Schule

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Saeru
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Beitrag von Saeru »

Feuerechse hat geschrieben:und jeden zweiten Tag müßen wir uns von einem Lehrer anhören das die Betriebe heutzutage keine Leute mehr nehmen die in den Kopfnoten 3er haben. Ich nehms ja noch einigermaßen ernst, aber die "Rowdys" scheints nicht zu jucken!
Wozu auch. Hartz IV ist einem doch sicher, also warum sich anstrengen ? 8)
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Feuerechse
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Beitrag von Feuerechse »

Mich nervts halt nur das wir uns das jeden zweiten Tag anhören müßen, langsam kann ichs auswendig :D

Damit verabschiede ich mich für heute mal, mein Vater fängt schon an zu nörgeln weil ich solange im I-net war :D
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Cheruski Pefil
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Beitrag von Cheruski Pefil »

Wir ham ein lustigen Erdkunde Lehrer (warscheinlich überleb ich nur wegen dem die erdkunde stunde....) nur grad zurzeit haben wir da grad eine Altmodische Praktikantin die (mit röcken rumläuft und ( anscheinend ( wir ham sie gefragt)) Black Death Metal hört) keine ahnung von unterricht führung hat.....auf jedenfall macht sich sogar der erdk. Lehrer sich über die lustig
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Beitrag von sepruecom »

Wir hatten mal in der 12. ne lustige Szene. Einer unserer Lehrer, klassischer 150-Kilo-Mann, hat sich auf einen der vielen angesägten Stühle draufgesetzt. Seiner war bedauerlicherweise an beiden Beinen/Stelzen angesägt, so dass er binnen Sekunden zusammenbrach. Der Lehrer grinste nur und holte sich einen anderen...

Nicht zu vergessen der Kunstlehrer, der immer recht harmlos war, bis man ihn wütend machte. Der Rekord war mal einer von diesen eisernen, dreibeinigen Schemeln, die er durch den Raum geworfen hat...

Auch einer unserer Musiklehrer wurde gerne von uns geärgert. Bis er irgendwann, ganz beiläufig, einen der Stühle genommen hat und ihn die ganze Stunde mit sich herumgetragen hat, als ob er ihn vergessen hätte. Uj, war es da leise im Klassenzimmer ;-)

Der Chorleiter war auch nicht ohne: Sang ihm der Knabenchor zu falsch, dann ist er einfach zur ersten Reihe hingegangen und hat die Leute einen nach dem anderen durchgewatscht. Am Kragen gepackt, eine geschmiert, der nächste bitte. Das konnte durchaus 6-8 Schüler betreffen. Die, die schlau waren, haben sich in die zweite Reihe gestellt. Bis der Chorleiter eines Tages anfing, nur noch die zweite Reihe abzuwatschen...

Besagter Chorleiter hat so einen kleinen "Hocker" gehabt, auf dem er stand, und war sein Chor (oder Orchester) nicht im Takt, ist er tierisch darauf herumgetrampelt. Alle 1-2 Jahre brauchte er ein neues: das alte war durchgebrochen...

Aller guten Dinge sind drei: Ein weiterer Musiklehrer - alle drei sind inzwischen Pensioniert - war eher einer vom Typ "Opfer" - er hatte seine Schüler mit seinem hohen Alter - er war schon fast 70 - kaum unter Kontrolle. Manchmal allerdings flippte er aus, dann setzte es eine original bayerische Watschn. Einer meiner Mitschüler, der in der 5. Klasse mal eine abbekommen hat, war danach 2 Wochen krank...

