Existenzgründung

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heiko30
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Existenzgründung

Beitrag von heiko30 »

Ich will mich selbständug machen, kann mir hier jemand ein paar Tips geben?
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Thies
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Beitrag von Thies »

Hallo und Herzlich Willkommen hier im Forum.

Sorry, wenn ich das gleich so direkt sage, aber glaubst Du wirklich, dass man auf Basis von so wenigen Informationen vernünftige und fundierte Antworten bekommen kann? Ich glaube es nicht.

Du wirst schon etwas mehr zu Deinem Vorhaben sagen müssen, damit wir Dir ggf. weiterhelfen können. Grundsätzlich kann ich nur eines sagen: spreche mit der handwerkskammer oder der IHK, die für Dich zuständig sind. Dort gibt es i.d.R. gute Existenzgründer-Berater.

Für alles andere brauch man mehr Input.

CU

Frank-Andre
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heiko30
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Beitrag von heiko30 »

Hallo, danke für deine Antwort. Bei der IHK war ich schon und was da heraus kam kann ich mir auch selbst erklären. Ich will ein Gewerbe anmelden und mich mit einem Computer-Spiele Laden selbständig machen. Zurzeit kaufe ich bei Privat Leuten und bei Online-Auktionshäusern Videospiele, Zubehör, Computerspiele und Peripherie ein um sie dann mit etwas gewinn wieder weiter zu verkaufen.
Sir Marc von Göskon

Beitrag von Sir Marc von Göskon »

Öm für eine Geschäft reicht aber nicht NUR ein bischel Gewinn machen plus miete des ladens, es muss ja auch noch wo sein wo viele Leute sind.
Auch musst auch immer das neuste SW/HW haben.
den musst natürlich alle Spiele haben die es gieb PC/XBOX/PSP/PS3/nintendo, Und das muss im laden Stehen, also muss alles vorauskaufen um den hoffentlich es zu verkaufen.
den muss es billig sein sonst bestell man es per shop oder geht zum grossen Laden.
Merkst den auch selber wie Geizig menschen sind.
wenn alles nur online machts, im ebay gieb es grossläden auch dort wenn keine marktlücke hast auch dort schnell Tot.
;-)

Such dir was wo nicht viele machen oder haben, marktlücken ;-)

Öm ja bei uns kostet ein normalgrosser laden der um die 150Quadratmetr ist um die 1500 euro pro monat umgerechnet, und das ist den nicht gerade am besten Platz.
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Rincewind0409
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Beitrag von Rincewind0409 »

Hallo Heiko,

ohne Dich entmutigen zu wollen... Ich denke ein LAden für Computerspiele ist heutzutage keine gute Geschäftsidee. In Hamburg gibt es fast keine richtigen Computerspielläden mehr. Und Hamburg bietet nun wirklich viele potentielle Kunden. Ich glaube das die Zeiten der Computerspieleläden längst vorbei sind. Der Preisverfall bei Spielen ist mittlerweile soo stark, wie will man da als Händler Gewinn machen? Du hast starke, große Konkurrenz, die kaufen stets günstiger ein als Du es je schaffen kannst und heutzutage kann man Spiele auf diverse Wege kaufen (Ebay, Zeitschriften, Elektromärkte, Internet, etc) Selbst das gemütliche schnacken von früher (zu meinen Atarizeiten) im Shop wird heutzutage kaum noch statfinden. Jeder User kann sich Tipps im Internet holen, ohne das Haus und seinen Rechner zu verlassen.

Vielleicht wäre es eine Alternative, Dich als gewerblicher Verkäufer bei Ebay anzumelden und erstmal so, OHNE LAUFENDE KOSTEN, versuchen etwas zu verdienen. Achso, dafür mußt Du vorher natürlich ein Gewerbe anmelden und eine einfache Buchführung über Einnahmen und Ausgaben solltest Du auch gleich von Anfang an konsequent führen.

Hoffe ich konnte Dir mit diesem Posting helfen und habe Dich nicht zu sehr entmutigt.

greetings

Rince

:winken:
Sir Marc von Göskon

Beitrag von Sir Marc von Göskon »

Entmutigen ist allemal besser als nach 3 Monat zu schliessen mit grossen Schulden. ;-)

Aber auch Ebay ist nicht so toll, auch dort kommt er nie an den gewinn (denke ich) wie soll er stehen neben einem der 1000 Spiele verkauft pro Monat.
den auch dort die spiel/hardware müssen vorhanden sein und auch Dort die neusten und für wenigstens 2-3 Systeme.
also lager muss er haben, und geld um alles zu kaufen.
"öm kunde kannst warten ich muss es zuerste ersteigern get den nicht" ;-)
Und leben solte er auch noch davon?

werde angestellte den hast dein lohn Pro monat und kannst dich ja nach oben kämpfen.

