Der Tod - Eure Meinung?

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GoldenAngel
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Beitrag von GoldenAngel »

Mir ist gerade etwas aufegallen, da steht die Frage, Freut ihr euch auf den Tot?.
Gegen frage, wie kann man sich auf den Tot freuen? OK, ich bin zwar der meinug das es mir nach dem Tot im Himmel besser ginge, aber der gedanke meine Lieben zurückzulassen ist mir ein Horror.
Machmal hasse ich mein leben und wünsche mir den Tot, aber dann denke ich was meine Feamilie dan machen wurde und ich seh das gesicht meiner 3 Jährigen nicht vor mir die nicht wirklich versteht warum ihre Spielgefärtin nicht mher da ist. Sowas nenn ich einen ziwikmüle.

PS: So, jet wären wir wider beim Thema, denk ich. :unschuldig:
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Ein_Yak
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Beitrag von Ein_Yak »

Hey Mädels!
GoldenAngel hat geschrieben:
Machmal hasse ich mein leben und wünsche mir den Tot, aber dann denke ich was meine Feamilie dan machen wurde und ich seh das gesicht meiner 3 Jährigen nicht vor mir die nicht wirklich versteht warum ihre Spielgefärtin nicht mher da ist. Sowas nenn ich einen ziwikmüle.
Finde auch, daß das sehr ambivalent ist. Manchmal stellt man sich ja schon die Frage: Was tue ich ich, weil ich es für richtig halte oder weil ich es so möchte und inwieweit ist das davon abhängig, was ich glaube, was die anderen von mir erwarten? Und am Beispiel des selbstgewählten Todes spitzt sich das regelrecht zu, denn diese Entscheidung ist unwiderruflich.
Ich denke, die entscheidende Größe bei dieser Problematik, ist die Stärke der vermittelnden Instanz in unserem Leben - also inwieweit sind wir in der Lage, diese widerstreitenden Interessen konstruktiv zu verarbeiten, einen tragfähigen Kompromiß zu finden. Aus diesem Grund heraus habe ich Probleme mit einer Herangehensweise, die sich nur über Extrempositionen ("Tod ist Erlösung" vs. "Tod ist grausames Ende") definiert - was keine Unterstellung an Dich, GoldenAngel, beinhaltet. Wahrscheinlich liegt es bei jedem irgendwo dazwischen und das halte ich letztlich für das Spannende - nämlich, wo genau, das "Irgendwo" liegt.
PS: Entspannt bleiben!

Ihr könnt die Mega-Hits der 20er, 30er, 40er, 50er, 60er, 70er, 80er, 90er und von heute im supertollstenbesten Mix nicht mehr ertragen?! Habt Ihr Lust auf Freies Radio in Eurer Nähe?!
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Beitrag von Cr@sh »

Ich möchte speziell mich zum Thema Selbstmord äußern. Andere Aspekte, die den Tod betreffen lasse ich einfach mal außen vor...

In der Hoffnung, es würde mal wieder besser werden, lebt manch einer Tag ein Tag aus, an seinem eigenen Leben vorbei. Ohne das sich seine Situation jemals verbessert, im Gegenteil. Die Frage ist nun, ob so ein Leben noch lebenswert ist. Auch wenn man den Freitod als Ausweg wählen sollte, scheint man doch zu sehr an dieser Existens zu klammern, selbst wenn man sie als jämmerlich empfindet. Dies führt jedoch dazu, je stärker die Selbstmordabsichten sind, desto zerrissener fühlt man sich innerlich. Man kann davon ausgehen, dass Selbstmörder keineswegs den einfachen Weg gewählt haben. Auch sein soziales Umfeld hat versagt und auf Alarmzeichen nicht reagiert. Andere ertränken eventuell ihre Probleme mit Alkohl oder anderen Drogen, was auch keine Probleme löst, sondern nur weitere schafft.

Ich würde darin auch ein gesellschaftliches und nicht nur ein psychisches Individualproblem sehen. Es würde sicherlich weniger Menschen geben, die sich mit Selbstmordabsichten plagen, wenn jeder das Gefühl hätte, irgendwie wichtig und wertvoll zu sein. Am besten wäre ein intaktes Umfeld und eine Gesellschaft die nicht nur Rücksicht aufeinander nimmt, sondern auch kinderfreundlicher wäre, jugendliche Ernst nehmen würde und die sich für die Probleme anderer Leute interessiert und hilft, anstatt wegsieht und in erster Linie nur an sich selber denkt.
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anke
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thema tod, nicht gerade erbauend

Beitrag von anke »

hallo,

also an den tod zu denken macht mir schon ein wenig angst. ist aber warscheinlich die ungewissheit die da hinter steckt. juliane werding singt in einem ihrer lieder "der tod ist wie eine tür wir wechseln nur das kleid."
daran zu denken, wen ich schon alles durch den tod verloren habe stimmt mich noch weniger glücklich. für den einen mag es eine erleichterung darstellen, aber .........................naja
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GoldenAngel
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Beitrag von GoldenAngel »

fridoxl hat geschrieben:Ich möchte speziell mich zum Thema Selbstmord äußern. Andere Aspekte, die den Tod betreffen lasse ich einfach mal außen vor...


