführung ähnlich). Selbstverständlich kann ich nicht erwarten, dass jemand sofort bei einer neuen Arbeitsstelle den Wohnsitz wechselt, aber auf Dauer sollte man schon darüber nachdenken. Gründe gibt es dafür mehrere: Erstens wird durch die geringere Anfahrt die Umwelt geschont, zweitens schone ich meine Nerven (täglich 50 km und mehr fahren machen mit keinem Verkehrsmittel wirklich Spass) und drittens gewinne ich eine Menge zusätzlicher Freizeit.
Wenn jemand - weil es ihm besser gefällt oder er dort seine Freunde hat - nicht in der Nähe seiner Arbeitsstätte wohnen will, so ist das (hart formuliert) seine Sache und sollte mE nicht von der Allgemeinheit finanziert werden müssen.

@Rezeguet
Leider bezahlen wir mit der KFZ- und Mineralölsteuer nicht die Instandhaltung der Strassen. Wie Samot bereits richtig erwähnte wird dafür nur ein Bruchteil des Steueraufkommens verwendet (die Zahlen des von Argh so angezweifelten ADAC stimmen sehr wohl in etwa). Auch die von Argh aufgeführten Beispiele der Manipulation hinken etwas - warum sollten Busbuchten von der allgemeinen KFZ-Steuer bezahlt werden (sind übrigens relativ teuer, da sie sehr solide ausgeführt werden müssen, um nicht direkt von den Bussen beschädigt zu werden) - sollten diese Kosten nicht Eigentlich vom Verursacher, d.h. dem Betreiber des jeweiligen Bus-Netzes getragen werden?
Die alte Rechnung der Grünen mit den 5 DM bezog sich übrigens auf die Umweltbilanz beim Verbrauchen von Benzin, d.h. hier wurden auch die Kosten für die Beseitigung von durch Autofahrer verursachte Umweltschäden mit eingerechnet. Diese rechnung würde ich übrigens akzeptieren - leider werden heute die KFZ- und Mineralölsteuern zu mehr als 50% zum Stopfen von Haushaltslöchern verwendet. Von den Anfangs angedachten Umweltmassnahmen ist nahezu nichts verwirklicht worden.

Tot ziens
Vyper
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isakara
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Beitrag von isakara »

sicher sollte er das, wenn es geht.. nur wenn ich bei mir in der nähe nichts finde nehme ich auch erstmal ne arbeit an, die weiter weg liegt..

doch deswegen umzuziehen, wie gesagt.. um dann, wenn ich dort arbeit finde wo ich wohnen möchte wieder zurückzuziehen, finde ich unsinn

wenns ne arbeit ist, wo man auf dauer bleibt sieht das anders aus, dann würde ich auch nen umzug erwägen, aber nicht wenn es auf begrenzte zeit ist, weil ich mich weiterhin in der gegend bewerbe wo ich wohne

ausserdem, sollte ich dann ne wochenendbeziehung führen? würde ich ja wieder durch die gegend fahren um am we meinen freund mal zu sehen.. würde meine nerven auch nicht unbedingt schonen (hab ich auch einige monate gemacht, werde ich definitiv, so möglich, nie wieder tun) und um zusammen umzuziehen nach dort wo ich gearbeitet habe hätte er dann ja ebensoviel fahren müssen.. dann hätten wir die gleiche diskussion nur umgekehrt..
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Ephirnion
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Beitrag von Ephirnion »

Zunächst einmal hab ich eins nicht verstanden: Wie soll sich die Deutsche Bahn denn selbst und den normalen Straßenverkehr finanzieren, wenn sie andauernd rote Zahlen schreibt ?(

Deshab denke ich auch, dass es eher anders herum ist und alle KFZ-Besitzer eher die DB, die Rentner, die Arbeitslosen und irgendwann an zehnter Stelle auch das Straßennetz unterhalten (gleichwohl man dem ADAC hinsichtlich dieses brisanten Themas auch nicht alles abnehmen sollte :D ).

