Neuer Golfkrieg ? Bringt der Sohn des Vaters Werk zu Ende ?

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Cassie
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Beitrag von Cassie »

naria hat geschrieben:jemand f.a.z. gelesen? bis jetzt war der aufmarsch so teuer, dass es für die usa jetzt reine verschendung wäre, die sache abzublasen. und es wäre noch teurer, das ganze kriegsgerät zurückzuschaffen, als es sinnlos zu verballern (liegenlassen können sie es natürlich nicht).
Naja, sicher...aber so nen Krieg kriegste auch nicht für Zwei Euro fuffzich, also ich weiß nicht...nicht zu vergessen der Verlust bei den Soldaten, die ja heute auch ziemlich spezialisierte Leute sind - da kannst du ja nu auch nicht das Kanonenfutter hinschicken...

Aber finanzielle Erwägungen sind bei den USA eher zweitrangig, es geht höchstens um wirtschaftliche Vorteile und so...

Naja, ich hoff ja mal, dass das mit dem Krieg doch noch abgeblasen wird...

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hafensaenger
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Beitrag von hafensaenger »

Warum, so werde ich gefragt, bin ich gegen den Krieg? Daß jemand gegen den Krieg ist, antworte ich, muß nicht erklärt und gleich gar nicht gerechtfertigt werden. Krieg abzulehnen ist die normale, ursprüngliche Haltung vernunftbegabter Menschen, kein Makel und schon gar keine Macke der Menschen. Was mich interessiert und auch irritiert, ist, weshalb jemand f ü r diesen Krieg sein kann. Ich denke dabei nicht an Machtpolitiker, Feldherren und Rüstungsfabrikanten, sondern an die sogenannten einfachen Leute.

Frieden ist von allen außerindividuellen Werten das mit Abstand höchste Gut. Gute Gründe für einen Krieg gibt es nicht. Benjamin Franklin schrieb 1773: "There never was a good war or a bad peace" (Es gab nie einen guten Krieg oder einen schlechten Frieden). Aber jeder Krieg braucht eine moralische Begründung. Diese Begründung muß konstruiert werden. Sie muß emotionalisieren. Menschen, die sie annehmen, müssen sich dabei gut fühlen. Kein Mensch, sofern er nicht ganz verdorben oder verbohrt ist, könnte es ertragen, aus rein persönlichen Gründen Bomben auf England, Saigon, Bagdad oder Belgrad zu werfen.

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naria
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Beitrag von naria »

deinen glauben an die menschheit in ehren, aber ich denke da etwas anders.
es hat immer kriege gegeben und es wird immer welche geben. auch wenn diese in zukunft vielleicht nicht mehr mit bomben ausgetragen werden so wie sie heute nicht mehr mit schwertern ausgetragen werden, werden es dennoch kriege sein, die von menschen aus eigensüchtigen gründen entfacht wurden.
wie du schon richtig sagtest, gibt es keinen guten grund für krieg. somit kann es auch keine moralisch richtigen kriege gegen, wie "für die befreiung der frauen", "gegen den terrorismus" oder "gegen die diktatur". der mensch sollte eigentlich in der lage sein, derartige konflikte auf friedliche art zu lösen.
trotzdem kommt es immer wieder zu kriegerischen auseinandersetzungen. das kann ich mir nur so erklären, dass die menschen eigenschaften besitzen, die sie dazu antreibt.
wenn politiker kriege beginnen, tun sie das aus persönlichen und eigennützigen gründen. tut mir leid, aber so ist es. jede politische entscheidung ist mit hintergedanken verbunden, die gegen das bild vom verantwortungsbewusten, moralischen menschen sprechen.
dann gibt es da noch das parolenbrüllende volk: das sind diejenigen, die einen krieg erst möglich machen, denn sie nehmen die "begründung" für den krieg an und verbreiten sie weiter.
das tun sie aber, weil sie einfach nicht nachdenken. bei der schlagzeile "gelungener militärschlag auf bagdad" würden sie an sieg und nationale ehre und so weiter denken, aber nicht an tausende unschuldige tote und all die anderen grauen, die mit krieg nun mal verbunden sind. sie stzen sich der probaganda aus und glauben an sie. sie sehen, was die anderen leute tun, und folgen dem herdentreib. sie sind diejenigen, die dann in fernsehbeiträgen auftauchen zum satz "das volk fordert gerechtigkeit" oder "das volk ist für den krieg".
es wäre nicht möglich, einen krieg zu führen, wenn es diese schreienden massen nicht gäbe. deshalb ist der staat, will er einen krieg führen, auf die zustimmung des volkes angewiesen, die es sich mit allen möglichen und unmöglichen probagandistischen tricks zu erschleichen versucht.
tatsache ist, dass es offensichtlich genug solcher politiker gibt, die bereit sind, aus ökonomischen, politischen gründen einen moralisch verwerflichen krieg anzufangen; und genug menschen, die sich bereiterklären pathetische reden zu halten und gestellte bilder ins fernsehen zu bringen, falsche und verdrehte wahrheiten in zeitungsartikel zu setzen, um das volk von der angeblichen moralischen notwendigkeit des kreiges zu überzeugen.
und das ist dumm genug, es hinzunehmen.
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hafensaenger
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Beitrag von hafensaenger »

