Frontal 21 - Computerspiele machen gewalttätig

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RuneDragon
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Beitrag von RuneDragon »

mal bemerkt wie gewaltätig diablo eigentlich ist ;)

ich glaube lord marc meint das viele kinder die spiele spielen die sie eigentlich noch nicht haben dürften
und wer ist daran schuld, natürlich die eltern bzw. die verkäufer

das die meinsten auch noch anders verdorben sind hat damit nur am rande zu tun


ich bin der meinung man kann auch durch gewaltätige spiele keine menschen zu potentiellen attentätern entwickeln, nur ist es nun mal so das solche leute solche spiele den anderen aktivitäten vorziehen
also ein gewaltbereiter wird kaum ein adventure mit barbie spielen oder sich einen pulli stricken, sondern eben diese spiele sich raussuchen die ihm gefallen und wo er inspiration findet
deswegen bleiben die "normalen leute" auch weiterhin "normal"
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Willard
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Beitrag von Willard »

Ach Je, wenn ich alles aufzählen würde was Kinder verderben könnte...Und dass dann alles so streng kontrollieren wie Spiele, die Welt wäre fad!
Was ist mit rauchen? Wird auch nur gebilligt, weil es alle Bevölkerungsschichten tun, vom 15-jährigen bis zum Pensionisten.
Computerspiele sind ja "eh nur" für die Kleinen, da macht es ja nichts wenn man sie einschränkt...
Probiert dasselbe mal mit Zigaretten, und die Bevölkerung revoltiert.
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RuneDragon
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Beitrag von RuneDragon »

??
zigaretten sind für kinder auch verboten
erst ab 16 ist erlaubt
und das ist genau so schlimm das die verkäufer nicht nachprüfen oder freizugängliche automaten aufgestellt werden

es geht nicht darum den leuten etwas wegzunehmen sondern die kinder vor sich selbst zu schützen
.. denn sie wissen nicht was sie tun
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Willard
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Beitrag von Willard »

Oh doch, eines kann ich dir sagen: die wissen genau was sie tun! Außerdem red ich ja nicht vom Verbot:) Ich meinte eher, dass es eine Frechheit ist wenn Spielmaterial gekürzt wird. Mit 18 könnte man sich das Original kaufen, kein Problem, aber nur um es allen zugänglich zu machen kürzt man wie wild? Schon klar, man kann importieren, aber das wird mir auf dauer zu dumm :sleep:
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RuneDragon
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Beitrag von RuneDragon »

klar wird gekürzt und auch nicht alles wird ab 18 gemacht
auch 12 und 16 sind schranken wo sich dran gehalten werden muss
nicht wie früher wo die usk nur eine empfehlung war

vielleicht wissen die kinder was sie tun, aber sie wissen nicht wie dumm sie sind das sie es tun
bei zigaretten ist es mit am schlimmsten, die meinsten fangen aus gruppenzwang oder "coolheitsdrang" an, und dann später sind sie süchtig
richtige raucher die aus genuss rauchen und jederzeit aufhören könnten sind eher selten
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Cr@sh
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Hype um WW2-Kriegsspiele

Beitrag von Cr@sh »

Ich habe mal diesen alten Thread rausgekramt, obwohl ich auch ganz gerne einen neune Thread eröffnet hätte.


Hype um WW2-Kriegsspiele

Seit einiger Zeit kommt es mir so vor, als ob mindestens jedes zweite neu veröffentliche PC- Spiel ein Kriegsspiel ist, das den 2. Weltkrieg als geschichtlichen Hintergrund hat. Diese gibt's in allen Variationen, als Ego-Shooter, Taktik-Shooter oder in ISO-Perspektive, in Echtzeit oder rundenbasiert.

Ich dachte damals, dass wäre nur eine Randerscheinung, die bald wieder verschwinden würde. Aber weit gefehlt. Es wird immer mehr in diese Richtung produziert und den Konsumenten scheints zu gefallen.

Das ist aber m.E. ein zu ernster Hintergrund, um damit seine Langeweile zu vertreiben. Man sollte sich lieber eine Dokumentation über die damaligen geschichtlichen Hintergründe, oder über die Opfer des WW2 ansehen. Daraus kann man ggf. was lernen, damit sowas nie wieder passiert, anstatt Nazis gegen Allierte am Computer zur Unterhaltung zu „spielen“. Außerdem wird so das Kriegsgeschehen äußerst eindimensional auf die reine Taktik oder Action reduziert. Was mit den Opfern passiert ist und welche Leiden dadurch auf allen Seiten verursacht wurden, wird bequemer Weise einfach ausgelassen.

