Geschichte...

Hier geht es um Teil 2 von BG inkl. Addons (Thron des Bhaal)

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Drizzt Do'Urden
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Geschichte...

Beitrag von Drizzt Do'Urden »

Da es draussen verdammt kalt ist und ich auf nix lustig bin habe ich ma ne Kurzgeschichte geschrieben. Zwar net zu Ende. Aber das Leben ist ja auch nie zu Ende. Immer gibt es eine Fortsetzung...wenn euch genauso langweilig wie mir is, schreibt auch ma eine. Hoffe ich werd hier net 4-geteilt aber mir is wirklich langweilig und in das MM-Forum passts net wirklich, weil die Geschichte rein garnichts mit MM zu tun hat. Mit Baldurs Gate zwar auch nicht mehr als mit MM, aber weil ich eh hier Stammbesucher bin schreib ichs halt hier rein. Genug geredet, hier is sie. Wie auch anderst handelt sie von mir...*g*
Könnt ja zu mir stossen in eurer eigenen Geschichte. Mir egal, schreibt was. Ich weiss doch das ihr Rollenspielerisches Talent habt und schämen brauch sich ja hier sowieso keiner ;)



Es war tiefe Nacht und es begann kühl zu werden. In den Wäldern schalte der Ruf der Wölfe und der dicke Nebel legte sich über die Schneebedeckten Bäume. Eine elfische Gestalt stapfte durch den dicken Schnee mit leichtem Schritt und lauschte immerzu den Hilferufen der Wölfe. Es war ein hastiges gehen das aber immerzu langsamer durch die immer dicker werdende Schneedecke wurde, bis seine Kraft allmählich ganz schwand. Zu schwach um weiterzugehen suchte er nun fast kriechend, was eine Schande für sein Volk, nach einem Unterschlupf in den Wäldern die er schon so lange sein zu Hause nannte. Erschöpft brach er unter einem Baum zusammen...am nächsten Morgen als er langsam seine zugespitzten, wundervollen blauen Augen öffnete und den dumpfen Geschmack seiner spröden Lippen bemerkte, erhob er sich nun, fast wie ein Zwerg der gerade 20 Met verschlungen hatte, langsam und träge. Er war ein recht grossgewachsener Hochelf mit seinen 180 cm, doch seine Gestalt war durch die urplötzliche Kälte die in die Wälder einbrach geprägt. In diesem Masse wusste er das Wort Kälte nie einzuordnen. Woher auch, da er ja bisher nie mit ihr in Berührung kam. Vom Hunger und der Trauer darüber das die Hilferufe der Wölfe wohl kein Gehör fanden, da er ihre Körper, vom Fell getrennt und die Köpfe abgetrennt etwa 2 Km von ihm entfernt vorfand, stapfte er nun von einem leichten Hassgefühl geprägt in seine Bleibe, eine kleine Hütte in diesem Wald, den die Hochelfen "Yavimaya" nannten. Die genaue Bedeutung kannte er nicht, aber bisher war es hier recht ruhig trotz der Tatsache das er wohl der einzigste Hochelf war der in diesem Walde hauste. Jahre hatte er ihn beschützt und umsorgt, wie eine Mutter es mit ihrem Kind tun würde, doch diese Kälte war ihm doch tief in die Glieder gefahren und er vermochte nicht zu wissen wie lange die Tiere als auch er und die Bäume dieser Kälte wiederstehen würden. Vor langer Zeit war er nun schon von daheim ausgerissen, erinnert er sich mit einem lächeln und einem wohlen Gefühl...es war immer warm und die Stadt war prächtig. Marmorbauten, grösser und prächtiger als die Menschen es sich in ihren Sagen erzählten. Sie waren ein stolzes Volk.Drizzt war auch sehr vom Stolz der ihm angelernt wurde in seiner Kindheit getränkt, doch war er den Wäldern mehr verbunden als dem Leben der Marmorstädte. Die Haare seiner Mutter waren ihm zugesagt worden. Blondes, langes Haar reichte ihm bis zur Schulter. Er fühlte sich hier wo er nun war wohler. Das wusste er, ganz sicher.Doch wie lange würde das noch so bleiben. Er war alleine. Seine Freunde, das Wolfsrudel mit dem er sich angefreundet hatte waren nun tot. Oft brachten ihm die Wölfe Fleisch von ihren Beutezügen an seine Hütte. Und oft lies er sie auch in seine Hütte ein wenn er anzutreffen war. Jedes einzellne Leben von ihnen sollte gerächt werden. Das schwor er sich. Die Menschen töteten nur aus purer Lust um mit den Trophäen zu prahlen und sich zu bereichern an Leben das ihnen nie gehörte. Er schwang sich seinen hellblauen Mantel um und stapfte durch den Schnee...sollte er je die Stadt erreichen die an diesen Wald grenzte und von der er davon ausgehen konnte, das die Mörder in ihr hausten, so würde er sie aufspüren und ihnen ihre gerechte Strafe beibringen...niemand durfte sich nehmen was ihm nicht gehörte...niemand!...niemand!...hallte es durch den weiten Wald. Und so ging er...