Hallo Naria :bussi: :winken: , hallo Leute :winken:
Es hat immer Kriege gegeben und es wird immer welche geben.
Daran wird sich wohl leider wenig bis gar nichts dran ändern. Es liegt in der Natur des Menschen das er nur allzuleicht in Konflikte gerät die sich nur mehr oder minder leicht lösen lassen. Im schlimsten Falle enden solche Konflikte immer mit Gewalt oder münden sogar in einen Krieg. Oft geht es schon in der eigenen Familie los oder mit dem "lieben Nachbarn" . Ist der nicht greifbar so findet sich schnell ein anderes Feindbild. Jeder von uns hat immer was, was er nicht mag oder nicht ausstehen kann, aber jeder geht damit anders um. Streit kann schon aus den belanglosesten Gründen entstehen und eskalieren bis zum gehtnichtmehr.


Es gibt auch keine "humanen Kriege" wie viele immer gern sagen. Wie kann ein Krieg "human" sein in dem Unschuldige sterben. In einem Krieg gibt es keine Gewinner in einem Krieg gibt es nur Verlierer und das sind die Unschuldigen die in jedem gottverdammten Krieg sterben müssen.

MFG

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Sildariel
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Beitrag von Sildariel »

Ich habe zwar nur die letzte Seite dieses Threads gelesen, aber eins kann ich mit Sicherheit sagen: Ich kann Naria und Hafensänger nur zustimmen. Voll und ganz.

In unserer Klasse führten wir vor kurzen eine Diskussion über Krieg und dessen Sinn. Ich war bis in mein Innerstes schockiert, als ich die Meinungen zweier Mitschüler vernahm, die meinten, ohne Krieg sei die ganze Welt doch nur langweilig. Wer so etwas sagt, driftet entweder plan-, menschlichkeits- und ziellos durch Raum und Zeit oder ist ein derart ****er Mensch, dass er den Unterschied zwischen Krieg und Meinungsverschiedenheit nicht kennt.

Die einzige Frage, die wirklich interessiert, ist doch, ob Krieg als Mittel zu einem GUTEN Zweck verwendet werden darf. Das ist schon sehr schwerer.

Nehmen wir ein Beispiel: Die Welt befindet sich in der mißlichen Lage, dass sie von Außerirdischen bedroht werden. Diese wollen eigentlich nur alle Bayern töten (ich komme aus Bayern), weil sie diese hassen. Nun ist die Frage: Soll man die Menschheit retten und die Bayern alle niedermetzeln oder soll man lieber gemeinsam sterben?

Meine Meinung ist, dass auch dieser Zweck ein Mittel wie den Krieg nicht rechtfertigt.

Sildariel
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Beitrag von MyBrainHurts »

Sildariel hat geschrieben: Nehmen wir ein Beispiel: Die Welt befindet sich in der mißlichen Lage, dass sie von Außerirdischen bedroht werden. Diese wollen eigentlich nur alle Bayern töten (ich komme aus Bayern), weil sie diese hassen. Nun ist die Frage: Soll man die Menschheit retten und die Bayern alle niedermetzeln oder soll man lieber gemeinsam sterben?