Nochmals Marktlücken ausnutzen was wollen die kunden was vermissen sie. am besten sogar was neues erfinden und patent drauf.
Oder wirklich nur Hardware Reparatur/tuning/aufrüstung.
"und wenns gut läuft den auch Hardware verkauf" wenn gut bist kannst gut leben damit, und musst eigentlich nicht zufiel vorauskaufen.
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Therak
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Beitrag von Therak »

@Marc
Ebay ist als Existenzgründung aber immer noch besser, als ein eigenes Geschäft. JA, ein Spielelager muss erst vorhanden sein, da muss erst Geld investiert werden, um ein entsprechendes Lager zu schaffen (wohlgemerkt: Softwarelager, kA wieso er Hardware lagern muss), aber das wären immerhin einmalige Kosten.

Bei nem Laden müßte man noch zusätzlich Miete und andere Nebenkosten zahlen, zudem hat man da nur einen sehr kleinen Einzugsbereich was Kunden angeht...

...und JA, Spieleläden haben's schwer! Da muss man sich schon was einfallen lassen um Kunden zu ködern, z.B. der Ankauf von alten Spielen (aber ohne Bargeld-Auszahlung) oder die Rückgabe von bereits geöffneten Spielen (beides zu sehen in den GameStop-Filialen).
Sir Marc von Göskon

Beitrag von Sir Marc von Göskon »

ich denke wenn man ein spiel laden hat solte er auch zubehör zu den spielen haben. wie Joys, Lenkräder, Grafikkarten. game Mäuse/tastas
den sicher die Xbox und PS3 und nintendo geräte.
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Saeru
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Beitrag von Saeru »

Ich hatte mich auch mal mit so ziemlich genau der gleichen Idee beschäftigt, und das dann ganz klar verworfen, da es zu viele Probleme gibt. Bei meinen Recherchen sprach ich länger mit einem Ladeninhaber, der zur Zeit nur noch ein Fachgeschäft für Bücher und Spielwaren betreibt, aber vor einigen Jahren noch ein weiteres Geschäft für Computer- und Videospiele hatte, und sofern ganz reale Praxiserfahrung hat. Hier mal ein paar Punkte:

Beim Verkauf von Konsolen lag früher die Gewinnspanne für den Händler pro Gerät im einstelligen(!) DM-Bereich (also unter 10 DM). Trotzdem musste der Händler natürlich die Ware ersteinmal vorfinanzieren, und dann hoffen, sie recht bald los zu werden. Das hat die Bereitschaft, viele Konsolen im Lager zu halten, natürlich stark getrübt.

Wenn man heute Spiele verkaufen möchte, muss man die angegebene Altersfreigabe beachten. Die gibt es aber erst seit einigen Jahren, und vorher sind auch schon Spiele erschienen. Wer nun als Gewerblicher solche alten Gebrauchtexemplare verkaufen möchte, die aber eben noch keine aufgedruckte Altersfreigabe besitzen, darf das erst an Kunden ab 18 machen. Die ganzen gewerblichen Internetverkäufer, die da aktiv sind, bewegen sich rechtlich auf dünnem Eis.

Für verkaufte Ware muss ein gewerblicher Händler zwingend Gewährleistung geben. Den Zeitrahmen kann man bei Gebrauchtwaren zwar auf ein paar Monate reduzieren, aber ganz kommt man nicht drum herum. Wenn nun die alten Spiele/Konsolen mal nicht mehr laufen, kann es sein, dass man als Händler im Rahmen der Gewährleistung dafür gerade stehen muss.

Das waren erstmal so ein paar unangenehme Punkte, die ich erfahren hatte. Hier in der Nähe gibt es noch einen Spieleshop (die anderen sind schon länger dicht), und der hat die Spiele aber nur als einen Verkaufsbestandteil im Laden. Zusätzlich handelt der noch mit Handys, und macht damit auch mehr Gewinn als mit den Spielen. Und deswegen kann der sich noch halten.