Ich würde darin auch ein gesellschaftliches und nicht nur ein psychisches Individualproblem sehen. Es würde sicherlich weniger Menschen geben, die sich mit Selbstmordabsichten plagen, wenn jeder das Gefühl hätte, irgendwie wichtig und wertvoll zu sein. Am besten wäre ein intaktes Umfeld und eine Gesellschaft die nicht nur Rücksicht aufeinander nimmt, sondern auch kinderfreundlicher wäre, jugendliche Ernst nehmen würde und die sich für die Probleme anderer Leute interessiert und hilft, anstatt wegsieht und in erster Linie nur an sich selber denkt.
:respekt: Der gesamte Post hört sich an als ob du wirklich etwas davon ferstehst. Ich kann dir da nur zu stimmen. Vor allem bei dem letzten teil.
Das sing gute vorschläge, aber es ist so gut wie un möglich das system so zu endern wo es doch eigendlich immer schlimmer wird
Das ist traurig aber wahr ;(
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Beitrag von Mortogal »

Der Tod... hmm viele Religionen verusuchen den Leuten zu verkaufen, daß er ein Leben nach dem Tod gibt, aber meiner Meinung ist dann alles vorbei... ausserdem wo sollen denn die ganzen Milliarden und aber Milliarden von Lebewesen denn hin?
Oder gilt das Leben nach dem Tod nur für "Fühlende, Denkende Wesen"?

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GoldenAngel
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Beitrag von GoldenAngel »

Wo die alle hin sollen?
Also das st jetzt nur meine meinug bzw. was mir gerade so einf aät.
1. Widergeboren werden.
2. In Himmel, oder Hölle ist ne menge platz.
3. Wenn man keinen Körper hat soinder nur seelel ist, brauch man weniger platz.

Und ich denke das es nach dem Tot für alle weiter geht.

Mehr fält mir im moment nicht ein.
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Beitrag von Mortogal »

Wo sind denn dann Himmel oder Hölle?
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Beitrag von GoldenAngel »

Das weis ich doch nicht, ich war noch nicht tot, oder kann mich zu mindest nicht mehr erinnern. 8) Sowas ist ja auch nur Sinndildlich
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Beitrag von Delta »

Mortogal hat geschrieben:Wo sind denn dann Himmel oder Hölle?
Diese Frage finde ich etwas problematisch, denn:

Wenn Menschen wirklich nach dem Tod nur noch Seelen sind (also reine Energie ohne Masse), dann stellt sich die Frage "wo" eigentlich gar nicht. Energie braucht keinen festen Aufenthaltsort. Es gibt so viel Platz im leeren Universum, da ist für sehr viele Tote Platz.
Mal ganz davon abgesehen, dass niemand gesagt hat, dass sich Himmel und Hölle in unserem Raum-Zeit-Kontinuum befinden müssen. Sie brauchen nur eine Dimension weniger oder mehr aufzuweisen und wären für uns unerreichbar. Das muss ja eigentlich auch so sein, sonst könnten wir uns eines Tages Raumschiffe bauen und in den Himmel fliegen :p Dann wär der aber bald keiner mehr..... :D

Und, nur um das zu betonen, ich glaube nicht, dass wir nach dem Tod in Himmel oder Hölle weiterleben.
Ich denke, die Seele löst sich wieder in der Alleinen Energie auf, die alles durchdringt und alles ist. Und aus ihr werden neue Menschen geboren.
Auf diese Art und Weise werden wir alle wiedergeboren, auch wenn wir uns natürlich nicht daran erinnern können oder "der gleiche" sind, dann ja nie genau die gleiche Menge Energie verwendet wird, sondern eine Vermischung stattfindet.

@ fridoxl:
Sehr erstrebenswert, dafür müsste sich aber das Wertesystem verändern. Und wenn Geld nicht mehr der oberste Wert ist, wird wohl auch unser Wirtschaftssystem nicht mehr funktionieren.
Da stellt sich die Frage, wie man das alles verändern will, und vor allem: wohin!
Ich finde dieses aktuelle System nicht gelungen, leider fehlt mir jede idee für eine Alternative.

Gruss
Anni
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vyper
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Beitrag von vyper »

An ein Leben nach dem Tod glaube ich nicht. Das einzige was dann kommt sind wohl die Würmer. Angst vor dem Tod habe ich trotzdem (oder gerade deswegen) nicht. Angst vor dem Sterben aber schon. Hier ist es allerdings mehr die Angst vor einem sehr schmerzhaften, zu frühen oder würdelosen Sterben. Prinzipiell gefällt mir mein Leben nämlich sehr gut und ich hätte gerne noch einige Zeit was davon.
Was die Seele angeht, denke ich eher wie Delta an eine reine Energieform, die wieder in einen großen "Energieteppich" übergeht (sozusagen eine Form von Grundrauschen im Universum).
Ein ewiges Leben (in welcher Form auch immer) wäre für mich viel erschreckender als meine Vorstellung vom Tod.