Meine Meinung ist, dass auch dieser Zweck ein Mittel wie den Krieg nicht rechtfertigt.
Hmm, was für ein Zweck jetzt? Wo kommt in deinem Beispiel ein Zweck für einen Krieg vor?

Aber - ungeachtet dessen - was für einen Sinn soll es haben, gemeinsam zu sterben? Die Bayern gehen ja so oder so drauf.
Versteh das Beispiel nicht.

Ist eher ein Beispiel für die Frage, ist das Wohl der Gesamtheit mehr wert, als das Wohl des Einzelnen - die berühmte, alte Churchill-Frage aus dem 2. Weltkrieg.

Naja..., jedenfalls - wenn's soweit kommt - kann ich dann dein Auto haben?? Ups - seh grade, du bist 16... hmm - wär das Fahrrad ok?? :unschuldig:

LG, MBH
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Sildariel
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Beitrag von Sildariel »

Ok, bescheidenes Beispiel. Der Zweck wäre gewesen, dass dann die Aliens keinen Grund mehr gehabt hätten, die Erde anzugreifen.

Vielleicht ein besseres Beispiel: Es werden drei Doppelgänger von Osama bin Laden gefangengenommen, die sich voneinander nicht unterscheiden. Wenn man bin Laden tötete, wäre die Welt wieder ganz gut (stellt euch einfach mal vor, das wäre so). Soll man jetzt alle drei töten oder alle drei freilassen?

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Khamul
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Beitrag von Khamul »

:D
Gen-Test ;)

Läuft wieder auf die oben erwähnte Frage Churchills raus....

Da meiner Meinung nach der Mensch als solcher ein Egoist ist ("besser Du als ich" etc...) wird es darauf hinauslaufen wenige zu töten, da die Mehrheit der Meinung sein wird "besser die als ich".

Meine favorisierte Lösung wäre ein freiwilliger Menschenfreund der sich selbst zum Märtyrer erklärt ;)

Um exakt zu Deinem Beispiel zurückzukommen (ohne Gen-Test):
Alle 3 verknacken bis die Identität ans Licht kommt. Alle 3 töten: nein
Todesstrafe is nich mein Ding...
lg
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Beitrag von naria »

Khamul hat geschrieben:
Meine favorisierte Lösung wäre ein freiwilliger Menschenfreund der sich selbst zum Märtyrer erklärt ;)
in diesem fall ist die menschheit wohl dem untergang geweiht.
würden die aliens tatsächlich landen, könnten sie vielleicht folgendes sagen: "erdlinge, wir haben euch jetzt schon seit über 200 jahren aus sicherer entfernung beobachtet. was wir gesehen haben, ist jedoch, dass ihr allesamt egoistische, agressive und noch dazu durch und durch primitive wesen seid, die sich nur von ihren persönlichen bedürfnissen leiten lassen und noch dazu die schlechte eigenschaft haben, in gruppen irratonal und hysterisch zu werden.
das alles lässt uns nur die möglichkeit, euch zum wohle eures planeten und eurer galaxis allesamt zu vernichten und eure stelle als dominantes lebewesen direkt an die ameisen zu übergeben.
es haben sich jedoch vereinzelte vertreter unserer rasse, die eine besondere vorliebe für unterentwickelte herrscherarten besitzen, dafür ausgesprochen, euch eine letzte gelegenheit zu geben, euer recht auf existenz durch eine uneigennützige, vernünftige entscheidung zu beweisen.
wir haben also folgendes beschlossen: sollte sich innerhalb der nächsten 48 stunden ein vertreter eurer rasse freiwillig dazu bereit erklären, sich als opfer für die gesamte menschheit in atomstaub verwandeln zu lassen, so sind wir von euren moralischen kompetenzen überzeugt und lassen euch weitere 25 millionen jahre auf euren kümmerlichen winz-planeten euer noch kümmerlicheres dasein fristen.
individuen, die von euren sogennanten ärzten für nicht zurechnungsfähig erklärt wurden, oder die bereits vor der enthüllung unserer anwesenheit an uns glaubten, sowie deren angehörige sind als freiwillige nicht zugelassen. nachricht ende."

