MM unter Windows Vista

Diskussionen rund um MM6

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Sir Marc von Göskon

Beitrag von Sir Marc von Göskon »

hab auch kein Problemm mehr mit Windows Vista, nach 6 tagen wider gelöscht.
gg und ich war das erste mal wider froh WinXP zu sehen. ^^
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Chris
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Beitrag von Chris »

Wumtog hat geschrieben:microsoft sindd einfach zu dämlich die betriebssysteme vergangenheitskompatibel zu machen deshalb immer den alten rechner aufheben!
Sowas regt mich auf!
Wenn man keine Ahnung hat... :blabla:

MS hat das best möglichste getan, um die Kompatibilität zu erhalten. Das geht aber nicht immer, sonst würden wir immer noch mit 16Bit DOS-Code rumdoktoren. :roll2:
Dann wären natürlich alle "glücklich" und man würde schimpfen, dass der Fortschritt bei MS stagniert.
Immer diese inkompetente MS-Hasserei überall. Das geht mir wirklich auf den Sack. X(

MM6 läuft übrigens bestens unter Vista (habe die 64Bit Version).
Und eure intelligenten Aussagen alà "XP draufmachen" sind auch nicht immer hilfreich, was ist, wenn z.B. jemand - so wie ich - 4 GB RAM hat und die ganzen 4 GB auch ansprechen will? Dann führen nicht viele Wege an Vista 64 Bit vorbei. (XP 64 Bit ist mangels Treiberunterstützung keine echte Alternative).

Also, wie gesagt, es läuft wunderbar. Vielleicht sich selbst mal bemühen, Lösungen zu finden als einfach MS zu verteufeln. Auch wenn's noch so praktisch sein mag.
Wie ich z.B. nicht oft genug sagen kann: Z.B. mit HyperTrheading läuft das Spiel nicht. Da ist es aber ganz egal ob Win2k, XP oder Vista installiert ist. Vielleicht ist das bei ein paar Leuten die Ursache.

Grüße, Chris... mit Gipsbein. :smokin:
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hafensaenger
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Beitrag von hafensaenger »

Lieber Chris . Wir könnten jetzt gerne eine Grundsatzdiskussion über MS führen bei der du sicher früher oder später auf den Bauch fallen würdest aber das schenke ich mir.

Alle Windowsversionen seit 95 wurden in Visual Basic geschrieben. Theoretisch ist diese Kompatibilität immer möglich gewesen aber praktisch von MS nicht gewollt. Deswegen geht die Software zumeist nur noch mit dem neusten OS. Ms hat seine Hausaufgaben gemacht und die Softwareindustrie auch.

Was die Lösungen betrifft, warte ich bis Vista seine Kinderkrankheiten los ist und einige Servicepacks erscheinen sind. Ich habe Vista Ultimate daheim. Wenn es unumgäglich ist wird es auch installiert.
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Chris
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Beitrag von Chris »

hafensaenger hat geschrieben:Alle Windowsversionen seit 95 wurden in Visual Basic geschrieben.
Achso.. ja. Was hast du denn geraucht? :D
Natürlich können wir eine Grundsatzdiskussion führen. Aber es fragt sich, wer hier auf den Bauch fällt. Ich bezweifle mal, dass z.B. Win XP in VB geschrieben wurde (wurde nämlich in C++ geschrieben) und des weiteren auch, dass die verwendete Programmiersprache was mit der Kompatibilität zu tun hat.

Eh klar, im Prinzip sind 64Bit-Betriebssysteme ohne weiteres kompatibel zu 16Bit DOS- oder Windows 3x Anwendungen, nur MS will das nicht, weil MS eben böse ist. Oh Mann..
Sag mal, woher hast du deine umfassende Kenntnis der Materie?

Abgesehen davon, dass VB bis inkl. der Version 6 (.NET kam erst 2002) nicht wirklich als vollwertige objektorientierte Programmiersprache gilt... (schau ich mir mal an, wie du ein BS damit schreibst). Naja, wie gesagt. Diskutieren wir doch eine Runde, wenn du schon meinst, dass ich auf den Bauch falle.
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Beitrag von hafensaenger »

Wie ich schon sagte, mir dir diskutieren lohnt nicht also back to topic. Zum einen ist mir das Niveau zu prollig und zum anderen wirst du ja eh nicht nachgeben auch wenn ich im Recht bin.