Ein weiterer Lehrer - nennen wir ihn "Conny" - war noch einer von der alten Schule, incl. Schmiss, auf den er besonders stolz war. Außerdem war er der "Kriegsgräberpfleger" der Schule. Dieses äußerte sich dadurch, dass er einmal im Jahr "Kriegsgräberkerzen" verkaufte, pro Päckchen eine Mark. Waren wir am Anfang mit den "Ansichtsexemplaren" noch brav, haben wir später jedem fehlenden Schüler eine Grabkerze angezunden. Nach einer Woche, als der Mann die Bestellungen abholen wollte - der Bestellzettel war schon längst irgendwo aus dem Fenster gefallen - sah er die Bescherung: Bestellzettel weg, Hälfte der Kerzen verbrannt, der Rest beschädigt. Er verzog sein Gesicht, brüllte etwas von "Ihr habt ja überhaupt keinen Respekt", kramte schnell die übriggebliebenen Kerzen zusammen und verschwand durch die Klassenzimmertür. Wir haben ihn nie wieder gesehen, auch wurden uns nie mehr wieder Kerzen angeboten...

In der 11. Klasse hatten wir eine Referendarin (Junglehrerin) in Mathe. Sie war ein nettes Wesen, mit einer 11. Klasse aber schlichtweg überfordert. Das ganze gipfelte in eine Stegreifaufgabe (Probe), bei der sie das Angabenblatt mit diversen farbigen Sternchen und Weihnachtsmännern verziert hat. Die Reaktion einer reinen Bubenklasse kann man sich wohl denken: Sie hat sich geschworen, sowas nie wieder zu tun...

Ebenfalls ein Referendar, Fach Altgriechisch, hatte einen Namen, dessen Bedeutung im ungarischen "so stark stinkender Fisch, dass man ihn nicht mehr essen kann" ist. Ich war ein miserabler Griechischschüler, und dieser Lehrer hat sich mit mir (und anderen) zusammengesetzt und uns gratis Nachhilfestunden gegeben, damit wir es schaffen. Wir haben es auch geschafft. Nun habe ich den Leuten in der parallelklasse die Bedeutung dieses Namens gesteckt, und diese haben diese Bedeutung dem Lehrer zusammen mit meinem Namen auf dem Klassenausflug gesteckt. Er hat sich geschworen, nie mehr wieder einem Schüler so zu helfen...

Nun ja, das war mal eine kleine Sammlung einiger Anekdoten. Immerhin hatten wir zeitweise das älteste Lehrerkollegium in Bayern (also den höchsten Altersdurchschnitt der Lehrer), den ältesten und Dienstältesten Direktor...

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Magnus Ver Magnussen
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Beitrag von Magnus Ver Magnussen »

Oh ja, feste Freundin, ich erinnere mich da noch an meine Schulzeit. Als ich in der 5.Klasse(!) war gabs schon einige mit fester Freundin. Die "Coolen" gabs auf meiner Schule auch. Von denen hab ich mich ferngehalten, genau wie von fast allen anderen.
Zuletzt geändert von Magnus Ver Magnussen am Sa 06.05.2006 - 19:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Cheruski Pefil
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Beitrag von Cheruski Pefil »

@ spruecum......nich schlecht....obwohl mannchmal tun mir die lehrer auch leid...doch dann sag ich mir sind doch selber schuld wenn man ein beruf annimmt in dem man kinder quält.....aber man sollte es nicht zu weit treiben.....bei körper verletztung der Lehrer hört es auf....Beispielsweise ham mal Schüler der 10. und 9. klasse die türklinke eines klassenzimmers so arg erhitzt das der lehrer die türklinke runterdrückend mit schweren verbrennungen ins krankenhaus musste ( die "täter" bekammen eine bestrafung von 2 Wochen Schulausschluss....zu recht)
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Magnus Ver Magnussen
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Beitrag von Magnus Ver Magnussen »

