Gott und die Welt

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Sildariel
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Beitrag von Sildariel »

@Krool: Polar-Wolf ist Christ, wenn ich jetzt für ihn antworten darf.

@Delta: Ich warte gespannt.

Hi Tess,
es war von dir zwar nur nebenbei bemerkt, aber ich habe gerade etwas darüber nachgedacht: Du hast gesagt, dass die Zeit eine Dimension ist. Dann könnte man natürlich auch rückwärts gehen(in der Zeit). Aber was würde dann passieren, wenn ich z.b. meinen Urgroßvater töte? Dann existiere ich natürlich nicht mehr. Aber wenn ich nie existiert habe, kann ich auch meinen Uropa getötet haben.
Ist das jetzt eine Begründung, warum es keine Zeitreisen geben kann?
Oder gibt es eine Lösung für dieses Zeitparadox?
Faszination über Glück.
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Tess
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Beitrag von Tess »

Original von Sildariel:
Hi Tess,
es war von dir zwar nur nebenbei bemerkt, aber ich habe gerade etwas darüber nachgedacht: Du hast gesagt, dass die Zeit eine Dimension ist. Dann könnte man natürlich auch rückwärts gehen(in der Zeit). Aber was würde dann passieren, wenn ich z.b. meinen Urgroßvater töte? Dann existiere ich natürlich nicht mehr. Aber wenn ich nie existiert habe, kann ich auch meinen Uropa getötet haben.
Ist das jetzt eine Begründung, warum es keine Zeitreisen geben kann?
Oder gibt es eine Lösung für dieses Zeitparadox?
Hi Sildariel,

die Zeit ist sicherlich eine Dimension, denn wenn wir Materie betrachten in seinen Ausmaßen (Länge, Breite, Höhe) gehen wir selbstverständlich davon aus, daß sie JETZT existiert. Und damit fängt die Schwierigkeit schon an, was ist JETZT ? Ich will aber nicht in die Reativitätstheorie abschweifen, da kennen sich andere besser aus. H.G. Wells hat in seiner Geschichte "Die Zeitmaschine" den Begriff der Zeit als 4. Dimension aufgebracht. Es ist natürlich infantil, anzunehmen, man könnte sich in eine solche setzen und munter zwischen den Zeiten herumreisen. Da sich die Position der Erde ständig ändert, würde man in einem solchen Fall im luftleeren Raum landen. Das Zeitparadoxon ist ein bekanntes, altes Beispiel, in dem dargestellt werden soll, daß man Ursache und Wirkung nicht umgehren kann. Die Science-Fiction-Autoren haben vielfältige Lösungen für dieses Problem gefunden, z.B.:

- Reisen in der Zeit nur in die Zukunft möglich (mit Maschine, tiefgekühlt oder wie auch immer)
- Reisen in der Zeit nur als Geist möglich, der in der jeweiligen "Ankunftszeit" einen Körper besetzt
- Reisen in die Zeit nur mit einer Kamera, die sozusagen die Echos der Vergangenheit einfängt
- Schaffung von Parallelwelten, in der der Zustand "Großvater lebt" mal genau, mal ungenau ist (Stichwort Schrödingers Katze)

In der Teilchenphysik ist es möglich, Teilchen zeitgleich an verschiedenen Orten zu beweisen, womit sie zeitunabhängig sind.

Wir alle sind Zeitreisende, körperlich kontinuierlich in eine Richtung Zukunft, geistig aber durchaus in der Lage, uns zu erinnern und über die Zukunft zu spekulieren. Und um nach diesem Umweg wieder halbwegs zum Thema zu kommen, solange sich jemand an uns erinnert, existieren wir noch.
Jetzt total verrückt, aber das fällt nicht auf. ----- Gruß Tess
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Delta
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Beitrag von Delta »

Original von polar-wolf:
Original von Delta:
Neo-Paganismus ist dementsprechend ein Sammelbegriff für die verschiedenen Poly- und Monotheistischen Naturreligionen die in letzter Zeit wieder modern werden.
hallo allerseits!

zumindest ich glaube nicht an einen gott, weil es in letzter zeit wieder modern wird;

einen tag ist der sonnentanz der sioux modern und morgen die heidengötter der kelten; übermorgen ist es dann modern, blut zu trinken, wie die buschmänner; die asien-welle ist ohnehin schon verbraucht und nicht mehr aussergewöhnlich genug, um sich für besonders erleuchtet halten zu können;

"es sind menschen mit zerrütteten sinnen, untüchtig zum glauben, aber sie werden damit nicht weit kommen, denn ihre torheit wird jedermann offenbar werden"

viele grüsse

:)
Hallo polar-wolf!