Das wars erstma. Will sehen ob ihr auch was schreibt. Wenn nicht mach ich halt ma wenn ich bockig bin weiter. Sie ist zwar nicht lustig aber nicht alles im Leben muss lustig sein. Sonst wär ja das Leben n einziger Witz :D Obwohl das ja auch nich so schlimm wär...was solls...
Drizzit
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Fansal
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Beitrag von Fansal »

Merkor ging unruhig in seinem Turm auf und ab, wobei er immer wieder einen Blick aus dem Fenster warf, von wo aus er die gesamte Stadt überblicken konnte.
Wo war nur Gharinor? Er hatte sich noch nie verspätet!
Der Magier setzte sich hinter seinen massiven Eichenschreibtisch, glätte nervös seine schwarze Robe und öffnete eine Schublade des Tisches.
Schnell entnahm er ihr ein großes, rundes und rot funkelndes Juwel, dass er vor sich hinlegte. Dann fuhr er mit einer Hand über die makellose Oberfläche des Schmucktückes und murmelte leise Worte.
Sofort verfärbte sich das Juwel und strahlte erst grün, dann gelb und schließlich in einem strahlendem Weiß, bevor das Licht vollends verschwand und das Juwel schwarz wurde. Wieder flüsterte der Magier einige Worte und malte eine komplexe Rune in die Luft, die einige Sekunden hell glühte und dann verblasste.
Ein winziger Lichtpunkt flammte in den dunkeln Tiefen des Juwels auf und der Gegenstand schwebte einige Zentimeter über dem Schreibtisch.
Angestrengt konzentrierte sich Merkor auf das Juwel und drang immer tiefer in die Dunkelheit, geführt von dem hellen Lichtpunkt.
Jetzt würde er sehen, was geschehen war...
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Drizzt Do'Urden
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Beitrag von Drizzt Do'Urden »

Und so ging er...
viele viele Kilometer...an einer riesigen Eiche angekommen und fest entschlossen den Wald den er all die Jahre mehr und mehr in sein Herz schloss, für eine lange Zeit zu verlassen, grub er ein kleines Loch. Wohl ersuchte er etwas auszugraben, denn er hörte erst mit dem Graben auf als eine Eichentruhe am Boden sichtbar wurde. Schnell hatte er sie geöffnet und entnahm ihr zwei lange Schwerter und ein paar Pfeile seines Vorrats. Danach verschloss er die Truhe wieder hastig und grub sie wieder mit größter Sorgfalt ein.
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Beitrag von Fansal »

Langsam verschwand das Bild vor seinen Augen und Merkor nahm die Hand von dem Juwel, welches man den "Stein des Allsehenden" nannte.
Der Magier sagte ein Wort in der Sprache der Magie und der Stein nahm wieder seine rote Farbe an, woraufhin ihn Merkor erneut in der Schublade seines Schreibtisches verstaute.
Was er gesehen hatte, war nicht gut gewesen, denn Gharinor brauchte Hilfe...
Merkor zögerte kurz und ging dann schnellen Schrittes in das Beschwörungszimmer.
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Willard
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Beitrag von Willard »