Mein Biologie-Lehrer in der 12 hatte oft das Bedürfnis verspürt dem Kurs Geschichten aus seinem Privatleben und seiner Vergangenheit zu erzählen. Wenn er loslegte, konnte ich mich nicht mehr erholen. Ich möchte ein Beispiel nennen:
Als die Frau des Lehrers zum ersten mal schwanger war, hatte sich der Lehrer vorgenommen nach der Entbindung ein Experiment mit dem Kind durchzuführen. Aus zuverlässiger Quelle hatte er erfahren, dass Kinder im Säuglingsalter (bis ca.4 Wochen) die Füße genauso schließen können wie die Hände. Um herauszufinden, ob das stimmt, hatte er sich nun vorgenommen, eine Wäscheleine quer durchs Zimmer zu hängen und das Kind dann kopfüber mit den Sohlen dran zu halten. Die Frau hat dies mitbekommen und es natürlich nicht erlaubt. Als die Frau zum zweiten mal schwanger wurde, hat der Lehrer besser geplant und vor allem die Klappe vor seiner Frau geschlossen gehalten. An einem günstigen Zeitpunkt hat er dann das zweite Kind tatsächlich an die Leine gehalten und angeblich hing das Kind wie eine Fledermaus an der Leine.
Während der Lehrer diese Geschichte erzählt hat, habe ich Tränen gelacht, denn allein die Vorstellung, dass jemand Experimente an den eigenen Kindern durchführt ist irgendwie makaber. Selbstverständlich habe ich diese Tests dann auch durchgeführt, allerdings nicht an eigenen (nicht vorhandenen) Kindern, sondern an meinen Neffen und natürlich entschärft. Ich habe einen Stift an den Fuß gehalten, da das angeblich auch funktionieren würde. Pustekuchen! Alles hanebüchener Unsinn, wenn ihr mich fragt. Die Füße kann man nicht schließen.
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stone
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Beitrag von stone »

Schulzeit ... für mich mehr positive als negative Erinnerungen, vielleicht wird das negative verdrängt, verklärt oder was auch immer ... wartet mal ein paar Jahre ab. ;)

Das erste was mir zur Schulzeit immer wieder einfällt, ist mein alter Lateinlehrer ... bzw. sein Lieblingsspruch: "Ach wäre ich doch Anstreicher geworden. Dann wäre nach einer Stunde Arbeit die Wand grün, aber bei euch ...."

Er war auch sehr streng und neigte dazu Störer in die Ecke zu stellen, Strafarbeiten zu verteilen usw. Privat war er aber ein sehr netter Mensch, wenn man ihm auf der Strasse begegnete, grüsste er nicht nur immer, sondern nahm auch stets den Hut (den er draussen immer trug) kurz hoch. Meine Mote bei ihm war immer etwa gleich:
mit Bedenken noch (1x) sehr (2x) schwach (3x unterstrichen) ausreichend. :unschuldig:
Nach einem Lehrerwechsel hab ich das Latinum mit 3 gemacht. Der neue Lehrer sagte immer, wenn jemand etwas nicht gleich übersetzen konnte: "Das übersetzt doch meine Oma noch mit der Mütze" (oder so ähnlich) weshalb wir uns alle immer gefragt haben, was das für eine (Zauber-) Mütze sein kann .... ;) :))

Ich war froh, dass es bei uns keine Kopfnoten gab. Ich war zwar nicht extrem faul (nur ein wenig) aber auch nicht immer sehr beteiligt. Grad so was nötig war. Ich gehörte zu denen, die nicht viel Aufwand betreiben mussten, um mit relativ brauchbaren Noten durchzukommen (teiltalentierter Anti-Streber oder so).

Und peinliche Erlebnisse gab es auch .... nach einem Kurstreffen z.B. ... wir hatten die halbe Nacht durchgemacht, uns ein paar Stunden freigenommen und waren nur zu der Stunde mit dem Lehrer erschienen, dessen Kurs sich abends getroffen hatte. Wir waren weniger als 10 Schüler in dem Kurs, ich sass in der ersten Reihe. Auf der Feier am Bierkasten dann auch. :D
Unnötig zu erwähnen, wie schwer es mir am nächsten Morgen fiel, dem Unterricht zu folgen. Plötzlich knallte es vor mir auf dem Tisch. Ich mache die Augen auf (ja, musste erstmal sein :)) ), sehe ein Buch, einen Arm darüber und ganz oben ein grinsendes Lehrergesicht. Und er lacht sich einen und meint: "Ha, Erwischt."