:klatschen: und wieder mal was falsch verstanden und in ein Fettnäpfchen getreten und jemanden verletzt. Danke schön! (Das war ironisch gemeint, nur so für die Zeitgenossen, die mit sowas Probleme haben).

So, ich meinte oben in meinem Post, das diese alten Religionen endlich den Touch von "veraltet" verlieren, der ihnen anhängt. Ich wechsele meinen Glauben auch nicht nach der "Mode", denn dann wäre es kein Glaube (schließlich wechsele ich nicht mal meine Kleidung nach der Mode).
Übrigens begrüsse ich es außerordentlich, daß sich immer mehr Menschen mit den Ursprüngen der Religion beschäftigen. Schließlich sind alle Religionen aus den Naturreligionen entstanden. Auch das Christentum ist über die Zwischenstufe des Judentums aus dem Naturglauben entstanden. Vielleicht solltest du dich mal ein bißchen mit anderen Religionen beschäftigen und nicht immer nur die Bibel lesen, ein bißchen über den Tellerrand zu schauen hat noch niemandem geschadet.
Im Übrigen halte ich mich nicht für erleuchtet.. ich halte mich sogar in religiösen Dingen für ziemlich dämlich um das mal so zu sagen. Aber ich bin so sehr glücklich und zufrieden, ich lerne immer mehr und will irgendwann verstehen. Auch wenn ich erst am Anfang des Weges stehe.

Und mit deinem Biblezitat Wolf (ich nehme mal an es war eins) hast du mal wieder wunderbar deine Intoleranz zur Schau gestellt. Gratulation. Ich sage ja auch nicht, alle Christen sind doof! (Ich betone, ich sage das nicht) Aber ich denke, wenn jemand mit seiner Religion unglücklich ist und sich verlassen fühlt, dann sollte er sich umgucken, ob es nicht vielleicht eine andere Gemeinschaft gibt, wo er glücklich sein kann.

@ Bran: :) Das würde ich sehr gern mal mit dir machen ;) Wo kommst du denn her? Schreib mir doch mal... Ach, und das tut auch Christen gut, in die Natur zu gehen, auch wenn sie nicht an die magische Kraft der Natur glauben.

Gruß Anni

P.S.: Siladriel, ich bin gerade vom Fantreffen zurückgekommen, und hab noch 3.000 Dinge zu erledigen... Aber der Text kommt, ich hab es nicht vergessen...
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Sildariel
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Beitrag von Sildariel »

Hi Tess,
das könnte ich zwar nicht kapieren, wenn die Zeit eine Dimension ist, aber wenn du es so kompliziert erläuterst...muss es ja richtig sein.:D Ich sollte vielleicht die Relativitätstheorie durchlesen, damit ich da mitreden kann. Aber ich habe ja noch Zeit...(bin erst 15)

Hi Delta,
ist schon logisch. Ich habe aber ewig Zeit.(bis zum 23. August).
Vorher will ich aber noch keine Stellungsnahme zu den Naturreligionen abgeben, weil ich sie nicht kenne.
Nur eines: Die evangelische Religion sehe ich nicht vom Judentum abstammend, sondern nur von Jesus. Der Katholismus ist schon etwas näher am Judentum dran, weil er auch das AT berücksichtigt.
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mightyEkk
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Beitrag von mightyEkk »

bei (modernen) naturreligionen (?) fallen mir immer die typen aus so nem sat1 beitrag (oder so) ein, die stefan raab verarscht hat :P ("oh geister des waldes gewähret mir die bitte und laßt mich bald den mann meines lebens treffen") :))

für mich zeigt das nur, daß das bedürfnis nach religion auch in der modernen gesellschaft nicht weniger geworden ist. da die etablierten religionen von vielen aber abgelehnt werden, suchen sich viele ersatz nach ihren vorstellungen. dabei werden die komischsten sachen sekularisiert (zB startrek).
kann ich nur bedingt ernstnehmen... hat für mich auch irgendwie mit individualisierung und dekadenz zu tun...
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Delta
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Beitrag von Delta »