.....Gharinor blickte sich mit hastigen Blicken um. Ihm behagte der Wald nicht besonders, speziell in der Nacht. Er war kein Waldläufer, ja er war noch nicht mal ein ausgebildeter Magier. Dementsprechend ängstlich war er auch, und er bemerkte nicht einmal die kleinen, schnellen Schatten, die um ihn herumhuschten.
Als er sich dann einmal (und nur um sicherzugehen) umdrehte, war es schon zu spät. Denn die "traurigen" Wölfe, welche vorher der Elf hörte, waren hungrig und haben ihre Beute gefunden...
The one and only, Willard! (tadaaa)

Die Liebe ist eine der Antworten, die der Mensch ersonnen hat um dem Tod ins Auge zu blicken.
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Drizzt Do'Urden
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Beitrag von Drizzt Do'Urden »

Gewappnet für die Reise zog er sich die Kapuze seiner grasgrünen Robe tiefer ins Gesicht. Kein Mensch sollte ihn erkennen. Niemand sollte wissen wer er war und was seine Absichten zu sein schienen. Nun machte er sich auf in die tiefen der Dunkelheit die zu suchen...Die Wölfsmörder. Doch als er einige Schritte ging hörte er Wolfsrufe und Schreie eines Mannes.... Schnell eilte er zu der Stelle wo sie herkamen...
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Beitrag von Fansal »

Der Magier vollführte die letzte einer Reihe von komplexen Gesten und beendete seinen Singsang.
Eine große goldfarbende Wolke bildete sich über dem Boden, im Mittelpunkt des Pentragramms. Kleine Blitze entluden sich aus ihr und ein viel zu lauter Donnner dröhnte und ließ die Wände des Beschwörungszimmers erzittern.
Einen Augenblick geschah nichts weiter, dann veränderte die Wolke ihre Farbe und strahlte ein giftiges Grün aus, dass etwas Leichenhaftes hatte.
Merkor hätte fast vor Bewunderung über sein Können aufgeseufzt, als die Wolke sich erst verdichtete und sich dann auflöste.
Im Mittelpunkt des Pentragramms stand nun eine Kreatur aus den Neun Höllen, ein Dämon. Seine schuppige Haut war hart wie ein Drachenpanzer und sein langer Schwanz war mit einem großen Dorn versehen, von dem Gift tröpfelte. In seinen Klauenhänden hielt er keine Waffen, aber ein Blick auf die starken Arme und die scharfen Krallen genügte, um sich vorstellen zu können, dass die Kreatur einen Menschen ohne große Anstrengung zerreißen konnte.
Das Monstrum neigte seinen Reptilienkopf und starrte den schwarzen Magier voll Hass an.
Dieser hob lächelnd die Hand zum Gruße und sprach zu dem Dämon:
"Thess'aeth, Dämon aus den Tiefen dieser Welt, ich habe dich gerufen und gebannt, auf dass du einen Auftrag für mich erfüllst."
Die Klauen der Kreatur zuckten unruhig, doch trotz seines großen Unbehagens konnte der Dämon doch nicht der mächtigen Magie des Beschwörers wiederstehen.
"Thess'aeth, ein...Freund namens Gharinor ist im Wald südlich von hier in Bedrängnis geraten. Begib dich auf dem schnellsten Wege zu ihm, befreie ihn und bring ihn unverzüglich wieder zu mir. Dann werde ich dich aus dieser Welt entlassen."
Thess'aeth deutete eine Verbeugung an und verschwand in einem Lichtblitz. Trotz des Hasses, den er für diesen Magier empfand, musste er sich eingestehen, dass die geradezu unglaubliche Macht des schwarzgekleideten Mannes selbst ihm Ehrfurcht einflößte...
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Beitrag von Drizzt Do'Urden »

