Verfasst: Di 08.02.2005 - 08:10
Soso - je besser der Schnitt, desto dümmer die Person. Den muss ich mir merken
Dass Joabary stinksauer ist, ist nur verständlich.
Ich denke, dass man die Aussage schlecht verallgemeinern kann. Erst einmal kenne ich sie bis zum Erbrechen, da ich selbst zu einer dieser "dummen Personengruppe" gehöre
Der andere Grund ist, dass ich diese Aussage auf das mangelnder Verständnis beider Gruppen zurückführe ("Streber - Nomalschüler - Mentalität").
Ich will es etwas genauer erklären...
Irgendwann hatte ich die Nase voll davon, irgendwo auf der letzten Stufe der bildungsevolutionären Leiter zu stehen. Um dem abzuhelfen, beschloss ich etwas ganz Neues zu bewerkstelligen - lernen. Und weil sich mit der Zeit auch Erfolge einstellten, führte ein Automatismus dazu, dass ich diese Noten auch behalten, halten wollte - ergo verbesserten sich meine Zensuren.
Etwas anderes konnte ich mir auch schlecht leisten: Obgleich mich die restliche Klasse für einen Außerirdischen vom Planeten "Lernstoff" hielt, war man schockiert, waren die Zensuren einmal nicht meinem Schnitt entsprechend.
Man dichtete mir Dummheit im Quadrat an - mangelnder geistige Flexibilität, beispielsweise.
Was man mir wirklich hätte unterstellen können, war eine gewisse lebensfremde Einstellung, die geistige Flexibilität war später notgedrungen wichtig um den Schnitt zu halten, da die Klassenarbeiten immer häufiger diese abverlangten (wahrscheinlich bedienten sich meine Lehre aus dem Buch "Klassenarbeiten, leichtgemacht").
Diese "Streberart" verlor ich dann mit der Zeit von selbst - gearbeitet habe ich überdies auch nebenher. Das Leben ist hart genug. Jemand, der diese verrückten Flausen nicht verlor, so erfuhr ich aus Gesprächen, waren dann meine Ausbildungsleiterinnen. Tja, so kann es kommen
Jede Arbeit, bei der man auf irgendeine Weise ins Schwitzen kommt, ist Arbeit
Umgekehrt ist es falsch, von Noten auf Intelligenz zu schließen. Im Programmierkurs hatten wir es mit der Sprache "Visual Basic" zu tun. Nichts besonderes, wohlgemerkt, aber wir hatten mitunter vier- bis achtseitige Listings. Es hätte gereicht, die Sprache zu verstehen und Teile des Programmcodes so schnell auf Abruf abliefern zu können.
Was macht unsere Einserkandidatin? Richtig, sie lernte alle Listings auswendig und schrieb eine glatte Eins.
Wäre ich Lehrer in dem Kurs gewesen, ich hätte dafür gesorgt, dass die "Auswendiglerner" ihr Fett wegbekommen hätten *fg*. Ich würde wollen, dass man den Stoff versteht und nicht zeigt, wie hoch die Lernkapazität ist ^^.
Grüße
Kary
Ich denke, dass man die Aussage schlecht verallgemeinern kann. Erst einmal kenne ich sie bis zum Erbrechen, da ich selbst zu einer dieser "dummen Personengruppe" gehöre
Ich will es etwas genauer erklären...
Irgendwann hatte ich die Nase voll davon, irgendwo auf der letzten Stufe der bildungsevolutionären Leiter zu stehen. Um dem abzuhelfen, beschloss ich etwas ganz Neues zu bewerkstelligen - lernen. Und weil sich mit der Zeit auch Erfolge einstellten, führte ein Automatismus dazu, dass ich diese Noten auch behalten, halten wollte - ergo verbesserten sich meine Zensuren.
Etwas anderes konnte ich mir auch schlecht leisten: Obgleich mich die restliche Klasse für einen Außerirdischen vom Planeten "Lernstoff" hielt, war man schockiert, waren die Zensuren einmal nicht meinem Schnitt entsprechend.
Man dichtete mir Dummheit im Quadrat an - mangelnder geistige Flexibilität, beispielsweise.
Was man mir wirklich hätte unterstellen können, war eine gewisse lebensfremde Einstellung, die geistige Flexibilität war später notgedrungen wichtig um den Schnitt zu halten, da die Klassenarbeiten immer häufiger diese abverlangten (wahrscheinlich bedienten sich meine Lehre aus dem Buch "Klassenarbeiten, leichtgemacht").
Diese "Streberart" verlor ich dann mit der Zeit von selbst - gearbeitet habe ich überdies auch nebenher. Das Leben ist hart genug. Jemand, der diese verrückten Flausen nicht verlor, so erfuhr ich aus Gesprächen, waren dann meine Ausbildungsleiterinnen. Tja, so kann es kommen
Jede Arbeit, bei der man auf irgendeine Weise ins Schwitzen kommt, ist Arbeit
Umgekehrt ist es falsch, von Noten auf Intelligenz zu schließen. Im Programmierkurs hatten wir es mit der Sprache "Visual Basic" zu tun. Nichts besonderes, wohlgemerkt, aber wir hatten mitunter vier- bis achtseitige Listings. Es hätte gereicht, die Sprache zu verstehen und Teile des Programmcodes so schnell auf Abruf abliefern zu können.
Was macht unsere Einserkandidatin? Richtig, sie lernte alle Listings auswendig und schrieb eine glatte Eins.
Wäre ich Lehrer in dem Kurs gewesen, ich hätte dafür gesorgt, dass die "Auswendiglerner" ihr Fett wegbekommen hätten *fg*. Ich würde wollen, dass man den Stoff versteht und nicht zeigt, wie hoch die Lernkapazität ist ^^.
Grüße
Kary