Man "kann" sämtliche MM-Teile sowie Homm-Teile unter Vista zum laufen bekommen.
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Beitrag von Manni_B »

@ Chris
... du hast geschrieben: "Vielleicht sich selbst mal bemühen, Lösungen zu finden als einfach MS zu verteufeln."

Wenn wir uns selbst bemühen sollten, damit Windows kompatibel läuft, warum hat MS das nicht schon vorher getan? Dann würden uns einige Probleme erspart bleiben. Wenn wir das können sollten, sollte MS ganz bestimmt können müssen.

Außerdem, die EU hat Billy ja ganz schöne Auflagen (und auch saftige Strafen verhängt) gemacht, wegen der 'Inkompatibilität' des BS.
Der Mensch macht's...
Gruß Manni :)
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Chris_TG
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Beitrag von Chris_TG »

Hallo Leute,

obwohl ich deswegen die Arbeit habe, Patches zu erstellen, so muß ich trotzdem hier mal eine Lanze für meinen Namensvetter brechen.

In vielen Punkten hat der gute Mann nämlich (leider) Recht!

Der wichtigste Punkt ist, dass es nunmal unmöglich ist, 100% abwärtskompatibel zu bleiben und gleichzeitig trotzdem technisch auf dem neusten Stand zu sein.

Das beste Beispiel ist die von Chris erwähnte 16Bit Protected Mode-Basis, auf der alle Windows-Versionen bis einschließlich Millenium noch aufgesetzt haben! Das Problem bei der Sache ist, dass auch reine 32Bit-Programme ihren gesamten I/O durch das "16Bit Nadelöhr" machen mussten, was irgendwann nicht mehr vertretbar war, da es eh kaum noch Leute gab, die die alten Win3.11-Programme noch verwendet haben. Deswegen wurde ab Windows2000 damit gebrochen.

Noch ein sehr wichtiger Punkt sind die User/GDI-Resourcen. Das sind - vereinfacht gesprochen - Schnittstellen, über die GUI-Progamme (also im Grunde alles im klassischen Windows-Look) Dinge tun können, wie Texte und Grafiken ausgeben, Buttons darstellen, auf Usereingaben warten etc... Diese Resourcen waren auf Grund der 16Bit-Struktur bei Win95/98/ME teilweise auf 64kB beschränkt, was bei dem heutigen Komfort an Menüführung der Programme natürlich bei weitem nicht mehr reicht. Ich denke jeder der mal Win98 hatte, kennt noch dieses merkwürdige, weisse Popup mit der krakeligen Schrift, welche einen bei zu wenig freien Resourcen "nett auffordert" doch ein paar Programme zu schließen. Genau das ist so ein "Hilferuf" des GDI. ;)
Hier wurde durch MS auch ganze Arbeit geleistet. Denn seit Windows2000 sind sämtliche Ressourcen theoretisch nurnoch durch den RAM-Speicher begrenzt.
Hier mal ein Vergleich für alle die es interessiert: http://apptools.com/rants/resources.php

Wenn man nun also ein altes Spiel aus DOS-Zeiten unter Win2000/XP/Vista laufen lassen will, so wird die gesamte Umgebung emuliert, denn es existiert keine DOS-Ebene mehr.
Genauso sieht es mit den zu Zeiten von Win95/98/ME noch gebräuchlichen Systemaufrufen aus. Auch diese müssen emuliert werden, was leider bei sehr systemnahen Funktionen auf Grund der komplett anderen Struktur des BS nicht immer 100%ig möglich ist. Das ist aber kein Versäumnis von Mircosoft, sondern eher kurzsichtiges Denken bei den Programmierern des Spiels gewesen. Typische Vertreter sind die damals gebräuchlichen Kopierschutz-Mechanismen. Dort wird versucht, die Hardware direkt anzusprechen am Betriebssystem "vorbei". Sowas ist bei 2000/XP aber nicht zulässig, so dass es dann entweder zu einer Meldung kommt, die falsche CD wäre eingelegt (gute Programmierung) oder einfach zu einer Fehlermeldung, dass das Programm beendet werden musste (leider eher der Regelfall).

Manchmal muß man einfach mit alten Gewohnheiten brechen um den Weg für neues frei zu machen. Und das ist ja nicht nur in der IT so...

Gruß,
Chris
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