Heute gibt es wieder mal einen Bericht von mir…diesmal zum Treffen in Dresden.
Datum: 05.-08.09.2003
Teilnehmer: Anke, Bärbel, Cat, Conrflake01, Diablo, Druid, Ein_Yak, Engel + Klaus, Faxerobert, Hafensänger, Hawk, Jaxx, Kaddirrh, Kiara, Kleine Waldfee, Ludwig, Manni_B., Naria, Radagast, Rezeguet, Sepruecom, Shadow-of-Iwan, Silentman, Stellabea, Stone, Thomas und Zoltan
Nachdem ich auch wieder heil angekommen bin, möchte ich euch gern ein wieder ein paar der Erlebnisse vom Dresdentreffen kundtun.
Am Freitag Morgen holte ich als erstes Anke vom Bahnhof ab, die allerdings schon eine kleine Spreewaldrundfahrt hinter sich hatte, da sie eine Station zu weit gefahren war. *g* Nachdem ich mich dann allerdings auch noch um fünf Minuten verspätet hatte, fuhren wir sogleich Richtung Leipzig um uns dort mit Jaxx zu treffen. Kurz nach zwei waren wir dann auch endlich auf dem Weg nach Dresden, wo wir dann gegen 16 Uhr ohne Zwischenfälle, aber mit Zwischenstop bei MCDoof samt Picknickdecke

, eintrafen. Nur das Einparken machte noch leichte Schwierigkeiten, nicht weil die Parklücke etwas eng war, sondern weil Hawk und Stone mitten im Weg standen.
Als erstes stand natürlich die ausgiebige Begrüßung, der schon Ver…ähhh…Anwesenden auf dem Plan. Dort erfuhren wir dann auch, daß Luzi noch gegen 11 Uhr in den Tiefen des WorldWideWeb gesichtet worden war und somit wohl erst am Abend eintreffen würde. Nun standen wir leicht orientierungslos in der Gegend rum, da wir unsere Zimmer noch nicht beziehen konnten, die Luzi ja auf seinen Namen reserviert hatte. Nach wenigen Anrufen und Stunden später durften wir aber trotzdem die Schlüssel in Empfang nehmen. Derweil warteten wir auf weitere Teilnehmer, die dann auch nach und nach eintrudelten. Nur von Luzi fehlte weiterhin jede Spur, dafür machte er mit Reze telefonisch (!!!) die Zimmerverteilung klar. Stunden später, nachdem nun endlich jeder seine Unterkunft bezogen hatte und auch Manni samt dem Abendessen eingetroffen war, konnten wir uns endlich um unser leibliches Wohl kümmern. Also schnell mal das Ganze nach oben geschafft und Manni an den Herd gestellt.

*ggg* Glücklicherweise musste das Essen nur noch aufgewärmt werden…es gab Paprikahuhn (?) mit Baguettes. Das war echt klasse und glücklicherweise mit großen Zwiebelstücken, gell Manni?

*fg* Von mir noch mal an dieser Stellen vielen Lieben Dank an Manni für seine Mühe und Zeit (5 Stunden hat das Kochen gedauert), denn das Essen war echt super und hat wirklich gut geschmeckt!
Nachdem wir dann alle gesättigt waren, beschlossen wir in die Sachsenstube zu gehen. Eine Lokalität, die wir schon im letzten Jahr mit unserer Anwesenheit beehrten.

Dort stellten wir uns die Raumausstattung nach eigenem Gutdünken zusammen und organisierten so eine riesige Tafel. Nach erfolgreicher Okkupation des Etablissements und Vertreibung der letzten Fremdgäste nutzen wir diesen Abend, um alle, die wir noch nicht kannten in unsere illustre Runde aufzunehmen. Wie erwartet wurde den ganzen Abend über alles mögliche gequatscht. Angefangen Digicams bis hin zu Mannis Kochkünsten.

*ggg*
Irgendwann im Laufe des Abends trudelte dann endlich auch Luzi samt Stella und Zoltan ein. Dies endete wie erwartet in einer Knuddelorgie…manche wurden sogar um-geknuddelt.

Woran das wohl lag, gell Kerstin?