So und nun zum eigentlichen Thema. Es ist glaub ich ziemlich logisch, dass man recht ärgerlich ist, wenn man an der Tankstelle seinen Wagen für einen Literpreis mit 1,23 vollhauen muss und dabei noch feststellen muss, dass dieses Geld, was ja nicht gerade wenig ist, dann für irgendwelche sinnfreien Projekte ausgegeben wird. Aber deshalb die Spritpreise zu senken halte ich für nicht richtig. Das eingesparte, oder besser nicht zum Fenster hinaus geworfenen Geld kann dann tatsächlich förderlichen Dingen zu Gute kommen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass man hohe Spritpreise eher akzeptieren würde, wenn man dadurch auch eine spürbare Verbesserung erkennen würde - so gehts im Übrigen mit vielen Steuern auch (z.B. das Pfandgesetzt: Vielleicht irre ich mich, aber ich finde schon, dass es sauberer geworden ist!).
Naja und neben den Steuern sind es ja schon die angesprochenen Ölmultis, die einen schon zur Weißglut bringen können, weil sie immer die offensichtlichsten Ausreden für Preissteigerungen erfinden (wie schon angesprochen vor den Ferien etc.). Das wäre das gleiche, als wenn dir jemand offen ins Gesicht lügen würde und überhaupt keine Mühe gibt dies zu verstecken und dich dabei noch angrinst, weil er genau weiß, dass man ohnehin auf ihn angewiesen ist. Tja, aber die Nachfrage regelt nun mal das Angebot und wenn Menschen auf de Sprit angewiesen sind, dann kann man den Preis auch diktieren; zumal ja ein freier Wettbewerb zwischen Tankstellenbetreibern fast schon unterbunden ist.
Und das die Ölmultis sich nicht an der Erforschung erneuerbarer Energiequellen beteiligen ist Kockolores! Shell zum Beispiel ist einer der führensten Forscher auf dem Gebiet der "kalten Verbrennung". Doch nicht, aus sozialen Gründen, sondern weil die Herren sehr wohl erkannt haben, dass die Ölvorräte langsam knapp werden. Neben Shell gibt es auch noch eine Reihe von Autokonzernen die sich mit diesem Thema auseinandersetzen.
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Argh
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Beitrag von Argh »

Hi ;D
vyper hat geschrieben: ....... (die Zahlen des von Argh so angezweifelten ADAC stimmen sehr wohl in etwa). Auch die von Argh aufgeführten Beispiele der Manipulation hinken etwas - warum sollten Busbuchten von der allgemeinen KFZ-Steuer bezahlt werden (sind übrigens relativ teuer, da sie sehr solide ausgeführt werden müssen, um nicht direkt von den Bussen beschädigt zu werden) - sollten diese Kosten nicht Eigentlich vom Verursacher, d.h. dem Betreiber des jeweiligen Bus-Netzes getragen werden? .......
@Vyper Wenn Du weißt das die Zahlen vom ADAC stimmen, dann ist Dir etwas gelungen, was mir trotz einiger Bemühungen nicht möglich - nämlich an die Datengrundlagen und Berechnungsweisen des ADAC heran zu kommen 8o
Nun zu den Bußbuchten: Meiner Meinung nach brauchen die Busse keine Buchten, sondern können direkt auf der Strasse halten - damit fallen auch die zeiraubenden Ein- und Ausscheervorgänge für die Busse fort und es wird eine grössere Sicherheit für die Kinder geschaffen weil die Autos abbremsen müssen. ;)

Nun noch eine Beobachtung vor kurzem war hier in der Fußgängerzone eine Ausstellung der örtlichen Autohändler. Ratet mal welche Autos am meißten umlagert waren? - Nein, es waren nicht die Autos mit dem geringsten Benzinverbrauch ;D
Grüsse :bounce:
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hafensaenger
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Beitrag von hafensaenger »