@ MightyEkk: Du hast sekularisiert leider falsch herum verwendet. Die Säkularisierung ist die Verweltlichung der Religion. Nicht umgekehrt I)

Und was ist so falsch an der Beschwörung, die du zitierst? ;) Schließlich ist Magie nichts anderes als Positive Psychoprogrammierung (jedenfalls zum größten Teil). Und die funktioniert nachgewiesenermaßen :D

@ Sildariel: Wieso bis zu diesem Datum?

Anni
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mightyEkk
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Beitrag von mightyEkk »

zu 1. stimmt, hab ich verwechselt

zu 2. ich hab doch net gesagt, daß ich die "beschwörung" falsch ist.
ich meine nur, es zeigt, daß die meisten menschen doch etwas imaginäres höheres brauchen, von dem sie glauben, daß es ihnen hilft.
nur heutzutage bastelt sich eben jeder was eigenes zusammen...
das finde ich nicht unbedingt gut...
positive psychoprogrammierung ist therapie, aber nicht religion
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Delta
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Beitrag von Delta »

Richtig ME. Aber die Beschwörung, die du zitiert hast, hat auch nichts mit Religion sondern mit Magie zu tun. Das sind auch zwei sehr verschiedene Sachen. Auch wenn die meisten Anhänger der Naturreligionen an Magie glauben und sie nutzen.

Anni
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Beitrag von mightyEkk »

ja klaro, mit der selben "magie" mit der ein wünschelrutengänger wasser findet, oder heilpraktiker krebs bei patienten heilen, die von der schulmedizin schon längst aufgegeben wurden.
ist ja alles schön und gut und ich glaub da auch dran, weil ich so nen fall mal in der verwandschaft hatte. darüber will ich mich auch nicht streiten.
"back to nature" als lebensphilosophie bzw (ersatz)religion, meinetwegen.
ich finds nur nicht gut, daß alles mögliche zur religion erhoben wird, so, wies jedem gefällt. und wem gar nix anderes einfällt, der sagt eben "hauptsache spaß". ist ja okay, aber mir fehlt da `n bißchen die soziale komponente...
irgendwie kommts mir jedenfalls so vor, daß sich so viele von den etablierten religionen abwenden, weil ihnen die damit verbundenen pflichten zu viel sind. naja, wir leben ja auch in ner überflußgesellschaft...
gruß
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Beitrag von Delta »

Hm, ME, teilweise hast du da sicher recht. Aber wie viele Leute bezeichnen sich auch als Christ, ohne sich für die Pflichten zu interessieren? Also ich denke, das ist ein menschliches Problem, keines der Religion. Und soziale Komponenten wirst du in jeder Religion finden, nur unterschiedlich ausgeprägt.
Zur sozialen Komponente möchte ich mal den ersten Grundsatz der Magie zitieren: "Tu was du willst, aber schade niemandem!"
Ich denke, das sagt in dieser Hinsicht schon viel aus.

Gruß

Anni
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Tara
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Beitrag von Tara »

Original von Delta:
Zur sozialen Komponente möchte ich mal den ersten Grundsatz der Magie zitieren: "Tu was du willst, aber schade niemandem!"
Schöner Satz Delta, aber glaubst Du, daß dies einem Menschen überhaupt möglich ist? Kann ich die Auswirkungen meines Handelns auf Andere wirklich einschätzen?
liebe Grüße

Tara

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Beitrag von Zauberer »

@ Tara. Ich glaube schon. Man sollte sich selbst verwirklichen, aber seine Pflichten nicht vernachlässigen....
Euer Zauberer
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Tara
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Beitrag von Tara »