Gleicher Lehrer wurde mal bedauernd von einer Schülerin gefragt, ob er sich erkältet habe, da er sehr heiser war. Antwort: "Nein, ich hab gesoffen wie ein Stier."

... mir könnte noch so einiges einfallen, aber ich lasse es erstmal gut sein ....
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Magnus Ver Magnussen
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Beitrag von Magnus Ver Magnussen »

An einer Fortsetzung wäre ich sehr interessiert, solche Anekdoten liebe ich.

In der 8.Klasse hatte ich einen Englischlehrer, der neu auf der Schule war. Nach einigen Wochen Unterrichts haben wir dann gemerkt, was für ein Knallkopp der Kerl war und dann haben wir ihn jeden Tag richtig fertig gemacht. Der hat jede Stunde gebrüllt, dass die Wände gewackelt haben und wir haben das nur mit Lachen quittiert. Wenn der in den Raum kam, hat er sofort geschrien und Sonderaufgaben verteilt, woraufhin sich einige Schüler gemeldet haben und auch Sonderaufgaben wollten. Hat sowieso niemand gemacht. Einmal haben wir es dann sogar geschafft den Mann so richtig zum Heulen zu bringen. Er hat den Raum verlassen, war mit den Nerven am Ende und hat ein paar Minuten geheult. Nur noch ein weiteres Jahr hat der Mann an der Schule ausgehalten, dann wars vorbei. Und heute frage ich mich, womit hat der Mensch das verdient? Ein paar bescheuerte Teenager machen einen Mann, der nur versucht seine Arbeit zu erledigen dermaßen fertig. Schüler können manchmal schlimm sein!
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LeChuck
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Beitrag von LeChuck »

Ich hatte in meiner Schule nur schlechte Erfahrungen gemacht. In Rechnungswesen hatten wir z. B. mal eine Vertretung da unser regulärer Lehrer ständig in Krankenstand war (er hatte ein kleines Alkoholproblem). Anfangs erklärte er noch ganz ruhig den Stoff. Doch als ein Schulkollege fragte ob er es nocheinmal erklären könnte da er es nicht verstanden habe schrie er, dass wir doch alle A****** wären und es nie zu etwas bringen würden. Nach weiteren "aufbauenden" Äußerungen setzte er für die nächste Stunde einen Test an der auch Stoff beinhaltete den wir noch nicht mal durchgenommen hatten.
Dieser Lehrer ist nun Direktor der Schule und ich möchte nicht wissen wie es jetzt dort zugeht.

Ein anderes Mal, ich war 2 Wochen krank und musste davon eine im Krankenhaus verbringen, gab es in Geographie einen Test von dem ich nichts wusste. Als ich wieder zurück in die Schule kam meinte meine Lehrerin, dass ich den Test sofort nachholen müsste. Obwohl ich ihr zu erklären versuchte, dass ich von den Test nichts wusste und mich daher auch nicht vorbereitet hatte musste ich ihn machen. Meine Schulkollegin die neben mir saß hatte ihren Test mit. Ich las ihn schnell durch und lernte ihn auswendig da ich hoffte wenigstens ein paar gleiche Fragen zu bekommen. Glücklicherweise bekam ich die selben Fragen die sie hatte und so schaffte ich eine 2.
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hafensaenger
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Beitrag von hafensaenger »

An meine Schulzeit erinnere ich mich ungerne zurück. Das hat mehr mit den (Mit) Schülern als mit den Lehrern zu tun. In meiner Realschule wurde halt gerne geprügelt und das aus den nichtigsten Anlässen.
Lange Zeit machte ich mit in dem naiven Glauben in der Hackordnung aufsteigen und mal ein Schultag ohne Gewalt erleben zu dürfen. Irgendwann erkannte ich wie sinnlos das doch ist.

Ich habe dieses Zeit weitestgehend verdrängt so dass ich wohl keine interessante Anekdote mehr posten kann und will.
"We choose our joys and sorrows
long before we experience them."