Oder sehe ich das ein wenig zu eng?

Spielt es wirklich eine Rolle hinter welchem geschichtlichen Hintergrund ein Computerspiel spielt? Bei Age of Empires, Civ. und deren Clonen streiten Babylonier, Phönizier und Römer um die Vorherrschaft; bei vielen Fantasyspielen schlagen sich Orcs und Menschen die Köpfe ein.
Außerdem sind die meisten dieser Games erst ab 18 freigegeben. Ein mündiger Erwachsener sollte damit umgehen können und den Inhalt dieser Games richtig einzuordnen wissen. Also, was solls?
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Diablo
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Beitrag von Diablo »

So, jetzt muss ich auchmal meinen Senf dazu geben.
Und am besten fang ich da gleich mit Counterstrike an.
Ich bin auf alle fälle dafür das man dieses Spiel, inclusive Max Pan indizieren sollte. Nicht weil ich diese Spiele nicht mag, sondern ehr den Hintergrund. Counterstrike ist nur auf einem Prinzip aus, töten um nicht getötet zu werden und anfänger sind leichte beute für Leute die dieses Spiel schon länger spielen und warum sind die anderen so gut, weil sie das Strategische Denken üben. Z.B. stirbt man schneller wenn man auf jemanden direkt zuläuft anstatts sich irgendwo hinzusetzen und mit einer snipper zu campen. Diablo widerum ist sinnloses raufhauen, sieht man zwar viel Blut aber da fehlt jeglicher realismus und strategisch muss man da auch nicht gerade denken. Man sieht zwar viel Blut, aber ich denke dennoch ist es nicht so ernst zu nehmen, wie CS.
Ich mag sone spiele auch wie CS, oder Comand&Conquer aber dennoch bin ich der Meinung das man die altersgrnze von 18 Jahren nicht unterschreiten darf. Es ist einfach Tatsache das Leute mit 18 ehr wissen was sie da spielen als Leute mit 12 Jahren. Klar gibs auch genug 18 Jährige oder ältere die von nichts ne peilung haben, aber sie sind trotzdem weiter als ein 12 Jähriger.

Die alles und entscheidene Frage die man sich hier stellen muss ist, wo ist das übel anzupacken. Das verbieten oder teuer machen wenig sinn hat, da denke ich sind wir uns alle einig. Steigert nur mehr das verlangen das Spiel zu kriegen. Vielleicht sollte man ehr, Spiele wo das Strategische töten gefördert wird garnicht mehr herstellen oder das Strategische töten einfach reduzieren, am besten ein gesundes Mittelmaß, ich finde das es genug tote gibt da muss man sowas nicht noch in spielen üben oder verherlichen.

Andere Sache ist wirklich eine Erziehungsfrage, es gibt viele Eltern die einfach wegschauen und dem Kind das spiel geben oder nicht dagegen haben das sich die Kinder sone Spiele kaufen, klar gibts aussnahmen aber wie viele ?

Klar, wer Gewalt verabscheut, der wird durch solche Spiele nicht schlimmer, genauso wenig wie die Fans von Gewalt dadurch schlimmer werden. Aber das Problem ist, das Kinder allgemein leicht beinflussbar sind. Sieht man ja bei den Zigaretten, ich glaube nicht das ein Kind anfangen würde zu rauchen, wenn er nur eine Person in seinem Umkreis kennt und sieht der raucht, ehr aber wenn er zich Leute kennt die rauchen, das Kind will dazugehören und probiert, findet gefallen und wird raucher.

Ich hoffe es ist rüber gekommen worauf ich hinaus will und Bitte beachtet die Rechschreibfehler ned *g*
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Therak
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Beitrag von Therak »

Ich fasse zusammen:

Du magst Counterstrike... dennoch bist du der Meinung, dass man es indizieren, sprich: Verbieten sollte?

Du findest, dass Diablo 2 eher für Kinder geeignet ist, weil es seine Gewalt stumpfsinniger ist als die von Counterstrike?


Nun gut... beim ersten widersprichst du dir ja selbst.
Beim zweiten fehlt der Sinn. Sollen wir Doom 3 jetzt auch ab 12 machen, denn stumpfsinniger geht die Gewalt wirklich nicht mehr. Heroes wird stattdessen ab 18 weil es ja strategisch ist?

