Ich habe auch vor, das ganze etwas mehr Rollenspiellastig durchzuziehen, d.h. nicht alles schnetzen weils Punkte gibt und jeden Dungeon bis zum Ende ausräumen... mal sehn ob das so klappt. Blaster sind tabu, wenns auch mit normalen Waffen und Zaubern geht

Nein, noch bin ich leider kein Lich... aber ich werde es mal sein.
Bisher fielen meinen unelfischen nekromantischen Gelüsten nur meine drei Begleiter zum Opfer; nunja, was ist auch von drei Möchtegern- Rittern zu erwarten, die sich in einer Drachenhöhle von Ratten beißen lassen, die Pest kriegen, trotzdem zurückkehren und sich von ihrer Krankheit durch Drachenfeuer kurieren lassen?
Dem Drachen gehts gut und mir auch. Die Drachenfliegen waren zwar etwas lästig, spuckten aber doch wesentlich weniger Feuer als die Riesenechse; zudem boten sie eine entspannende Abwechslung zu den widerlichen Krabbelviechern im alten Tempel. Diesen räumte ich trotzdem an einem Tag aus, nachdem ich aus dem Brunnen geschlürft und die Tag der Götter Säule (samt Kanone) befummelt und das Schiff, mit dem ich angekommen war, versenkt hatte. Gut, nun musste ich also gewinnen... die Hälfte von Sal Sabretoot's Gruppe, die sich dummerweise von diesem getrennt hatte, durfte auch gleich im Tempel bleiben. Sal fand das weniger lustig, merkte wohl aber nie, daß ich es war.
Einige der Bücher waren ja ganz nützlich; für das gefundene Rüstzeug, die Belohnung für die Überreste der verschollenen Mitbewerber und noch ein paar solcher Sachen leistete ich mir etwas (von Drachenfliegen unterbrochenes) Training, tauschte meine Rüstung gegen ein Offiziersleder aus dem Tempel, räuberte die Drachenhöhle vollends aus und begab mich schließlich mit einigem neuem Wissen, Ausrüstung und der Besitzurkunde für Harmondale in meine alleinige Kabine an Bord der Lady Margaret.
Meine drei Ritterlein durften mitkommen, für künftige Experimente, oder um in Winter die Einfahrt zu streuen, in bruchfeste Urnen verpackt.
Außerdem entführte ich eine schrullige Münzerin und eine Lehrerin von der Smaragdinsel.
Lord Markhams vage Andeutung bestätigte sich leider. Die Ratten im Schloß waren ebenso lästig wie die paar Goblins dort, aber beide einfach loszuwerden; daraufhin schickte ich den Butler zum Aufräumen (das nützliche Zeug hatte ich schon aus Müllbergen und Truhen gefleddert) und begab mich in das hübsche Städtchen Harmondale. Die örtlichem Magiergilden befreiten mich von der Last meines Geldbeutels gegen einige neue Zauber; Hairbaugh war so dumm, mir seinen Namen zu nennen der auf dem Brief aus dem Schloss stand, und erhielt nach einer Berührung der Steinhaut- Säule einen Kinnhaken mit meinem Stab.
Ich überlegte, ob ich seinem Rat vielleicht folgen sollte, aber der Anblick von mehreren Goblinhorden im Tal hielt mich zunächst davon ab.
Mehrere Wegstunden zu verstreuten Schätzen, Goblins, kleineren Scharmützeln und Tempelgängen später war der Weg in das kleine Dorf frei. Ein paar Trainingsstunden, abgeholte Aufträge und konsumierte Hufeisen, und ich nahm mir das besetzte Goblinfort vor. Freundlich, mir direkt vor die Feuerball- Kanone zu laufen, diese Gobbos... schöne Nachbarschaft. Sie waren zudem recht freigiebig, und ich konnte bald wieder einige neue Zauber erwerben. (tatsächlich ist es übel, mit einem Magier Goblinlords zu jagen... nach ein paar Treffern ist der Charakter tot

Ein Besuch beim Richter brachte nix neues... Steinstadt, lamentierte auch der. Dafür starben einige Gobbos im Hohlweg und ich sammelte, was über ihren Köpfen im Schnee lag. Außer die beim Obelisken durfte sich der Rest über eine kleine Gnadenfrist freuen, denn ich bekam endlich eine Kutsche nach Erathia.
Zuerst gings dort Aufträge annehmen und die Räuber am Weg nach Bracada beseitigen; auch einige Greifen überlebten meinen Killerrausch nicht. Das Ergebnis waren einige nette neue Gegenstände und mehr als genug Gold, um zu trainieren und nach Tatalia zu reisen.
Auch hier hieß es wieder Hufeisen sammeln. Es summiert sich ganz schön, wenn man alleine unterwegs ist...

Die Trolle konnten mich nicht davon abhalten, fast die gesamte Gegend abzugrasen, auf die Insel zu schwimmen, etwas auszuruhen, die Truhe aufzupulen und nach noch einer Pause wieder an Land zu schwimmen. Den Golemarm über die Schulter gelegt erschien ich bei Lord Markham, tauschte Brief gegen Federkiel und erwiderte seine verächtlichen Worte entsprechend. Daraufhin musste ich ich schnellstens zurückziehen, denn er schien darüber nicht sehr erfreut... Schwertmeister sind mir nun doch noch etwas zu stark.
Da kein Windmeister auffindbar war, behielt ich meine Begleiter noch bis zur Rückkehr per Pferd nach Erathia, wo ich meine Erzklumpen einschmelzen ließ, ein Königsleder und noch ein paar andre nützliche Sachen dafür bekam, und zuletzt nach zwei weiteren Greifen eine Kutsche nach Harmondale schnappte. Dort beseitigte ich noch einige Goblins (muss ja schaun, ob ich Fortschritte gemacht hab) und musste rennen, um noch die Kutsche weiter nach Tularea zu erreichen.
Dort durfte die schrullige Münzerin in Pension gehen (die Elfen werden sich bedanken) und ein elfischer Windmeister trat in meine Dienste. Ich gab mein Geld für Expertenunterricht in Wasser- und Luftmagie aus, besuchte den Schrein, sammelte einige Briefträgeraufträge, Rosen und Pilze, verkaufte noch etwas Schund von meiner Erzschmelzorgie und machte mich daran, die Bäume in Tularea zu fällen... man hört ja so einiges über die Schätze, die angeblich in ihren Stämmen stecken...
tbc