Ein böses Märchen
Moderatoren: Thies, mara, Gandalf, Tantalusss, Mighty, Thies, mara, Gandalf, Tantalusss, Mighty
Fortsetzung seit der letzten Zusammenfassung:
@jdoge: Zur deiner Information: ich habe mal so einige Zwischenüberschriften eingefügt, um die Übersicht über unsere inzwischen 14 Seiten nicht zu verlieren.
"Sehr gut", lobte Sebastian. "Aber nun sollten wir uns etwas ausruhen, damit wir nicht zu erschöpft sind." Doch kaum hatten sie sich ein wenig hingesetzt, schliefen sie auch schon vor Erschöpfung ein.
21. Die unbekannte Frau
Nur der Troll blieb wach und lief zur Speisekammer. ''Mal sehn, ob es hier was Gutes gibt und nicht nur Blutkonserven'', redete der Troll halblaut vor sich hin, ohne zu bemerken, dass er in der Kammer nicht ganz allein war. "Hallo Krümmel, suchst du was?", hauchte eine betörende weibliche Stimme, worauf sich der Troll schnell und ängstlich umdrehte, um vor Entsetzen zu schreien, "Nein, Lysinda, nein, tu es ni.........", und dann zu verstummen. Die unbekannte Frau knebelte ihn mit einem Fluch und entnahm ihm den magischen Stein, um den inzwischen wieder zum Gnom geschrumpften Troll besser wegtragen zu können. "So, mein kleiner Herr Gemahl, damit du mir nicht wieder davonrennst!", verstaute den Stein in ihrer Brosche, die sie um den Hals hängen hatte, nahm sich den Gnom unter den Arm und verschwand in einem Wandschrank.
In der Zwischenzeit wachten die anderen 4 wieder auf. "Wo ist denn nun unser Troll schon wieder hin?", meinte Nadine ärgerlich. "Man kann nich mal eine Minute die Augen zu machen oder sich umdrehen. Schon verschwinden alle." "Wir sollten weiter", meinte Sebastian. "Wir haben noch eine Kleinigkeit zu erledigen. Das schaffen wir auch erst mal ohne den Troll. Ihn können wir später suchen." Als sie in der Grabkammer ankamen, war es gerade noch hell genug, dass der Vampirgraf nicht aufwachte.
Aufgewacht aber nicht ausgeschlafen, machten sich Sebastian und Johann daran, den Sargdeckel mit dem Grafenemblem aufzuklappen, während Nadine mit dem Pfahl von Konrad bereitstand. "Na los, nun mach schon", raunte Sebastian Nadine zu. "Wenn er aufwacht ist alles zu spät". Aber Nadine zögerte. Da nahm Konrad Nadines Hand mit dem Pflock und wollte zustechen, aber Sebastian hielt ihn zurück. "Das muss Nadine allein machen", flüsterte er leise.
"Jetzt mach endlich", flüsterte Konrad ärgerlich Nadine zu. "Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass ihr mich so einfach töten könnt!?", donnerte die Stimme des Grafen durch den Saal mit den Särgen so schauerlich, dass einem das Blut in den Adern gefrieren konnte. "Ich bin Graf Wladimir Jarislav Draculia und ich kann nicht sterben und das schon seit 600 Jahren." Und dann bekam seine Stimme einen klagenden Ton: "Ach, wer erlöst uns nur aus dieser Qual. Könnten wir doch endlich sterben! Wollt Ihr uns nicht helfen?" "Ja, aber das wollen wir doch schon die ganze Zeit! Was müssen wir denn tun?", riefen die Kinder wie aus einem Mund.
22. In der Folterkammer
Lysinda brachte den Gnom in die Folterkammer und schnallte ihn auf der Streckbank fest. `Meister, ich hab ihn gefangen und für euch bereit gemacht.` "Entschuldigt mich bitte, hin und wieder werde ich etwas melancholisch, aber jetzt habe ich zu tun", donnerte die Stimme des Grafen nun wieder selbstsicherer den Freunden entgegen. "Ich glaub', der hat sie nicht mehr alle," raunte Sebastian Konrad zu. In der Folterkammer angekommen, legte der Graf sofort los und folterte den Gnom. "Also sag mir, warum hilfst du den Teens?" Trotz der Schmerzen schwieg der Gnom eisern. Mit einer Kopfbewegung gab er Lysinda zu verstehen, dass sie ihm helfen solle, diese nahm sich auch sogleich eine Straußenfeder und strich damit unter den Füßen des Gnoms auf und ab. "Das hast du nun davon, du sagtest ja immer, du hättest bei mir nichts zu lachen! Los, nu sag schon, wie wir dem Grafen zur wohlverdienten ewigen Ruhe verhelfen können!!" "Ich glaub', bei der Hornhaut, die er an den Füßen hat, musst du was anderes verwenden", raunte der Graf ihr zu, als der Gnom weiterhin still war. Also griff Lysinda zu härteren Mitteln und stach dem Gnom Nadeln in die Fußsohlen, der daraufhin vor Schmerzen quiekte. "Was willst du, ich sag doch alles, was willst du?"