das war zwar jetzt etwas ausführlicher, aber der punkt ist: wer wird sich melden? wer wird sich nicht über den gedanken empören, warum gerade ER das schwere los auf sich nehmen soll?
alle werden zustimmen, dass es besser ist, wenn einer statt wenn alle sterben. aber jeder wird sich überlegen, warum die anderen leben sollen und man selbst sterben.
ist alles ziemlich deprimierend, aber so sind die menschen. soll es doch ein anderer machen.
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Argh
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Beitrag von Argh »

Hi :D
naria hat geschrieben:in diesem fall ist die menschheit wohl dem untergang geweiht.
würden die aliens tatsächlich landen, könnten sie vielleicht folgendes sagen: "erdlinge, wir haben euch jetzt schon seit über 200 jahren aus sicherer entfernung beobachtet. was wir gesehen haben, ist jedoch, dass ihr allesamt egoistische, agressive und noch dazu durch und durch primitive wesen seid, die sich nur von ihren persönlichen bedürfnissen leiten lassen und noch dazu die schlechte eigenschaft haben, in gruppen irratonal und hysterisch zu werden. ....
Ich finde Du zeichnest ein zu schwarzes Bild von der Menschheit, sicher gibt es zu viele Durchgeknallte ... aber gibt es nicht auch jede Menge Menschen die sich für Andere einsetzen, die Spenden und Helfen?? Gibt es nicht auch Kunst und Kultur? :D
das war zwar jetzt etwas ausführlicher, aber der punkt ist: wer wird sich melden? wer wird sich nicht über den gedanken empören, warum gerade ER das schwere los auf sich nehmen soll?
alle werden zustimmen, dass es besser ist, wenn einer statt wenn alle sterben. aber jeder wird sich überlegen, warum die anderen leben sollen und man selbst sterben.
ist alles ziemlich deprimierend, aber so sind die menschen. soll es doch ein anderer machen.
Leider gibt es diese Menschen viel zu viel .... man nennt sie Selbstmordattentäter :unschuldig: .... jede Menge von Leute laufen herum und möchten um jeden Preis die Menschheit oder was auch immer retten. :unschuldig:

Worauf ich hinaus will: ich denke die Menschheit ist besser als ihr Ruf und habe Angst vor jenen die die Menschen "bessern" wollen :D

Grüsse Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaargh :P :P
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Beitrag von naria »

Argh hat geschrieben:
... aber gibt es nicht auch jede Menge Menschen die sich für Andere einsetzen, die Spenden und Helfen?? Gibt es nicht auch Kunst und Kultur? :D
allerdings, so was gibt es auch. aber trotzdem zweifle ich an den ehrenhaften motiven solcher leute. alles, was auf den ersten blick moralisch einwandfrei und uneigennützig scheints, ist im grunde ausdruck puren egoismus, denn alles, was ein mensch tut, tut er aus egoismus. (sonst hätten wir auch kaum unsre läppischen 2 millionen jahre überlebt) beisoiel spenden: gut = helfen. egoismus = hach was bin ich bloß für ein guter mensch, guck welt und sei stolz auf mich
beispiel kunst/kultur: gut = freude für andere, bildung usw. egoistisch = massenproduktion zweck verdienst, ruhmsucht, ego (ich bin schon toll, alle finden mich klasse, ich bin eine bereicherung für die menschheit).
menschen sind triebgesteuert, und ihr primärer trieb ist das streben nach dem persönlichen vorteil.
Argh hat geschrieben: Leider gibt es diese Menschen viel zu viel .... man nennt sie Selbstmordattentäter :unschuldig: .... jede Menge von Leute laufen herum und möchten um jeden Preis die Menschheit oder was auch immer retten. :unschuldig:
nicht zurechnungsfähige, weil nicht selbst denkende menschen habe ich ja ausgeschlossen. gehirnwäsche durch eine diktatorische organisation, die kinder und jugendliche jahrelang ihrer probaganda aussetzen und sie in abgeschotteten camps zu ferngesteuerten intelligenten bomben ausbildet, ist dabei mit eingeschlossen.
Argh hat geschrieben: Worauf ich hinaus will: ich denke die Menschheit ist besser als ihr Ruf und habe Angst vor jenen die die Menschen "bessern" wollen :D
ich will die menschheit nicht bessern, weil man die menschheit nicht bessern kann. ich sage nicht, dass die menschen allesamt verderbt bis ins mark sind und die ganze art nur eine bedrohung für sich selbst und andere lebewesen ist.
aber sie sind nicht perfekt. die menschheit hat einige gravierende fehler, aber so ist sie nun mal. und keine einzelnen leute können daran irgendetwas ändern.
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Beitrag von Argh »