Zum Thema Internetverkauf sei nochwas gesagt:

Hier ist die Konkurrenz derart groß, dass man getrost von einem Haifischbecken sprechen kann. Wer darin baden möchte, sollte recht massive Vorkehrungen treffen. So z.B. am besten nahezu jede Seite/Auktion vorher von einem Anwalt prüfen lassen. Sonst gibts schnell ganz dicken Ärger, wenn Konkurrenten kostenpflichtig abmahnen lassen. Und das passiert sehr häufig, auch bei solchen Leuten, die "zum Ausprobieren" nur mal kurz angefangen hatten. Wer einfach so mal eine dreistellige Anzahl von Waren anbietet, ist als gewerblich einzustufen. Und wenn der dann irgendeinen klitzekleinen Formfehler in der Artikelbeschreibung hat (z.B. fehlerhafte Anbieterkennzeichnung wie "M. Meier" an Stelle von "Max Meier") schlägt die Konkurrenz zu.

Echte "Marktlücken" gibt es bei eBay kaum. Hier ist ja alles öffentlich, und für jedermann einsehbar. Wenn ein findiger Händler mit irgendwas plötzlich satte Gewinne macht, fällt das sofort auf, und dann gibt es in kürzester Zeit Nachahmer, die diese Lücke auffüllen. Da hätte übrigens ein lokaler Laden wiederum Vorteile.
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Frigg
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Beitrag von Frigg »

Also von Computer und Viedeospielen würde ich Abstand nehmen.Ich möchte dir nicht die Hoffnung nehmen,aber es gibt schon zu viele.Selbständig sein ist was schönes aber muss sehr gut übelegt sein.Bei Ebay und ähnliches hat es keinen Zweck,dort hat es sowieso viel zu viel.Überlege dir besser etwas anderes.
Lieber Gruss Frigg
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Cornflake01
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Beitrag von Cornflake01 »

Saeru hat geschrieben: Beim Verkauf von Konsolen lag früher die Gewinnspanne für den Händler pro Gerät im einstelligen(!) DM-Bereich (also unter 10 DM).
Trotzdem musste der Händler natürlich die Ware ersteinmal vorfinanzieren, und dann hoffen, sie recht bald los zu werden. Das hat die Bereitschaft, viele Konsolen im Lager zu halten, natürlich stark getrübt.
Ähm...da muß ich aber mal dezent widersprechen.
Habe selber mit Spielen und Konsolen gehandelt und da lag die Gewinnspanne schon deutlich höher!
Man muß das Zeug halt entsprechend billig ankaufen ;)
Ich rede jetzt von gebrauchten Konsolen, neue hatten wir selten, haben wir aber auch schon angekauft
(gabs ja manchmal mit nem Handyvertrag, oder es war ein Geschenk etc), dann aber nur mit Kaufbeleg!
Wenn man heute Spiele verkaufen möchte, muss man die angegebene Altersfreigabe beachten. Die gibt es aber erst seit einigen Jahren, und vorher sind auch schon Spiele erschienen. Wer nun als Gewerblicher solche alten Gebrauchtexemplare verkaufen möchte, die aber eben noch keine aufgedruckte Altersfreigabe besitzen, darf das erst an Kunden ab 18 machen. Die ganzen gewerblichen Internetverkäufer, die da aktiv sind, bewegen sich rechtlich auf dünnem Eis.
Im Prinzip is das richtig, aber keiner wird auf die Idee kommen, dich anzuzeigen, weil Du nem 12-Järhigen ein Mario-Spiel ohne Altersfreigabe verkauft hast.
Falls doch geh zu nem Anwalt, dann hat der auch mal was zu lachen :))
Für verkaufte Ware muss ein gewerblicher Händler zwingend Gewährleistung geben. Den Zeitrahmen kann man bei Gebrauchtwaren zwar auf ein paar Monate reduzieren, aber ganz kommt man nicht drum herum. Wenn nun die alten Spiele/Konsolen mal nicht mehr laufen, kann es sein, dass man als Händler im Rahmen der Gewährleistung dafür gerade stehen muss.
Man kann (und sollte) die Gewährleistung bei Gebrauchtware auf 1 Jahr beschränken. Ab 6 Monaten gilt aber die Beweislastumkehr,
d.h. der Kunde muß nachweisen, daß das Gerät schon zum Zeitpunkt des Kaufs fehlerhaft war.
Klar geht mal was kaputt, aber oft sind die Kunden auch selbst dran schuld und sehen das nach ein paar freundlichen Hinweisen auch ein.
Ansonsten gibt's halt Ersatz, muß man eben mit einkalkulieren.