"Wie ich schon sagte, warum hilfst du den kleinen Bälgern? Antworte schnell, meine Geduld ist fast am Ende", antwortete der Graf. "Ich helfe ihnen, damit sie dich töten und ich dann frei bin, ahhhh", stieß der Gnom schmerzerfüllt hervor. "Es ist zwar ehrenhaft, dass du mich von meinem Fluch befreien möchtest, aber du bleibst trotzdem immer mein Sklave, denke nur an das, was vor fast 450 Jahren geschehen ist", erinnerte ihn der Graf.
Ja, er erinnerte sich genau: Es war auf einer Lichtung im Finsterwald an einem idyllischen See . Er sah seinem geliebten Weib beim Bade zu, als plötzlich Jagdsignale ertönten und der Graf mit seinem Gefolge aus dem Dickicht hervorpreschte.
@jdoge: Zur deiner Information: ich habe mal so einige Zwischenüberschriften eingefügt, um die Übersicht über unsere inzwischen 14 Seiten nicht zu verlieren.
"Sehr gut", lobte Sebastian. "Aber nun sollten wir uns etwas ausruhen, damit wir nicht zu erschöpft sind." Doch kaum hatten sie sich ein wenig hingesetzt, schliefen sie auch schon vor Erschöpfung ein.
21. Die unbekannte Frau
Nur der Troll blieb wach und lief zur Speisekammer. ''Mal sehn, ob es hier was Gutes gibt und nicht nur Blutkonserven'', redete der Troll halblaut vor sich hin, ohne zu bemerken, dass er in der Kammer nicht ganz allein war. "Hallo Krümmel, suchst du was?", hauchte eine betörende weibliche Stimme, worauf sich der Troll schnell und ängstlich umdrehte, um vor Entsetzen zu schreien, "Nein, Lysinda, nein, tu es ni.........", und dann zu verstummen. Die unbekannte Frau knebelte ihn mit einem Fluch und entnahm ihm den magischen Stein, um den inzwischen wieder zum Gnom geschrumpften Troll besser wegtragen zu können. "So, mein kleiner Herr Gemahl, damit du mir nicht wieder davonrennst!", verstaute den Stein in ihrer Brosche, die sie um den Hals hängen hatte, nahm sich den Gnom unter den Arm und verschwand in einem Wandschrank.
In der Zwischenzeit wachten die anderen 4 wieder auf. "Wo ist denn nun unser Troll schon wieder hin?", meinte Nadine ärgerlich. "Man kann nich mal eine Minute die Augen zu machen oder sich umdrehen. Schon verschwinden alle." "Wir sollten weiter", meinte Sebastian. "Wir haben noch eine Kleinigkeit zu erledigen. Das schaffen wir auch erst mal ohne den Troll. Ihn können wir später suchen." Als sie in der Grabkammer ankamen, war es gerade noch hell genug, dass der Vampirgraf nicht aufwachte.
Aufgewacht aber nicht ausgeschlafen, machten sich Sebastian und Johann daran, den Sargdeckel mit dem Grafenemblem aufzuklappen, während Nadine mit dem Pfahl von Konrad bereitstand. "Na los, nun mach schon", raunte Sebastian Nadine zu. "Wenn er aufwacht ist alles zu spät". Aber Nadine zögerte. Da nahm Konrad Nadines Hand mit dem Pflock und wollte zustechen, aber Sebastian hielt ihn zurück. "Das muss Nadine allein machen", flüsterte er leise.