Hi naria :D

auf alles was Du gesagt hast kann ich nicht ein gehen, aber Deine negative Weltsicht macht mich traurig :)

Zu den anderen Punkten, die Evulutionstheorie sagt heute schon etwas anderes .... ohne die Fähigkeit zur Kooperation hätte die Menschheit nie überlebt :D .... weil die erfolgreichste Art des Schmarotzens ist die Hege und Pflege des Wirts :D :D Natürlich gibts einen Egoismus, jedoch ist der nicht soooo primitiv wie Du ihn darstellst. Lesetipp: Richard Dawkins "Das egoistische Gen"
naria hat geschrieben:nicht zurechnungsfähige, weil nicht selbst denkende menschen habe ich ja ausgeschlossen. gehirnwäsche durch eine diktatorische organisation, die kinder und jugendliche jahrelang ihrer probaganda aussetzen und sie in abgeschotteten camps zu ferngesteuerten intelligenten bomben ausbildet, ist dabei mit eingeschlossen.
Denk mal an die Attentäter vom 11. 09. 2001 ... gebildet, intelligent, aus guter Familie, finanziell unabhängig und in Hamburg (kein Lager, kein Diktator) zu lebenden Zeitbomben geworden. :unschuldig:

Grüsse Argh I) I)
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Beitrag von naria »

Argh hat geschrieben:
Denk mal an die Attentäter vom 11. 09. 2001 ... gebildet, intelligent, aus guter Familie, finanziell unabhängig und in Hamburg (kein Lager, kein Diktator) zu lebenden Zeitbomben geworden. :unschuldig:

Grüsse Argh I) I)
okey, mit solchen fakten kann ich nicht dienen, ich dachte da auch mehr so an den durchschnitts-selbstmord-attentäter, der sich in einem bus oder einkaufszentrum oder was weiß ich wo mit simplem sprengstoff die laufbahn versaut.

ich bin gar nicht so negativ eingestellt, wie es vielleicht scheint. ich kann sehr whl das leben genießen und komme auch sehr gut mit anderen menschen klar. ich bin kein auch kandidat für eine therapie.
mein eigentliches anliegen ist, die menschen so darzustellen, wie sie sind. menschen sind nicht perfekt, nichts in der natur ist perfekt. ein fehler des menschen ist es auch, dass er ständig an allem rumzumäkeln hat, unter anderem auch an sich selbst.
ich versuche nicht, die ganze welt schwarzzumalen, aber ich laufe auch nicht mit einer rosa brille durch dieselbe.
ich finde, so habe ich sogar eine ziemlich gesunde sicht auf die welt.
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Beitrag von Castore »

Ich denke sehr wohl, dass die Menschen aus eigenem Willen handelten und weiterhin handeln werden. Sie bekommen zwar den "Auftrag" ein Attentat zu begehen, dennoch führen sie ihn freiwillig aus. Der "heilige Krieg" ist für diese Menschen ein Bestandteil ihres Glaubens und genau deswegen handeln sie auch dementsprechend. Es ist ihnen ein göttlicher Auftrag und nicht etwa ein Auftrag eines kranken Terroristen. Unvorstellbar ?? Nein ! Keineswegs. Auch das Christentum bediente sich solchen Mitteln. Denken wir nur an die "heilige Inquisition" die tausenden das Leben kostete. Die Kreuzzüge........ Der heilige Krieg ist nichts ungewöhnliches und die "Terroristen" sehen sich nicht als solche, sondern viel mehr als solche, die einen Auftrag ihres Gottes bekommen und ausführen. Egal welcher Auftrag dies ist. Egal was dieser für Konsequenzen nach sich zieht. Egal ob man stirbt.
Bye
Cast :bounce: re