Tot ziens
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Beitrag von Mortogal »

Wenn man es von der wissenschaftlichen Seite sieht leben unsere Atome ja ewig, denn es geht ja nichts verloren...

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Beitrag von Cr@sh »

GoldenAngel hat geschrieben: Das sing gute vorschläge, aber es ist so gut wie un möglich das system so zu endern wo es doch eigendlich immer schlimmer wird
Das ist traurig aber wahr ;(
Naja, die Gesellschaft oder das System zu ändern klingt wirklich kaum realisierbar, allerdings ist jedes Individuum Teil der Gesellschaft. Somit kann jeder für sich einen kleinen Teil dazu beitragen. :)
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Beitrag von GoldenAngel »

Da hast du recht fridoxl, ich muss unbedingtversuchen mir das zu herzen zu nehmen. Ich hoffe ich denke auch daran. :))
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Beitrag von Cassie »

Glaubt hier eigentlich niemand an Wiedergeburt?

Ich finde das ne sehr schöne Vorstellung :) - das Leben ist schließlich wie Zeichnen ohne Radiergummi, und da finde ich die Möglichkeit, zurück auf die Erde zu kommen und es noch mal und besser zu machen schon verlockend...

Ich stell mir das nämlich alles tierisch langweilig vor, entweder im Himmel zu sitzen und Harfe zu spielen oder in der Hölle zu schmoren oder wie ihr das schreibt, als reines Energiewesen zu existieren. :dance4:

Hier auf der Erde geht wenigstens richtig schön die - äääh die Post ab!!! :bounce:

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Beitrag von GoldenAngel »

Ich glaube das man wider geboren werden kann, wenn man will. Aber in Himmel mus man meiner meinug nach nicht nur Harfe spielen, man kann sich ja auch z.B. Als Schutzengel ausbilden lassen.

Aber ich glaube das gehört jet mehr in das Gott und die Welt Forum als hier her
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Beitrag von Cassie »

GoldenAngel hat geschrieben: Aber ich glaube das gehört jet mehr in das Gott und die Welt Forum als hier her
Erstens warum das, GoldenAngel?? Wenn man über den Tod diskutiert, kann man doch auch über das, was danach kommen könnte sprechen?

Und zweitens wollte ich eure Diskussion mal etwas auflockern...wie kann man eigentlich stundenlang so todernst wie ihr über ein Thema diskutieren?
(OK, :D vielleicht war der Wortwitz jetzt nicht so gut...)

Jedenfalls wenn ich alles so ernst nehmen würde wie ihr das tut, hätte ich wahrscheinlich auch mal ernsthaft überlegt, mich umzubringen...Da macht das Leben doch keinen Spaß mehr.

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Beitrag von GoldenAngel »

Erstma hast recht, wenn man es so siht gehört es doch hier ein, ich dachte nur weil wir jetzt über Himmel und Hölle sprechen, daher.

Und wie so denn zu ernst??? Ich finde Tot ist schon ein ernstes Thema. Und hier jetzt dumme Witze reissen wäre wohl zimlich blöd.
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Beitrag von Cassie »

GoldenAngel hat geschrieben:Und wie so denn zu ernst??? Ich finde Tot ist schon ein ernstes Thema. Und hier jetzt dumme Witze reissen wäre wohl zimlich blöd.
Ich wollte keine dummen Witze reißen und ich hoffe, das habe ich auch nicht getan. Ich verstehe nur nicht, wie man sich in ein Thema derart reinsteigern kann: Ich möchte weder mich selbst noch jemand anderen oder auch ein Thema sooo ernst nehmen, dass dem nicht eine komische Seite abgewinnen kann: denn der Sinn des Lebens ist es meiner Meinung nach zu lieben und zu lachen. Ansonsten könnten wir genau so gut tot sein oder uns in die Kiste legen.

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Beitrag von Linny88 »

Ein Leben nach dem Tod? Wenigstens besser als wiedergeboren werden? Warum? ´Nun, mit jedem neuen Menschen nehmen wir der Erde und der Natur mehr Rohstoffe und verbrauchen sie. Wenn wir wiederkämen oder blieben, wäre der Planet Erde groß genug, uns alle zu halten. Und noch etwas: Ein Leben nach dem Tod? Bis in alle Ewigkeit? Eine langweiligere Vorstellung gibt es kaum noch. Mir wärs lieber ,ich würde verschwinden nach meinem Tod oder Alzheimer kriegen, dann würd ich wenigstens nicht merken, dass ich ewig lebe.
Grüße @all 8)

:) - Linny - :)

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