Als man uns dann freundlichst darauf hinwies, daß jetzt Feierabend wäre, vierließen wir das Lokal und machten uns auf den, zugegeben sehr kurzen, Rückweg. Den Rest des Abends, oder besser gesagt der Nacht verbrachten wir dann noch Skat spielen und diversen Gesprächen.
Da leider kein großer Raum zur Verfügung stand verteilten wir uns über diverse Räume. Ein Teil saß in der Küche und spielte Skat, der nächste saß im Zimmer nebenan und quatschte munter drauf los und noch eine Gruppe stand (!!!) im Flur und diskutierte über die Schöpfungsgeschichte. Irgendwann gegen drei oder halb vier begab ich mich dann auch ins Bett um noch ein wenig zu schlafen, bevor es am nächsten Morgen weitergehen sollte…
Am Sonnabend Morgen, an dem auch endlich Feechen und Silentman zu uns stießen, wurde ich pünktlich um halb sieben von Hafens und Faxes angeregter Unterhaltung geweckt, genau wie alle anderen auf unserer Etage.

Da ich aber eigentlich noch müde war versuchte ich noch ein wenig zu schlafen, was mir mehr oder weniger auch gelang.
Glücklicherweise gab es dann bald Frühstück. (vielen Dank an die Einkäufer und Zubereiter

) Danach saßen wir dann erstmal auf dem Trockenen und mußten warten…auf wen auch immer.
Kleine Anmerkung von Feechen:
Obwohl wir ja auch reserviert hatten, war bis zum Samstag Abend nicht klar, welches Zimmer nun für uns da ist...
Schlussendlich wurden wir ausquartiert, in eine kleine Pension ca. 1 km entfernt von den anderen. Im Dunkeln über die Steine der Baustellen-Straße zu stolpern, war eine interessante Erfahrung *gg*
Stunden später konnten wir dann endlich aufbrechen und fuhren zur Festung Königsstein. Hier hat man mal wieder gemerkt, daß Kolonnenfahren gar nicht so einfach ist.

Aber so einen kleinen Stau zu verursachen macht schon Spaß, gell Luzi und Engel?

*ggg* Endlich angekommen wurde uns jedoch mitgeteilt, daß der Parkplatz schon überfüllt wäre und man dirigierte uns direkt in den Ort Königsstein. Nach einigem hin und her fanden wir dann auch endlich einen Stellplatz und warteten auf die restlichen Truppenteile.
Einige stärkten sich zwischenzeitlich noch bei einem Eis und im Schatten warteten wir auf unseren Bus, der uns hoch zur Festung bringen sollte. Einigen, sprich Cat, Corny, Kiara, Reze, Stone und Yak, war das jedoch nichts und so stapften sie zu Fuß nach oben. Wer den Weg, wie Bärbel und ich, bereits kannte, verzichtete liebend gern auf den Fußmarsch und nahm bereitwillig den Busservice an.

Freundlicherweise fuhr uns der Bus sogar bis nach oben zur Festung…normalerweise müsste man unterwegs umsteigen, aber für uns machte der Busfahrer eine Ausnahme. (Danke Stella

)
Die letzten Meter stapften wir dann doch noch auf die Festung, obwohl man auch den Fahrstuhl hätte benutzen können. Übrigens gab es sogar Studentenrabatt…endlich mal.

*ggg* Nachdem wir also noch ein wenig in der Festung umhergeirrt waren, begann um 15 Uhr die Führung. Dabei sahen wir verschiedene Bereiche der Burg und dazu gab es spannende Geschichten über deren Historie. Nach dem Ende der Führung vereinbarten wir den Treffpunkt an der Bushaltestelle vor der Festung für 16:30 Uhr. Kerstin und ich verspürten allerdings ein leichtes Hungergefühl und machten uns so erstmal auf die Suche nach etwas eßbarem. Dabei begegneten wir unterwegs sogar Napoleon…Beweise gibt es mit den Bildern von Jaxx.

Anschließend machten wir uns langsam wieder auf den Weg zum vereinbarten Treffpunkt, wo wir auch überpünktlich eintrafen. Die verbleibende Zeit nutzen wir noch für ein Eis und einen Plausch mit unserem Yak.