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Beitrag von naria »

das gerade ist ja das problem bei solchen dingen. die leute handeln aus eigenem antrieb, nehmen aber nicht die verantwortung auf sich.
ob man sich nun im namen gottes in die luft sprengt, ob man im namen der kirche ketzer verbrennt, im namen des gesetztes unschuldige zu geständnissen zwingt, im namen der reinheit deutschen blutes juden vergast, oder auch im namen der weltsicherheit einen krieg beginnt; am ende läuft es darauf hinaus, dass man diese taten zwar ausführt, aber nicht allein daran schuld sein will.
am ende hat man lediglich seine pflicht getan, im zweifelsfall gegen seinen willen, aber es musste halt sein.
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Beitrag von hafensaenger »

@ Naria :bussi: :winken:

Moment das stimmt nicht so ganz .
die leute handeln aus eigenem antrieb, nehmen aber nicht die verantwortung
Nicht immer. Ab und zu stehen auch politische und gesellschaftliche Interessen/ Zwänge dahinter, welche denjenigen nötigen sowas zu tun und es nicht zu hinterfragen . Ich glaube ein Terrorist oder Attentäter macht sich nicht sonderlich beliebt wenn er dauernd gegenüber seinen islamischen oder palästinensischen Freunden irgendwelche Gewissensbisse oder moralische Bedenken äußert.

Bei den Amis fällt mir keiner außer Jimmy Carter ein der auchmal für sein handeln eingestanden hat.
ob man sich nun im namen gottes in die luft sprengt
Tote können sich schlecht rechtfertigen

Sowas tun Leute denen suggeriert wurde das ihr Tun richtig ist und das sie logisch handeln. Man sah es unter Hitler, man sah es an dem Film "Die Welle" uns man sieht es heutzutage an vielen anderen Stellen. Der Mensch ist nur allzuleicht steuerbar und manipulierbar . Wenn man seine Schwachpunkte kennt kann man fast jeden Menschen dazu bringen Dinge zu tun die er später kaum oder gar nicht mehr hinterfragt. Man muß nur Charisma haben und Überzeugen können und die Schwächen der menschlichen Psyche kennen. Dann ist es nicht mehr allzu schwer.

http://arrog.antville.org/20020429/


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Beitrag von Mighty »

Ich muss hier doch noch mal auf das Beispiel mit den Alliens zurückkommen:

Also ich würde mich bereit erklären für die Menschheit zu sterben, und zwar aus folgenden Gründen:

1. Ich würde dadurch zum Märtyrer werden (wozu das auch immer gut sein soll ?( ).

2. Ich habe ein Herz für die menschliche Rasse (warum auch immer, da es so viele querele Köpfe gibt :( ).

3. Ich müsste mich nicht mehr mit diesen querelen Köpfen auseinandersetzen (vor allem die, die in meiner Kanzlei auftauchen ;) ).

4. Ich hätte meine Ruhe und müsste mich nicht ständig mit Politik und anderen Dingen auseinandersetzen (vor allem weil alle schreien und zetern, aber es irgendwie nicht hinbekommen etwas zu tun. In diesem Zusammenhang fällt mir gerade etwas ein: Nicht reden! Mach es! Nur durch Taten - wohlgemerkt gut durchdachte - kann man etwas ändern ;) - womit wir wieder bei der Urspungsfrage wären :) ).

5. Außerdem hätte ich damit meinen Teil beigetragen (wobei sich mir auch hier die Frage stellt wofür, da ich davon ausgehe, dass sich der Mensch nicht wesentlich ändern wird ;( ).

Da ich dies jedoch wohl alles nicht mehr erleben werde, obwohl ich noch jung bin, ist das alles graue Theorie, mithin ein sehr schlechtes Beispiel, wie auch das, wo es um rote und schwarze Dächer geht. Sorry, aber vielleicht geht es auch realistisch!