- Kahlil Gibran-
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Beitrag von sepruecom »

Hm, eine Parallelklasse hat mal einen Lehrer in den Selbstmord getrieben. Nachdem sie ihn ein Jahr hatten, ist er von der Schule, und ein halbes Jahr später hat er sich umgebracht. Angeblich war er vom fachlichen her ein sehr guter Lehrer, dummerweise konnte er mit Schülern sowas von gar nicht umgehen...

Besagter Lehrer, unter dem mal der Stuhl zusammengekracht ist, hat sich auch gerne über sein Privatleben geäußert. Eines seiner besten Zitate war. "Ja, meine Frau ist ja auch nicht grad die schönste, aber nachts sind alle Katzen grau". Die Frau war Lehrerin an einer anderen Schule, als ich deren Schülern dieses "Zitat" erzählte, hatten die irgendwie überhaupt kein Verständnis, "das ist ja so eine nette"...

Wie knackt man einen Pauker

Wir hatten in der Schule einen Lehrer, nennen wir ihn Wolfi. Dieser war der "Prototyp" eines Paukers, streng, brüllte herum, verteilte sechsen etc. Eines Tages - wir hatten das Pech, ihn als Klassleiter zu haben - fuhr er mit uns nach Straßburg zum Europaparlament. Nach der Fahrt ging der Klassensprecher (im Bus) nach vorne und bedankte sich übers Mikrophon für die schöne Fahrt, worauf die Klasse den Lehrer mit einem warmen Applaus bedachte. Der Lehrer hat fast geheult vor Rührung. Ab dann trug dieser Maßgeblich zur Besserung unseres miserablen Rufes bei...

Der Ruf unserer Klasse war sowieso so eine Sache. An meinem Gymnasium gab es damals meist 3 Klassen. Zwei von denen (a und b) waren humanistisch (also die harte Ladung mit Latein und Alt-Griechisch), eine (die c) war musisch. Nun standen die Klassen a und b in gewissen Maßen untereinander in einem Wettbewerb. Die c waren "die Musen" und sowieso nicht als Menschen zu zählen. In der 5. bis 7. waren wir die "brave Klasse", das lag wohl am Klassleiter, während die a. durch besagten Selbstmordlehrer auffiel. In der 8. bekamen diese einen neuen Lateinlehrer, der umgehend anfing, den Ruf (und auch das Engagement) der Klasse umgehend verbesserte, während unser Ruf, unsererseits durch Fertigmachaktionen gefestigt, rapide in den Keller ging. Nach einer Weile bekamen wir eben "Wolfi" als Klassleiter. Die Situation war eh schon angespannt, da eine der Parallelklassen es geschafft hat, den Lehrer per Unterschriftenaktion loszuwerden. Bei uns ging das ganze auch fast so weit, wir hatten bereits Direktor und Elternbeirat eingeschaltet. Gespräche des Direx mit dem Lehrer endeten in einer halbstündigen Brüllaktion des Lehrers, in der er die Vorwürfe als "Unsinn" dargestellt hat. Danach kam die Strassburgfahrt. Ab dann hatten wir keine Probleme mehr mit ihm, auch später wurde jeder von unserer Klasse weiterhin freundlich gegrüßt.

Eine weitere Anektode von "Wolfi":
Einmal musste er bei einer 6. Klasse als Vertretung einspringen (er wurde normalerweise nur zwischen der 8. und 11. Klasse eingesetzt, dort logischerweise massiv. Es gab kaum Klassen, die ihm entkommen sind). Er kommt rein, und sagt: "So, jetzele, ich bin der Wolf, meine Freunde nennen mich Wolfi, aber ihr seid nicht meine Freunde, also nennt ihr mich gefälligst Wolf, gem!"

Auch war es immer wieder lustig, wenn "Wolfi" es auf dem Gang zu laut war. Dann rannte er auf den Gang und liess einen Brüller los, den man durch das gesamte Schulhaus hören konnte. Das hatte zwei Folgen:
1. Es war totenstille auf dem Gang
2. Er kam mit einem leicht beschwingten Grinsen wieder ins Klassenzimmer...