Kurz darauf trafen auch Hafen, Naria und Reze ein und so warteten wir gemeinsam auf unsere Mitfahrgelegenheit nach unten. Ein Teil der Truppe, war inzwischen den Rückweg schon zu Fuß angetreten und der Rest stieg in die Mitfahrgelegenheit. In der Annahme, die Bahn würde noch ein paar Minuten stehen bleiben, warteten wir in aller Seelenruhe, so daß sie ohne uns fuhr.
Normalerweise wäre das wohl kein Problem gewesen, doch leider hatte Engel alle Fahrkarten. Sie bot uns dann zwar an diese nach oben zu bringen, doch wir lehnten dankend ab und beschlossen den Rückweg zu Fuß zu bestreiten. Gesagt, getan. In Windeseile stiefelten wir den Berg hinunter, was bei dem Gefälle auch kein Wunder war.

Einige klagten danach über heftige Müdigkeit und Erschöpfungszustände…was war denn bloß los Kerstin?

Da Kerstin ja fahren musste, nutzen Naria und Reze die Rückfahrt für ein ausgiebiges Nickerchen…ein Bild für die Götter.
Endlich wieder daheim stand als nächstes allgemeines Entspannen auf dem Plan, zumindest, für den Teil, der nicht Kochen musste.

Als es dann endlich Essen gab, stellten wir mit erschrecken fest, daß es nicht genug war…

So bekamen einige gar nichts mehr von der Chinapfanne ab und andere nur noch halbe Portionen. Zum Glück jedoch war von Mannis Essen vom Vortag noch etwas übrig geblieben, so daß auch alle satt wurden. Wer dennoch nicht genug hatte bediente sich einfach an den vorhandenen Semmelreserven für den nächsten Morgen.
Einige Zeit und Diskussionen später wurde entschieden, daß die Elbuferwanderung wie geplant stattfinden sollte. Erstaunlicherweise (oder gerade auch nicht) schienen gerade die Leute aus dem westlichen Teil der Republik darauf erpicht zu sein, da die meisten erst das erste oder zweite Mal im schönen Dresden waren. Übrigens konnte man an einigen Stellen noch immer die Folgen des Hochwassers entdecken. Besonders auffällig war der Wasserstand der Elbe bzw. anderer Wasserläufe im Vergleich zum Vorjahr. Der Unterschied war gewaltig!
Hier ein kurzes Statement von Stella, wie der Abend für den anderen Teil der Truppe verlaufen war:
Nach unserer Besichtigung Dresdens und unserem Elbspaziergang machten wir uns es gemütlich in einem Straßencafé. Auch der nun aufkommende kalte Wind tat unserer guten Laune keinen Abbruch, jedoch verkürzte er unsere Zeit... einige von uns froren eben schon zu sehr.
In die Pension zurückgekehrt versammelten sich die letzten noch halbwegs munteren im Zimmer von Bärbel und Stella, um diesen Tag noch ausklingen zu lassen. Man möchte es nicht glauben, aber wir sprachen tatsächlich über MM. Stone erzählte uns, was man in Regna machen muss, damit Ravenshore nicht von den Piraten überfallen wird. Denke, ich werde es mal versuchen. Nachdem sich dann nach und nach doch alle schlafen gelegt hatten, war es vier Uhr und auch wir begaben uns in das Reich der Träume.
Faxe, Jaxx, Kaddi, Kiara, Naria, Reze, Yak und ich entschieden uns jedoch dafür wie im Vorjahr im Elbe-Park Bowlen zu gehen. Wobei Kiara, Naria, und Reze jedoch Billard bevorzugten. Beim Bowling klappte wie im Vorjahr bei mir mal wieder gar nichts. *seufz* Woran auch immer das gelegen haben mag. Kaddi hatte dank unhandlicher Kugeln auch nicht seinen besten Tag, obwohl er fast jedes Spiel gewann, aber zum Glück haben die Bowlingkugeln nicht gequiekt, gell Kaddi?

Das zweite ging mit drei Strikes hintereinander(!!!), wofür er auch nen Drink vom Haus bekam, an Yak.

Faxe, Kerstin und Yak drehten dermaßen auf, daß einem angst und bange wurde… Besonders sehenswert war Faxes halb eingedrehter Superwurf.