Ach so, noch eins: Die Welt selbst ist nicht schlecht, d. h. sie ist es nur insoweit, wie sie durch den Menschen gemacht wird. Es ist im Prinzip wie bei einem Computer (noch): Der kann auch nur das, was ihm ein oder mehrere Menschen irgendwann einmal beigebracht haben!
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Beitrag von naria »

hafensaenger hat geschrieben:@ Naria :bussi: :winken:

Moment das stimmt nicht so ganz .
die leute handeln aus eigenem antrieb, nehmen aber nicht die verantwortung
Nicht immer. Ab und zu stehen auch politische und gesellschaftliche Interessen/ Zwänge dahinter, welche denjenigen nötigen sowas zu tun und es nicht zu hinterfragen . Ich glaube ein Terrorist oder Attentäter macht sich nicht sonderlich beliebt wenn er dauernd gegenüber seinen islamischen oder palästinensischen Freunden irgendwelche Gewissensbisse oder moralische Bedenken äußert.
ich fürchte, du hast nicht so richtig versatnden, was ich sagen wollte, vielleicht habe ich es auch nicht richtig formuliert.
das vorschieben von gott oder wem/was auch immer ist meiner meinung nach ja gerade der grund, warum diese menschen keine bedenken aüßern müssen und sich nicht rechtfertigen müssen.
du hast schon recht: solche leute hinterfragen nicht was sie tun, weil sie völlig davon überzeugt sind.
ich glaube, die attentäter wissen recht genau, dass im koran nicht steht, dass man die ungläubigen töten soll (man soll nur sein bestes tun, um den islam zu verbreiten und zu stärken, aber das kann man natürlich verschieden auslegen)
es ist eben leichter den tod vieler menschen als gottes wille oder befehl der religion hinzustellen, als sich selbst voll und ganz dazu zu bekennen. denn ohne den religiösen hintergrund könnten solche menschen nicht länger abstreiten, dass ihre taten nichts weiter als sinnlose morde sind.
Mighty hat geschrieben: Also ich würde mich bereit erklären für die Menschheit zu sterben
du würdest alles hinter dir lassen? freunde, beruf, vergnügen? tut mir leid, aber das glaube ich nicht.
keiner schmeißt sein leben einfach so weg. wenn sich leute umbringen, machen sie das aus egoistischen gründen (z.B. weglaufen vor problemen, rache an partner/eltern, ...) und nicht als akt der nächstenliebe. ich kann nicht sagen, was in selbszmördern vorgeht, aber ich würde wetten, dass es ihnen doch irgendwie leid tut und dass sie auch angst vor dem tod haben, auch wenn ihnen das zu spät einfällt.
selbst wenn das leben so beschissen ist, wie man sich nur vorstellen kann, ist es dennoch lebenswert. sicher gibt es oft dinge, bei denen man sich sagt, dass es doch alles kacke ist und beser, es wäre früher vorbei als später. aber insgesamt überwiegen doch die positiven dinge. bei jedem menschen.
jeder hat etwas, was ihn auf der erde festhält. und wenn es nur das schöne gefühl ist, sich morgens im bett noch einmal umzudrehen, oder der geschmack von himbeerkaugummis. oder einfach nur das gefühl, am leben zu sein. das klingt vielleicht etwas melodramatisch angehaucht, aber im endeffekt findet man das leben doch gut, oder?

ich gebe ehrlich zu, bei mir hätten die aliens wenig chancen. ich würde mich hinsetzten und abwarten, dass sich jemand anderes meldet. so wie mehr als 6 milliarden andere menschen auch. ich schäme mich deswegen nicht, ich finde es natürlich, nicht sterben zu wollen. sicher, der sich opfernde held tut es natürlich auch schweren herzens, aber dadurch wird sein opfer noch wertvoller und alle bewundern ihn und fühlen mit ihm und blabla. schöner film. aber eben doch fiktion. in der realität säßen sie wohl ungläubig und unheimlich erleichtert vor der glotze mit dem gedanken im hinterkopf, doch nicht der blödeste mensch auf der erde zu sein.
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Beitrag von hafensaenger »