Natürlich hatte es Nachteile, wenn man es sich mit Wolfi verschissen hat. Ich gehörte irgendwie zu der Kategorie "Hofnarr", ich konnte mir eine Menge rausnehmen, was andere nicht konnten, dafür habe ich auch regelmäßig meine Strafsechser einkassiert. Aber bei meinen Äußerungen ist er bei weitem nicht so ausgestiegen wie bei anderen. Einer meiner Mitschüler umschrieb das mal folgendermaßen: "Er spricht das aus, was die anderen nur zu denken wagen". Hatte seine Vor- und Nachteile...

Als Kind war ich Epileptiker, als Folge davon musste ich alle halbe Jahre zum EEG (Hirnstromuntersuchung). Ich war eigentlich schon längst ausgeheilt (bei 80% der Kindheitsepileptikern geht das bis zum 14. Lebensjahr weg), aber ich habe mir diese regelmäßigen Untersuchungen nicht nehmen lassen, weil ich dann meine Hausaufgaben nicht machen musste. Gedichte auswendiglernen war nie meine Stärke, speziell die mittelhochdeutschen Lieblingsgedichte unseres Schultyrannen von Andreas Gryphius haben mir Mühe gemacht, also habe ich kurzfristig einen Termin zum EEG ausgemacht, als wir irgendwie auf den nächsten oder übernächsten Tag so ein Gedicht aufbekommen haben. Ich hatte natürlich Attest und alles, habe mich auch vor der Stunde bei ihm gemeldet und das Attest vorgezeigt. Er ist tierisch ausgestiegen, hat mich umgehend aufgestellt (wir mussten zum Gedichtvortragen aufstehen) und mich das Gedicht vortragen lassen. Wie es zu erwarten war, brach mein Vortrag nach wenigen Versen in Gestammel ab, ein Brüller "setzen, sechs", den Rest der Stunde war ich ganz unten durch. Also habe ich alle möglichen Atteste vorgelegt, dass diese Untersuchungen notwendig seien etc, diese diversen Stellen vorgelegt usw. Einige Tage später war Notenbekanntgabe von irgendwas, jeder musste vorgehen und bekam seine Note ins Ohr geflüstert. Ich gehe vor zu Wolfi, und er flüstert mir zu: "So, jetzele, gem, wenn du das nächste mal sowas hast, dann sag mir Bescheid, aber den Sechser behalten wir jetzt, gem!". (wäre das ganze einige Jahre später passiert, ich hätte die Welt umgedreht um den Sechser loszuwerden. Damals war ich in der 9., da hatte ich noch nicht so viel Courage...)

Besagten "Lieblingslehrer" der a-Klasse hatten wir auch einige Jahre in Latein und Deutsch. Auch er gab uns Gedichte zum Auswendiglernen auf, überliess uns meistens aber selber, was wir gelernt haben, vorausgesetzt, dieses Etwas hatte mindestens 40 Verse. So war es denn wieder mal Zeit, wir sollten zwei Gedichte lernen, und es war uns selber überlassen, was wir lernen wollen. Als Anregung hat er uns auch zwei Gedichte mitgegeben. Am ersten Tag (also das erste Gedicht), haben alle, ohne sich abzusprechen, das selbe Gedicht (von einem seiner Blätter) auswendiggelernt (wahrscheinlich, weil es weniger als 40 Verse hatte). Da hat er sich (speziell über mich) enttäuscht gezeigt, weil ich ihm ursprünglich ein anderes Gedicht zum "abhaken" gegeben habe. Am nächsten Tag habe ich mein Gedicht vorgetragen, nämlich den Herrn Prunz von Prunzelschütz. Die Lacher in der Klasse hatte ich eindeutig auf meiner Seite. Diesesmal hat er sich über das fehlende Niveau des Gedichtes beschwert, obwohl er er vorher abgesegnet hat! Da soll es mal einer diesen Lehrern recht machen!