Unterdessen war Drizzt bei den Wölfen angelangt. Zwei kurze Pfiffe waren seinen Lippen entsprungen, doch die Wölfe wollten von dem Mann nicht ablassen. Der junge Elf war verwundert darüber und er pfiff noch ein zweites mal zwei kurze Pfiffe, doch die Wölfe schienen nicht auf ihn hören zu wollen.Es war ein ganzes Rudel aus 15 Wölfen...Zuvor hatte er diese Wölfe noch nie hier in diesen Wäldern gesehen.Ihr glänzendes Fell war schneeweiss wie der Schnee der die letzten Tage auf den Boden prasselte und die Erde in ein strahlendes weiss verwandelte.Schweiss rann seine glatte Stirn herunter, denn es war nur eine Frage der Zeit bis diese Wölfe diesen armen Mann in Stücke reissen würden...Hin und hergerissen von seinen Gefühlen zog er schlussendlich mit einem gewissen Wiederwillen seine Schwerter und schrie:"Post!" Doch keiner der Wölfe schien seine Aufforderung vernommen zu haben da sie immer noch kreisend um den Mann, ohne Drizzt einen Moment der Beachtung zu schenken schlichen, um zum tötlichen Stoss auszuholen. Verzweifelt machte Drizzt einen grossen Satz und war nun mitten im Geschehen. Er schaute irritiert jedem einzelnen Wolf böse in die Augen, doch keiner zeigte sich dadurch beeindruckt.Der Kreis schloss sich immer mehr zusammen...kein Augenblick würde vergehen bis diese Bestien sich auf ihn und diesen Mann der an den Baum gepresst war stürzen würden...
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Beitrag von Fansal »

Thess'aeth erschien hoch über dem Wald nahe der Stadt Baldurs Tor. Seine riesigen ledernen Flügel streckten sich und er segelte wie eine Verheißung des Todes über den Bäumen.
Auf einmal hielt er mühelos in der Luft an, schwebte einen kurzen Augenblick und schoss dann mit einer unglaublichen Geschwindigkeit senkrecht nach unten.
Er hatte Gharinor erspät...
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Drizzt Do'Urden
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Beitrag von Drizzt Do'Urden »

Sein Ende spürend, schaute Drizzt gen Himmel.Etwas grauenhaftes war dort.Es war gross und furchteinflössend...doch er hatte keine Zeit darüber nachzudenken, da unten am Boden die nähere Gefahr weilte...wenn auch nicht mehr für lange wie er dachte...
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Beitrag von Fansal »

Thess'aeth landete mit einem Aufschrei auf dem Waldboden und ließ die Erde unter seiner Wucht erzittern.
Er sah Gharinor im Kampf mit einigen Wölfen, sprach ein Wort der Macht und zeigte auf die Tiere.
Sie fielen alle sofort tot um, ohne jedwede äußere Verletzung.
Gharinor wollte in seiner Verzweiflung wegrennen, doch wieder sprach der Dämon ein Wort der Magie und sanfter Schlaf überkam das Opfer.
Thess'aeth packte den Mann, warf ihn sich über die Schulter (aber ganz vorsichtig, da er den Zorn des Magiers fürchtete) und streckte erneut die Flügel aus.
Gerade als er wieder aufsteigen wollte, bemerkte er eine Bewegung im Unterholz...
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Drizzt Do'Urden
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Beitrag von Drizzt Do'Urden »

Vor Furcht erstarrt stand Drizzt an dem Baum und obwohl er dachte er wäre nicht entdeckt worden fühlte er dennoch auf einmal die Augen des Dämons auf ihn gerichtet.Sein Herz raste förmlich vor Herzschlägen, denn es war das erstemal in seinem 110 Jahrelangem Leben das er wirklich Angst verspürte.Starr stand er nun vor diesem Wesen und sein Blick war vollkommen leer.Er wartete darauf was es machen würde.Doch sicher würde er nicht wegrennen da es ihm zwecklos erschien.Falls "es" ihn töten wollte, würde es ihn töten, egal ob er nun lief oder hier stehenblieb.
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Beitrag von Fansal »

Thess'aeth schüttelte den Kopf. Da war nichts. Diese Ebene machte ihn noch ganz krank. Er würde diesen unwürdigen Menschen schnell dem Magier ausliefern und dann endlich in die warmen Gefilde der neun Höllen zurückkehren.
Der Dämon streckte die Flügel aus und erhob sich in die Lüfte.
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Beitrag von Drizzt Do'Urden »