Hallo Naria :bussi: :winken:
wenn sich leute umbringen, machen sie das aus egoistischen gründen (z.B. weglaufen vor problemen, rache an partner/eltern, ...) und nicht als akt der nächstenliebe.
Ich hab schon oft über Suicid nachgedacht und ihn auch praktiziert. Leider/ zum Glück bislang ohne Erfolg. In der Tat ist es weglaufen vor Problemen die einen immer wieder einholen. Löst man eins taucht scheinbar wieder ein neues auf usw. Aber was ist jetzt Suicid ? Ein feige Flucht vor den eigenen Problemen? Der egoistsiche Weg allen Dingen aus den Weg zu gehen und sich nach seinem Tod für nichts mehr verantworten zu müssen. Ein Akt der Verzweiflung? Warum haben Leute inklusive mir eigentlich solche Gedanken und woher kommen sie ? Was bewegt Leute dazu diesen Schritt zu wagen ? Fragen über Fragen.
dass sie auch angst vor dem tod haben, auch wenn ihnen das zu spät einfällt.
Ich habe Angst vor der Zukunt, Angst vor dem Leben und Angst vor jedem neuen Tag.
selbst wenn das leben so beschissen ist, wie man sich nur vorstellen kann, ist es dennoch lebenswert.
Momentan schon
aber insgesamt überwiegen doch die positiven dinge. bei jedem menschen.
Bist du dir da auch ganz sicher ?
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Beitrag von Mighty »

Also naria,

das wäre schon mein Ernst, aber wie ich bereits gesagt habe, ist das alles graue Theorie und Fiktion.

Freunde habe ich nicht sehr viele. Das liegt zum einen daran, dass ich das Wort "Freund" sehr eng sehe. Ein Freund ist für mich wirklich nur jemand, für den ich (fast) alles tue und umgekehrt. Von dieser "Sorte" Mensch gibt es aber leider nur sehr wenige. Zum anderen liegt es daran, dass ich nicht sehr viel Freizeit habe, um mich mit Freunden zu treffen, was das ganze auch sehr einschränkt.

Vergnügen: Auch hierfür habe ich nicht gerade viel Zeit. Ich genieße jedoch die Augenblicke, in denen ich Vergnügungen nachgehen kann. Das jedoch würde mich von einer solchen Entscheidung auch nicht abbringen.

Beruf: Tja, gerade der steht mir in Bezug auf Freunde und Vergnügen oft genug im Weg, ist mithin auch kein rechter Grund.

Versteh mich bitte nicht falsch: Ich mag mein Leben trotzdem und erfreue mich immer über die schönen Momente, auch wenn diese nicht oft stattfinden.

Ich behaupte einmal ganz kühn von mir, dass ich mich größtenteils von den meisten Menschen unterscheide. Um das plausibel im Detail zu erklären, würde hier jedoch zu weit führen.

Wenn ich jedoch einmal im größen Rahmen denke, dann muss ich doch folgendes feststellen: Was ist schon ein einzelner Mensch angesichts des unendlichen Universums? Jeder von uns ist zwar auf seine Art einzigartig, aber allein kann kaum ein Mensch etwas bewegen. Nur Gemeinsam sind wir in der Lage etwas Großes und Bedeutendes zu schaffen (wie gesagt, mit Ausnahmen).

Auch ich bin in mancherlei Hinsicht egoistisch veranlagt (wer das von sich weist, der lügt mit Sicherheit. Wie heißte es so schön: Derjenige von Euch, der ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!). Jeder Mensch versucht für sich selbst das beste in seinem (gemessen an vorstehendem sehr kleinen und unbedeutendem) Leben zu erreichen. Viele schrecken dabei auch nicht davor zurück, etwas unehrenhaftes bzw. illegales zu tun (und ich darf dann wieder die Gesetze biegen, um sie da heraus zu holen :( . Welch Ironie!).

Um aber noch einmal auf den Ursprung zurück zu kommen: Auch, dass ich mich zur Verfügung stellen würde, wäre aus einem gewissen Gesichtspunkt egoistisch. Wenn ich es tue, dann werde ich - wie gesagt - zum Märtyrer. Sodann würden sicherlich Straßen, Brücken, Schulen und dgl. nach mir benannt werden. Evtl. würde man mir als Retter der Welt sogar noch ein Denkmal setzen. Das alles kann mir jedoch völlig egal sein, da ich es nicht mehr erleben würde und nichts davon hätte. Was ich damit sagen will ist, dass jede Medaille zwei Seiten hat. Man muss halt immer alles unter allen Gesichtspunkten sehen (was sicherlich schwierig und oft nicht möglich ist, womit wir wieder beim Thema wären, wie unbedeutend ein Einzelner doch wirklich ist, gemessen an der Gesamtheit).
Mighty

Vor Gericht wird kein Recht gesprochen, sondern Urteile!
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