Glaube findet sich bereits bei den Tieren, den Glaube ist nichts anderes als eine Vortellung von Realität und alle höheren Tiere bilden eine Vorstellung von Realität ohne sich immer konkretes Wissen zu beschaffen. Religion ist aber das was uns zum Menschen macht - ich meine hiermit ein Gedankengebäude das uns die Welt erklärt und uns Regeln und Normen gibt, in dem Sinne sehe ich also auch im Kommunismus und der Wissenschaft religiöse Züge. Wenn Du richtig hinschaust, d.h. lange genug beobachtest, führen auch andere Primaten Kriege. Denn wie uns Jane Goodall zeigte haben Schimpansen neben einem ausgeprägten Sozialverhalten - auch heftige kriegerische Konflikte mit zielgerichtetem Waffeneinsatz, die bis zum Kannibalismus gehen. Lügen sind den Schimpansen ebenso wenig fremd, wie Machtkämpfe und Intrigen.hafensaenger hat geschrieben:.... Die Menschen haben sich schon gegenseitig bekriegt lange bevor es Glaube und Religion gab und sich ausbereitete.
Da hast Du im Prinzip schon recht, bloß würde ich es etwas anders betonen - nenne es Sicherheit und die Antwort auf das große "Warum"hafensaenger hat geschrieben:Jeder Mensch braucht etwas was ihm Halt und Vertrauen gibt bzw. ein Gefühl der Geborgenheit. Für die meisten ist das der Glaube / die Religion. Das dem Menschen zu verbieten oder wegzunehmen ist für mich undenkbar.
Das glaube ich nicht! Ein Glaube birgt grundsätzlich ein Risiko und die religiösen Vertreter müssen sich verantwortlich machen lassenhafensaenger hat geschrieben:Glaube und Religion sind nicht gefährlich und auch nicht verantwortlich für das Gräuel auf dieser Welt. Es ist das, was man daraus macht. Fanatismus ist gefährlich sowie falsche Propheten aber nicht der Glaube. - LG Hafen
Ein Glaube vermittelt uns wie oben schon gesagt Regeln und Normen zur Anpassung an unsere Lebensweise bzw. Umwelt - was aber wenn sich die sozialen Verhältnisse bzw. die Umweltbedingungen ändern. In früheren Zeiten wurde dann (oft unter schweren Wehen) die Religion geändert, heute sind die Religionen starr und verkrustet geworden (besonders der Islam) daraus resultieren Gewalt und Mord.
Liebe und Solidarität? Ich denke schon, denn es gibt doch sehr viele Menschen die sich uneigennützig für andere einsetzen. Nimm doch mal Karl-Heinz Böhm und seinen Einsatz für ÄthiopienManni_B hat geschrieben:Kampf um's Überleben ist eine Sache, Kampf für eine Religion eine andere!
... zumindest gäbe es keine Kriege im "Namen Gottes" mehr. Und das wäre schon ein Anfang, was Humanität betrifft!
... fals Menschen übehaupt 'menschlich' sein können (ich weiß nicht, wer diesen Begriff geprägt hat und was er damit ausdrücken wollte!).
Die Gier nach dem Eigentum anderer und der Neid auf Andere, aber auch die Lösung innerer Konflikte durch Kriege nach aussen - müssen moralisch gerechtfertigt werden seis durch Reigion oder irgendeine andere Ideologie
Jepp - Gott schütze uns vor den FrommenManni_B hat geschrieben:Und ob Religion/Glaube mir Geborgenheit geben können, da habe ich arge Zweifel, wenn ich bedenke, was sie alles angerichtet haben. Dazu möchte ich mich nicht zählen.
Und jetzt komm mir nur nich jemand mit dem Argument: das war damals!
Dann stelle ich mir vor, ich hätte damals gelebt. Ich armes Schwein!
Grüsse