Auf Spiele muß man natürlich keine Gewährleistung oder ein Umtauschrecht geben. Wir hatten das aber so gehandhabt, daß wenn ein Spiel nicht läuft
- weil die CD verkratzt ist oder weils nicht kompatibel war (PC) - der Kunde dann gegen was anderes tauschen kann oder nen Gutschein kriegt.

Beim Internetverkauf geb ich dir Recht, ist einfach nicht rentabel und man kann schnell Probleme kriegen durch Abmahnungen etc.

Aber so ein Ladengeschäft hat schon Potential, solange man ne gute Lage hat, wo's auch Laufkundschaft gibt.
Wenns dann auch noch kaum Komkurrenz da ist und man ein gescheites Angebot hat.
Bis dann... Mathias

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Frigg
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Beitrag von Frigg »

Hallo cornflace01
Ich gebe dir schon recht.
Aber um billig zu verkaufen,muß man erst mal billig einkaufen.Und das tun viele.Z.B. Auktionen.
Liebe Gruss Frigg
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Saeru
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Beitrag von Saeru »

Moin!
Cornflake01 hat geschrieben:Ähm...da muß ich aber mal dezent widersprechen.
Habe selber mit Spielen und Konsolen gehandelt und da lag die Gewinnspanne schon deutlich höher!
Welche Konsolen waren das denn? Mein Händler hatte damals mit Sega und Nintendokonsolen gehandelt. Aber er hatte dann Anfang der 90er die Spielefiliale geschlossen. Mit dem Sega MegaDrive hatte er noch ordentlich gehandelt, aber ob der Laden beim Erscheinen des SNES noch offen war, habe ich nicht im Kopf. Seine Angaben betreffen dann wohl primär diese Zeit, und evt. hat sich das ja geändert.

Ansonsten bezog sich das natürlich auch nur auf Neuware. Bei Gebrauchtware sieht das sicher anders aus. Die lässt sich sicher billig einkaufen, was bei Neuware für einen kleinen Laden nicht so einfach wäre.
Cornflake01 hat geschrieben:Im Prinzip is das richtig, aber keiner wird auf die Idee kommen, dich anzuzeigen, weil Du nem 12-Järhigen ein Mario-Spiel ohne Altersfreigabe verkauft hast.
Falls doch geh zu nem Anwalt, dann hat der auch mal was zu lachen :))
Die strafrechtliche Relevanz wäre evt. nicht so groß (ich kenne das nicht auswendig), aber wenn ein Konkurrent behauptet, er würde sich buchstabengetreu an das Gesetz halten, könnte er doch für sich einen Wettbewerbsnachteil geltend machen, und eine erfolgreiche wettbewerbsrechtliche Abmahnung loslassen.
Cornflake01 hat geschrieben:Auf Spiele muß man natürlich keine Gewährleistung oder ein Umtauschrecht geben.
Warum denn keine Gewährleistung? ?(
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Beitrag von Cornflake01 »

Saeru hat geschrieben:Moin!
Cornflake01 hat geschrieben:Ähm...da muß ich aber mal dezent widersprechen.
Habe selber mit Spielen und Konsolen gehandelt und da lag die Gewinnspanne schon deutlich höher!
Welche Konsolen waren das denn? Mein Händler hatte damals mit Sega und Nintendokonsolen gehandelt. Aber er hatte dann Anfang der 90er die Spielefiliale geschlossen. Mit dem Sega MegaDrive hatte er noch ordentlich gehandelt, aber ob der Laden beim Erscheinen des SNES noch offen war, habe ich nicht im Kopf. Seine Angaben betreffen dann wohl primär diese Zeit, und evt. hat sich das ja geändert.