Nur schade, daß wir Hafens allseits gefürchteten Hammerschwung dieses Mal nicht bewundern durften.
Anschließend gesellten wir uns noch zur Billard spielenden Fraktion, um dort noch ein wenig mitzumischen. Irgendwann tauchten dann auch noch Engel und Klaus auf um unsere Truppe zu verstärken. Leider hatte uns in der Zwischenzeit Kerstin verlassen, die erholsamen Schlaf bevorzugte.
Nachdem wir dem inzwischen geschlossenen Bowling-Center den Rücken gekehrt hatten, machten wir uns auf den Weg in die Dresdener Innenstadt um dort noch für Trubel zu sorgen. Nur gut, daß gegen halb drei nicht mehr viel Verkehr in Dresden ist, sonst hätte es im Radio sicher einen Großbericht über zwei Geisterfahrer gegeben, gell Klaus und Faxe?

Nachdem wir endlich angekommen waren entschieden wir uns für das Hieronymus. (wer hätte gedacht, daß es in Dresden ein Lokal gibt, das nach meinem Lieblingsmaler benannt ist und in dem auch Bilder von ihm hängen…

)
Die restliche Nacht verbrachten wir nun noch mit Quatschen und Salzstangen futtern in dieser Kneipe. Gegen vier Uhr beschlossen Faxe, Kiara und ich, daß wir müde sind und fuhren zurück in die Pension um noch ein wenig Schlaf zu fassen. Der Rest der Truppe blieb noch eine Stunde länger, wie uns erzählt wurde, bis Reze dann eine Leiche auf seinem Schoß zu sitzen/liegen hatte.

*ggg*
Am nächsten Morgen wurde ich unsanft und ekelhaft naß von einer Meute aufgeregter Freaks aus dem Schlaf gerissen.

Besonders Faxes Eimer Wasser war vieeeeeel zu kalt. *grummel* Nach dem Frühstück, war ich dann auch schon halbwegs munter, meine Sachen gepackt und ich abreisefertig, da stellte sich heraus, daß der Rest bei weitem noch nicht so weit war. Na toll. Da hätte ich ja noch locker eine halbe Stunde schlafen können.
Der Großteil unserer Meute versammelte sich unterdessen unten im Hof der Pension um auf die Nachzügler zu warten. Das dauerte mal wieder…weshalb der Besuch des Karl-May-Museums ins Radebeul leider ausfiel. Dies kann aber immer noch nachgeholt werden…nächstes Jahr vielleicht? *fg*
Kurz nachdem sich die ersten schon auf den Rückweg gemacht hatten kamen wir erst auf die Idee noch Gruppenfotos zu machen, etwas spät aber besser als gar nicht. *ggg* Das ging zu wie am roten Teppich, das reinste Blitzlichtgewitter.

Anschließend artete das ganze noch in eine riesige Knuddelorgie aus, denn der größte Teil verabschiedete sich jetzt um den Heimweg anzutreten. Aber kurz vor Ultimo kam noch irgendwer auf die Idee das Schild auf dem mm-world stand und das Sepruecom Manni geschenkt hatte, von jedem (noch anwesenden) Teilnehmer signieren zu lassen. Stunden später, nachdem auch wirklich alle die wollten, aufgebrochen waren, machte sich der klägliche Rest auf in die Innenstadt (Prager Straße), um noch ein wenig den Tag zu genießen.
So suchten Bärbel, Druid, Hafen, Hawk, Jaxx, Kaddirrh Naria, Radagast, Reze, Thomas, Yak und ich noch ein Terrassenlokal auf, um dort weiter Gespräche zu führen und den Tag ausklingen zu lassen. Nachdem uns dann Hafen und etwas später Kaddi verlassen hatten stolzierten wir noch ein letztes Mal die Prager Straße entlang und hielten unterwegs kurz an, um noch schnell einen Döner (oder ein Stück Pizza) einzuwerfen. Kurz darauf war unser Treffen leider schon beendet. Wir verabschiedeten uns noch eine zeitlang und dann ging/fuhr jeder seines Weges. Kerstin und ich begleiteten Hawk und Yak (der Naria und Reze an Bord hatte) auf der Autobahn noch eine Zeitlang, bevor sich unsere Wege endgültig trennten.
Wieder einmal war es ein wahrlich tolles Treffen mit vielen netten Leuten, aber wie immer leider viel zu kurz.

Ich hoffe Euch im nächsten Jahr wieder in Dresden anzutreffen, wenn Ihr Lust habt!
Beschwerden, Kritik, Vorschläge wie immer an mich.