Er schien ihn doch nicht bemerkt zu haben denn der Dämon breitete einen kurzen Augenblick danach die Flügel aus und flog davon.Drizzt starrte immer noch gerade aus ohne sich zu rühren bis er dachte das der Dämon nicht mehr in seiner Sichtweite war.Danach legte er sich erst einmal auf den weichen Boden um sich von dieser Begegnung zu erholen. Es vergingen Stunden bis er sich endlich erhob und nun registrierte er erst wirklich was geschehen war, da er auf den Boden blickte. Alle Wölfe waren tot. Doch er konnte an keinem von ihnen irgendeine Wunde erkennen. Ihr Geist war ohne die geringste Einwirkung von Gewalt aus dem Körper gerissen worden...ein schneller aber furchteinflössender tot dachte er und ging nun weiter.Es geschehen immer seltsamere Dinge in diesem Wald sagte er leise zu sich.Dann machte er sich auf den Weg. Viele Kilometer sollte er gehen, laufen, schlendern...bis er sich letztendlich auf dem Boden des Waldes ausruhte. Hoffendlich würde er noch den nächsten Tag erblicken dachte er an diesem Abend...
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Beitrag von Fansal »

Merkor studierte gerade eins seiner schwarz-rot eingebundenen Zauberbücher, als er die Macht des Dämons spürte, die sich auf den Turm zubewegte. Seufzend schloss er das Buch, murmelte einige Worte und fuhr mit seiner Hand über den Umschlag. Nur das schnell verblassende rote Glühen verriet, dass der schwarze Magier einen Zauber über das Buch gelegt hatte.
Merkor stand auf und stellte das Buch wieder an seinen Platz im Regal, neben dutzende gleich aussehender Werke des Zauberers.
Mit einer knappen Geste verschwand der Magier und tauchte sogleich wieder im Beschwörungszimmer seines Turms auf.
Gerade rechtzeitig, wie er bemerkte, denn schon bildete sich im Zentrum des Pentragramms ein farbiger Nebel.
Nach einem Augenblick schälte sich die Gestalt Thess'aeth's daraus hervor und legte den Mann, den Merkor als Gharinor erkannte, wortlos auf den Boden.
Der Dämon verbeugte sich und wartete, dass ihn der Magier aus dieser Existenzebene entließe, die ihm nach und nach Kraft enzog.
Merkor blickte auf den ruhig atmenden Mann und lächelte Thess'aeth an.
"Gut gemacht, Thess'aeth, Diener des Bösen. Deine Arbeit war zufriedenstellend. Du darfst gehen."
Sobald der Magier dies ausgesprochen hatte, verschwand der Dämon auch schon sofort.
Langsam schritt Merkor auf den am Boden liegenden Mann zu und kniete sich neben ihn. Er fühlte den Pulsschlag, dann hielt er eine Hand an die Stirn Gharinors und sang eine Beschwörung. Als er geendet hatte, streute er einige seltsam aussehende Kräuter auf das Gesicht Gharinors und teleportierte ihn schließlich in eines der Gästezimmer seines Turms.
Zufrieden brummelnd stieg der schwarze Magier die Treppen seines Turms herunter, er musste jemandem in Baldurs Tor einen Besuch abstatten...
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Beitrag von Drizzt Do'Urden »

und das Glück schien ihm hold. Am nächsten Morgen öffnete er die Augen und erblickte das Tageslicht. Ein kurzes strecken, ein kurzes gähnen und er war wieder auf den Beinen.Schnell entfachte er ein kleines Feuer wo er sich etwas Gemüse erhitzte.Als es gar war kramte er in seiner Tasche und ergriff nach kurzer Zeit ein Fläschchen, gefüllt mit der Milch einer Ziege.Die Flüssigkeit war klar und er genoss jeden Schluck im Zusammenhang mit dem Essen.Nachdem er gegessen hatte trat er die Feuerstelle wieder aus, packte die leere Flasche wieder ein und machte sich in Richtung Stadt auf.Es vergingen etwa 7 Stunden bis er das erste Haus der Stadt erblickte.Nahe war sie und doch waren wohl die Übeltäter noch weit von ihm entfernt.Traurig dachte er an das Masaker zurück und passierte schlussendlich die Stadttore...
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Beitrag von Fansal »