Nun ja... so ganz kann ich dir da echt nicht folgen ;)

btw AFAIK sind sowohl Counterstrike als auch Diablo 2 ab 16.
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Diablo
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Beitrag von Diablo »

Im ersten widersprech ich mich nicht, nur weil ich das spiel mag muss ich nicht der Meinung sein das es erlaubt ist oder ??

Doom3 ist nicht nur sinnloses drauhauen du musst schon wissen was du machst und ich habe zwar gesagt, das Diablo nicht so schlimm ist wie CS, aber ich habe auf keinenfall gesagt das Diablo gewalt frei ist oder angebrachter für Kinder als CS. Es ist beides gewalttätig, aber CS ist wesentlich schlimmer als Diablo.
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Gobo
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Beitrag von Gobo »

Therak hat geschrieben:Ich fasse zusammen:

Du magst Counterstrike... dennoch bist du der Meinung, dass man es indizieren, sprich: Verbieten sollte?
Indizieren ist nicht gleich verbieten. Es gibt natürlich Spiele, die aus gutem Grund komplett verboten sind. Dazu zählen in erster Linie Spiel mit rassistischem oder pornografischem Hintergrund.
In erster Linie bedeutet indiziert aber, dass diese Spiele in er Öffentlichkeit verboten sind. Das heißt, dass sie nicht beworben und öffentlich ausgestellt werden dürfen.
Auf dem Index stehn eine Menge Spiele, die sich JEDER kaufen kann, der nachweisen kann dass er 18 ist, wenn er denn einen Händler findet der es führt.
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Therak
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Beitrag von Therak »

Ja, wenn. In Deutschland kommt eine Indizierung einem Verbot gleich, denn ein indiziertes Spiel führen nur die wenigsten Händler da es sich finanziell einfach nicht rentiert.
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Karyptis
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Beitrag von Karyptis »

Guten, nun, Morgen...
Lord Marc hat geschrieben: Wen die Eltern halt zu Beschränkt sind und die Gesellschaft immer wie Blöder wird um zu sehn was der Jüngling Spiel muss es hald der Staat übernemen.
Erst einen Blick auf die Gesellschaftsstruktur werfen, dann die entsprechenden Fälle begutachten, dann den geistigen Zustand des "Falles", das Umfeld, etc. pp. -> dann erst schreiben. Ich bin es, gelinde gesagt, satt zu lesen, dass die Eltern die Schuld für die Taten ihrer Kinder tragen. Dies geht nur bis zu einem gewissen Grad - und selbst dann wage ich es nicht, am geistigen Zustand der Erzieher zu zweifeln. Solche Pauschalisierungen sind nicht besser als das, was du verurteilst. Glanzleistung.

Der "Staat" und die "Eltern" schieben sich zur Zeit aufgrund dieser medial hochgespielten "Streiterei" den schwarzen Peter der Erziehung gegenseitig zu. Sicherlich war diese Diskussion lange hinfällig - aber das Umfeld setzt zur Zeit aufgrund solcher "Argumente" (und ich benutze dieses Wort mit äußerster Vorsicht) den Menschen ein gewisses BILD vor. Und das ernährt die Gemüter, auf Seiten der "Die Medien sind an allem schuld" - Partie und der "Hardcore-Freiheits-Gamer" - Opposition. Propaganda soweit das Auge reicht (.. und die Nase riecht...)
Also noch mals Man solte spiele gar nicht mehr Programmieren dürfen.
Wo das einzig Ziel ist Abzuknallen ist Geil ob jetzt das nur Roboter sind oder Menschen oder Tiere oder Monster ist egal
Verbote nützen gar nichts, schon gar nicht in einem Bereich, der sich schneller entwickelt als die Gesellschaft zu überwachen vermag. Ganz im Gegenteil, es würde einen Teil der Szene in den Untergrund schieben, wo er noch schwerer zu kontrollieren wäre. Vom "Abknallen", nebenbei erwähnt, auf die Erweckung eines "Tötungsinstinktes" zu schließen halte ich für für mehr als nur gewagt, vor allem schon aus dem Grund, weil die Meinungen hier auseinandergehen.

Wohl ist eine gewisse Abstumpfung zu bemerken, die aber noch lange nicht zu einer entsprechendenden Kopie des dargestellten Verhaltens führt. Manche Menschen werden dir mitunter folgendermaßen argumentieren, wie ich es selbst erlebt habe: Ein Vierzigjähriger Braungürtler trainiert mit seinem lasergeschliffenen Schwert für die Prüfung inmitten der anderen Trainierenden. auf ungefähr 70 Quadratmeter Fläche, was er sehr passioniert bewerkstelligt. Gleichzeitig prügeln sich zwei andere Kids um die Wette, während in der Kakophonie aus Schrei und Punktevergabe wohl untergeht, dass es letztendlich nicht viel unvergleichlicher ist als die Bereitschaft, seiner Gewalt virtuell Ausdruck zu verleihen - quasi als Ventil.