Schönen, Guten Abend :winken:
Argh hat geschrieben:.... es wird eine grössere Sicherheit für die Kinder geschaffen weil die Autos abbremsen müssen. ;)
Mitnichten. An der Straße entlangehen oder sie gar überqueren müssen ja in einigen Fällen doch. Und das birgt immer noch Gefahren. Bei mir auf dem Dorf liegen zwei Bushaltestellen unmittelbar an einer Schnellstraße. Da in der Nähe gibt es außer einer Tankstelle so gut wie gar nichts. Nicht mal einen Bürgersteig. Erst nach zwei Kilometern entlanggehens an der gefährlichen Schnellstraße beginnt einer. Mir tut jedes Kind leid, was da austeigen und langgehen muss.
Argh hat geschrieben: Ratet mal welche Autos am meißten umlagert waren? - Nein, es waren nicht die Autos mit dem geringsten Benzinverbrauch ;D
Grüsse :bounce:
Wundert das irgendwen? Beim Autokauf zählt bei vielen erst einmal Optik und PS-Zahl und andere eher profane Dinge. Rationelle Überlegungen wie Spritverbrauch, Preis... kommen erst später zum Tragen wenn überhaupt.

LG Hafen :)
"We choose our joys and sorrows
long before we experience them."

- Kahlil Gibran-
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Sandalin
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Beitrag von Sandalin »

vyper hat geschrieben:
Sandalin hat geschrieben: Mieten und Grundstücke billiger... hmm, dazu kann ich nur sagen, daß meine monatliche Ausgaben, damals in meiner Stadtwohnung weniger waren, als jetzt ein Haus abzuzahlen.
Hi Sandalin,

eine Frage, warum hast Du Dir dann kein Haus in der Stadt gekauft? Vielleicht weil es fast das doppelte kostet??
So sieht es nämlich bei uns leider aus.
Insofern sehe ich das mit der Kilometerpauschale ähnlich.
Hi Vyper :winken:

1. Kann man sich sowas net leisten. Außer man ist Krosus. *g*
2. Da wohnen nicht die einzigen noch lebenden Großeltern meines Sohnes.
3. Ich hab mich net beschwert, aus der Stadt weggezogen zu sein. :)

Jepp, bei uns ist es auch so. Wären meine Eltern net gestorben, dann würden wir immernoch in der Stadt auf Miete wohnen. Es waren nur eben die Mittel (günstiges Grundstück, Arbeiterfamilie, ca. 80% Eigenleistung, usw.) gegeben. ;)
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Beitrag von Gobo »

samot hat geschrieben:Ich denke mal, wirksam die eigenen Spritkosten reduzieren kann man nur mit einem sparsamen Auto.

Ich selber habe einen VW Lupo 3L, habe - übers Jahr gerechnet -einen Durchschnittsverbrauch von 3,2 Litern Diesel / 100 km (im Winter etwas mehr, im Sommer auch mal 2,8), komme bei den aktuellen Preisen mit 30 Euro also etwa 1000 km. Darüber hinaus ist er auch noch bis Ende 2005 steuerbefreit, so daß die Mehrkosten recht schnell wieder drin sind.
Das geht für Singles und Paare ohne Kinder... aber wohin soll ich meine 4 Racker stecken?
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samot
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Beitrag von samot »

Nunja, die 4 Racker nimmst Du ja nicht xx km mit auf Arbeit. Für Familien eignet sich so ein Auto natürlich nur als Zweitwagen für den Pendler.

Und wenn Du einen Van voll mit 6 Personen besetzt, sind die Spritkosten pro Person auch noch recht günstig und meist wesentlich niedriger als bei der Bahn.

mfg

Thomas
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Beitrag von Yonder »

Gobo hat geschrieben:...aber wohin soll ich meine 4 Racker stecken?
Tja, Kinder verhalten sich in dieser Hinsicht wie Möbel: Es sind Immobilien. Erwachsene Menschen dagegen sind keine Immobilien, sondern durchaus in der Lage, sich selbsttätig fortzubewegen. Das Prob ist nur, dass sich die meisten autofahrenden Menschen so verhalten, als wären sie Immobilien. Sie schleppen sich drei Meter von der Wohnung ins Auto, und dann weitere drei Meter vom Auto ins Büro...