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Beitrag von Niemand »

GIbt es ueberhaubt einen Schuele auf der Welt dem Mathe gefaellt??? :)
Bei uns wird es angsam so , dass die jenigen die nicht lernen , schwenzen Automechaniker u. so werden mehr Geld verdienen als die , die sich den A...ausreisen u. Profesoren werden u. so..))

Aber die Situation wird so langsam in den Griff genommen..;)

Naja, eigentlich hat man auch nicht viele gute Erinerungen von der Schule ALS die schoenen witzigen momente ueber die man noch lange nach der schule lachen kann..:)
Is doch so! Schule allein macht einfach kein Spass!

Man hat mich mal erwischt ,wie ich in der Schule CS in der Comp.Klasse spielte..! I) :))
Der Direkt. denkt das ich rauche ( was ich nicht tuhe).. :)
Ich wahr nur Broetchen kaufen u. der dachte dass ich zwischen den Stunden hinter dem Kaufhaus rauche..Man, ist der doof!
Er hat ja nicht umsonst seinen Spitznamen in der schule ( natuerlich nur unter den Schuelern) "Elch"! :))

Es gibt tonnenweise wizige Momente in der Schule..
Ich hofe das es allen so geht , wenn nicht dan wuensch ich`s allen! :)
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Beitrag von Magnus Ver Magnussen »

Niemand hat geschrieben:GIbt es ueberhaubt einen Schuele auf der Welt dem Mathe gefaellt??? :)
Ich bin zwar kein Schüler, aber mir hat Mathematik so sehr gefallen, dass ich zwei Semester lang versucht habe es zu studieren. Das Studium habe ich übrigens völlig vergeigt, weil das schon auf einem anderen Level spielt als Schulmathematik (außerdem war ich in Mathe sowieso nur im oberen Mittelfeld).
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Beitrag von maik_r »

mir hat Mathe auch ganz gut gefallen ... ich hatte das Fach als Leistungskurs
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Beitrag von Magnus Ver Magnussen »

Was ich besonders blöd fand an der Schule war, dass man viele Fächer vorgeschrieben bekam. Meine Wunschzusammenstellung kam natürlich nicht zustande (Chemie und Sport LK, dann noch Mathe, Englisch, Bio, Physik, Latein, Spanisch, Literatur). Man musste ja unbedingt ein gesellschaftswissenschaftliches Fach nehmen (bei mir Erdkunde) und SoWi und Geschichte musste ich dann zumindest in der 13 als Zusatzkurse "wählen". Religionsunterricht und Philosophie halte ich auch für unnütz. Zumindest durfte ich Deutsch abwählen :top:
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Beitrag von sepruecom »

du glücklicher, ich nicht :heul:
Die Hälfte hat geschlafen (ja, richtig geschlafen, der Lehrer hat nichts dagegen getan), die andere Hälfte gemalt, einer hat mitgeschrieben, von den haben dann alle vorm Abi das Script kopiert...

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Beitrag von youth chaker »

hmm Mathe mal überlegen kommt drauf an was von mathe 50% gefällt der rest nicht kommt wahrscheinlich davon das ich ein fauler
Hauptschüler bin :D :D
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Magnus Ver Magnussen
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Beitrag von Magnus Ver Magnussen »

youth chaker hat geschrieben:hmm Mathe mal überlegen kommt drauf an was von mathe 50% gefällt der rest nicht kommt wahrscheinlich davon das ich ein fauler
Hauptschüler bin :D :D
Mit dem Abschluss hat das eher weniger zu tun, ich kann mir auf mein Abi ein Eis backen (Studium verhaun, für eine Ausbildung offenbar zu alt), aber wenn das mit dem faul sein stimmt, liegt es an deiner Einstellung (und jetzt bin ich so weit, dass ich schon mit den selben Reden anfange wie meine Lehrer damals bei mir ;( ).
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Beitrag von sepruecom »

na ja, zu alt, probiers mal als Spediteur, dab war der älteste in derv Klasse 40...

Du wirst aber massenhaft Bewerbungen schreiben müssen...

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