"Jetzt mach endlich", flüsterte Konrad ärgerlich Nadine zu. "Ihr glaubt doch nicht wirklich, dass ihr mich so einfach töten könnt!?", donnerte die Stimme des Grafen durch den Saal mit den Särgen so schauerlich, dass einem das Blut in den Adern gefrieren konnte. "Ich bin Graf Wladimir Jarislav Draculia und ich kann nicht sterben und das schon seit 600 Jahren." Und dann bekam seine Stimme einen klagenden Ton: "Ach, wer erlöst uns nur aus dieser Qual. Könnten wir doch endlich sterben! Wollt Ihr uns nicht helfen?" "Ja, aber das wollen wir doch schon die ganze Zeit! Was müssen wir denn tun?", riefen die Kinder wie aus einem Mund.
22. In der Folterkammer
Lysinda brachte den Gnom in die Folterkammer und schnallte ihn auf der Streckbank fest. `Meister, ich hab ihn gefangen und für euch bereit gemacht.` "Entschuldigt mich bitte, hin und wieder werde ich etwas melancholisch, aber jetzt habe ich zu tun", donnerte die Stimme des Grafen nun wieder selbstsicherer den Freunden entgegen. "Ich glaub', der hat sie nicht mehr alle," raunte Sebastian Konrad zu. In der Folterkammer angekommen, legte der Graf sofort los und folterte den Gnom. "Also sag mir, warum hilfst du den Teens?" Trotz der Schmerzen schwieg der Gnom eisern. Mit einer Kopfbewegung gab er Lysinda zu verstehen, dass sie ihm helfen solle, diese nahm sich auch sogleich eine Straußenfeder und strich damit unter den Füßen des Gnoms auf und ab. "Das hast du nun davon, du sagtest ja immer, du hättest bei mir nichts zu lachen! Los, nu sag schon, wie wir dem Grafen zur wohlverdienten ewigen Ruhe verhelfen können!!" "Ich glaub', bei der Hornhaut, die er an den Füßen hat, musst du was anderes verwenden", raunte der Graf ihr zu, als der Gnom weiterhin still war. Also griff Lysinda zu härteren Mitteln und stach dem Gnom Nadeln in die Fußsohlen, der daraufhin vor Schmerzen quiekte. "Was willst du, ich sag doch alles, was willst du?"
"Wie ich schon sagte, warum hilfst du den kleinen Bälgern? Antworte schnell, meine Geduld ist fast am Ende", antwortete der Graf. "Ich helfe ihnen, damit sie dich töten und ich dann frei bin, ahhhh", stieß der Gnom schmerzerfüllt hervor. "Es ist zwar ehrenhaft, dass du mich von meinem Fluch befreien möchtest, aber du bleibst trotzdem immer mein Sklave, denke nur an das, was vor fast 450 Jahren geschehen ist", erinnerte ihn der Graf.
Ja, er erinnerte sich genau: Es war auf einer Lichtung im Finsterwald an einem idyllischen See . Er sah seinem geliebten Weib beim Bade zu, als plötzlich Jagdsignale ertönten und der Graf mit seinem Gefolge aus dem Dickicht hervorpreschte.
Koni
... und weiter geht's.... auf die 80 zu, oje

Hallo valy, willkommen an Board. Schön, dass du mitmischen willst. Neue Ideen sind immer gefragt.
Dann gehe ich mal gleich darauf ein:
Nun ein Frosch, war es ihm aber inzwischen gelungen, sich durch einen weiten Satz ins Wasser weiteren Experimenten zu entziehen. Am Grunde sah er einen Stein glitzern, den er auch gleich verschluckte. Er spürte plötzlich eine Riesenkraft und als er auftauchte, hatte er sich in einen Riesenfrosch verwandelt.
Nun ein Frosch, war es ihm aber inzwischen gelungen, sich durch einen weiten Satz ins Wasser weiteren Experimenten zu entziehen. Am Grunde sah er einen Stein glitzern, den er auch gleich verschluckte. Er spürte plötzlich eine Riesenkraft und als er auftauchte, hatte er sich in einen Riesenfrosch verwandelt.
Koni
... und weiter geht's.... auf die 80 zu, oje

Die Hexe wusste sich nicht anders zu helfen, als dem Befehl ihres Herrn zu gehorchen, und sprach den Zauber, der den Frosch wieder in den Gnom zurückverwandeln sollte. Wie staunte sie, als sich plötzlich ein Riese von Troll vor ihr im Gras krümmte!