Original von Zauberer:
@ Tara. Ich glaube schon. Man sollte sich selbst verwirklichen, aber seine Pflichten nicht vernachlässigen....
@ Zauberer: ?( Das meine ich nicht, auch wenn ich versuche, zu tun was ich will doch dabei keinen Anderen zu verletzen bzw. ihm zu schaden, kann ich dies nicht immer erreichen, da Schmerzgrenzen und die Wahrnehmung einer Situation bei verschiedenen Menschen auch sehr unterschiedlich sind. Desshalb kann ich nicht immer einschätzen, was in Ordnung ist und was nicht. Ich persönlich denke daher, daß man diesen Grundsatz zwar anstreben, aber nicht wirklich erreichen kann. :)

Ich glaub nicht, daß es auch nur einen Menschen gibt, der sagen kann, er ist durchs Leben gegangen ohne Jemand zu schaden.
liebe Grüße

Tara

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Beitrag von Ming_Liao »

Schön, die Aussage laute also:

"Versuche stets, zu tun was Du willst, wobei jedoch Dein Tun und Wollen das der anderen und deren Lebensqualität berücksichtige."

Gegen Kant ist das noch griffig, aber wer hängt sich sowas übers Bett?

?(
Bescheidenheit ist der Anfang aller Vernunft. (Ludwig Anzengruber)
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Beitrag von Frigg »

Ich, Gruss xilona100:P :P
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Delta
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Beitrag von Delta »

Ich auch ;)

Und Tara: Klar kann ich nicht immer alles beachten... Und es gibt auch Situationen, wo ich sicherlich andere verletzt habe. Gäbe es sowas nicht, könnten wir das Wort "Entschuldigung" abschaffen. Aber es hilft doch mE schon viel, wenn man einfach versucht, andere nicht vorsätzlich und vor allem nicht unnötig weh zu tun. Auch wenn es manchmal nicht anders geht. Das Leben hat nunmal auch Enttäuschungen. Jeder von uns, der schon mal unglücklich verliebt war, weiß das. Und das sind Dinge, die sich nie ändern lassen, auch nicht, wenn ich auf den anderen Rücksicht nehme.

Aber ich muß es ja nicht bewußt tun.


Anni
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Beitrag von mightyEkk »

die grundeinstellung ist wirklich gut, aber ich geb tara recht. daran halten tut sich fast keiner (ist ja auch gar nicht so leicht) dramatisch ist nur, wie BEWUßT sich viele nicht dran halten. (wenn ich zB an die zicken aus big brother denke, wird mir übel)

aber so ähnlich ist es auch mit dem spruch der urkommunistin rosa luxenburg "freiheit ist auch immer die freiheit des andersdenkenden". wenn man sieht wie die kommunisten das pervertiert haben... :(
naja, jedenfalls schön, wenn ihr euch alle bemüht gute menschen zu sein :)) ;) :D
gruß
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Beitrag von Garion »

Also ersteinmal ist dieses Thema wirklich sehr interessant. Es gibt so viele Leute die zu diesem Thema so unterschiedliche Meinungen haben. Also ich bin absolouter Atheist. Ich glaube weder an Götter im allgemeinen, noch an den Himel. Jedoch bin ich fest davon überzeugt, das es ein Leben nach dem Tod gibt. Ich weiß nicht warum sich diese Meinung in mir so fest gesetzt hat, aber es ist halt so. Ich könnte mir auch vorstellen dass sich diese Meinung in die Köpfe sehr vieler oder vielleicht sogar den meisten Menschen festgesetzt hat, weil es nicht in der Natur des Menschen liegt, für einen Moment nichts zu empfinden. Egal wie kurz der moment auch sein würde, niemand kann sich auch nur im geringsten ausmalen, wie es ist, wenn man nichts empfindet, kein Geräusch, kein Druck unter den Füßen weil man steht, kein Druck am Po, weil man sitzt, kein Luftzug, man denkt nichts, wirklich gar nichts. Ich behaupte einfach mal das das niemand kann. Ich kanns nicht. Und deswegen kann ich mir auch nicht vorstellen, das nachdem ich die letzte Luft ausgeatmet habe alles so vorbei ist, so einfach von jetzt auf jetzt. Viele, die klinisch tot waren doch trotz dem wieder aufwachten, erzählten ja auch schon oft was sie gesehen haben. Ein weiter Tunnel mit einem Licht am Ende, ein wohliges Gefühl der Geborgenheit. Einer hat sogar erzählt, er sah Farben, jede Farbe war ein musikalischer Ton. Er hörte eine Stimme seinen Namen rufen. Eine Stimme einer Person, die vor vielen Jahren starb, doch wusste er nicht wer es war. Er hörte Schritte immer näher kommen und er ergab sich völlig diesem Gefühl, doch wurde er wieder ins Leben gerufen. Der war nachher wohl richtig sauer.
Das mit dem Tunnel, wurde festgestellt ist nur ein anzeichen davon das die Augen schwächer werden aufgrund sauerstoffmangel des Gehirns. Die Sinne spielen sozusagen verrückt. Also ich bin fest davon überzeugt das es ein Leben nachdem Tod gibt. Was ist mit euch so?? Habe ja auch schonmal von Leuten gehört, dass die an Wiedergeburt glauben, das stelle ich mir aber nicht so vor.
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Sildariel
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Beitrag von Sildariel »