Fazit: Möchte man Gewalt verbieten, dann auf ganzer Bahn. Bitte hier auch die Titelseiten der Medien streichen, die groß ihre Schlagzeile publiziert haben, dass zuviel Blut in den Medien herrsche... Und die Gewaltverherrlichung bei der Verbrennung der Hexe in den bereits erwähnten Grimm-Märchen... ?

Die wirkliche Gefahr sehe ich in der zunehmenden Entfremdung des Tötens. Das bedeutet, dass der Tod auf Knopfdruck dem Menschen im allgemeinen einfacher fällt als das Töten mit einem Messer oder durch Erwürgen. Diejenigen aber, die wirklich dafür haftbar gemacht werden sollten sind all die, die damit Geld verdienen. Sei es durch Kriege oder zum "offensiven Schutze".

Zum Thema FSK:
Die Festlegung einer Altersstufe halte ich für schwierig wenn nicht gar unmöglich. Die geistige Reife eines Heranwachsenden lässt sich nicht festlegen, umso schwieriger daher auch die Berechnung des Einflusses von Medien auf die oder den Betreffende/n.
Die tatsächliche Gefahr dürfte von den Erlebnissen der Gewalt ohne entsprechende Erklärung beispielsweise der Eltern ausgehen. Dem Kind, das die Erlebnisse eventuell als schockierend und nicht begreifbar empfindet, muss das Prinzip der "Gewalt" erklärt werden. Da dies aber in dem Maße, wie die Medien Gewalt aufbieten könnten (verschiebt einfach alle Programme ab 22 Uhr auf 18 Uhr hinab) von den Eltern nicht mehr überwachbar ist, halte ich eine Altersfreigabe für sinnvoll. Allerdings halte ich nichts von einem Verbot.


Fazit:
Altersfreigabe ja, allerdings mit entsprechender Neuausrichtung. Handhabung genauso wie in den Videotheken. Pauschales Abwälzen der Verantwortung auf die Eltern halte ich für voreilig, vorurteilsbehaftet und damit für falsch.
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Gobo
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Beitrag von Gobo »

Therak hat geschrieben:Ja, wenn. In Deutschland kommt eine Indizierung einem Verbot gleich, denn ein indiziertes Spiel führen nur die wenigsten Händler da es sich finanziell einfach nicht rentiert.
Das siehst du falsch. Wäre die Nachfrage entsprechend, würden Händler die Spiele auch führen.
Wie man an Alkohol, Zigaretten usw ja sieht, nehmen es Verkäufer leider nicht so genau damit, das Alter ihrer Kunden bei entsprechenden Produkten zu überprüfen.
Auch da wäre ich für eine Nachweispflicht... aber das würde den Fiskus wahrscheinlich zu stark belasten und wird deswegen nicht umgesetzt :(
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Rezeguet
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Beitrag von Rezeguet »

ich hasse es
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ich hasse es dass mir irgendein vollidiot der wahrscheinlich in seinem ganzen leben noch nie ein computerspiel zu ende gespielt hat mir vorschreiben darf welche spiele ich spielen darf und welche nicht für welche ich 50 km fahrne muss und für welche ich nur 5 minuten laufen muss.

kein wunder dass da die raubkopiererei so aufblüht grummelgrmpf....

und warum weil sie jugendgefährdend sind? weil sie grausam sind und menschenundwürdig?

das trifft alles auch auf die musik von diesem ganzen casting schrott zu. verbietet/indiziert man das deswegen....

nein und warum nich?

hab ich leider keine ahnung


aber ich denke spiele zu indizieren ist genauso ein mist wie altersempfehlungen für filme.