Inzwischen hatte sich ein starkes Gewitter über der Stadt gebildet und der Regen setzte ein.
Merkor ging ungerührt durch die Straßen, seine schwarzen Roben waren immer noch trocken und kein Tropfen berührte ihn.
"Dieser verdammte Halsabschneider von einem Händler.", dachte er, während er geistesabwesend zurück zu seinem Turm schritt, "Vielleicht sollte ich ihn das nächstemal, wenn er so unverschämt ist, in eine Ziege verwandeln..."
Schnellen Schrittes erreichte der Magier seinen hohen und dunklen Turm und trat ein. Sofort erschien eine dursichtige Gestalt am Absatz der langen Treppe, die sich spiralförmig bis nach oben wand.
"Was gibt es?", fragte der Magier den Geist und dieser antwortete: "Euer Gast ist erwacht, Meister."
Ohne ein weiteres Wort verschwand Merkor und tauchte einen Sekundenbruchteil später vor der Tür zu Gharinors derzeitigem Quatier.
Er klopfte...
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Beitrag von Drizzt Do'Urden »

Nun war es so weit.Er war in der Stadt angelangt.Verwundert und etwas ängstlich über die Menschenmassen die sich in dieser Stadt tummelten zog er seine Kapuze noch tiefer ins Gesicht, sodass er kaum sah, wo er hinlief.So viele Lebewesen auf einem Haufen hatte er schon lange nicht mehr gesehen und lange war ein Wort das man bei den Elfen wirklich beim Namen nehmen konnte.Es waren sicher schon 10 Jahre seitdem vergangen und er hatte sich im eigendlichen Sinne schon richtig daran gewöhnt, nur mit Tieren befreundet zu sein.Doch nun war er in dieser Stadt und er hatte sein Ziel.Er ging durch die Menschenmassen bis er auf einmal an etwas mit seinem gesenkten Kopf stiess.Schnell schaute er auf und sah vor sich einen riesigen Mann, etwa 5 Kopf grösser wie er.Ein Barbar wie man diese Sorte von Mann wohl nennen würde.Nicht aber Drizzt.Er entschuldigte sich kurz bei dem Mann und wollte gerade an ihm vorbeiziehen als dieser "Halt!" schrie.Er war in seiner Ehre verletzt worden und forderte Drizzt zum Kampfe auf.So schnell wie er das sagte bildete sich um die zwei, Drizzt und den Riesen, auch schon aus Teilen der Massen an Menschen ein grosser Kreis.Der Barbar der wohl etwas angetrunken schien, zog seinen riesigen Zweihänder gegen den Drizzt schon recht schmächtig wirkte.Alsbald brachte er einen Schlag in Drizzt's Richtung aus, doch der gewandte Elf wich dem Schlag aus und versuchte den Barbaren mit Worten doch noch zur Vernunft zu bringen.Doch dieser Schwang seine mächtige Waffe weiter. Wie eine Rute schwang er sie, obgleich diese Waffe doch sehr schwer zu sein schien.Als der nächste Schlag Drizzt sicher getroffen hätte zog er im letzten Moment noch seine zwei Schwerter die er kreuzte sodass der Zweihänder daran haltmachte.Im selben Augenblick holte Drizzt zum Gegenanschlag aus."Gut wenn ihr es nicht anders wollt, törichter Mensch", sagte er und lies eines seiner Schwerter im vorbeigehen an der Brust des Mannes abprallen, die nun Blutgetränkt war.Doch der Barbar war noch lange nicht besiegt.Er lächelte kurz da er keinen Schmerz verspürte, aber als er an sich heruntersah und das rot auf seiner Brust sah, stiess er einen lauten Schrei aus und verfiel in eine Art Raserei.Das einzigste was Drizzt tun konnte war den Schlägen die zwar nun kraftvoller aber eine schlechte Deckung des Barbaren zuliessen auszuweichen.Und das tat er auch bis schlussendlich eine Stimme laut aber ruhig sagte "Halt!Stehenbleiben.Ihr seid alle verhaftet!" Doch der Barbar schien wenig von dieser Aussage zu halten, denn er liess von Drizzt immer noch nicht ab.Plötzlich kamen zu dem Kampfgeschehen noch weitere Leute.Menschen, die wohl alle zu einer