@Delta: Ich fahre zu diesem Zeitpunkt in die Sommerferien.:lickout:

Hi Tara, ME, Delta...
So ein Ausspruch ist doch nichtsaussagend. Ich halte von solchen "Weisheiten" nicht viel. Ich halte es für - `tschuldige - irrsinnig, wenn man sich in den wichtigen Dingen des Lebens auf solche unangepassten, vielleicht sogar veralteten Sprüche verlässt.
Hier möchte ich einen kleinen, aber feinen Satz zitieren:

"Du musst auf Fragen, die keine wirklichen Antworten haben, deine EIGENE Lösung finden."
(Die Nornenkönigin von Tad Williams, Seite 498 )

Hi Gorian,
Atheismus würde ich deine Einstellung nicht nennen, auch wenn kein Gott darin vorkommt.
Dass nach dem Tod irgendetwas sein muss, ist mir schon immer klar. Einige Diskussionsteilnehmer haben auch etwas gesagt, sie seien der Ansicht, dass nach dem Tod nichts mehr ist. Unvorstellbar. Grauenhaft. Ohne meinen Körper zu leben, nur noch mit Seele und Geist(um in Might and Magic-Worten zu sagen) lebt, kann ich mir durchaus vorstellen. Vielleicht ist es wie Träumen? Dort, denke ich auch, dass mein Geist unabhängig vom Körper ist.
Wiedergeburt halte ich für nicht ausgeschlossen, auch wenn ich dann eher in andere Richtung(eine andere Dimension, vielleicht wie "Brüder Löwenherz" von Astrid Lindgren) aber vielleicht ist das Leben auf der Erde wirklich einzigartig?
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Beitrag von Garion »

Hi Sildariel!

Also Atheist heisst ja überstzt nur "Gottloser", wenn mich nicht alles täuscht. Und genau das bin ich ja auch eigentlich. Jemand der keinen Gott hat, an keinen Gott glaubt. Und wie ich mir das "LEben nach dem Tod" vorstelle, ich weiss nicht ganz genau wie ich es erklären soll. Aber ganz einfach gesagt, ich stelle mir es in etwa so vor, dass das Bewusstsein eines jeden an einen Ort kommt, der jenseits von Raum und Zeit ist. Dort trifft man diejenigen die man kannte und eher gestorben sind. Ich zum Beispiel hatte vor einem Jahr einen sehr guten Freund. Er feierte nach mir seine 16. Geburtstagsparty. 2 Wochen später stellte sich heraus: Hodenkrebs. Das war verdammt hart und ich habe mir so manches mal mit Kumpels deswegen die Birne weggesoffen, auch wenn ich wusste, dass das nichts helfen würde. Ich war so verzweifelt als er dann nach ca. 2-3 Wochen starb, ich saß mit meinen Kumpels im Partykeller und hab 3 Stunden am Stück geheult.;(
Ich bin mir ganz sicher, dass ich ihn nach meinem Ableben dort wiedertreffen werede.
Garion, König von Riva
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