Ich weiß was ich anschauen will und dann schau ich mir das auch an

und wenn irgendso ein nach fetttriefender hosenbiesler in seinem zu klein gewordennen sessel sitzt und meint das wär nicht gut für mich da muss ich ihm leider sagen sorry du kennst mich nich.ich kenn dich ja auch nich und trotzdem sag ich nich dass du dich jeden abend mit bj & n vergnügst is auch nich gut für dich deswegen darfst du das nich.

ja wo samma denn wir sind doch alles mündige bürger

die vielfalt ist angesagt
Daily Telegraph hat geschrieben:"Ein englischer Klub schlägt einen deutschen im Elfmeterschießen - notiert diesen Tag in euren Geschichtsbüchern."
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Beitrag von Karyptis »

Herrscht nicht gerade in Bayern Zucht und Ordnung, wohin das Auge sieht, bzw. sehen darf? ;)
ich habe früher nicht anders argumentiert - aber wenn du ein kleines Kind hast, siehst du die Welt mit anderen Augen. Und bevor man etwas riskiert, sollte man es sich genau überlegen. Wenn es nämlich abgestumpft ist, weil es an jeder Ecke mit Gewalt konfrontiert wird und den Umgang (!) damit nie gelernt hat, ist es nur natürlich, dass die Zeitbombe explodiert. Egal wie.

Wie gesagt: Die sinnvolle und wichtige Auseinandersetzung mit dem Gesehenen ist nicht unbedingt an einer Jahreszahl festlegbar. Aber wichtig ist, dass, wo die Reife fehlt, jemand anders hilft, zu begreifen, was gesehen und gespielt worden ist. Wenn das fehlt, dann darf man sich über die Konsequenzen nicht wundern...
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Beitrag von Rezeguet »

ja das ist mir ja auch klar das man kinder vor sowas schützen muss aber da liegt die verantwortung in meinen augen nicht beim staat der die betroffenen kinder gar nicht kennt und nicht einschätzen kann sondern bei den eltern.

Altersrichtlinien finde ich für spiele ja ganz in ordnung damit sich nicht jedes kind jedes spiel kaufen kann ( woher die wohl das geld dafür haben)??? aber dann können immer noch die eltenr entscheiden was sie ihren kindern spielen lassen und sehen lassen.

die verantwortung in diesem masse von den eltern zu nehmen finde ich sogar skandalös.
Daily Telegraph hat geschrieben:"Ein englischer Klub schlägt einen deutschen im Elfmeterschießen - notiert diesen Tag in euren Geschichtsbüchern."
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Beitrag von Karyptis »

Der Staat kennt nicht die einzelnen Kinder, aber die Zielgruppe. Und da wir eine Art "Fürsorge" im Gesetz verankert haben, hat der Staat die Pflicht, auch für das Wohlergehen der Kinder zu sorgen. Alles andere wäre verfassungswiedrig.
Wenn es keine Kontrollen geben, wären die Medien voll von Gewalt und Pornographie - und in diesem Umfeld würde ich es mir zigfach überlegen, ob es eine für ein Kind lebenswerte Umgebung wäre.
aber dann können immer noch die eltenr entscheiden was sie ihren kindern spielen lassen und sehen lassen.
Die Eltern können sehr wenig machen. Die Entscheidung ist ein Wunschtaum, aber kontrolliere mal einen prepubertierenden Teenager, der sich nichts sehnlicher wünscht als Kontrolle durch die Eltern. Da geht man eben zu Keller-Lanparties und holt sich bei 2 Promille und Co. alle Videos und Spiele vom Kumpel. Und wenn die Eltern bei der Arbeit sind, wird gedaddelt was das Zeug hält.
die verantwortung in diesem masse von den eltern zu nehmen finde ich sogar skandalös.
Ich glaube es ist vielen noch nicht klar, was der Unterschied zwischen "Verantwortung haben" und "Verantwortung umsetzen" bedeutet. Du kannst für alles Verantwortung haben, aber das bedeutet noch lange nicht, dass es in deiner Kraft steht, sie auch zu vollführen. Wenn 24 Stunden die Gefahr besteht, dass dein Kind sich während der Schulzeit am Kiosk von nebenan Max Payne auf der Zeitung kauft und auf einem Rechner des Freundes, dessen Eltern gerade auch arbeiten, weil unsere Gesellschaft nunmal dies mittlerweile erfordert, zu dem er nur zu Besuch ist, spielt, kann niemand ernsthaft den Eltern für diese Thematik die Schuld geben.

Vorsicht daher.

