hallöchen maria,
nun, dann will ich auch mal meine unbedeutende meinung dazugeben....
also, deine kollegin auf die situation anzusprechen, finde ich ebenfalls eine gute idee, vielleicht kann sich da noch das eine oder andere richtigstellen lassen.
ich wäre aba vorsichtig, was ich mit den gewonnenen informationen machen würde.
wir wissen ja schließlich alle, dass es immer drei versionen einer geschichte gibt: seine, ihr und die wahrheit!
mir würde ein ganz anderer punkt SEHR zu denken geben: der alkoholkonsum! ich habe nix gegen ein gläschen in ehren, es dürfen auch gerne mal zwei oder drei sein, aba ich denke, jeder erwachsene muss wissen, wann es genug ist.
meine meinung ist da sehr eindeutig: wer weitertrinkt, obwohl die grenze erreicht ist, ist für die folgen genauso verantwortlich, als wenn er nüchtern gewesen wäre. man hat es nämlich immer selber in der hand, das nächste glas zu trinken oder abzulehnen! (hier seien suchtkranke ausdrücklich ausgenommen, da ihre psychologischen voraussetzungen gänzlich andere sind).
zu sagen: ich konnte nix dafür, ich war betrunken und hab die kontrolle verloren, ist für mich keine entschuldigung, stellenweise sogar eher noch eine billige ausrede, sich vor der verantwortung zu drücken!
für mich wäre also generelle fragen zum alkoholkonsum die folge: warum meinte er, trinken zu müssen?, wird das wieder vorkommen?, usw.
ich kann deine überlegungen zum thema vertrauen sehr gut nachvollziehen. verzeihen kann man als einzelne person, aber vertrauen wieder aufzubauen ist immer etwas, woran beide arbeiten müssen! bzw derjenige, ders kaputt gemacht hat, sogar noch etwas mehr als der andere...
von sätzen wie: wenn er mich genug liebt, würde er sowas nicht machen! und wenn ich ihn genug liebe, verzeihe ich ihm das! halte ich persönlich nicht viel, denn sie stimmen beide und beide stimmen auch wiederum nicht.
jeder muss für sich selber herausfinden, welcher satz für einen selbst den höheren stellenwert hat.
ich selber finde aber auch: man/frau muss ich nicht alles gefallen lassen!!!
meine tipps an dich:
- überlege deine schritte sorgfältig,
- versuche, herzchen und hirnchen einstimmig entschieden zu lassen,
- sei vorsichtig mit zuviel kontrolle, das treibt einen mann u.u. noch schneller weg von einem. ich weiß, was du fühlst, aba vergiss nicht, dass männer eben doch ein wenig anders ticken als frauen!
- vermeide zuviele vorwürfe, schuldgefühle sind auch keine basis, sondern erkläre ihm, wie du dich fühlst.
wenn ihr es weiter versuchen wollt, hilft nur:
- reden, reden, reden. auch er muss sich äußern, es nützt nichts, wenn du ihn zutextest.
- vertrauen muss er sich erst neu verdienen, sag ihm möglichst deutlich, was du von ihm erwartest: z.b. ich möchte gerne wissen, wo du hingehst und mit wem du dich triffst. (männer können schließlich keine gedanken lesen, leider!), oder noch besser: lass ihn vorschläge machen, was er meint, wie er das wieder hinbekommen kann! (dann muss er sich nämlich mal selber gedanken machen und bekommt nicht alles vorgekaut!)
wenn du merkst, dass das vertrauen nicht mehr wiederherzustellen ist, dann denke ich auch, ist eine trennung sinnvoller. "lieber ein ende mit schrecken, als ein schrecken ohne ende!"
wie du dich auch entscheiden magst, ich drücke dir fest die daumen, dass du den für dich richtigen weg finden wirst!!!!
sanne, die ihren mr right jeden abend mit ins bettchen nehmen darf: bo-darcy vom heidekörbchen, seineszeichens zwergschnauzer, mit dem herzen eines riesens....