Heromark: Du weißt, dass dies immer noch der Rückblick ist, was vor 450 Jahren geschah!? Der Frosch hat den Stein noch nicht ausgespuckt, sonst wäre er ja auch nach der Rückverwandlung kein Riesentroll.
Heromark: Du weißt, dass dies immer noch der Rückblick ist, was vor 450 Jahren geschah!? Der Frosch hat den Stein noch nicht ausgespuckt, sonst wäre er ja auch nach der Rückverwandlung kein Riesentroll.
Koni
... und weiter geht's.... auf die 80 zu, oje

@ Koni: damit meine ich, dass sich Trolle bei Sonnenschein nicht in Stein verwandeln, so wie es die gängige Version ist, sondern in einer Art Starre verharren. Wenn die Sonne untergegangen ist, "wachen" sie dann wieder auf. Christoph Hardebusch hat dies in seinem Roman recht gut beschrieben.
Wenn es ihr gelingen würde, den Stein aus ihm herauszubekommen, müsste er sich verkleinern, sodass der Ausgang frei wäre.
Wenn es ihr gelingen würde, den Stein aus ihm herauszubekommen, müsste er sich verkleinern, sodass der Ausgang frei wäre.
Für den entsprechenden Zauber brauchte sie seltene Kräuter, über die sie gerade nicht verfügte. Alle Versuche, einen anderen Ausweg zu finden scheiterten, also suchte sie einen Weg, den Stein mit ''weltlicheren'' Mitteln zu entfernen.
Weiß ich, war nur nicht sicher, ob es derselbe Stein ist. Hab mich etwas schlecht ausgedrückt.Koni hat geschrieben:Heromark: Du weißt, dass dies immer noch der Rückblick ist, was vor 450 Jahren geschah!? Der Frosch hat den Stein noch nicht ausgespuckt, sonst wäre er ja auch nach der Rückverwandlung kein Riesentroll.![]()
Dragorad und Heromark: Aha, einiges dazugelernt. Wir sollte jetzt aber aufpassen, dass wir uns nicht zu lange in der Vergangenheit vor 450 Jahren aufhalten. Mal zur Erinnerung: jdoge hatte geschrieben: "Es ist zwar ehrenhaft, dass du mich von meinem Fluch befreien möchtest, aber du bleibst trotzdem immer mein Sklave, denke nur an das, was vor fast 450 Jahren geschehen ist", erinnerte ihn der Graf."
Meine Absicht mit dem Rückblick war, nur kurz zu erklären, warum der Gnom sein Sklave geworden ist, und wer den Grafen verflucht hat, ewig zu 'leben'.
Lysinda hatte inzwischen eine Ablenkung des Grafen genützt, sich zu befreien und sich einen Fluch über den Grafen ausgedacht, den sie auch gleich aussprach, als er sich ihr wieder nähern wollte: "Verflucht seist du auf ewige Zeiten. Leben sollst du als Geist, selbst nach deinem Tode. Und ich, Lysinda, werde dich nur davon befreien, wenn meinem Gemahl kein Unheil geschieht!"
@valy: umher zu kommen ->> sollte das 'um herum zu kommen' heißen?
Könntest du dich auch bitte bemühen, die Groß- und Kleinschreibung einzuhalten. Ist einfacher für mich bei den Zusammenfassungen. Wenn Du willst, schicke ich dir auch die bisherigen 14 Seiten unseres Märchens.
Meine Absicht mit dem Rückblick war, nur kurz zu erklären, warum der Gnom sein Sklave geworden ist, und wer den Grafen verflucht hat, ewig zu 'leben'.
Lysinda hatte inzwischen eine Ablenkung des Grafen genützt, sich zu befreien und sich einen Fluch über den Grafen ausgedacht, den sie auch gleich aussprach, als er sich ihr wieder nähern wollte: "Verflucht seist du auf ewige Zeiten. Leben sollst du als Geist, selbst nach deinem Tode. Und ich, Lysinda, werde dich nur davon befreien, wenn meinem Gemahl kein Unheil geschieht!"
@valy: umher zu kommen ->> sollte das 'um herum zu kommen' heißen?
Könntest du dich auch bitte bemühen, die Groß- und Kleinschreibung einzuhalten. Ist einfacher für mich bei den Zusammenfassungen. Wenn Du willst, schicke ich dir auch die bisherigen 14 Seiten unseres Märchens.
Koni
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