Kary
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Beitrag von hafensaenger »

Karyptis hat geschrieben:Und da wir eine Art "Fürsorge" im Gesetz verankert haben, hat der Staat die Pflicht, auch für das Wohlergehen der Kinder zu sorgen. Alles andere wäre verfassungswiedrig.
Wenn es keine Kontrollen geben, wären die Medien voll von Gewalt und Pornographie - und in diesem Umfeld würde ich es mir zigfach überlegen, ob es eine für ein Kind lebenswerte Umgebung wäre.
Das ist richtig. Jedoch kommt der Staat dieser Pflicht nur unzureichend nach bzw. setzt den Hebel manchmal am falschen Ende an. Was die heutige Generation betrifft. Aus meiner Sicht entwickelt sie eine Eigendynamik, der Eltern, Kommunen und Politik mehr oder minder tatenlos zusehen. Und wenn sie intervenieren dann meistens zu spät und völlig falsch.
"We choose our joys and sorrows
long before we experience them."

- Kahlil Gibran-
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Beitrag von Karyptis »

hafensaenger hat geschrieben:
Karyptis hat geschrieben:Und da wir eine Art "Fürsorge" im Gesetz verankert haben, hat der Staat die Pflicht, auch für das Wohlergehen der Kinder zu sorgen. Alles andere wäre verfassungswiedrig.
Wenn es keine Kontrollen geben, wären die Medien voll von Gewalt und Pornographie - und in diesem Umfeld würde ich es mir zigfach überlegen, ob es eine für ein Kind lebenswerte Umgebung wäre.
Das ist richtig. Jedoch kommt der Staat dieser Pflicht nur unzureichend nach bzw. setzt den Hebel manchmal am falschen Ende an. Was die heutige Generation betrifft. Aus meiner Sicht entwickelt sie eine Eigendynamik, der Eltern, Kommunen und Politik mehr oder minder tatenlos zusehen. Und wenn sie intervenieren dann meistens zu spät und völlig falsch.
Die Welt verändert sich schneller als es irgend eine Politik erfassen kann. Man müsste zuverlässige Vorhersagen treffen, möchte man innerhalb unserer Gesellschaft das Chaos vermeiden. Und das tut die Politik dort, wo etwas in Zahlen abzusehen ist, der Wirtschaft, sprich: Durch mitunter antizyklischer Handlungspolitik.

Aber bei einem Thema wie den Medien, bei dem die Frage erlaubt sei, wer diese kontrolliert, halte ich es für schwierig, dem Staat mehr Verantwortung zu übergeben als er zu tragen imstande ist. Dann eher auf einzelne Institutionen und Verantwortungsgefühl.

Denn, wer ein vorgegebenes Systen überwinden möchte, tut dies auch. Das zeigen die Auswirkungen der Taten der Menschen dort, wo ein gewisses Politbüro meinte, alles reglementieren zu müssen...
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Beitrag von Gobo »

hafensaenger hat geschrieben:
Karyptis hat geschrieben:Und da wir eine Art "Fürsorge" im Gesetz verankert haben, hat der Staat die Pflicht, auch für das Wohlergehen der Kinder zu sorgen. Alles andere wäre verfassungswiedrig.
Wenn es keine Kontrollen geben, wären die Medien voll von Gewalt und Pornographie - und in diesem Umfeld würde ich es mir zigfach überlegen, ob es eine für ein Kind lebenswerte Umgebung wäre.
Das ist richtig. Jedoch kommt der Staat dieser Pflicht nur unzureichend nach bzw. setzt den Hebel manchmal am falschen Ende an. Was die heutige Generation betrifft. Aus meiner Sicht entwickelt sie eine Eigendynamik, der Eltern, Kommunen und Politik mehr oder minder tatenlos zusehen. Und wenn sie intervenieren dann meistens zu spät und völlig falsch.

Ich seh das ähnlich wie Karyptis. Man kann einfach nicht alles kontrollieren, was das eigene Kind tut. Erstens ist es einfach in der Praxis unmöglich, und zweitens ist es auch gar nicht wünschenswert ab einem gewissen Alter.

Mein Großer geht ab und an schonmal mit Freunden zusammen ins Kino. Das könnte ich persönlich nicht verantworten, wenn es die FSK nich gäbe und ich nicht genau wüßte, dass da bei uns auch wirklich drauf geachtet wird. Nächstes Jahr muss er mitm Bus zur Schule und wird mittags ne Weile auf den Bus warten, und in der Zeit könnte er ne Menge Blödsinn kaufen- aber wenigstens keine Sachen, die von der FSK kontrolliert wurden und für sein Alter nicht geeignet sind.
Die Eltern seines besten Freundes sind beide voll berufstätig- ich könnte ihn da auch nicht nachmittags hingehn lassen, wenn ich nicht wüßte, dass die Eltern keine indizierten Filme und Spiele hätten und die FSK nicht verhindern würde, dass der Sohnemann munter drauflos kauft.
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