Verkehrsprobleme entstehen weder auf dem Land, wo weite Wege zur Ausübung eines Berufes oft notwendig sind, sondern z.B. in der Stadt. Hier in München stehen jeden Tag die großen Straßen voll mit PKWs, in denen keineswegs je 5 Kinder sich tummeln. Nope, da ist jeweils exakt eine Nase drin. Wenn man die Nase fragen würde, warum sie mit dem Auto durch die Stadt gurkt, anstatt mit der erstklassig funktionierenden U-Bahn, wird sie sagen, sie müsse noch hier oder da etwas besorgen oder einkaufen oder weiß-der-Teufel eine Ausrede finden. Oder einfach sagen, dass es sich für Autobesitzer nicht lohnt, ein anderes Verkehrsmittel zu benutzen.

Letztlich ist es so, dass es kaum vernünftige Gründe fürs Autofahren gibt, aber die Leute wollen es trotzdem. Weil's Spaß macht, gut aussieht, bequem ist. Da Deutschland allerdings nicht auf Erdöl steht, müssen wir importieren. Da wir müssen, bestimmen die Anbieter die Preise. Ich fände es deutlich besser, wenn wir aufhören würden zu müssen. ;)
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Beitrag von Phillip_Lynx »

Kurz mal OT
Ephirnion hat geschrieben:(z.B. das Pfandgesetzt: Vielleicht irre ich mich, aber ich finde schon, dass es sauberer geworden ist!).
Das kann ich bestätigen. Wir machen einmal im Jahr Früharsputz im Dorf mit der Feuerwehr (Müll von Strassenrand etc.). Vor dem Dosenpfand haben wir immer ca 5 Säcke mit Dosen zusammen bekommen. Dieses Jahr haben wir genau 15 Dosen gefunden.
Gruss Phillip_Lynx
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Beitrag von Wolferl »

Ich auch mal.

Was ich nicht mag sind Leute die sich fette Autos kaufen oder finanzieren und dann über die Spritpreise jammern.
Wenn ich 30.000 Euro oder mehr für ein Auto ausgeben kann, dann kann ich wohl erwarten das ich mir auch die unterhaltskosten leisten kann, oder???

Ich habe mir extra aus Spaß an der Freude ein Auto gekauft das ca. 12 Liter auf 100 Kilometer frißt und ich bin auch gerne bereit dafür zu zahlen.

Es kommt halt ganz drauf an wie und wo man Prioritäten setzt. Manche kaufen sich Auto um von A nach B zu kommen, andere machen das zu ihrem Hobby, so wie ich.

Aber zum Thema. Ich denke wir werden uns auf die nächste Zeit gesehen auf einen Preis von 1,25 Euro fürs Superbenzin einstellen können.
Time to play the game!
It's all about the game, and how u play it
It's all about control, and if u can take it
It's all about your debt, and if u can pay it
It's all about pain, and who's gonna make it

Viele Grüße
W :motzen: lferl
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Beitrag von Ephirnion »

Wolferl hat geschrieben:Es kommt halt ganz drauf an wie und wo man Prioritäten setzt. Manche kaufen sich Auto um von A nach B zu kommen, andere machen das zu ihrem Hobby, so wie ich.
Also dem muss ich mal ganz ausdrücklich zustimmen!! (obwohl ich kein schnelles, starkes und teures Auto fahr :D ).
Wolferl hat geschrieben:Wenn ich 30.000 Euro oder mehr für ein Auto ausgeben kann, dann kann ich wohl erwarten das ich mir auch die unterhaltskosten leisten kann, oder???
Nja, das ist auch wieder etwas seltsam: Es soll ja sogar Menschen geben, die gerade so mit ihrem Geld zurecht kommen und in einer Bruchbude leben, sich aber auf jeden Fall nen dicken SL leisten wollen. Selber Schuld? Ja, in diesem Fall schon, aber es gibt auch ältere Karren, die schlucken, wie ein Loch. Doch die Besitzer können sich kein neues Auto mit angemessenem Vebrauch leisten, da sie zum einen dauerhaft auf ihr Fahrzeug angewiesen sind und zum anderen kein Geld zurücklegen können um für ein neues zu sparen (wo wir schon wieder bei der nächsten Diskussion wären, ob ein Kompaktwagen [Astra, Madza 3 usw.] ohne Extras tatsächlich schon 30.000 DM kosten muss X( ).
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