Art Stadtwache gehörten und stürzten sich auf den Barbaren und Drizzt.Drizzt selbst verstand nun garnichts mehr und dachte sich nur noch wie Blutrünstig diese Menschen waren.Keine Minute war vergangen bis Drizzt's Klingen auf den Boden vielen und man seine beiden Arme grob gepackt hatte sodass er nicht entwischen konnte, obwohl er sowieso durch einen gezielten Schlag auf den Hinterkopf ausser Gefecht gesetzt wurde.Der Barbar hingegen erwiederte immer noch mit der selben Kraft die er auch gegen den jungen Elfen einsetzte den Kampf. Doch schließlich unterlag auch er.Als Drizzt aufwachte war alles dunkel um ihn...
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Merkor hatte ein ausgiebiges Gespräch mit dem gesenen Gharinor geführt und von ihm erfahren, dass die Sklaven den Aufstand geprobt hatten und viele auf der Flucht von den Wächtern getötet wurden.
Auch viele Schächte waren eingestürzt und das alles würde ihre Arbeit um Monate zurückwerfen. Merkor wußte noch nicht was, aber er musste sich irgendetwas einfallen lassen, um die Grabungen wieder vorran zu treiben.
Als erstes schickte er Gharinor zur Diebesgilde, wo er Erkundigungen über mögliche Quellen für neue Sklaven einholen sollte, während sich der schwarze Magier selbst in sein Arbeitszimmer zurückzog.
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In der dunkelsten Zelle gefangen erhob er sich langsam und vorsichtig wie eine Katze auf der Pirsch. Er schien alleine zu sein und seine Augen gewöhnten sich langsam an das Dunkel. Langsam tastete er sich an der Wand entlang bis er die Tür verspürte und setzte sich dann mit dem Rücken daran. Etwa 10 Minuten später öffnete sie sich und er viel mit dem Rücken auf den Boden. Über ihm regte sich ein Kopf einer Wache die nach näherem Betrachten ein Kettenhemd mit einer Haube trug. Dieser sagte mit gehobener Stimme "Folgt mir".Drizzt nickte knapp und folgte dem alten Wachmann langsam. Als beide vor einer grossen Tür angelangten öffnete der Mann die Tür und bat Drizzt herein. Als er eintrat wurde die Tür hinter ihm zugezogen und geschlossen. In mitten des Raumes war ein grosser Arbeitstisch mit einem kleinen Schemel für "Besucher" und auf der anderen Seite einem prächtigen Stuhl aus Holz mit einem weissen Seidenbezug der blaue Stickereien hatte. An der Ost und Westwand waren jeweils Schränke aus massivem Buchenholz die mit Büchern gefüllt waren.An der Südwand direkt hinter dem Seidenbezogenen Stuhl war ein Fenster. Schnell rannte der junge Elf in Richtung Fenster um zu sehen wie tief es nach unten ging. Etwa 20 Meter waren es. Vielleicht ein gewagter Sprung für einen Menschen aber nicht für ihn, der schon weitaus tiefere Sprünge von Bäumen meisterte. So zögerte er nicht lange sondern öffnete das Fenster und sprang hinunter. Leider war das Aufkommen nicht so wie er es sich vorgestellt hatte, denn er knackste mit seinem linken Fuss um und lag nun vor dem grossen Gebäude in dem er zuvor gefangen war. Kriechend bewegte er sich von ihm weg bis er vor Erschöpfung einschlief. Plötzlich jedoch hörte er eine Stimme die ihm zurief "Wacht auf mein Herr". Reflecksartig öffnete er die Augen und sah vor sich eine wunderschöne Frau in ein weisses Priestergewand gehüllt. Aufschauend fragte er sie "Wer seid ihr?"
Anlächelnd erwiederte sie "Ich bin Neese, Priesterin des Thyr".
"Dann" er stockte kurz."helft mir bitte.Mein Knöchel ist gebrochen"
"Ich werde dich zu unserem Tempel bringen lassen", sprach sie mit sanfter Stimme und in diesem Augenblick verdunkelte sich sein Blick und es wart wieder Stille...
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