jodge hat geschrieben:Doch die für mich grundsätzlich Frage ist eher, was bewirkt der "Glaube" für mein Leben, geht es mir besser oder schlechter mit ihm.
Mir persönlich geht es besser und somit, auch wenn es naiv sein sollte, ist er mir wichtig. Nur eine Sache stört mich an den meisten Glaubensrichtungen, der Alleinanspruch der Richtigkeit und die damit verbundene Missionierung.
Ich denke jeder sollte auf seine Art glücklich werden und entscheiden was für ihn, auch in Bezug auf Glauben, richtig und sinnvoll ist.
sogar oder vielleicht gerade ein mathematiker hat mal mit einem freund debattiert und letztendlich diesem gesagt, dass man lieber glauben sollte, denn letztendlich weiß man nicht und kann auch nicht beweisen ob es gott bzw. höhere macht gibt,
und sollte es ihn wirklich geben, glaubt man zurecht
sollte es ihn nicht geben, hat man wenigstens eine schöne illusion gehabt...
ich finde diese ansicht aus der unwissenheit der menschen heraus die klügste, wenn auch einfachste
glaube und weltliche dinge sollte man auch nur von der art her trennen, denn im prinzip sind sie gleich,
man lebt weil man an etwas bestimmtes glaubt, möge es nun ein gesteuertes leben durch einen gott,
das gefängniss von menschen in einer welt der naturgesetze und sonstiger phänomene,
menschliche individualität oder die schlüsselanhänger im 99cent shop sein...
umgekehrt könnte man ohne sein leben aber auch nicht glauben
und dann hätte erst recht alles keinen sinn
ich bin auch der meinung, dass jeder sein leben beurteilen/glauben mag wie er will, was mir ebenfalls absolut zuwider ist,
sind irgendwelche extrimistischen gruppen jedlicher art die meinen aus ihrer unwissenheit heraus die überzeugung der eigenen, einzige wahren, höchsten "macht" ziehen zu müssen und dieses konzept dann auch noch gewaltsam durchführen
man muss sogar immer etwas in sein leben hineininterpretieren, sonst ist die welt bzw. das leben sinnlos,
die frage ist dann nur noch wie das geschieht und was es ist, da liegen für mich am ende nur die unterschiede
alle vorhandenen dinge sind nur sachen auf die man sich beruhen bzw. akzeptieren und andere menschen menschen, an denen man festhalten bzw. die man akzeptieren sollte
sogar diejenigen, die man nicht akzeptieren will/sollte,
akzeptiert man, weil sie eine gute sache letztendlich nur bestätigen
meine gesamte aussage widerspricht sich sogar in einigen punkten,
doch überschneiden sich "wissen" und "glaube" in sämtlichen fällen weil alles andere noch sinnloser wäre