Ansonsten bezog sich das natürlich auch nur auf Neuware. Bei Gebrauchtware sieht das sicher anders aus. Die lässt sich sicher billig einkaufen, was bei Neuware für einen kleinen Laden nicht so einfach wäre.
Ok, mit Neuen Konsolen haben wir erst garnicht angefangen, weil sichs nicht lohnt.
Aber mit dem Zubehör kann man schon noch was verdienen.
Cornflake01 hat geschrieben:Im Prinzip is das richtig, aber keiner wird auf die Idee kommen, dich anzuzeigen, weil Du nem 12-Järhigen ein Mario-Spiel ohne Altersfreigabe verkauft hast.
Falls doch geh zu nem Anwalt, dann hat der auch mal was zu lachen :))
Die strafrechtliche Relevanz wäre evt. nicht so groß (ich kenne das nicht auswendig), aber wenn ein Konkurrent behauptet, er würde sich buchstabengetreu an das Gesetz halten, könnte er doch für sich einen Wettbewerbsnachteil geltend machen, und eine erfolgreiche wettbewerbsrechtliche Abmahnung loslassen.
Ok, da hatten wir vielleicht Glück, hatten aber auch öfters mal Besuch von der Polizei, weil wieder so ein Vollhorst geklautes Zeug verkauft hat.
Hat natürlich unterschrieben daß es seins ist (mit Adresse, Perso-Nummer usw.) - wird dann natürlich beschlagnahmt, aber war nicht allszu kostspielig.
Aber da fragt man sich schon wie doof man sein muß sowas in nem Laden zu verkaufen...
Cornflake01 hat geschrieben:Auf Spiele muß man natürlich keine Gewährleistung oder ein Umtauschrecht geben.
Warum denn keine Gewährleistung? ?(
Ok, Gewährleistung kannst nicht ausschließen, sorry. Als Händler ist man dann auch in der Beweispflicht, falls einer Stress macht.
Wir hatten auch öfter schon Reklamationen, weil sich vor allem bei der PS2 langsam der Laser dejustiert und dann manche Spiele
einfach nimmer laufen. Test auf unserer Playstation (im Beisein des Kunden) war dann meißt erfolgreich.
Also dem Kunden dann auf Kulanz Tausch gegen was anderes angeboten und gut is. Geld zurück gabs eh nicht
(es sei den bei verschweißten Spielen), stand dann auch so auf jeder Rechnung.
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Beitrag von Saeru »

Cornflake01 hat geschrieben:Ok, da hatten wir vielleicht Glück, hatten aber auch öfters mal Besuch von der Polizei, weil wieder so ein Vollhorst geklautes Zeug verkauft hat.
Hat natürlich unterschrieben daß es seins ist (mit Adresse, Perso-Nummer usw.) - wird dann natürlich beschlagnahmt, aber war nicht allszu kostspielig.
Aber da fragt man sich schon wie doof man sein muß sowas in nem Laden zu verkaufen...
Au weia. Mal aus Interesse: Wie seid Ihr denn damit umgegangen? Einfach als Verlust abschreiben und nicht weiterverfolgen (da ja eh schon die Staatsmacht damit beschäftigt ist), oder seid ihr gegen die Leute direkt noch vorgegangen?

An sowas hatte ich selber auch noch gar nicht gedacht. Bei kriminellen Kunden dachte ich zunächst an Leute, die z.B. funktionierende Ware kaufen, und dann mit bereits vorhandener defekter Ware zurückkommen, um Gewähreistungsansprüche geltend zu machen.
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Beitrag von Cornflake01 »

Saeru hat geschrieben:
Cornflake01 hat geschrieben:Ok, da hatten wir vielleicht Glück, hatten aber auch öfters mal Besuch von der Polizei, weil wieder so ein Vollhorst geklautes Zeug verkauft hat.
Hat natürlich unterschrieben daß es seins ist (mit Adresse, Perso-Nummer usw.) - wird dann natürlich beschlagnahmt, aber war nicht allszu kostspielig.
Aber da fragt man sich schon wie doof man sein muß sowas in nem Laden zu verkaufen...
Au weia. Mal aus Interesse: Wie seid Ihr denn damit umgegangen? Einfach als Verlust abschreiben und nicht weiterverfolgen (da ja eh schon die Staatsmacht damit beschäftigt ist), oder seid ihr gegen die Leute direkt noch vorgegangen?
Nee, wir habens einfach abgeschrieben (kam ja auch zum Glück nicht so oft vor), außerdem kostet sowas einfach zuviel Zeit...
An sowas hatte ich selber auch noch gar nicht gedacht. Bei kriminellen Kunden dachte ich zunächst an Leute, die z.B. funktionierende Ware kaufen,
und dann mit bereits vorhandener defekter Ware zurückkommen, um Gewähreistungsansprüche geltend zu machen.
Naja, wenn die mit ner verkratzten CD ankamen ham wir die wieder abgewimmelt. Beim verkauf wird dem Kunden die CD auch immer gezeigt und Umtausch
geht nur innerhalb einer Woche. Bei Konsolen einfach Garantiesiegel drauf und Seriennummer auf die Rechnung.

Ich denk mal es gab einige die uns beschi**en haben ohne das wir es gemerkt haben. Aber das war nur ein kleiner Bruchteil, also vernachlässigbar...
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Na ja,ich war mal selbständig,würde es nie wieder tun.
Lieber Gruss Frigg
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